Piratenschutz – Verbrechen versichern erlaubt?
Die Idee ist so gut wie einfach – eine Versicherung gegen das Raubkopieren. Tankafritt heißt die schwedische Versicherung, die Raubkopierer gegen die finanziellen Risiken ihrer Vergehen versichert. 15 Euro kostet die Anmeldung für ein Jahr. Wird man beim Filesharing erwischt, trägt die Kosten für Anwalt und Bußgeld die Versicherung. Entstanden ist Tankafritt aus der politischen Protestbewegung gegen die Verschärfung des Urheberrechts in Schweden letzten Sommer.
Verbrechen versichern, geht das? Man könnte ungestraft Schwarzfahren und Falschparken. Oder eben Raubkopieren. Höchhstwahrscheinlich würde man günstiger wegkommen, als alle drei Monate einen Strafzettel zu bezahlen. Aber wären solche Versicherungen in Deutschland auch erlaubt? jetzt.de hat nachgefragt.

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1. ich weiss nicht woher du die info hast, dass das erste statement von einem anwalt ist. und die moral wird dann erheblich, wenn es um kategorien wie sittenwidrigkeit geht.
2. natürlich kann die anwältin nur sagen, dass es nicht denkbar ist. es gibt keine gerichtsurteile dazu und die gesetzeslage ist nicht komplett eindeutig. die anwältin kann auch in eindeutigeren fällen nur prognosen abliefern, sie ist weder gericht noch gesetzgeber und kann irgendwas für verboten erklären, das wäre unseriös.
die idee find ich genial.
Dabei gibt es nur einen, dafür klaren Lösungsansatz: Die Plattenindustrie muss anspruchsvolle Produkte (was in der Industrie offenbar total aus der Mode gekommen ist) zu Preisen verkaufen, welche zumindest halbwegs auf dem Teppich bleiben und sich an den Gedanken gewöhnen, dass man ohne richtige Arbeit keine Rekordgewinne mehr einfahren kann.
da fehlt was.
"der_onkel 25.07.2006 | 00:01
vielleicht sollten sich die sharer auch einfach an den gedanken gewöhnen, dass sie nur etwas bekommen, wenn sie dafür zahlen. andernfalls gibts das einfac nicht?"
denkst du alle denke in so einem kleinen rahmen wie du?
die filesharer (wie du sie bezeichnest) wären mit vielen alternativen einverstanden z.B. kulturflatrate oder ähnliches... aber es kann ncihtmehr funktionieren informationen auf einer plastikscheibe zu verkaufen! und das dann noch zu diesen preisen...
es kann nciht sein das der nromale bürger kriminalisiert wird nur weil die musikindustrie den einstieg ins digitale zeitalter verpasst hat!
Wo haben Sie eigentlich die Leute gefunden, die bereit waren auf _solche_ Fragen zu antworten?
1. Strafrecht, Zivilrecht ...?
Was genau soll mir "Kosten für Anwalt und Bußgeld" im Artikel jetzt sagen? Ordnungswidriektkeitsrecht? Ist das in Schweden so? Hust. Worum geht es denn überhaupt? Übernahme einer Geldstrafe? Versicherungsleistung im Falle einer Haftstrafe? Oder geht es doch nur darum, den Versicherten von zivilrechtlichen Schäden (gefordert vom Rechtinhaber) freizustellen, was ein ganz alter Hut ist?
2. Worum geht es denn nun?
Geht es nun darum, ob eine solche Versicherung in Deutschland auch erlaubt sei ... durch ein deutsches Unternehmen "anzubieten" oder ein ausländisches oder eine in Deutschland oder anderswo "abzuschließen", dafür zu werben?
MfG, krupps
Filesharing ist erstens kein Verbrechen sondern wird lediglich Zivilrechtlich geahndet, das sollte man als Schreiberling schon wissen wenn man sich damit auseinandersetzt.
Zweitens kann man sich aber sehr wohl gegen unbeabsischtige Urheberrechtsverletzungen versichern.
Einmal im Internet bei Google einen falschen Link angeklickt und möglicherweise bekommt man schon post vom Anwalt, da könnte solch eine Versicherung durcaus Sinn machen.








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23.07.2006 - 22:44 Uhr
Azaki