Was bedeutet der Tod von al-Qaidas Top-Terroristen?
Abu Musab al-Zarqawi, einer der meistgesuchten Terroristen der Welt und Osama Bin Ladens Stellvertreter im Irak, ist tot. Nach Angaben der irakischen Regierung kam er durch einen Angriff der US-Luftwaffe 60 Kilometer nördlich von Bagdad ums Leben. US-Präsident George W. Bush sprach von einem schweren Schlag gegen das Terrornetzwerk al-Qaida und einem «Sieg im weltweiten Krieg gegen den Terror». Mit dem «Mörder Al-Zarqawi» sei einer «der sichtbarsten und aggressivsten Terroristen» getötet worden, der persönlich für Enthauptungen von Geiseln, Autobomben und Selbstmordanschläge verantwortlich gewesen sei.
Der 26-jährige US-Amerikaner Evan Kohlmann kämpft im Internet gegen al-Qaida. Er berät CIA und Pentagon, sagt in Gerichtsverfahren gegen Terroristen aus und hat ein Buch über das al-Qaida-Netzwerk veröffentlicht, das als Standardwerk gilt: Evan Kohlmann ist mit seiner Firma Global Terror Alert einer der führenden Anti-Terrorexperten der USA. Dabei ist er erst 26 Jahre alt. Aus seinem Büro in New York hat Evan Kohlmann eine kurze Einschätzung zum Tod von al-Zarqawi in die jetzt.de-Redaktion gemailt:

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unterschätz doch die amis nicht. in afg sitzt osama im wohnzimmer irgendwelcher lokalfürsten, die ihn schon lange unterstützen. zarqawi hielt sich im irak auf, wo ihn keineswegs alle nachbarn gerne schützen und ihre hilfe anbieten. zur auffindung: letzte woche ging den amis ein hoher terrorist im irak ins netz. ob der nicht was geplaudert hat?








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09.06.2006 - 09:14 Uhr
lewis0815
Auf die Frage an Jack Snow, wo denn die Informationen herkommen, und ob sie nicht evtl doch von der zweiten Hand Zarqawis kommen, antwortete er mit einem lapidaren "Das wäre ein dummer Terrorits, der so etwas machen würde".
Und die Qaida feiert ihn als Held, viel Spass mit seinen 27 Jungfrauen. sagen sie.
Kann man denn Leute dir ihr Leben bereitwillig für eine (in ihren Augen ) gute Sache hergeben, wirklich mit dem Tod schocken?