26.05.2006 - 22:03 Uhr

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Träume

Text: Lacrimosa

Wir wollten Fotos von uns beiden bei schönem Sommerwetter im Park machen. Gemeinsam einkaufen gehen und du hast gesagt, du wärest sehr geduldig und ausdauernder als jede Frau. Nach Paris fahren und Hand in Hand, frisch verliebt, in der Frühlingssonne die Champs-Elysées entlangschlendern. In New York die riesigen Shoppingmalls anschauen. Zusammen Inline-Skaten gehen. 580 Gute-Nacht-Sms schicken. Die Sms dann alle in ein kleines Buch schreiben und jede Seite mit Herzchen bemalen. Die sechste Staffel der Gilmore Girls anschauen. Du wolltest dafür sorgen, dass ich bei meinen Frauen-WG-Abenden nicht über Männerprobleme zu klagen habe. Du sagtest, du könntest einfach nur laut schreien vor Glück, weil du mich kennengelernt hast. Du wolltest mich am liebsten Tag und Nacht sehen und konntest keine Minute verbringen ohne an mich zu denken. Als wir uns zum letzten Mal gesehen haben, hast du mir deine Uhr dagelassen, damit ich sicher sein kann, dass du wieder kommst. Nichts mehr. Alles geplatzt. Wie Seifenblasen, schillernde Träume, die sich lautlos in Luft auflösen.


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4 Kommentare

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datobi
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Mag ich Mag ich nicht

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27.05.2006 - 20:50 Uhr
datobi

Damn, irgendwoher kenn ich das mit den Plänen, die sich plötzlich in Luft auflösen...

CharlieBrown
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Mag ich Mag ich nicht

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28.05.2006 - 22:26 Uhr
CharlieBrown

Das kommt mir bekannt vor *

noplacespecial
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Mag ich Mag ich nicht

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03.06.2006 - 16:28 Uhr
noplacespecial

ein plötzliches ende...

molukawai
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Mag ich Mag ich nicht

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06.07.2006 - 02:41 Uhr
molukawai

An schöne Worte glaube ich kaum noch. Ich versuche mehr darauf zu achten, was die Leute tun.
Schillernde Träume sind trotzdem schön. Die erzählen dir aber mehr über dich selbst als über andere Menschen. Ein bißchen von diesen Träumen zu retten und umzusetzen, das ist, was man selbst machen kann. Und mit Glück schillert es vielleicht irgendwoher unverhofft zurück.


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