Beim Seher von Neukölln
Arbeiten, um zu leben oder leben, um zu arbeiten? florian-lamp erzählt davon, wie sich sein Leben nach dem Studium verändert hat, welchen Jobs er nachgeht. Diese Woche begibt er sich in die Hände eines Sehers und fragt: In welchem Berufsfeld habe ich die besten Chancen? Die Antworten sind ziemlich aufschlussreich.
Ein Freund Brunos gibt mir die Telefonnummer eines Freundes, der in Neukölln als Seher arbeitet. Am Telefon vereinbare ich mit ihm einen Termin. Am Stichtag, ich habe mir gerade die Haare shampooniert, klingelt mein Handy. Es ist der Seher. Er wusste nicht, ob wir den Termin für elf oder für zwölf Uhr ausgemacht haben. Ich beginne, an seinen seherischen Fähigkeiten zu zweifeln. Um kurz vor zwölf steige ich am Hermannplatz aus. Wenn in Berlin ein Seher wohnt, dann kann das nur hier sein. Nach fünf Minuten Fußweg stehe ich vorm Haus des Sehers von Neukölln und klingle. Er bedient den Türbuzzer und steht gleich vor mir: Sascha Lill, kurzärmeliges Karohemd, Jeans. Er bittet mich in sein Behandlungszimmer und bietet mir einen Kaffee an.
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rätselhaft.
florist florian. da musste ich herzlich lachen.
und dann nochmal, als Deine freundin Dir jeden umgang mit dem seher verboten hat.
sehr schön, danke!
über mich hat die gute frau nix gesagt. bedenklich, möcht ich fast meinen.
auf seiner seite ist ein netter link versteckt.
für heute: mach uns wieder den helden & danke für den tip.
hallo sascha, wenn du das hier eines tages liest: danke!! : o)))
blumenkind, jetzt kommt der haken: dies steht eigentlich krass entgegengesetzt zu dem, was dein text hergibt. ich meine, du hast ihm nicht zugehört oder mit absicht fragmente der konsultation verhackstückt und falsch zusammengesetzt hier wiedergegeben. das wäre dann genau der widerwärtige drecksjournalismus von bz, bild, usf., auf den wir alle nicht können. vielleicht hat er dir auch nur durch die blume gesagt, daß du ein falscher fuffi bist und auch warum? genug witz hätte er, für den fall, daß du es noch nicht gemerkt hast. sollte die message aber eingeschlagen haben, also die rache des kleinen journalisten? oder hast du geglaubt, nur auf diese art und weise deine empfehlung für ihn aussprechen zu können, mögliche widerstände deiner freunde oder leser, denen du gefallen willst, mit lächerlichmachen unterlaufend.
egal, mir hat's was gebracht. greetz, basti
p.s.: ich hatte sascha noch gefragt, ob er deinen artikel auf jetzt.de gelesen hätte, der sei doch voll negativ. er meinte, sich aus prinzip nicht dazu äußern zu wollen. dann lachte er und meinte: ich hätte erstens noch viel zu lachen. und wegen des artikels bräuchte ich mir keine gedanken zu machen. das mit dem schreiben würde schon, ob der florian wolle, oder nicht.
des sehers wort in gottes ohr, mann!
(ohne Worte)








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09.05.2006 - 18:37 Uhr
tritop
große geschichte, vor allem wegen der unklaren haltung gegenüber der spiritualität. könnte ja was dran sein, erstmal nicht lächerlich machen.
vielleicht meinte er das mit "zu flexibel"?
ach was. immerhin jetzt: perspektiven. und das ist doch mal was...