Komm her...
Text: KleinOrangenmaedchen
Warum bist du nicht hier? Neben mir.
Du warst doch noch da. Heute Morgen, als ich mit Sand in den Augen graue Traumfetzen wegpustete. Du zogst mich zu dir, warst so schön warm, leise Musik kroch in den Raum, es war hell. So hell. So warm. Dein „Guten Morgen“ kitzelte meine Wange. Du riechst gut, da oben, da an der Stirn, zwischen Augenbraue und deinen goldenen Locken. Ich mag dich jetzt da küssen, genau da. Verdammt, mein Träumerjunge, komm endlich wieder her. Schon 5 Stunden ohne dich. Dein Leuchten. Ich muss noch nicht einmal die Augen schließen, um dich vor mir zu sehen. Greife nach deiner Hand, mhm, deine so schöne Hand, und nichts, Leere, Luft. Und die Liebe? Mag dich manchmal auffressen, verschlingen, weil ich kaum noch anders erklären kann, wie sehr ich dich liebe. Deine Lippen schmecken so gut. So nach Wiese und warmer Wiese. Und Regen. Und Tränen. Und Zucker. Nach mir…
Deine Augen, wie Weltkugeln, beobachten sie alles. Wenn du nachdenkst, verkrampft sich dein Blick, so starr, versuchst du, deine Gedanken einzufangen, um sie mir später zu erklären. Auf dem Kissen liegen noch ein paar Locken von dir.
Dein Glas. Deine Jacke. Dein Geruch. Deine Liebe. Hier bei mir.
Deine Stimme am Telefon.
Ich mag den Geschmack deiner Tränen.
Kommst du, kommst du her, ja?
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01.05.2006 - 20:34 Uhr
heavenly-jason