Wahrnehmung 1
Licht & Schatten. Licht und Schatten liegen eng beieinander, dass sagt mein Vater immer. Dualität, das Eine nicht ohne das Andere. Da gibt es die wahnsinnig schönen Momente mit Freunden, mit Menschen die mir über *den Weg* laufen. Die glückliche Stunde, mit der Projektarbeit etwas fertig bekommen zu haben. Eine Idee, einen Traum verwirklichen zu können. Das Gefühl zu kennen, über sich selbst hinauszuwachsen. Gentle zu sein, sich selbst und seinen Mitmenschen. Wenn ich die Welt umarme und die Lebenden gleich mit. Da sind die Momente in denen ich mich klein und schwach fühle, -ein Nichts. Ein Spielball der Gesellschaft, der Arbeit, des Chefs. Da sind die Tage, die schon komisch beginnen. Die ich mir zu Ende wünsche. Die Momente in denen ich abgewiesen werde und selbst abweise, in denen ich ignorant bin und Egoist. Die Zeit in meiner Schachtel verbringe und nicht über den Rand schauen will und kann. Lange Zeit hat mir der Blick gefehlt, dies so überhaupt wahrnehmen zu wollen. Geschweige denn begreifen können. Inzwischen ist alles anders. Ich freue mich das es so ist. Es ist so im Fluss. Abwechslung bringt die Spannung, Situationen können immer wieder schön werden. Die Leine die mich fliegen lässt ist nicht unendlich lang. Ich habe mich verliebt in dieses Spiel Licht und Schatten liegen eng beieinander.
- Sonntag mittags rettet man keine Welten 17.05.2012
- Wahrnehmung 3 15.08.2006
- Wahrnehmung 2 25.04.2006
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zuoft hab ich mich gefragt, muss das schattige, also leid, schmerz, qual überhaupt sein....
und nun sag ich ja! es geht niemals ohne, denn dies eröffnet auch wieder die wahrnehmung des schönen....
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04.07.2006 - 08:19 Uhr
larala
fliegen geht vielleicht auch ohne, aber den halt gibt sie und die verbindung zur erde....
schöner text!
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