23.04.2006 - 19:00 Uhr

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Wo soll der Schmerz hin? Durch die Ohren ins Herzchen.

Text: daniel-erk

Adam Stephens und Tyson Vogel aus San Fransisco und 21 Jahre alt sind aus dem gleichen Romantikerholz geschnitzt wie Bright Eyes: Typen, die unbedingt Pathos wollen und bittersüße Schmerzen und Lachen und Freiheit und all das, was im grauen Alltag so gar keinen Platz hat.

Auf ihrem zweiten Album, „What The Toll Tells“, ist davon mehr als genug. Und smarter, sehnsüchtiger, energetischer Punk Folk, der an genau diesen romantisch-wilden Träumen festhält. Aber was darf man auch anderes erwarten, von einer Band die sich nach einer Kurzgeschichte von James Joyce benannt hat?
Kein Wunder also, dass die Two Gallants ihre Alben auf Conor Obersts Label Saddle Creek veröffentlichen, auch wenn sie von dessen düsterem Selbstmitleid meilenweit entfernt sind. Schon ihr letztes Album war fabelhaft, wie die Stücke "Nothing To You" und "My Madonna", wunderbar belegen – und "Las Cruces Jail" und "Waves of Grain" vom neuen Album stehen dem in nichts nach, im Gegenteil. Speichern Unter: Musik für die Cowboyfreiheitsmomente


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daniel-erk

ist jetzt-Mitarbeiter und hat diesen Beitrag verfasst.

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