Wo soll der Schmerz hin? Durch die Ohren ins Herzchen.
Adam Stephens und Tyson Vogel aus San Fransisco und 21 Jahre alt sind aus dem gleichen Romantikerholz geschnitzt wie Bright Eyes: Typen, die unbedingt Pathos wollen und bittersüße Schmerzen und Lachen und Freiheit und all das, was im grauen Alltag so gar keinen Platz hat.
Auf ihrem zweiten Album, „What The Toll Tells“, ist davon mehr als genug. Und smarter, sehnsüchtiger, energetischer Punk Folk, der an genau diesen romantisch-wilden Träumen festhält. Aber was darf man auch anderes erwarten, von einer Band die sich nach einer Kurzgeschichte von James Joyce benannt hat?
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