Keine Arbeit? Ab nach Norwegen
Unsichere Arbeits-Zeiten - der jetzt.de-Schwerpunkt zur Zukunft unserer Arbeit. Wie werden wir künftig arbeiten? Viele ziehen auf der Suche nach Arbeit innerhalb Deutschlands um, das ist schon normal. Aber müssen wir vielleicht noch viel mobiler werden? Ein Projekt in Mecklenburg-Vorpommern vermittelt jungen Arbeitslosen Stellen in Skandinavien und bereitet sie auf die Auswanderung vor. Mit großem Erfolg
Ilona Jaudzims ist Teamleiterin des Jugendprojekts beim Europaservice im Arbeitsamt Rostock. Das Projekt bietet Kurse für junge Arbeitslose an, die einen Job in Skandinavien finden wollen. Sie bieten Kurse an, die auf eine Arbeitsaufnahme im Ausland vorbereiten. Warum? Junge Leute, gerade hier in Mecklenburg-Vorpommern haben es nach der Ausbildung unwahrscheinlich schwer, einen Arbeitsplatz zu finden. So wie die nationalen Arbeitgeber sagen auch die internationalen Arbeitgeber: Als Voraussetzung sollte erst mal Berufserfahrung da sein - und das ist natürlich bei jungen Leuten nach der Ausbildung kaum möglich. So drehen sie sich ewig im Kreis. Deswegen hat das Land Mecklenburg-Vorpommern zusammen mit anderen dieses Projekt entwickelt: Wir bereiten Jugendliche auf den Arbeitsmarkt in Norwegen und Schweden vor. Zielgruppe sind junge Leute unter 25 Jahren, die einen Berufsabschluss haben, aber noch keine Berufserfahrung.
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man hat mich circa sechs mal zu der veranstaltung: "arbeitsmoeglichkeiten fuer junge arbeitnehmer in europa" verpflichtend eingeladen, die immer wieder gleich waren.
der erste satz war denn meistens: fuer alle, die hier jetzt keine leistungen vom arbeitsamt erhalten ist das jetzt alles nicht so interessant.
na super- konnt ich wieder gehen, denn einen wirklichen info.pool besitzt das arbeitsamt nicht. vielleícht ist es moeglich,
mit viel glueck an den richtigen berater zu geraten, der private kontakte besitzt.
(ich behaubte nicht das die berater in amt absichtlich ein schlechte beratung vornehmen, sie haben einfach keine moeglichkeiten)
teilweise hatte ich das gefuehl das die veranstaltungen nach dem motte stattfanden: aktive arbeitslose schaffen beschaeftigungsmoeglichkeiten fuer ehemalige arbeitslose.
nach einigen wochen jobsuche im ausland, hab ich eine mail an "meinen EuroBerater" geschrieben, ob er mir helfen koenne. die antwort kam etwa zwei monate spaeter: angeblich haette man mir so nuetzliche infos. zugemailt; ob ich denn jetzt arbeite?. auf mein nachfragen, keine infos erhalten zu haben, diese aber zu benoetigen, kam die antwort, dass das amt aufgrund fehlender mittel die mail schon nicht mehr gespeichert hat. (anscheinend hat man die tollen infos´dann schonanderweitig ausgegeben. zusaetzlich gabs noch ein jobangebot aus einem anderem berufsfeld dazu (ein landschaftsarchitekt ist aber nun mal kein BWL ér ,aber woher sollte er wissen ob das im ausland auch so ist?)
ich gehe davon aus, das man jemand fuer die statistik brauchte, den man erfolgreich vermittelt hat.
gute bezahlung, schlechtes essen, teuer teuer und selbst oslo ist ein dorf, wo anscheinend alle mit anfang 20 schon drei kinder haben und die wochenenden auf der hytte der familie verbringen.
im winter mag man sich aufhängen. aber sonst sehr schön dort. arbeit im sommer würde ich da sofort annehmen. ;o)








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25.03.2006 - 10:41 Uhr
accidentallyinlove
weil die arbeitsbedingungen im wunderschönen norden einfach viel besser sind als hier
und die sind zum beispiel auch in der famlienpolitik schon viel weiter als wir