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Alltag
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Job| 12.06.2001 15:00Es gibt Reis, Baby!
Text: katharina-wackernagel
7.15 Uhr nehme ich die U2 zum Zoo und treffe dort aufmeine Kollegen.Das Frühstück im Zug besteht aus einer fetten, klebrigen Rosinenschnecke, einer Tasse schwarzem Mitropa-Kaffee und einer Zigarette. 9.35 Uhr. Wir sind in Leipzig und haben das Gefühl, wir gingen freiwillig in die »Höhle des Löwen«, wie Robert alle Ansammlungen von Photographen und Reportern nennt.Die »große Pressekonferenz« entpuppt sich als eine relativ harmlose Geschichte. Wenig Journalisten, wenig Photographen, irgendwie ein ganz netter Nachmittag. Wieder zu Hause in Berlin wartet eine Überraschung auf mich: Mein Freund hat sich den Bart abrasiert – übriggeblieben ist ein kleiner Zipfel an der Unterlippe. Ich bin begeistert: endlich freie Bahn. Außerdem hat er gekocht. O Baby, es gibt Reis!
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