God damn, kilogram!

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1. Versuchsperson 1 nimmt nach fünf Tagen ohne Nahrungsaufnahme 750 ml Erbsensuppe oral auf.
2. Nach einer Verdauungszeit von 6 Stunden und 42 Minuten bekommt Versuchsperson 1 von Versuchsperson 2 einen Tritt in den Hintern. Die Bewegungsernergie wird dabei in Verformungsarbeit umgewandelt.
3. Die entstehende Negativbeschleunigung bewirkt eine Spontanresonanzgasentweichung, deren Spektrum im Bereich von 10-440 Hz aus 100 cm Entfernung mittels Flatulenzdetektor aufgezeichnet wird (dieser Teil ist besonders spaßig!).
4. Die Auftreffgeschwindigkeit des tretenden Fußes von Versuchsperson 2 wir mit einer Radarpistole gemessen.
5. Aus den Daten der Punkte 3. und 4. wir der 'k(appa)-Faktor' ermittelt, wobei das griechische Kappa für "KAnnst-Probieren-PasstAbermeistnicht" steht.
6. Versuchsperson 1 wird nun gefriergetrocknet, der Mageninhalt entfernt und dessen Verdrängung in Deuteriumoxid gemessen. Das Volumen des verdrängten Schweren Wassers wird mit dem k-Faktor multipliziert und ergibt eine exakte Masse (welche nicht zwingend ein Kilogramm betragen muss (deshalb 'kappa')).
Ist doch nicht 'schwer'? Ich konnte den Versuch bisher nur einmal durchführen und flog mit der Begründung von der Schule, ich hätte die Vakuumkammer ruiniert und das Hantieren mit flüssigem Helium ohne Aufsicht sei laut Schulordnung nicht gestattet. - Fantasielose Spießer!
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12.11.2005 - 16:39 Uhr
unkultur