27.09.2005 - 17:44 Uhr

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Seifenblasen

Text: KleinOrangenmaedchen

Meine Träume sind wie Seifenblasen. Die im Sonnenlicht so bunt schimmern und durch die weite Welt schweben.

Ich mache immer wieder neue Seifenblasen, damit ich mein Leben lang träumen kann. Das Leben wirft nämlich Steine. Und manchmal, wenn meine kleinen bunten Blasen in der Luft nicht schnell genug in Deckung fliegen, dann treffen die Steine auf meine Träume und es zischt kurz und sie zerplatzen. Einfach so. Am Tag und in der Nacht. Bei Sonnenschein und Regentropfen. Es sticht dann kurz in meinem Herzen und mir wird kalt. So kalt wie schwarz. Dann glitzert es in meinen Augen türkis und ich muss mir neue Träume ausdenken, die dann in den Nebel hinausschweifen. Zu den Wolken. Und zu den Sternen. Die Steine können nichts dafür. Denn es ist das Leben und es sind die Menschen, die jene Steine nicht reden hören können und die sie einfach zu mir werfen. In mein Lächeln. Einfach so. Noch habe ich genug Farben in meinem Herzen, um die Seifenblasen auf ihren Weg zu schicken. Doch was ist, wenn die Steine meine Welt immer mehr schwärzen? Seifenblasen mögen keine schwarze Dunkelheit. Sie brauchen die Sterne. Und mein Lächeln. Manche Menschen sind wie Steine. Die werfen sich dann selbst in die Seifenblasenflüge. Die können nicht mehr glitzern und nicht mehr lächeln. Die haben keine Träume mehr. Um die weine ich, solange ich weinen kann. Und dann sende ich extra viele Seifenblasen in das Leben. Denn solange ich träume, lebe ich. Solange ich träume, liebe ich. Und solange ich träume, lächle ich im Weinen. Meine Träume sind wie Seifenblasen. Passt auf sie auf.


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the_man_who_would_be_king
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Mag ich Mag ich nicht

0

27.09.2005 - 20:05 Uhr
the_man_who_would_be_…

... -

mensch träumerin*
wieso immer solch traurige texte?
er ist ja schön...aber traurig..hm..

*

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