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    <title>jetzt.de - Startseite</title>
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    <description>Alle Texte aus jetzt.de - Startseite</description>
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      <title>jetzt.de - Startseite</title>
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    <item>
      <title>Die Zukunft des Horst Seehofer</title>
      <description>Horst Seehofer ist auf dem Weg zum Titel &quot;Unterhaltsamster Politiker des zweiten Quartals 2012&quot;. Damit er den auch wirklich abstauben kann, fehlen in seinem Portfolio allerdings noch ein paar Aktionen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ch/christina-waechter/text/regular/903236.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Das Szenario:&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;Der Briefkasten der Staatskanzlei quillt mal wieder &amp;#252;ber. Zwischen den &amp;#252;blichen B&amp;#252;rgerpetitionen und dem Bayernkurier fischt Horst ein pink glitzerndes Kuvert heraus - Post vom P1! Mei, die Herrn vom Einser wissens eben, dass net nur a Party a stilvolle Optik braucht, sondern auch a Rechnung. Horsts Freude ist nicht mehr ganz so gro&amp;#223;, als er sich die veranschlagten Summen anschaut: Die Banana Fishbones haben zwar schon f&amp;#252;r a gro&amp;#223;e Gaudi gesorgt, waren aber doch irgendwie teurer als erwartet, die versammelte Journaille hat sich mehrere Hundert Aperol Sprizz auf CSU-Rechnung ertrickst. Au&amp;#223;erdem wird ein Aufschlag f&amp;#252;r die Reinigungskr&amp;#228;fte f&amp;#228;llig,&amp;#160;weil ein paar Damen von der JU Helles und Bubble Tea wild durcheinander&amp;#8230;&amp;#160; und dann neben die Toilettensch&amp;#252;sseln&amp;#8230; Zefix, wer soll das alles bezahlen?&lt;br /&gt;&amp;#160;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Horsts Reaktion:&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;Laptop und Lederhosen! Chips and bits, klick und klack! Horst ist zwar nicht gerade&amp;#160;digital native, aber auch nicht digital naiv: Hey, wer a Facebook-Party managen kann, dem stehen im Web 2.0 alle T&amp;#252;ren offen: I moch Crowdfunding!&lt;br /&gt;&amp;#160;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Horsts Facebook-Statusmitteilung: &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&quot;Politiker sind f&amp;#252;r die Menschen da. Doch heute m&amp;#252;sst ihr Menschen einmal f&amp;#252;r den Politiker da sein! Euer HS.&quot; &lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;Das Szenario:&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;Eigentlich wollte Angela Merkel den R&amp;#246;ttgen ja behalten &amp;#8211; aber nach zunehmender Kritik von allen Seiten bez&amp;#252;glich seiner skeptisch be&amp;#228;ugten Hintert&amp;#252;rchen-Taktik in NRW und der anschlie&amp;#223;enden Wahlniederlage tritt Norbert R&amp;#246;ttgen schlie&amp;#223;lich doch von seinem Amt als Umweltminister zur&amp;#252;ck. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Horsts Reaktion:&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;Seehofer wei&amp;#223; nat&amp;#252;rlich, dass er - sp&amp;#228;testens seit seinem &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/politik/seehofer-im-zdf-heute-journal-das-koennen-sie-alles-senden-1.1357569&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Interview mit Claus Kleber&lt;/a&gt; - an R&amp;#246;ttgens R&amp;#252;cktritt nicht ganz unschuldig ist. Um seiner Fangemeinde seine private, menschliche Seite zu zeigen, beschlie&amp;#223;t er, Norbert R&amp;#246;ttgen in dessen Heimatort K&amp;#246;nigswinter am Rhein zu besuchen, sich zu entschuldigen und das ganze Land daran teilhaben zu lassen. Auch R&amp;#246;ttgen will seinen Ruf aufbessern und sagt das Treffen zu. Die beiden finden zu einer Art &amp;#8222;Sommerinterview&amp;#8220; bei sch&amp;#246;nstem Wetter in einem Caf&amp;#233; zusammen. Als Seehofer dann allerdings zwei Eisbecher bestellt, f&amp;#252;hlt R&amp;#246;ttgen sich vorgef&amp;#252;hrt und macht den Rest des Gespr&amp;#228;chs b&amp;#246;se Miene zum b&amp;#246;sen Spiel, w&amp;#228;hrend Horst Sachen wie &amp;#8222;Ja mei, Norbert, so machen mir&amp;#8217;s in Bayern, da hackelt mer sich, danach trifft mer sich zum Eis und dann is wieder ois easy&amp;#8220; und &amp;#8222;Jetzt bist halt doch wieder in NRW&amp;#8220; sagt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Horsts Facebook-Statusmeldung:&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;Seehofer postet ein Foto: Er und R&amp;#246;ttgen vor Eisbechern am Tisch. Seehofer grinst Z&amp;#228;hne zeigend, R&amp;#246;ttgen wirkt zerknirscht und sein Kinngr&amp;#252;bchen zeichnet sich als dunkler Abgrund ab. Unterzeile: &amp;#8222;Wir trafen uns in K&amp;#246;nigswinter &amp;#8211; nicht davor und nicht dahinter. HS&amp;#8220;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Das Szenario:&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;Er hat&amp;#8217;s ja gleich gewusst: die Griechen werden sich bei der Regierungsbildung nicht einig. Neuwahlen scheinen damit unausweichlich, es drohen der Staatsbankrott und der Abschied aus der Euro-Zone. So richtig schmecken tut das dem Horst nicht, schlie&amp;#223;lich zahlen wir am Ende auch mit drauf. Doch schon l&amp;#228;nger g&amp;#228;rt in ihm ein Plan, den zu verwirklichen er nun endg&amp;#252;ltig entschlossen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Horsts Reaktion:&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;Die Vorstellung, K&amp;#246;nig eines Landes zu sein, hat ihm immer schon gefallen. Nur ist man in Bayern ung&amp;#252;nstigerweise nicht so gut auf den Adel zu sprechen. Deshalb nutzt Seehofer die (Un-)Gunst der Stunde und beschlie&amp;#223;t, in Griechenland per Volksentscheid die Monarchie wieder einzuf&amp;#252;hren und sich selbst als k&amp;#252;nftigen Throninhaber zur Verf&amp;#252;gung zu stellen. Schlie&amp;#223;lich hat Bayern schon einmal einen K&amp;#246;nig nach Griechenland entsandt, au&amp;#223;erdem klingt &amp;#8222;Horst I. von Griechenland&amp;#8220; durchaus gro&amp;#223;artig. An der &amp;#196;g&amp;#228;is angekommen, r&amp;#252;hrt Seehofer ordentlich die PR-Trommel f&amp;#252;r sein Vorhaben: Um den direkten Draht zum einfachen B&amp;#252;rger herzustellen, gibt&amp;#8217;s Wei&amp;#223;w&amp;#252;rste umsonst, au&amp;#223;erdem findet in jeder zweiten Kneipe ein Hoagascht statt. Mit Wurstkoch Alexander Dobrindt im Schlepptau zieht er durch die Gassen. Wo bislang der Euro-Blues t&amp;#246;nte, verspricht Horst nun, sich f&amp;#252;r den Verbleib in der W&amp;#228;hrungsunion einzusetzen. Um K&amp;#246;nig zu werden, ist ihm nix zu schade! Um in der Zwischenzeit die Regierungsgesch&amp;#228;fte in seiner bayerischen Heimat nicht g&amp;#228;nzlich zu vernachl&amp;#228;ssigen, l&amp;#228;sst er sich w&amp;#228;hrend Landtagssitzungen bis auf weiteres per Skype zuschalten. &lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Horsts Facebook-Statusmeldung:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Horst steht vor der Akropolis. Das Wurstwasser kocht bereits, weshalb nur Zeit f&amp;#252;r einen schnellen Gru&amp;#223; nach M&amp;#252;nchen reicht: &amp;#8222;Do schaut&amp;#8217;s aus wia am K&amp;#246;nigsplatz. HS&amp;#8220; Au&amp;#223;erdem steht in seinem Profil: &quot;Horst Seehofer ist jetzt mit Otto Rehagel befreundet.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Das Szenario:&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;Wie jedes Jahr im holden Mai, schickt auch diesmal wieder irgendein nicht weiter erw&amp;#228;hnenswerter JU-Ortsvorsitzender aus der bayerischen Provinz per Fax ein Pamphlet in die Welt, in dem er behauptet, das eigentliche Drama der Union sei, dass die Entscheider viel zu alt seien f&amp;#252;r diese neue Welt mit dem Internet und den sozialen Netzwerken und so, dass also die Union j&amp;#252;nger werden m&amp;#252;sse, wolle sie sich ihre W&amp;#228;hler nicht komplett von der Piratenpartei wegnehmen lassen. &amp;#160; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Horsts Reaktion:&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;Als Horst von diesem mutigen Statement erf&amp;#228;hrt, l&amp;#228;dt er den Verfasser sofort zu einer F&amp;#252;hrung durch die Staatskanzlei ein und zeigt ihm h&amp;#246;chstpers&amp;#246;nlich die Zirbelkiefer-Stube, wo er sich bei einer Flasche Enzian genauer erz&amp;#228;hlen l&amp;#228;sst, was das &amp;#8222;wahre Problem der Union&amp;#8220; sei. Nach dieser ausf&amp;#252;hrlichen Beratung, beschlie&amp;#223;t er, die Verj&amp;#252;ngung der Union bei sich selbst zu beginnen und sein Aussehen etwas weniger konservativ zu gestalten. Als modisches Vorbild w&amp;#228;hlt er den &amp;#8222;Look&amp;#8220; des neuen Bundesgesch&amp;#228;ftsf&amp;#252;hrers der Piratenpartei, Johannes Ponader. Und weil Horst Seehofer davon &amp;#252;berzeugt ist, mit Hornbrille, Sandalen und Sommerschal zu einer &amp;#228;hnlich kontrovers diskutierten Kultfigur wie der Piraten-Ponader zu werden, startet er zeitgleich einen Webshop, in dem sich seine Anh&amp;#228;nger mit original Horst-Sandalen, Horst-Brillen und Horst-Frisurschablonen ausstatten k&amp;#246;nnen. &amp;#160; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Horsts Facebook-Statusmeldung:&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;&amp;#8222;Leute, gerade ist mein neuer Webshop online gegangen, in dem ihr euch den neuen CSU-Schal f&amp;#252;r 29,90 Euro kaufen k&amp;#246;nnt, f&amp;#252;r wenn es regnet. Schaut mal vorbei und liked den Shop auch auf Facebook, w&amp;#252;rd&amp;#8217; mich total freuen!&amp;#8220;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;b&gt;Das Szenario: &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Der FC Bayern gewinnt das Championsleague-Finale mit einem deutlichen 4:0. Mario Gomez schie&amp;#223;t alle Tore, stolpert aber bei seinem Jubellauf in die Fankurve &amp;#252;ber Philipp Lahm (&amp;#252;bersehen) und verknackst sich den Kn&amp;#246;chel, sodass er die komplette n&amp;#228;chste Saison ausf&amp;#228;llt.&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Horsts Reaktion:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Horst erinnert sich an die Auswertung seiner Facebook-Seite, die seine Social-Media-Berater ihm neulich auf den Schreibtisch gelegt haben. Statuszeilen &amp;#252;ber die Klausurtagung im Kloster Andechs brachten kaum Likes, sobald FC-Bayern vorkam, gingen die Daumen aber in Hundertschaften nach oben. Au&amp;#223;erdem erinnert sich Horst an die Merkel-&amp;#214;zil-Kabinenbilder und die vielen tollen Schlagzeilen, die Ex-Bayern-Trainer van Gaal bekam, als er sich selbst als Feierbiest bezeichnete. Also l&amp;#228;sst er sich aus dem &amp;#8222;L&amp;#246;we und Raute&amp;#8220;, der Wirtschaft neben der M&amp;#252;nchner CSU-Parteizentrale, schnell ein Riesen-Wei&amp;#223;bierglas geben und macht sich auf Richtung Fanfeier auf Rathausbalkon und Marienplatz. Ribery &amp;#252;berredet ihn zu einem Wetttrinken mit Wahlkampfgegner Christian Ude. Horst gewinnt, die Massen jubeln. In all der Euphorie verk&amp;#252;ndet er, dem FC Bayern einen neuen St&amp;#252;rmer zu kaufen, und zwar den Lewandowski von Dortmund, weil der ja so gemein war eine Woche vorher.&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Horsts Facebook-Statusmeldung: &lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&amp;#8222;Mia san mia. Und ich bin ein #Feierhorst. Danke, FC Bayern, Obacht Borussia! HS&amp;#8220;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;</description>
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      <pubDate>Tue, 15 May 2012 18:30:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Der Frühlings-Psychotest: Welcher Balkon-Typ bist du?</title>
      <description>Spätestens mit dem Ende der Eisheiligen hat die Balkon-Saison angefangen. Doch was soll deiner werden? Zusätzlicher Stauraum, wichtiges Party-Utensil oder gehegter Kleinstgarten? Mache schnell den Psychotest, um herauszufinden, welcher Balkon-Typ du bist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span&gt;Was glaubst du, ist ein Perlator?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span&gt;Du denkst dar&amp;#252;ber nach, ein Auto zu kaufen. Welches kommt in die engere Auswahl?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Du liest gerade die Immobilienanzeigen. Die Wohnung, die du dir ausgesucht hast, hat einen Balkon. Du denkst:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span&gt;Die Fu&amp;#223;matte vor deiner Wohnungst&amp;#252;r...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span&gt;Abends klingelt es pl&amp;#246;tzlich an der T&amp;#252;r. Was machst Du?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span&gt;Dein Geburtstag steht an. Wo feierst du?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Zum Geburtstag w&amp;#252;nschst du dir ...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Deine Wohnung soll f&amp;#252;r eine Homestory in einer Zeitschrift fotografiert werden. Welche Zeitschrift w&amp;#228;re das?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Das wichtigste Utensil in deiner K&amp;#252;che ist &amp;#160;...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das Test-Ergebnis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
      <link>http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/546976</link>
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      <pubDate>Tue, 15 May 2012 18:30:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Stillgestanden, Zeit!</title>
      <description>Wir leben in Zeiten, in denen sich alles ändert. Echt? Unser Autor erzählt von Dingen, die ihm bleiben. Heute: Das Magazin mit Panzern drin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einmal im Monat bekomme ich das Magazin &amp;#8222;Die Bundeswehr&quot; nach Hause geschickt. Es ist ein Relikt meiner Vergangenheit: In den neunziger Jahren verbrachte ich einige Jahre in der Armee und war sogar Offizier und Zugf&amp;#252;hrer einer Einheit Kampfpanzer Leopard 2. Das sind riesige, monstr&amp;#246;se, dick gepanzerte Hightech-Waffen mit einer gro&amp;#223;en Kanone, zwei Maschinengewehren und Laserentfernungsmessern. Der Leo2 hat 1500 PS, damit kann man circa 60 Stundenkilometer schnell durch die Pampa rasen. Durch sein Gewicht von 60 Tonnen knickt er gro&amp;#223;e B&amp;#228;ume wie Streichh&amp;#246;lzer. Einen Baum umfahren kostete zu meiner Zeit immer einen Kasten Bier. Wenn man beim R&amp;#252;ckw&amp;#228;rtsfahren nicht sehr konzentriert war, konnte das schnell passieren. Knack und weg war die Tanne und die Kiste Tannenz&amp;#228;pfle da.&lt;span&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Magazin vom Deutschen Bundeswehrverband (kurz: DBwV &amp;#8211; in der Armee wird alles gek&amp;#252;rzt, nicht nur die Haare) besch&amp;#228;ftigt sich mit allem, was f&amp;#252;r unsere Streitkr&amp;#228;fte wichtig ist: Zum Beispiel bewirtschaftete Betreuung (&amp;#8222;unsere Soldaten wollen auch weiterhin ihre Curry-Wurst innerhalb der Kaserne verspeisen&quot;) oder das ein neuer Einsatzgruppenversorger&lt;/span&gt;&lt;span&gt; der Marine &lt;/span&gt;&lt;span&gt;(kurz: EGV)&lt;/span&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span&gt;auf den sch&amp;#246;nen Namen &amp;#8222;Bonn&quot; getauft wird. F&amp;#252;r mich wirken diese Berichte vertraut und fremd zugleich. Vertraut, weil sich viele Aspekte des Soldatenlebens bis heute nicht ver&amp;#228;ndert haben: Gestern wie heute beklagen Armeevertreter fehlende Anerkennung in der Gesellschaft und f&amp;#252;r wirklich moderne Ausr&amp;#252;stung &amp;#8211; die viele Milliarden kostet &amp;#8211; ist komischerweise kein Geld da. Das war fr&amp;#252;her auch schon so. Heute ist neu, dass man von Gefallenen, Veteranen oder &amp;#252;berhaupt Krieg redet. Die Kern-Essenz des Soldatenberufs, die M&amp;#246;glichkeit, im Einsatz zu sterben, ist in diesen Tagen wieder ins Zentrum des Bewusstseins ger&amp;#252;ckt. Das war zu meiner Zeit noch nicht so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/na/nadja-schlueter/text/regular/903226.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span&gt;&lt;span&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich habe ich mit meiner Zeit als Offizier abgeschlossen. Wenn ich es heute Kollegen, Bekannten oder auch Freunden erz&amp;#228;hle, dann wollen sie es erst nicht glauben: &amp;#8222;DU warst bei der Bundeswehr?&quot; Ja, war ich. Die neun Jahre waren im Grunde ein einziges Missverst&amp;#228;ndnis. Vom ersten Tag an wusste ich, dass ich nicht in die Armee geh&amp;#246;re. Trotzdem war ich sehr lange dort und die Zeit hat mich auch gepr&amp;#228;gt. Schlie&amp;#223;lich war ich Offizier und mir wurde eingetrichtert: &amp;#8222;Du bist ein milit&amp;#228;rischer F&amp;#252;hrer, du musst in jeder Lebenslage Vorbild sein.&quot; Das war anstrengend, denn wer will immer ein gutes Beispiel abgeben? Auf der Offizierschule gab es eine klare Ansage: Wer beim Kavaliersdelikt &amp;#8222;Schwarzfahren im &amp;#214;PNV&quot; erwischt wird, den entl&amp;#228;sst man sofort als &amp;#8222;moralisch ungeeignet&quot; aus der Armee &amp;#8211; was auch vorgekommen ist. Als Verteidigungsminister kann man hingegen  Doktorarbeiten kopieren und trotzdem stellt sich eine Kanzlerin vor beziehungsweise hinter einen. Glaube eben immer nur an die Moral, die du selbst vorgibst. Jedenfalls wurde ich st&amp;#228;ndig indoktriniert: Ein Offizier muss das sein und das nicht. Zwar hatte ich auch Verst&amp;#228;ndnis daf&amp;#252;r, aber ich wusste, dass ich diese Projektionen und Erwartungen nicht erf&amp;#252;llen konnte.&lt;span&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Milit&amp;#228;r ist ein &amp;#8222;Institut f&amp;#252;r angewandte Sekund&amp;#228;rtugenden&quot;: P&amp;#252;nktlichkeit, Sauberkeit, Treue, Kameradschaft und vor allem Disziplin halten den ganzen Laden zusammen. Nat&amp;#252;rlich kann man auch sagen, dass dies &amp;#252;berwiegend die Werte sind, die Deutschlands Wirtschaftswunder am Laufen hielten und halten. Mit dem Prinzip &amp;#8222;Pflichterf&amp;#252;llung&quot; ist unser Land aber auch schnurstracks in die gr&amp;#246;&amp;#223;te Katastrophe seiner Geschichte marschiert. Heutzutage versuche ich die guten Aspekte der sekund&amp;#228;ren Tugenden zu behalten: Ich bin meistens p&amp;#252;nktlich und liefere meine Auftr&amp;#228;ge wie vereinbart ab. Man kann sich auf mich verlassen. Nun gut, mein Schreibtisch ist oft sehr chaotisch, aber man muss ja nicht alles so machen wie in der Armee. &amp;#220;berhaupt wird in Uniformkreisen ein Gruppendruck und Korpsgeist aufgebaut, der teilweise erdr&amp;#252;ckend wirkt. Wenn ich in der Zeitung lese, dass ein Demonstrant w&amp;#228;hrend einer Demo von Polizisten verpr&amp;#252;gelt wurde und keiner der Kollegen hat was gesehen, dann wei&amp;#223; ich, woher die tempor&amp;#228;re Blindheit kommt. Der Kasernenzaun symbolisiert das Denken: &amp;#8222;Ihr da drau&amp;#223;en, wir hier drinnen.&quot; Das macht sogar Sinn, weil man sich in sehr gef&amp;#228;hrlichen Situationen aufeinander verlassen muss. Da kann man nicht stundenlang alles totdiskutieren wie in &amp;#252;blichen Business-Meetings.&lt;span&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meistens verdr&amp;#228;nge ich meine Zeit in der Armee einfach. Bis eben einmal im Monat das obligatorische Bundeswehr-Magazin in meinem Briefkasten liegt. Mit geheimnisvollen Bezeichnungen wie FjgEinsKp MES, DTA NTM-A oder OMLT 209. Mit Artilleriebataillonen oder dem zweiten Treffen der SKB-Community. Also einer seltsamen Parallel-Welt, die nichts mit meinem heutigen Leben zu tun hat. Au&amp;#223;er vielleicht dann, wenn ich einen Termin habe und mich an den Spruch erinnere: &amp;#8222;F&amp;#252;nf Minuten vor der Zeit ist des Soldaten P&amp;#252;nktlichkeit.&quot; Dann merke ich, dass ich immer noch wie ein Offizier denke. Zumindest bis zum Zapfenstreich. Oder so.&lt;span&gt;&amp;#160;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
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      <pubDate>Tue, 15 May 2012 18:30:00 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title>Brauche ich wirklich ein eigenes Blog?</title>
      <description>Endlich! Eine endgültige Antwort auf eine der drängsten Fragen, die sich die Digital Natives täglich stellen. Im Lexikon des guten Lebens. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf die Frage, ob man heutzutage etwas Bestimmtes wirklich &lt;i&gt;muss&lt;/i&gt;, gibt es prinzipiell zwei richtige Antworten: a) &amp;bdquo;ja klar&amp;ldquo; und b) &amp;bdquo;nat&amp;uuml;rlich nicht&amp;ldquo;.   Die entscheidende Frage, und an dieser kommt ein guter Blogger sowieso nicht vorbei, lautet: Wozu?   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte auf diese Frage lange keine Antwort. Deswegen stand f&amp;uuml;r mich fest: Ein Blog brauche ich nicht. Ich bin auf Facebook und Twitter aktiv, aber ein eigenes Blog zu haben, ist ja doch eine ganz andere Geschichte. Zumal dann, wenn es ein bestimmtes Niveau nicht unterschreiten und Qualit&amp;auml;tskriterien einhalten soll. Dazu kommt: Ich habe auch lange gar nicht gewusst, wor&amp;uuml;ber ich schreiben soll. Ich bin kein Experte f&amp;uuml;r ein spezielles Thema, habe breit gestreute Interessen &amp;ndash; aber etwas zu sagen, das wirklich relevant w&amp;auml;re, habe ich nicht.  Seit ein paar Tagen blogge ich trotzdem auf provinzdepp.wordpress.com. Wie ich dazu kam? Ich hatte beruflich mit dem Portal zu tun, habe mich registriert und dachte, ich probiere das jetzt einfach aus. Ich gehe damit ja keine Verpflichtung ein. Ein bestimmtes Themengebiet gibt es nicht. Das macht f&amp;uuml;r mich auch den Reiz an der Sache aus: Ich kann schreiben, was ich will, wenn ich schimpfen will, schimpfe ich, wenn ich &amp;ndash; was wahrscheinlich nicht so schnell vorkommen wird &amp;ndash; ein Gedicht schreiben will, dann mache ich eben das.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist ganz einfach: Ein Blog, das nur existiert, weil sein Betreiber findet, heutzutage m&amp;uuml;sse jeder ein Blog haben, wird kaum jemand niemand lesen. Beispiele daf&amp;uuml;r gibt es genug und das einzig Gute daran ist, dass niemand all diese Sachen lesen muss. Es gibt ohnehin so viele Blogs, dass man sich nicht auch noch mit sinnfreien Seiten besch&amp;auml;ftigt.   Deshalb wei&amp;szlig; ich aber auch nicht, ob mein Blog &amp;uuml;berhaupt interessant ist f&amp;uuml;r jemanden, der mich nicht kennt. Freunde und Bekannte haben m&amp;ouml;glicherweise schon Interesse zu lesen, was mich umtreibt. Aber sonst?&amp;nbsp;   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein bekannter deutscher Magazinjournalist hat einmal &amp;uuml;ber das Magazinmachen gesagt, wichtig sei die Leidenschaft, die dahinter steckt; ein Magazin, das aus anderen Gr&amp;uuml;nden gemacht wird als aus dem reinen Willen, genau dieses Magazin zu machen, erstellt wird, sei wertlos. Das gilt ohne Verluste auch f&amp;uuml;r Blogs. Ein Blog ist dann gut, wenn man es vermisst, sobald es es nicht mehr gibt.   Wie sich mein Blog entwickelt oder was ich damit erreichen will, wei&amp;szlig; ich selbst noch nicht so genau. Es ist nicht so, dass ich den Provinzdepp oder mich selbst als Marke etablieren will. Wenn mir ein paar Monate lang nichts einf&amp;auml;llt, ist es auch nicht tragisch. Und wenn doch, dann schreibe ich&amp;rsquo;s eben auf.  Haben muss man ein Blog also heutzutage definitiv nicht. Aber wer gerne regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig Erlebnisse, Geschichten, Szenen oder einfach nur kleine Momente aufschreibt, der sollte definitiv dar&amp;uuml;ber nachdenken.   &amp;nbsp;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Jakob, 21, wurde von Florian Zinnecker,26, protokolliert. Florian schreibt hauptberuflich und hat f&amp;uuml;r sein Privatblog eine Alternative gefunden: ein Notizbuch&lt;/i&gt; &amp;nbsp;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;lexikonbox&quot;&gt;&lt;strong&gt;F&amp;uuml;nf Tipps f&amp;uuml;r's Bloggen:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Kostenlose und einfach zu handhabende Blog-Portale finden sich unter anderem unter &lt;a href=&quot;http://www.wordpress.com/&quot;&gt;www.wordpress.com&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.myblog.de/&quot;&gt;www.myblog.de&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.blogger.de/&quot;&gt;www.blogger.de&lt;/a&gt;, www.blogspot.com oder www.tumblr.com&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Gute Anleitungen, wie man einen Blog anlegt sowie Do&amp;rsquo;s and Don&amp;rsquo;ts gibt es viele &amp;ndash; zum Beispiel unter &lt;a href=&quot;http://www.howtoblog.org/&quot;&gt;www.howtoblog.org&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://www.becomeablogger.com/&quot;&gt;www.becomeablogger.co&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Prinzipiell gilt f&amp;uuml;r Blogs: Erlaubt ist, was gef&amp;auml;llt. Allerdings darf auch ein Blogger nicht gegen das Pers&amp;ouml;nlichkeitsrecht Dritter oder gegen das Strafgesetzbuch versto&amp;szlig;en. Genauso gilt im Internet das Urhebergesetz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. Wer einen Blog betreibt, ist aber nicht nur f&amp;uuml;r den Inhalt verantwortlich, den er selbst produziert sondern haftet auch f&amp;uuml;r die Kommentare, die andere posten. Wenn ein Kommentar also beispielsweise das Pers&amp;ouml;nlichkeitsrecht eines Dritten verletzt, ist es die Pflicht des Blogbetreibers, den Kommentar zu entfernen, sobald er Kenntnis davon hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. Die Blogosph&amp;auml;re lebt von Verlinkungen. Wenn ein Blog oft verlinkt wird, steigt damit auch die Chance, Aufmerksamkeit zu erregen und neue Leser zu bekommen. Trotzdem sollte man sich bewusst sein, dass es einige wenige A-List-Blogs in Deutschland gibt, die von sehr vielen Usern gelesen werden und unz&amp;auml;hlige B-List-Blogs, die nur einige wenige Leser haben.&lt;/div&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
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      <pubDate>Tue, 15 May 2012 18:30:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Hochstaufen - mit Salamander und Fichtenspitzenspinnen</title>
      <description>Das Tolle an MountMcKinley ist, dass er auch an den ganz besonders trüben Tagen nicht im Bett bleibt, sondern auf den Berg steigt. Und uns unten davon berichtet!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/mo/mountmckinley/text/regular/903144.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich h&amp;#228;tte man den heutigen Tag auf dem Sofa verbringen k&amp;#246;nnen. Eine hei&amp;#223;e Tasse Kaba und vielleicht ein gutes Buch oder ein Film. Es zog uns allerdings beide raus. Und schlechtes Wetter - ist immer relativ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/mo/mountmckinley/text/regular/903146.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man wird begleitet von Tieren, die sich sonst nie blicken lassen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/mo/mountmckinley/text/regular/903148.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erlebt anders sch&amp;#246;ne Stimmungen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/mo/mountmckinley/text/regular/903150.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und schreckt sich so manches mal, wenn man mal genauer auf die Fichtenspitzen schaut. Gut getarnt - naja...fast ein wenig zu gelb - daf&amp;#252;r aber ein weiterer toller Blickfang&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/mo/mountmckinley/text/regular/903152.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiter geht's durch nebligen Wald&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/mo/mountmckinley/text/regular/903154.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;bis hin zum Einstieg des Steinernen J&amp;#228;gers&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/mo/mountmckinley/text/regular/903156.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Sicht zwar schlecht, doch trotzdem ein Erlebnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/mo/mountmckinley/text/regular/903158.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oben angekommen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/mo/mountmckinley/text/regular/903160.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sind wir die einzigen G&amp;#228;ste, sitzen am knacksenden Ofen und lassen uns die Leberkn&amp;#246;delsuppe schmecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/mo/mountmckinley/text/regular/903162.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und der Normalabstieg h&amp;#228;lt noch das ein&amp;amp;andere Schneefeld zum Abfahren bereit...</description>
      <link>http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/546944</link>
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      <pubDate>Tue, 15 May 2012 18:30:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Gefunden: das schlimmste Date aller Zeiten</title>
      <description>Wenn einer zu einer Verabredung geht, dann kann er viel erzählen. Später. Seinen Freunden. Vor allem, wenn das Date katastrophal verlaufen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ch/christina-waechter/text/regular/903224.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Vor kurzem hat der Blogger Joel Watson das schlimmste aller anzunehmenden Dates belauscht. In einem Cafe sa&amp;#223; er neben einem Mann und einer Frau, die sich offensichtlich im Internet kennengelernt und nun ihre erste Verabredung hatten. Und weil Joel es gar nicht fassen konnte, welche wahnsinnigen Themen der Mann im Lauf der Stunde ansprach, berichtete er &lt;a href=&quot;http://hijinksensue.com/2012/05/10/you-dont-have-to-go-home-but-you-cant-stay-here/starbucks-datewreck-live-tweet&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;live via Twitter &lt;/a&gt;die H&amp;#246;hepunkte des Dates.&amp;#160;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;F&amp;#252;r den geneigten Leser ist es selbstverst&amp;#228;ndlich enorm unterhaltsam, von diesem Typen zu lesen, der es schafft, w&amp;#228;hrend einer kurzen Nachmittags-Verabredung &amp;#252;ber Religion, die Asperger-Diagnose, die er von seinem Psychiater k&amp;#252;rzlich bekommen hat, seine acht gel&amp;#246;sten (!) Verlobungen, die Scheidung seiner Eltern und den Bombenanschlag von Oklahoma City zu sprechen. Aber selbst Teil eines solchen Katastrophen-Dates zu sein, findet man selbst h&amp;#246;chstens nach Ablauf von einem bis f&amp;#252;nf Jahren unterhaltsam.  &amp;#160;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine katastrophalen Date-Geschichten beschr&amp;#228;nkten sich gl&amp;#252;cklicherweise nur auf komplett fehlende zwischenmenschliche Kompatibilit&amp;#228;t, versch&amp;#252;ttete Hei&amp;#223;getr&amp;#228;nke und zu viel Schnaps. Schlimm waren sie trotzdem alle sehr. Und deine? Gab es in deiner Dating-Vergangenheit Totalausf&amp;#228;lle, von denen du noch deinen Enkeln erz&amp;#228;hlen wirst? Hast du schon vorher geahnt, dass du mit dieser Verabredung ein gro&amp;#223;es Risiko eingehen w&amp;#252;rdest? Oder hast du den Bogen raus und verabredest dich immer nur mit hochintelligenten, sympathischen, erfolgreichen Models?   &amp;#160;&amp;#160;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;</description>
      <link>http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/546952</link>
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      <pubDate>Wed, 16 May 2012 08:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Der Copyfight</title>
      <description>Der Kampf geht in eine neue Runde - unter der Überschrift &quot;fuck your copyright blah blah blah&quot; haben Hacker der Grupe Anonymous persönliche Daten von Urheberrechtsvertretern lanciert &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Zwei Welten sind da aufeinandergeprallt, die sich fremd und feindselig gegen&amp;#252;berstehen. Sie sprechen nicht dieselbe Sprache, sie verstehen einander nicht. Unvers&amp;#246;hnlich stehen sie sich gegen&amp;#252;ber und pochen darauf, jeweils auf der richtigen Seite zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/je/jetzt-redaktion/text/regular/903258.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Da gibt es zum einen die namentlich aufgef&amp;#252;hrten Unterzeichner des Appells 'Wir sind die Urheber'. Es sind K&amp;#252;nstler, Autoren, Journalisten, Vertreter von Verwertungsgesellschaften. Und zum anderen einen nicht n&amp;#228;her zu definierenden, losen Verbund von Namenlosen, die sich mal 'Anonymous', mal 'Filesharer', mal 'B&amp;#252;rger' nennen. Erstere - nennen wir sie: die Kreativen - haben eine Initiative zum Schutz des geltenden Urheberrechts gestartet und ein Manifest mit ihrem Anliegen ins Internet gestellt. Darin finden sich S&amp;#228;tze, die den anderen - nennen wir sie: die Anonymen - wie eine Kriegserkl&amp;#228;rung vorgekommen sein m&amp;#252;ssen: 'Die neuen Realit&amp;#228;ten der Digitalisierung', so die Kreativen, 'sind kein Grund, den profanen Diebstahl geistigen Eigentums zu rechtfertigen oder gar seine Legalisierung zu fordern.' Und: 'Die allt&amp;#228;gliche Pr&amp;#228;senz und der Nutzen des Internets kann keinen Diebstahl rechtfertigen und ist keine Entschuldigung f&amp;#252;r Gier oder Geiz.' Das lie&amp;#223;en Anonyme nicht auf sich sitzen und attackierten einige der Unterzeichner dieser Schrift in der Form, in der sie es eben tun: auf infamste Weise. Sie ver&amp;#246;ffentlichten auf der Dokumentenplattform Pastebin.com unter der &amp;#220;berschrift: 'fuck your copyright blah blah blah' die Adressen, Geburtsdaten, Telefonnummern und E-Mail-Daten von etwa hundert Kreativen, die den Aufruf unterschrieben haben. Etwa die von Charlotte Roche, Till Lindemann, Sven Regener, Michael Mittermeier. 'Doxxing' hei&amp;#223;t diese Form des Prangers, die, da &amp;#252;bertreibt man nicht, auch Bedrohungen au&amp;#223;erhalb des Netzes billigend in Kauf nimmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Offenbar haben die Anons, wie sie sich selber nennen, nach ein paar Tagen aber kalte F&amp;#252;&amp;#223;e bekommen. Sie entfernten die Schm&amp;#228;hliste wieder, tilgten auch die dazu aufgelaufenen Kommentare und legten einen Twitter-Account still, &amp;#252;ber den diese 'Aktion' kommuniziert wurde. Die Besonneneren unter ihnen stellten dazu eine Art Rechtfertigungsschrift ins Netz, die Sinn und Zweck des von ihnen gew&amp;#228;hlten 'Druckmittels' erkl&amp;#228;ren soll. Niemand sei bedroht worden, hei&amp;#223;t es da: 'Anonymous wird auch niemals dazu aufrufen, jemanden zu bedrohen.' Vielleicht wirke es auf den ersten Blick so. Doch seien diese Daten im Netz frei zug&amp;#228;nglich, und 'jeder k&amp;#246;nnte ohne Weiteres so oder so an diese Daten kommen'. Als Grund f&amp;#252;r den hinterh&amp;#228;ltig-aggressiven Akt der Ver&amp;#246;ffentlichung wird, man mag es kaum glauben, der Wunsch genannt aufzukl&amp;#228;ren. 'Diese Leute', gemeint sind die Kreativen, 'lassen sich von der Lobby vor den Karren spannen und merken es noch nicht mal. Gerade in Zeiten, wo hitzige Debatten anstehen, macht man sich mit dieser Art von Kampagne nicht viele Freunde. So haben wir uns mit unserer Aktion Geh&amp;#246;r verschafft, und die Medien erledigen den Rest.'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Die Aktivisten h&amp;#228;tten darum alle Eintr&amp;#228;ge und die Hinweise darauf gel&amp;#246;scht, 'um zu zeigen, dass es hier nicht um die mutwillige Ver&amp;#246;ffentlichung von Daten ging, sondern um Aufkl&amp;#228;rung'. Als weiterf&amp;#252;hrende Information wird dann noch ein Link zur Initiative 'Wir sind B&amp;#252;rger' angeboten. Die tritt f&amp;#252;r eine Reform des Urheberrechts ein und explizit nicht f&amp;#252;r dessen Abschaffung. Doch mittelbar findet sich eben auch ein Link auf die Seite des 'Filesharer'-Manifests. Darin hei&amp;#223;t es munter weiter: 'Wir scheissen auf euer Urheberrecht. Wir scheissen auf eure Gesetze. Wir sind Filesharer! Wir gehen nicht mehr weg. Wir k&amp;#228;mpfen einen Copyfight. Und wir gewinnen.' &lt;br /&gt;</description>
      <link>http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/546988</link>
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      <pubDate>Tue, 15 May 2012 19:22:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Neuwahlen in Griechenland</title>
      <description>Auch der letzte Versuch, Neuwahlen zu vermeiden, ist am Dienstag gescheitert. Laut Staatspräsident Papoulias wird der Juni ein Monat der Tragödie. Griechenlands Banken sollen nur noch für drei Wochen Geld haben&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Der 82-J&amp;#228;hrige Staatspr&amp;#228;sident Papoulias hatte am Mittag die Vorsitzenden aller im Parlament vertretenden Parteien - mit Ausnahme der Faschisten - erneut zusammengerufen, um einen letzten Versuch zu unternehmen, die Neuwahl zu vermeiden. Bereits am Abend zuvor hatte Staatspr&amp;#228;sident Papoulias vergeblich auf die Parteichefs eingeredet, wenigstens einer Expertenregierung zuzustimmen, die f&amp;#252;r eine begrenzte Zeit amtiert. Papoulias hatte die Parteivertreter geradezu angefleht, sich zusammenzuraufen. Die Unterredungen im Pr&amp;#228;sidentenpalais verliefen dramatisch, wie ein Protokoll der verschiedenen Gespr&amp;#228;che vom Sonntag zeigt. Laut dieser Notizen sagte der Pr&amp;#228;sident auch, dass er den Griechen schonungslos ihre Lage darlegen und sagen werde, warum seine Bem&amp;#252;hungen um eine Regierung gescheitert seien. Er werde dabei auch vom 'Egoismus' der Parteien sprechen. 'Oft sehen wir die Katastrophe nicht kommen, die Lawine, die sich ein paar Meter entfernt von uns bewegt', sagte der verzweifelte Papoulias in der Sitzung, deren Protokoll das Pr&amp;#228;sidentenamt am Dienstag selbst ver&amp;#246;ffentlichte.&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/je/jetzt-redaktion/text/regular/903254.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Von Ex-Premier Lukas Papadimos soll die Information an die Krisenrunde weitergegeben worden sein, dass Griechenlands Banken nur noch f&amp;#252;r etwa drei Wochen fl&amp;#252;ssig seien. Die Rekapitalisierung der Kreditinstitute ist Teil des Hilfspakets von EU, Europ&amp;#228;ischer Zentralbank und Internationalem W&amp;#228;hrungsfonds. Die Geldgeber haben bereits mit einem Stopp der Milliardenhilfe gedroht, falls sich Athen von dem festgelegten Spar- und Reformkurs verabschiedet. Die n&amp;#228;chste Milliardentranche ist im Juni f&amp;#228;llig. Als Termine f&amp;#252;r eine Neuwahl gelten der 10.oder der 17.Juni. Bis dahin soll ein &amp;#220;bergangspremier amtieren, den Papoulias einsetzen kann. Vorgesehen daf&amp;#252;r ist offenbar der Pr&amp;#228;sident des H&amp;#246;chsten Verwaltungsgerichts, Panajotis Pikramenos. &amp;#220;ber die Formalit&amp;#228;ten der &amp;#220;bergangsregierung soll am Mittwoch beraten werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Sozialistenchef Evangelos Venizelos sprach nach dem Krisentreffen von 'schlimmen Bedingungen' f&amp;#252;r Neuwahlen. Die Chancen f&amp;#252;r eine Einigung erschienen schon vor der etwa zweist&amp;#252;ndigen Sitzung am Dienstag gering. Fotis Kouvelis, der Chef der kleinen Partei Demokratische Linke, die Z&amp;#252;nglein an der Waage h&amp;#228;tte spielen k&amp;#246;nnen, sprach sich gegen eine Technokratenregierung aus, weil sie das Eingest&amp;#228;ndnis w&amp;#228;re, dass die Politik versagt habe. F&amp;#252;r diese Haltung musste sich Kouvelis harte Kritik des Pr&amp;#228;sidenten anh&amp;#246;ren. Alexis Tsipras, der Chef der Radikalen Linken Syriza, strebte auch am Dienstag eine Neuwahl an, bei denen seine Partei nach Umfragen damit rechnen kann, st&amp;#228;rkste Kraft zu werden. Gelingt ihr dies, erh&amp;#228;lt sie nach dem griechischen Wahlrecht einen Zuschlag von 50 Sitzen. Um sicher zu sein, diesen Bonus zu bekommen, will Tsipras sein linkes Parteienb&amp;#252;ndnis in eine richtige Partei verwandeln. Tsipras lehnt das Sparprogramm vehement ab, er m&amp;#246;chte aber Griechenland trotzdem in der Euro-Zone halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Der Dienstag war in Athen ganz von politischem Tumult gepr&amp;#228;gt. Am Morgen bestritt der Chef der Rechtspartei der Unabh&amp;#228;ngigen Griechen, Panos Kammenos, dass er jemals einen Brief an Papoulias geschickt habe, in dem er sich f&amp;#252;r eine Allparteienregierung ausgesprochen hatte. Kammenos, dessen Partei Platz vier bei den Wahlen am 6. Mai erobert hatte, sprach im Sender Skai von einer 'Provokation' und forderte ein Einschreiten des Staatsanwalts. Der Chef der faschistischen Partei Chrysi Avgi (Goldene Morgenr&amp;#246;te), leugnete in einem Interview, dessen Video im Internet abrufbar war, die Existenz der Gaskammern im Dritten Reich. Regierungssprecher Pantelis Kapsis reagierte scharf und sprach von einer Verunglimpfung von Millionen Holocaust-Opfern, zu denen auch Zehntausende griechische Juden geh&amp;#246;rten. Das Schicksal griechischer Juden in der Nazizeit wird erst seit kurzem in den Schulb&amp;#252;chern des Landes beschrieben. &lt;br /&gt;</description>
      <link>http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/546982</link>
      <guid>http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/546982</guid>
      <pubDate>Tue, 15 May 2012 19:22:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Untergetaucht</title>
      <description>Mehrere Religionshüter haben bereits Fatwas gegen den regimekritischen iranischen Sänger Shahin Najafi ausgesprochen. Nun soll dieser sich in der Obhut des Schriftstellers Günter Wallraff befinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M&amp;#252;nchen - In die Aufregung um den zuletzt in K&amp;#246;ln lebenden und seit vergangener Woche untergetauchten iranischen S&amp;#228;nger Shahin Najafi, 31, hat sich nun auch der Undercover-Journalist und Schriftsteller G&amp;#252;nter Wallraff (&quot;Der Mann, der bei Bild Hans Esser war&quot;) eingeschaltet. Wie die Zeit am Dienstag mitteilte, befinde sich der von Fatwas mehrerer iranischer Religionsh&amp;#252;ter bedrohte regimekritische Musiker &quot;in der Obhut des Schriftstellers G&amp;#252;nter Wallraff&quot;. Das Blatt zitierte vorab aus einem Interview mit Wallraff, in dem dieser zur Solidarit&amp;#228;t mit Najafi aufruft: &quot;Shahin ist nicht so ber&amp;#252;hmt wie Salman Rushdie, der 1989 in einer Fatwa mit dem Tod bedroht wurde. Ich habe damals Rushdie bei mir aufgenommen. Ich w&amp;#252;nsche mir jetzt, dass wir eine breite Solidarit&amp;#228;t mit Shahin organisieren k&amp;#246;nnen.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/je/jetzt-redaktion/text/regular/903256.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;color:#999999;&quot;&gt;Der iranische S&amp;#228;nger Shahin Najafi ist seit vergangener Woche untergetaucht.&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Shahryar Ahadi, der Manager des S&amp;#228;ngers, sagte der SZ hingegen, dass es nicht wahr sei, dass sich Najafi in Wallraffs &quot;Obhut&quot; befinde. Man habe mit dem Schriftsteller, der oft verdeckt arbeitet, nur Kontakt aufgenommen und sich dann am Montag mit ihm getroffen. Wallraff sei &quot;sehr hilfsbereit&quot; gewesen und habe Najafi angeboten, er k&amp;#246;nne kurzfristig bei wohnen. Dar&amp;#252;ber, ob er das Angebot annehme, habe dieser aber noch nicht entschieden. Manager Ahadi, der gerade von einem weiteren Termin bei der Polizei kam, wollte sich zur aktuellen Sicherheitslage nicht &amp;#228;u&amp;#223;ern: &quot;Das darf ich nicht.&quot; Najafi selbst setze die Aufregung sehr zu: &quot;Es geht ihm nicht gut heute, er ruht sich aus.&quot; Der S&amp;#228;nger hatte einen schiitischen Imam aus dem neunten Jahrhundert in einem Anfang Mai ver&amp;#246;ffentlichten Lied &amp;#252;ber die Missst&amp;#228;nde in seiner Heimat aufgefordert, zur&amp;#252;ckzukehren, um in Iran aufzur&amp;#228;umen. Daf&amp;#252;r ist er als Ketzer attackiert worden, zuletzt von dem einflussreichen Ayatollah Naser Makarem Shirazi. Ein Vorwurf, der in Iran gleichbedeutend ist mit einem Todesurteil.&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
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      <pubDate>Tue, 15 May 2012 19:22:00 +0200</pubDate>
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      <title>Die Anti-HIV-Pille</title>
      <description>In den USA haben Experten empfohlen, ein Aids-Medikament auch zur Vorbeugung von HIV-Infektionen einzusetzen. Das Medikament ist teuer, schützt nicht so gut wie Kondome - und kann dennoch sinnvoll sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Namen Truvada d&amp;#252;rften wir in Zukunft h&amp;#228;ufiger h&amp;#246;ren. Das Aids-Medikament k&amp;#246;nnte n&amp;#228;mlich die erste Anti-HIV-Pille werden. Mit der Expertenempfehlung steht Truvada kurz vor der Zulassung auch f&amp;#252;r die Pr&amp;#228;ventionsarbeit. Die FDA, die zust&amp;#228;ndige US-Beh&amp;#246;rde, richtet sich in der Regel nach den Empfehlungen. Annette Haberl ist Vorstandsmitglied der Deutschen AIDS-Gesellschaft. Sie h&amp;#228;lt die verst&amp;#228;rkte Pr&amp;#228;vention trotz aller Schw&amp;#228;chen f&amp;#252;r sinnvoll - glaubt aber nicht, dass Truvada demn&amp;#228;chst auch in Deutschland eingesetzt wird. Ein Interview. &lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;jetzt.de: Frau Haberl, k&amp;#246;nnen wir nun eine Pille schlucken statt ein Kondom zu benutzen, um uns vor der Ansteckung mit HIV zu sch&amp;#252;tzen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Annette Haberl:&lt;/strong&gt; Nein, das hei&amp;#223;t es sicherlich nicht. Und f&amp;#252;r Deutschland schon mal gar nicht.   Unsere strukturelle Pr&amp;#228;vention funktioniert hervorragend. &amp;#160;Es ist nicht so, dass wir hierzulande auf &amp;#8222;die Pille davor&amp;#8220; gewartet haben. Aber es gibt andere L&amp;#228;nder und andere Gesundheitssysteme, wo es durchaus Sinn machen k&amp;#246;nnte, die Pille in der HIV-Pr&amp;#228;vention einzusetzen. Beispielsweise auch in einigen Regionen in den USA. Das Gesundheitssystem dort kann man nicht mit unserem vergleichen, der Zugang zu Medikamenten &amp;#160;zum Beispiel ist f&amp;#252;r Risikogruppen schwieriger als&amp;#160; in Deutschland. Deshalb haben sich auch die Communities also die Menschen und Organisationen, die sich f&amp;#252;r die Rechte von Menschen mit HIV einsetzen, dort f&amp;#252;r die Zulassung von Truvada f&amp;#252;r die Pr&amp;#228;vention stark gemacht.&lt;br /&gt;&amp;#160;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie gut sch&amp;#252;tzt das Medikament vor einer HIV-Infektion?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;In verschiedenen Studien hat sich gezeigt, dass das Kombinationspr&amp;#228;parat Truvada auch einen pr&amp;#228;ventiven Effekt hat, also bei ungesch&amp;#252;tztem Sex mit einem infizierten Partner vor einer HIV-Infektion sch&amp;#252;tzen kann. Die Schutzwirkung liegt in den verschiedenen Studien zwischen 44 und 73 Prozent &amp;#8211; je nachdem, wie zuverl&amp;#228;ssig jemand die Pille schluckt. Je zuverl&amp;#228;ssiger man das Medikament einnimmt, desto h&amp;#246;her ist die Wirksamkeit. Das sagt aber noch nicht sicher, wie gut sich diese Pille im Alltag bew&amp;#228;hrt. Im Rahmen einer Studie nehmen die Teilnehmer ein Medikament n&amp;#228;mlich in der Regel besonders zuverl&amp;#228;ssig ein.&amp;#160; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ju/juliane-frisse/text/regular/903046.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&amp;#160;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Anders gesagt: Der Schutz durch &amp;#8222;die Pille davor&amp;#8220; ist also l&amp;#228;ngst nicht so gut wie durch ein Kondom.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ja, das kann man so anhand der Studienlage sagen. Ein Kondom senkt das Risiko einer Infektion um bis zu 95 Prozent- auch da gibt es nat&amp;#252;rlich eine gewisse Schwankungsbreite, bedingt durch Anwendungsfehler. Noch besser als das Kondom funktioniert nur HIV-Therapie als Pr&amp;#228;vention. Stellen Sie sich ein Paar vor, bei dem ein Partner infiziert ist und einer nicht. Wenn der Infizierte eine Therapie erh&amp;#228;lt und dadurch seine Virusmenge unter der Nachweisgrenze liegt, senkt das f&amp;#252;r den gesunden Partner das Risiko einer HIV-&amp;#220;bertragung um 96 Prozent, also noch einen Ticken besser als das Kondom. Was man aber auch klar sagen muss: Einen hundertprozentigen Schutz gibt es nicht.&amp;#160; Aber nat&amp;#252;rlich kann man sich durch sein eigenes Risikoverhalten besser oder schlechter sch&amp;#252;tzen.&lt;br /&gt;&amp;#160;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Schafft die Einf&amp;#252;hrung der Pille denn nicht ein tr&amp;#252;gerisches Sicherheitsgef&amp;#252;hl, so dass Menschen auf bessere Schutzstrategien zu verzichten?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;In Deutschland steht das derzeit ja &amp;#252;berhaupt nicht zur Diskussion, dass &amp;#8222;die Pille davor&amp;#8220; in gro&amp;#223;em Stil eingef&amp;#252;hrt wird. Auch die Communities bei uns stehen der &amp;#8222;Pille davor&amp;#8220; eher kritisch gegen&amp;#252;ber. Einzelne k&amp;#246;nnten auch bei uns von Truvada zur Vorbeugung profitieren, ebenso wie f&amp;#252;r bestimmte Risikogruppen in anderen L&amp;#228;ndern diese Form der Pr&amp;#228;vention durchaus sinnvoll sein k&amp;#246;nnte.&amp;#160;  &lt;br /&gt;&amp;#160;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;An wen soll die Pille dort verschrieben werden?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;An Menschen, die zu einer Gruppe mit einem hohen Risiko geh&amp;#246;ren, sich bei ungesch&amp;#252;tztem Sex mit HIV zu infizieren. Zum Beispiel M&amp;#228;nner, die h&amp;#228;ufig ungesch&amp;#252;tzten Sex mit mit wechselden Sexualpartnern haben, vielleicht auch noch in &amp;#8222;Hotspots&amp;#8220; mit besonders hoher HIV-Pr&amp;#228;valenz, wie das z.B. in Teilen von San Francisco oder New York der Fall ist.&amp;#160; Eben &amp;#252;berall dort, wo die Pr&amp;#228;valenz von HIV, sehr hoch ist. Wenn Menschen dort das w&amp;#252;nschen, k&amp;#246;nnen sie sich durch die Einnahme von Truvada ihr Infektionsrisiko vermindern.&lt;br /&gt;&amp;#160;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Versorgung mit Truvada kostet 11.000 Dollar pro Patient und Jahr. Von der Summe k&amp;#246;nnte man auch sehr viele Kondome kaufen.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ja, oder man k&amp;#246;nnte auch bereits erkrankte Menschen behandeln. Ich kann mir daher nicht vorstellen, dass eine solche Form der Pr&amp;#228;vention bei uns eine Kassenleistung werden k&amp;#246;nnte und dass es eine Solidargemeinschaft &amp;#252;bernehmen kann, das zu finanzieren. Aber ich glaube auch, dass es Menschen gibt, die bereit w&amp;#228;ren, diese Kosten selbst zu tragen, wenn sie dazu finanziell in der Lage sind. Man sollte die Frage nach dem Einsatz in der Pr&amp;#228;vention aber nicht auf ein Kostenproblem reduzieren. Die wichtigeren Fragen sind beispielsweise: Wie h&amp;#228;ufig sollte man dann HIV-Tests machen bei den Behandelten? Wie sollte die begleitende Beratung aussehen? Die Kostenfrage steht da erst ganz am Schluss.&lt;br /&gt;&amp;#160;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ju/juliane-frisse/text/regular/903048.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Annette Haberl von der Deutschen AIDS-Gesellschaft&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie funktioniert die Pille gegen HIV?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Truvada ist ein Kombinationspr&amp;#228;parat aus zwei Wirkstoffen. Die beiden Substanzen verhindern die Virusvermehrung in einer Zelle, wenn das Virus zwar bereits in die Zelle eingedrungen ist, aber noch nicht in die Wirts-DNA integriert ist. Dadurch wird die Ausbreitung des Virus im K&amp;#246;rper und damit das Angehen einer Infektion verhindert.&lt;br /&gt;&amp;#160;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was ist mit den Nebenwirkungen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Bei den beiden Wirkstoffen handelt es um insgesamt recht gut vertr&amp;#228;gliche Substanzen, aber bei der Einnahme kann es beispielsweise zu einer negativen Beeinflussung des Knochenstoffwechsels kommen oder &amp;#160;auch zur Beeintr&amp;#228;chtigung der Nierenfunktion. Allerdings k&amp;#246;nnen wir die Langzeitauswirkungen f&amp;#252;r gesunde Menschen derzeit noch gar nicht einsch&amp;#228;tzen. &lt;br /&gt;&amp;#160;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Besteht nicht auch die Gefahr, dass sich vermehrt Resistenzen entwickeln, wenn dieses Medikament jetzt viel h&amp;#228;ufiger verschrieben wird?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Es besteht auf jeden Fall die Gefahr, dass sich eine Resistenz entwickelt, wenn sich jemand w&amp;#228;hrend der Pr&amp;#228;ventionsbehandlung mit HIV infiziert, die Infektion aber nicht entdeckt wird und weiter Truvada eingenommen wird. Eine Zweifachkombination ist n&amp;#228;mlich nicht geeignet f&amp;#252;r eine dauerhafte erfolgreiche Behandlung einer HIV-Infektion. Wenn dann nicht mehr alle vorhandenen Medikamente anschlagen, fallen als Folge bestimmte Behandlungsoptionen f&amp;#252;r die Betroffenen weg.&lt;br /&gt;&amp;#160;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wenn man liest, dass in Studien getestet wurde, dass unter einer bestimmten Therapie die Infektionsrate gesenkt wurde, fragt man sich auch immer, wie man solche Studien ethisch ordentlich durchf&amp;#252;hren kann. Die Gruppen setzen sich schlie&amp;#223;lich dem Risiko einer Infektion aus.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Menschen machen nat&amp;#252;rlich freiwillig bei einer solchen Studie mit, werden &amp;#252;ber alle Risiken aufgekl&amp;#228;rt und unterschreiben eine entsprechende Einwilligungserkl&amp;#228;rung. Alle diese Studien werden selbstverst&amp;#228;ndlich nach den geltenden internationalen Standards durchgef&amp;#252;hrt. Das hei&amp;#223;t es gibt ein Ethik-Votum und eine Kommission hat sich die Studie genau angeschaut und ihre Zustimmung dazu gegeben.&lt;br /&gt;&amp;#160;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hat das Bewusstsein nachgelassen, dass man sich vor HIV sch&amp;#252;tzen muss, weil AIDS inzwischen besser behandelbar ist?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das Thema HIV ist in manchen Bev&amp;#246;lkerungsgruppen nicht mehr so pr&amp;#228;sent wie fr&amp;#252;her. Ich sehe das z.B. h&amp;#228;ufiger bei schwangeren Frauen, die ihr positives Testergebnis im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge bekommen und v&amp;#246;llig ungl&amp;#228;ubig vor mir sitzen und fragen: Wie kann das denn sein? Ich hatte doch alles andere als ein wildes Sexualleben. Dass man sich auch bei einem heterosexuellen, ungesch&amp;#252;tzten Kontakt mit HIV infizieren kann, dieses Bewusstsein ist leider nicht bei allen da. Aber insgesamt nachgelassen hat es bei uns sicherlich nicht. Das &amp;#160;Leben mit HIV ist deutlich normaler geworden ist, weil die Patienten inzwischen eine fast normale Lebenserwartung haben und auch mit der Infektion z.B. &amp;#252;ber Familienplanung nachdenken k&amp;#246;nnen. Wir haben in Deutschland keine steigenden, sondern gleichbleibende Neuinfektionsraten &amp;#8211; auf einem Niveau, das im internationalen Vergleich sehr niedrig ist. Trotzdem d&amp;#252;rfen unsere Anstrengungen in der Pr&amp;#228;vention nicht nachlassen.&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
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      <pubDate>Mon, 14 May 2012 18:32:00 +0200</pubDate>
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    <item>
      <title>Pflichtbewusst sparen</title>
      <description>Arbeitsministerin Ursula von der Leyen fordert eine Pflichtrentenversicherung für Selbständige. Tim Wessels hat eine Petition gegen den Gesetzentwurf gestartet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn es nach Arbeitsministerin Ursula von der Leyen geht, dann sollen ab n&amp;#228;chstem Jahr Selbst&amp;#228;ndige unter 30 dazu verpflichtet werden, f&amp;#252;r ihr Alter vorzusorgen. Wer keine private Vorsorge nachweisen kann, der soll dann einen einkommensunabh&amp;#228;ngigen Betrag von voraussichtlich 400 Euro in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Doch dagegen regt sich Widerstand. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tim Wessels ist 27 Jahre alt und hat schon zw&amp;#246;lf Jahre als Unternehmer auf dem Buckel. Mit 15 gr&amp;#252;ndete er mit einem Schulfreund eine Firma f&amp;#252;r IT-Support, mittlerweile habe sie einen zweiten Standort und zehn Mitarbeiter.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ka/kathrin-hollmer/text/regular/903006.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;span style=&quot;color:#888888;&quot;&gt;&lt;em&gt;Die Pflichtversicherung f&amp;#252;r Selbstst&amp;#228;ndige, wie sie Ursula von der Leyen will, st&amp;#246;&amp;#223;t auf Widerstand.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;jetzt.de: Tim, warum wehrst du dich gegen die Pflichtversicherung f&amp;#252;r Selbst&amp;#228;ndige? Eigentlich ist es doch sehr vern&amp;#252;nftig, sich abzusichern und f&amp;#252;rs Alter vorzusorgen?&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Tim Wessels:&lt;/strong&gt; Es macht auf jeden Fall Sinn, f&amp;#252;r das Alter vorzusorgen. Die Frage ist nur, wie man das tut. Das Problem ist: Bisher konnten Selbst&amp;#228;ndige frei entscheiden, wie und ob sie f&amp;#252;r ihre Rente vorsorgen. Demn&amp;#228;chst soll es einen festen Betrag geben, der unabh&amp;#228;ngig vom Verdienst ist. Jeder muss dann ca. 400 Euro im Monat zahlen und das ist besonders f&amp;#252;r j&amp;#252;ngere Menschen problematisch, die jeden Cent brauchen, um ihr Unternehmen zum Laufen zu bringen. Die ganze Gr&amp;#252;nderszene ist massiv betroffen. Es gibt au&amp;#223;erdem Selbst&amp;#228;ndige, f&amp;#252;r die das existenzgef&amp;#228;hrdend ist, weil sie die 400 Euro nicht aufbringen k&amp;#246;nnen. Und es ist niemandem geholfen, wenn diese dann Hartz IV beantragen m&amp;#252;ssen und erst recht nicht mehr f&amp;#252;rs Alter vorsorgen.&amp;#160;   &amp;#160; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Aber man kann ja auch sagen: Wer nicht f&amp;#252;r seine Rente vorsorgen kann, der kann eben auch nicht selbst&amp;#228;ndig werden.&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;Ich glaube, es gibt viele Menschen, die selbst&amp;#228;ndig sind und einer sinnvollen Besch&amp;#228;ftigung nachgehen. Und ich denke, das ist auf jeden Fall eine bessere Alternative, wenn sie arbeiten, produktiv sind und etwas tun, das ihnen Spa&amp;#223; macht, als wenn sie arbeitslos werden. Nat&amp;#252;rlich sollte das Ziel einer Selbstst&amp;#228;ndigkeit immer sein, dass man genug verdient, um vorsorgen zu k&amp;#246;nnen. Aber das ist eben nicht in jeder Lebensphase gleich gut m&amp;#246;glich. Wenn man jung ist, macht es durchaus Sinn, erst einmal in seine Firma, in sich selbst, in seine eigene Bildung und Erfahrungen zu investieren. Und wenn ich von Anfang an 400 Euro abgeben muss, dann ist mir wom&amp;#246;glich der Weg in die Selbst&amp;#228;ndigkeit versperrt. Ich brauche auch bei der Vorsorge die M&amp;#246;glichkeit, flexibel zu sein. Wie ich das tue und wann, muss mir selbst &amp;#252;berlassen sein, ob ich in Aktien investiere, in Fonds oder in mein eigenes Unternehmen. Schlie&amp;#223;lich habe ich selbst den besten &amp;#220;berblick &amp;#252;ber meine Finanzen, meine M&amp;#246;glichkeiten und meinen Lebensentwurf.  &amp;#160;  &lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welche Auswirkungen des Gesetzes bef&amp;#252;rchtest du?&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;Ich denke, dass deutlich weniger Unternehmen gegr&amp;#252;ndet werden und dass sehr viele Ideen einfach nicht mehr ausprobiert werden. Die Politik beklagt sich ja gerne, dass in Deutschland zu wenig ausprobiert wird und dass z.B. im Web-Bereich die allermeisten erfolgreichen Start-ups aus den USA kommen. Wenn hierzulande solche Gesetze gemacht werden, muss man sich dar&amp;#252;ber nicht wundern. Ich glaube auch, dass es eine Reihe von Selbst&amp;#228;ndigen gibt, die mit dem Gesetz ihre Selbst&amp;#228;ndigkeit aufgeben m&amp;#252;ssen, arbeitslos werden und damit auch die Sozialsysteme belasten. Eigentlich will man mit dem Gesetz ja die Sozialsysteme entlasten, indem man daf&amp;#252;r sorgt, dass die Menschen im Alter nicht auf die staatliche Grundsicherung angewiesen sind. Aber das passiert dann eben jetzt schon f&amp;#252;r die Menschen, die sich die Pflichtversicherung nicht leisten k&amp;#246;nnen. Anstatt im Alter evtl. eine gewisse zus&amp;#228;tzliche Unterst&amp;#252;tzung zu ben&amp;#246;tigen, m&amp;#252;ssen sie jetzt schon Hartz IV beantragen &amp;#8211; und eine Altersvorsorge ist dann &amp;#252;berhaupt nicht mehr m&amp;#246;glich. Und letztendlich denke ich auch, dass durch dieses Gesetz Geld und Ressourcen weniger sinnvoll eingesetzt werden. Der Einzelne wei&amp;#223; einfach besser, wie seine individuelle Situation ist, welche Vorsorge er finanzieren kann und was f&amp;#252;r ihn die sinnvollste Anlageform ist. Klar ist: Niemand will im Alter von Sozialhilfe leben. Wer irgendwie kann, sorgt deshalb vor, und &amp;#252;ber 80 Prozent der Selbstst&amp;#228;ndigen tun dies auch bereits.  &amp;#160;  &amp;#160;  &lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wie kam es dazu, dass du dich entschieden hast, eine Petition einzureichen?&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;Ich hatte von den Pl&amp;#228;nen schon vor einigen Monaten erfahren, ehrlich gesagt &amp;#252;ber Facebook. Als die Pl&amp;#228;ne dann Gestalt annahmen, war der Punkt gekommen, wo ich dachte, da muss man wirklich etwas tun, weil ich das in vielerlei Hinsicht falsch finde. Man macht sich doch gerade auch selbst&amp;#228;ndig, weil man selbst entscheiden m&amp;#246;chte, wie man sein Geld investiert, weil man Eigenverantwortung f&amp;#252;r sein Leben, f&amp;#252;r seinen Betrieb, f&amp;#252;r seine Mitarbeiter &amp;#252;bernehmen will. Ich wollte ja gerade nicht, dass der Staat alles f&amp;#252;r mich regelt &amp;#8211; deshalb habe ich mich f&amp;#252;r die Selbst&amp;#228;ndigkeit entschieden und nicht f&amp;#252;r ein Angestelltenverh&amp;#228;ltnis. Eigenverantwortung wird von Politikern gern gepredigt, aber in der Praxis immer mehr beschr&amp;#228;nkt. Und da dachte ich, das probiere ich jetzt aus mit der Petition.  &amp;#160;  &lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ka/kathrin-hollmer/text/regular/903008.png&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;color:#888888;&quot;&gt;&lt;em&gt;Tim Wessels hat eine Petition gegen den Gesetzentwurf einer Pflichtversicherung f&amp;#252;r Selbstst&amp;#228;ndige gestartet.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;Wie h&amp;#228;tte das Gesetz, das ab 2013 Selbst&amp;#228;ndige unter 30 Jahren pflichtversichert, denn deine eigene Situation beeinflusst?&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;F&amp;#252;r mich w&amp;#228;re so ein Gesetz sehr problematisch gewesen. Ich w&amp;#228;re den Schritt in die Selbst&amp;#228;ndigkeit m&amp;#246;glicherweise nicht gegangen, wenn es eine gro&amp;#223;e H&amp;#252;rde gegeben h&amp;#228;tte. Und davon gibt es ohnehin schon viele, die Krankenversicherung, die Kindergeldgrenze, die man &amp;#252;berschreitet, immer muss erst eine gewisse Menge Geld verdient werden, damit das &amp;#220;berschreiten gewisser Freibetragsgrenzen &amp;#252;berhaupt lohnt. Im Gespr&amp;#228;ch sind momentan 350 bis 450 Euro Pflichtversicherung, die Menschen zahlen sollen, die im Monat mindestens 300 Euro verdienen. Das hei&amp;#223;t, man macht mit seiner Selbst&amp;#228;ndigkeit wom&amp;#246;glich auch noch Verluste. Ich glaube, in der Politik stellt man sich vor, dass alle Unternehmen immer mit einem ausgefeilten Businessplan und viel Kapital gegr&amp;#252;ndet werden, doch in der Praxis ist es oft anders. Man will vielleicht einfach mal schauen, ob eine Idee funktioniert. Aus solchen &amp;#8222;Experimenten&amp;#8220; sind schon viele gro&amp;#223;e Unternehmen entstanden. Viele Menschen werden auch selbst&amp;#228;ndig, um sich selbst zu verwirklichen. Sie verzichten auf gro&amp;#223;es Geld, daf&amp;#252;r machen sie genau das, was sie wollen. Sie haben ein direktes Gl&amp;#252;cksgef&amp;#252;hl bei dem, was sie tun &amp;#8211; ein Gl&amp;#252;ckgef&amp;#252;hl, das sie sich von einem h&amp;#246;heren Verdienst in einem anderen Job nicht &amp;#8222;erkaufen&amp;#8220; k&amp;#246;nnten. Das ist auch ein Wert f&amp;#252;r das Individuum und f&amp;#252;r die Gesellschaft, z.B. wenn viele kleine Caf&amp;#233;s eine Stadt einfach bereichern.  &amp;#160;  &lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie viele Unterzeichner habt ihr mittlerweile?&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;Aktuell haben wir &amp;#252;ber 20.000 Unterzeichner, wobei das erst in den letzten Tagen richtig an Fahrt gewonnen hat. Noch vor einer Woche hatte die Petition nur ein paar hundert Unterschriften. Aber irgendwie hat es sich dann &amp;#252;ber Facebook verbreitet. Mich hat das wahnsinnig fasziniert, wie auf einmal so viele Menschen, die sich noch gar nicht kennen, zusammen an einer Sache arbeiten. Da haben viele weit mehr getan, als einfach nur die Petition zu unterzeichnen. Innerhalb von Stunden wurde in der Facebook-Gruppe eine richtige Kampagne aufgesetzt. Allein heute haben wir 10.000 neue &amp;#8222;virtuelle Unterschriften&amp;#8220; bei der &lt;a href=&quot;https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=23835&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Online-Petition&lt;/a&gt; bekommen &amp;#8211; und vor einer Woche dachte ich noch, dass das Thema einfach niemanden interessiert.&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
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      <pubDate>Mon, 14 May 2012 18:30:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Essen fassen!</title>
      <description>Gegessen wird immer, aber jeder macht es anders. In der neuen Kolumne Kosmoskoch widmen wir uns diesem Thema. Diese Woche kocht jetzt-Userin paulscousine&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Woche hat jetzt-Userin &lt;a href=&quot;/jetztpage/paulscousine&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;paulscousine &lt;/a&gt;sich die M&amp;#252;tze des Kosmoskochs aufgesetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Montag: &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/me/mercedes-lauenstein/text/regular/901104.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Unser Internet ist ausgefallen und ich br&amp;#252;lle den halben Tag in Callcentern sitzende Telefonanbietermenschen an. Nat&amp;#252;rlich bringt das nichts. Meine Mitbewohnerin kommt nach einem Monster-Uni-Tag nach Hause und ist genauso schlecht gelaunt wie ich.  Damit alles wieder gut wird, mache ich uns mein Standardcurry. Kokosmilch kochen, Gem&amp;#252;se reinschneiden, unversch&amp;#228;mt viel Curry dazu und mit Reis verputzen. Dazu gibt es Apfelsaftschorle und Chikoreesalat. Weil wir Hunger haben, mache ich nur ein Bild, das ist leider beschlagen. Pardon.     &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Dienstag:&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/me/mercedes-lauenstein/text/regular/901106.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Das Mensa-Essen ist meistens in Ordnung. Heute leider nicht. Es gibt geschmacksneutralen Backfisch mit in Remoulade ertr&amp;#228;nktem Kartoffelsalat. Schmeckt genauso wie's aussieht. Zuhause mache ich darum nochmal Nudeln mit rotem Pesto und Parmesan und ja! Der K&amp;#252;hlschrank gibt noch Schwippschwapp her. F&amp;#252;r das ultimative Geschmackserlebnis nat&amp;#252;rlich aus der Dose.     &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mittwoch:&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/me/mercedes-lauenstein/text/regular/901108.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Der Tag war lang, es muss schnell gehen. Auf dem Heimweg laufe ich bei meinem Lieblingsasiaten vorbei, der die besten gebratenen Nudeln der Stadt hat. Dort sind aber schon alle beim Saubermachen. &amp;#8222;Um 9 ist Schluss.&quot;, sagt einer durch das Takeout-Fenster. &amp;#8222;Es ist zw&amp;#246;lf vor neun.&quot;, sage ich. Er wieder: &amp;#8222;Um neun ist Schluss.&quot; Und ich: &amp;#8222;Aber es ist doch zw&amp;#246;lf vo-hor!&quot; Er schaut mich betreten an. Dann schiebt er das Fenster zu. Frustriert beschlie&amp;#223;e ich erst gar nichts zu essen, dann google ich Pizzadienste. Egal was ich aussuche, immer liege ich 45 Cent unter dem Mindestbestellwert. Es wird viel geflucht, dann werfe ich einen Blick in den K&amp;#252;hlschrank. Kurz vor Mitternacht steht dann endlich das Abendessen auf dem Tisch: R&amp;#252;hrei und Tomate Mozarella Salat mit frischem Basilikum. Dazu Apfelschorle. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Donnerstag&lt;/strong&gt;:  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/me/mercedes-lauenstein/text/regular/901110.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Es gibt Rostbratw&amp;#252;rstchen mit Sauerkraut. Dazu Bier. Und Fernsehen. Guter Tag.        &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Freitag:&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/me/mercedes-lauenstein/text/regular/901112.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Ich esse gerne Obst, aber schmei&amp;#223;e viel zu viel weg, weil ich es im Obstkorb vergesse. Damit das nicht schon wieder passiert, mache ich heute Obstsalat. Dazu gibt es Grie&amp;#223;brei mit Zimt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Samstag:&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/me/mercedes-lauenstein/text/regular/901114.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/me/mercedes-lauenstein/text/regular/901116.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Mama schickt selbstgemachte Marmelade. Heute: Johannisbeere. Die ist himmlisch und so gibt es nachmittags Blutorangentee und Marmeladenwaffeln. Die Waffeln sind leider aus dem Toaster. Zum Geburtstag w&amp;#252;nsche ich mir ein Waffeleisen.     Abends gibt es Kl&amp;#246;&amp;#223;e mit Pesto-Feta-F&amp;#252;llung und Gem&amp;#252;se in Tomatenso&amp;#223;e. Macht viel her, ist aber eigentlich ganz simpel.      &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sonntag: &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/me/mercedes-lauenstein/text/regular/901118.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/me/mercedes-lauenstein/text/regular/901120.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Nachdem wir ein paar Wochen lang keinen Herd in der WG hatten, gibt es jetzt gro&amp;#223;en Nachholbedarf im Backofenressort, das hei&amp;#223;t: Pizza. Die gibt es bei uns st&amp;#228;ndig. Heute ein Drittel Tomate Mozzarella Basilikum und zwei Drittel Salami Paprika K&amp;#228;se.  Wegen akutem Hunger gibt es ein paar Radieschen zur Vorspeise. Au&amp;#223;erdem war schon alles aufgegessen, als mir eingefallen ist, dass ich ein Foto h&amp;#228;tte machen sollen. Deshalb gibt es nur das Vorherbild. Man m&amp;#246;ge das entschuldigen. Wir waren wohl delirisch.                 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Auf der n&amp;#228;chsten Seite liest du den ausgef&amp;#252;llten Fragebogen von paulscousine.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Welchen Stellenwert hat Essen in deinem Leben? &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt; Essen macht Spa&amp;#223;. Mal ehrlich, man kann richtig furchtbare Tage mit einem leckeren Essen in gro&amp;#223;artige verwandeln. Wenn ich viel zu tun habe, ist Essen aber immer das erste, was ich vernachl&amp;#228;ssige. Ein leerer K&amp;#252;hlschrank und Fastfoodmist ist dann keine Seltenheit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was ist dir beim Essen oder Essen-einkaufen besonders wichtig?&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;Hauptsache es schmeckt. Gesund ist von Vorteil, aber nicht immer Kriterium Nummer eins.        &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Erinnerst du dich, wann du zum ersten Mal f&amp;#252;r dich selbst gekocht hast und wer dir das Kochen beigebracht hat? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Wenn meine Eltern aus waren, musste ich mir manchmal selbst Abendessen machen. Begonnen habe ich mit Tortellini und So&amp;#223;e. Die So&amp;#223;e habe ich selbst gemacht. Sahne und Tomatenmark verr&amp;#252;hren, warm machen. Mann, war ich stolz.  Beigebracht hat mir das Kochen eigentlich niemand. Meine Mutter gibt Tipps, aus Kochb&amp;#252;chern kommt der Rest, aber richtig kochen kann ich sowieso nicht. Im Bekochtwerden seh ich allerdings mein gro&amp;#223;es Talent. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was war dein Lieblingsessen als Kind? &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt; Pfannkuchen mit Mamas Marmelade. Gab es nicht so h&amp;#228;ufig, aber wenn doch, roch es schon im Treppenhaus danach. Schulranzen in die Ecke pfeffern und Pfannkuchenwettessen mit dem Bruder machen. Er hat meistens gewonnen.     &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was ist dein aktuelles Lieblingsessen? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich liebe Avocado. Auf K&amp;#252;rbiskernbrot mit Tomate. Oder einfach salzen und pfeffern und aus der Schale l&amp;#246;ffeln.        &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was magst du gar nicht? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ente. Bei dem Geruch nehme ich Rei&amp;#223;aus. Und alles mit Merrettich kann ich partout nicht runterschlucken.     &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mittags warm und abends kalt, oder andersherum?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich esse mittags meistens gar nichts. Eher nur ein Brot zwischendurch. Darum muss es abends schon etwas Warmes sein.        &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wo isst du am liebsten - am Tisch oder auf dem Sofa?&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt; Eigentlich esse ich gerne im Bett. Da ich das Kr&amp;#252;melproblem aber noch nicht gel&amp;#246;st habe, wird es meistens die K&amp;#252;che. Viel zu oft esse ich am Schreibtisch vor dem Computer.     &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was trinkst du zum Essen&lt;/strong&gt;?  &lt;br /&gt;Saftschorlen, Wasser, manchmal auch Bier. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie oft gehst du ausw&amp;#228;rts essen und: hast du ein Lieblingsrestaurant? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Selten, weil es f&amp;#252;r mich einfach zu teuer ist. Wenn es aber doch mal sein darf, gehe ich gern ins Nage und Sauge.        &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was isst du, wenn es schnell gehen muss? &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt; Nudeln mit Pesto. Wenn es ganz schnell gehen muss, reicht auch eine Banane. Am besten mit Nutella.        &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was war das aufwendigste Gericht deines Lebens? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; Ich kann zwar nicht kochen, aber im Backen bin ich richtig gut. Das Aufwendigste war also wahrscheinlich eine Torte. Mit F&amp;#252;llung und Schokoladen&amp;#252;berzug und Verzierungen. Daf&amp;#252;r steht man zeimlich lang in der K&amp;#252;che. Aber es lohnt sich.        &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hast du ein Standard-Vorf&amp;#252;hrgericht, wenn Freunde oder deine Eltern zu Besuch kommen?&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;Sahne mit Zwiebelsuppe verr&amp;#252;hren, &amp;#252;ber Putenschnitzel geben und &amp;#252;berbacken. Dazu Reis und Salat. Das einfachste Gericht der Welt. Kommt aber immer gut.     &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Welchen jetzt-User oder jetzt-Redakteur m&amp;#246;chtest du als Kosmoskoch sehen? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Aenschela. Ich meine mich zu erinnern, dass sie mal ihr Essen fotografierte. Und bei ihr sind die Bilder bestimmt sch&amp;#246;n anzusehen.&lt;span&gt;&amp;#160;&lt;/span&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
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      <pubDate>Mon, 14 May 2012 18:30:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Mit der Achterbahn nach NRW</title>
      <description>Hast Du Lust, dich ein bisschen berieseln zu lassen? Dann tritt ein und schau dir unsere fünf Filmhäppchen der Woche an! Ob Achterbahnfahren in Buenos Aires, ein Plan für das Leben nach dem Tod oder Hannelore Krafts Siegergesang - für jeden ist was dabei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Stadt, vor allem die, in der man lebt, sollte am besten irgendwie mehr sein als eine Ansammlung von H&amp;#228;usern und Stra&amp;#223;en mit ein bisschen Gr&amp;#252;n drin. Darum macht manch einer die Stadt zur Hindernisstrecke (Wortalarm: Parcouring) oder zum Garten (noch mal Wortalarm: Urban Gardening). Fernando Livschitz hat Gl&amp;#252;ck, dass er Filmemacher ist und so die argentinische Hauptstadt Buenos Aires einfach in einen (surrealen) Vergn&amp;#252;gungspark verwandeln kann. Genauer gesagt in den &amp;#8222;Inception Park&quot; &amp;#8211; in Anspielung auf Christopher Nolans Film. Einsteigen bitte!&lt;span&gt;&amp;#160;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;http://vimeo.com/36874836&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aussteigen bitte! Nach einer kleinen Verschnaufpause geht es aber gleich weiter mit Geschichten aus  dem Bereich des &amp;#220;bernat&amp;#252;rlichen. Denn im folgenden Animationsfilm mit dem sch&amp;#246;nen Namen &amp;#8222;Royal Pain&quot; muss sich eine britische Palastwache von einer kleinen, frisch aus dem Friedhofsboden geschl&amp;#252;pften Plage &amp;#228;rgern lassen. Die hat das niedlichste Totenkopfgesicht, das man sich vorstellen kann, macht Ger&amp;#228;usche wie ein kleines K&amp;#228;tzchen und h&amp;#228;tte sie ein Herz, w&amp;#228;re es wohl ein gutes. Das Mr. Bean-m&amp;#228;&amp;#223;ige Gebrabbel der Personen nervt zwar ein bisschen, aber trotzdem verdient der Film das Pr&amp;#228;dikat &amp;#8222;sehr nett&quot;.&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://vimeo.com/41827408&quot;&gt;http://vimeo.com/41827408&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr nett gestaltete sich auch das Internet am vergangenen Sonntag: Zum Muttertag gab es zahlreiche Sag-ihr-wie-gern-du-sie-hast-Aktionen und Mitt Romney und Barack Obama nutzten r&amp;#252;hrende Clips &amp;#252;ber ihr Familienleben f&amp;#252;r den Wahlkampf. Aber nichts davon reichte an einen Film heran, der zwar schon etwas &amp;#228;lter ist, aus gegebenem Anlass aber wieder die Runde machte. Er bricht einem das Herz. Genauer gesagt bricht Jason einem das Herz. Denn er hat seine Mutter verloren und erz&amp;#228;hlt davon. Und dann diese eine Tr&amp;#228;ne!&lt;span&gt;&amp;#160;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://vimeo.com/17576843&quot;&gt;http://vimeo.com/17576843&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es w&amp;#228;re so gut zu wissen, was nach dem Tod kommt, dann br&amp;#228;uchte man sich darum schon mal keine Sorgen mehr zu machen. Wie w&amp;#228;re es, wenn meditative Hintergrundmusik spielte, eine warme Stimme zu einem spr&amp;#228;che und man Schritt f&amp;#252;r Schritt die Konditionen f&amp;#252;r die Digitalisierung des eigenen Bewusstseins festlegen k&amp;#246;nnte? Klingt ja ganz annehmbar, oder? Der junge Webexperte Tom Scott hat ein Video produziert, in dem sich das Ableben im Jahre 2052 ungef&amp;#228;hr so gestaltet. Doch dann gibt es seltsame &amp;#8222;Life Plans&quot;, aus denen zu w&amp;#228;hlen ist, und mit &amp;#8222;illegal mental patterns&quot; und Erinnerungen an &amp;#8222;copyrightet works&quot; kommt man auch nicht so einfach davon. Dann vielleicht doch lieber die Nummer mit dem Licht am Ende des Tunnels.&lt;span&gt;&amp;#160;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=IFe9wiDfb0E&quot;&gt;http://www.youtube.com/watch?v=IFe9wiDfb0E&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So sehen Sieger aus! Zumindest Sieger in Nordrhein-Westfalen. Hannelore Kraft, die jetzt statt Ministerpr&amp;#228;sidentin mit Minderheitenregierung Ministerpr&amp;#228;sidentin mit absoluter Mehrheit sein darf, hat gestern Abend vor den Genossen gut gelaunt &amp;#8222;New York New York&quot; gesungen. Nun ist D&amp;#252;sseldorf zwar nicht gerade New York, aber wahrscheinlich ging es ihr auch eher um die Zeile &amp;#8222;King of the Hill&quot;. Und ansonsten gilt nat&amp;#252;rlich f&amp;#252;r Hannelore wie f&amp;#252;r alle anderen: NRW &amp;#8211; if you can make it there, you can make it anywhere.&lt;span&gt;&amp;#160;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=t71jD9obtlk&amp;amp;feature=youtu.be&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
      <link>http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/546880</link>
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      <pubDate>Mon, 14 May 2012 18:30:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Was vom Macchiato-Meeting übrig bleibt</title>
      <description>Das Café St. Oberholz gilt als Zentrum der Berliner Laptop-Bohème. Was die dort liegen lässt, wird im hauseigenen Blog verewigt.  Ansgar Oberholz hat die interessantesten Überbleibsel ausgewählt und erzählt vom Unterschied zwischen Startup-Nerd und Freelancer-Nerd.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Ansgar Oberholz sammelt in &lt;a href=&quot;http://www.sanktoberholz.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;seinem Blog &lt;/a&gt;nicht nur Fotos der Fundsachen, die in seinem Caf&amp;#233;betrieb anfallen, er macht sich dazu auch so seine Gedanken. F&amp;#252;r uns hat er die interessantesten Fundst&amp;#252;cke aus den letzten zwei Jahren ausgew&amp;#228;hlt:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;#160; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ma/max-scharnigg/text/regular/902476.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;6. Mai 2012 &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&amp;#160; Gestern wurde ein Gebilde aus Kunststoff vergessen. Es hat einen mittleren Durchmesser von 26 cm und ist 12 cm hoch. Die Grundform ist herzf&amp;#246;rmig. Der Kunststoff ist weich und f&amp;#252;hlt sich angenehm an, es handelt sich vermutlich um Silikon. Tippt man das Gebilde an, so wackelt es wie Pudding. Der herzf&amp;#246;rmigen Grundform folgend, sind unten am Boden in geringem gleichm&amp;#228;&amp;#223;igem Abstand runde Ausbuchtungen. Wir m&amp;#246;gen das Ding irgendwie und k&amp;#246;nnen es kaum noch aus der Hand legen, aber wir wissen nicht, was es ist. Swimming Pool f&amp;#252;r Barbies w&amp;#252;rde im Hinblick auf die Form und die Farbe passen, aber daf&amp;#252;r ist es zu silikonig und nirgendwo ein Logo der Marke zu finden.&lt;br /&gt;&amp;#160; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ma/max-scharnigg/text/regular/902470.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;27. M&amp;#228;rz 2012 &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&amp;#160; Gestern wurde ein Amulett vergessen. Zentrales Motiv ist eine Abbildung eines Fuchses im Halbprofil. Er befindet sich dabei in sitzender Position und sieht recht friedlich aus. Abgedeckt ist das Motiv von einem gew&amp;#246;lbten Glask&amp;#246;rper, der von einer Silberfassung gehalten wird, an der sich eine Kette anschlie&amp;#223;t. Mit Hilfe dieser Kette kann man das Objekt um den Hals tragen. Wir kennen Amulette mit Fotos der Geliebten, mit Zeichnungen von Schiffen, mit milit&amp;#228;rischen Symbolen, aber einen Bewohner des Waldes in einem Amulett haben wir noch nie gesehen. Wer mag der Tr&amp;#228;ger sein? Eine J&amp;#228;gerstochter? Ein Greenpeace-Freak? Ein verliebter Sodomist? Sachdienliche Hinweise nehmen wir gerne entgegen.&lt;br /&gt;&amp;#160; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ma/max-scharnigg/text/regular/902464.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;22. September 2011 &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&amp;#160; Gerade eben wurden zwei Karten f&amp;#252;r das Berliner Olympiastadion vergessen. Es handelt sich um die Sitzpl&amp;#228;tze Block 13.1, Reihe 28, Sitzpl&amp;#228;tze 15 + 16. Hertha spielt heute nicht. Heute spielt der Papst. Gegen wen wissen wir nicht. Auf dem Ticket steht &amp;#8222;Wo Gott ist, da ist Zukunft&amp;#8220;. Auf der R&amp;#252;ckseite befindet sich eine Werbung f&amp;#252;r den gro&amp;#223;en Erinnerungsbildband, 96 Seiten, 21 x 27 cm, durchgehend farbige Abbildungen, gebunden. Nur 9,95. Ist das Gottes Zeichen? Sollten sich die Besitzer dieser Karten bis heute 16 Uhr nicht melden, verschenken wir sie oder gehen selber hin. &lt;br /&gt;&amp;#160; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ma/max-scharnigg/text/regular/902462.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;15. August 2011 &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&amp;#160; Gestern wurde ein Etui vergessen. Es ist 70 x 70 mm gro&amp;#223; und beutelf&amp;#246;rmig. Es verf&amp;#252;gt &amp;#252;ber einen maulartigen Verschluss der durch zwei miteinander verschr&amp;#228;nkte B&amp;#252;gel sicher verschlossen werden kann. Es besteht aus bedrucktem Stoff, das Muster l&amp;#228;sst sich schwer mit Worten beschreiben. Interessanter noch als das Etui selber ist sein Inhalt. Es ist prall gef&amp;#252;llt mit Medikamenten aller Art. Mit Pillen, Tabletten, Kapseln und auch Pflastern. Das Spektrum geht von einfachen Rennie Magenkaugummis Sorte Spearmint bis hin zu Ranixal mit dem Wirkstoff Ranitidin in der Dosis 300 mg.&lt;br /&gt;Der Besitzer scheint einen recht empfindlichen Magen zu haben. Wir vermuten, dass der Besitzer nach dem Genuss unserer Speisen in einer ihm bis dahin nicht bekannten Art beschwerdefrei war, sodass er sein Medikamentenarsenal v&amp;#246;llig verga&amp;#223;. Wir wissen allerdings leider nicht, was sich f&amp;#252;r ein Wirkstoff sich in einer kleinen, runden, wei&amp;#223;en Tablette befindet. Sie hat einen Durchmesser von 10 mm und eine H&amp;#246;he von 4 mm, die Kanten sind leicht gebrochen. Eingestanzt in ihrer Mitte steht &amp;#8222;&amp;#223;eemol&amp;#8220;. Wer kann uns bitte sagen, was sich dahinter verbirgt. Wirkstoff und Wirkweise w&amp;#228;ren uns wichtig!&lt;br /&gt;&amp;#160; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ma/max-scharnigg/text/regular/902474.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;4. Juli 2011&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;&amp;#160; Gestern wurde ein Notizbuch vergessen. Es ist recht klein, 70 x 130 mm im geschlossenen Zustand. Auf dem Cover ist eine Frau abgebildet, die die Arme nach oben streckt. Im Innern befinden sich allerlei Notizen und auch eine Skizze. Die meisten Notizen und Ideen, die das Notizbuch handschriftlich beinhaltet, verstehen wir. Aber die Skizze, mit der tun wir uns ein bisschen schwer. Im Zentrum der Skizze befindet sich der stilisierte Umriss Berlins. Nicht ganz genau gezeichnet, aber ein &amp;#8222;B&amp;#8220; in der Mitte l&amp;#228;sst jeden Zweifel verfliegen, dass es sich nicht um Berlin handeln k&amp;#246;nnte. Rechts bzw. &amp;#246;stlich von Berlin ist eine geschlossene T&amp;#252;r abgebildet. Westlich von Berlin ein Gl&amp;#252;hbirne. Nord&amp;#246;stlich von Berlin, auf zwei Uhr eine Note mit Versetzungszeichen, auf zehn Uhr ein Stuhl. Damit nicht genug. Im Norden Berlins ist eine M&amp;#252;tze abgebildet und im S&amp;#252;den ein Kussmund. Diese beiden Symbole, also Nord und S&amp;#252;d sind mit einem Pfeil, in beide Richtungen verbunden. Die M&amp;#252;tze liegt auf Wandlitz und der Kussmund auf Rangsdorf. Wandlitz und Rangsdorf, M&amp;#252;tze und Kussmund, der Stuhl und die Note, verschlossene T&amp;#252;r und Gl&amp;#252;hbirne! Wir sind dem Wahnsinn nahe.&lt;br /&gt;&amp;#160; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ma/max-scharnigg/text/regular/902466.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;4. Mai 2011 &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&amp;#160; Gerade wurde etwas vergessen. Es handelt sich um eine Serviette auf der Notizen gemacht wurden. Wir vermuten, dass diese Notizen von Julian Assange stammen, der gerade noch auf dem Platz sa&amp;#223;, an dem wir diesen sch&amp;#246;nen Fund machten. Ausschlie&amp;#223;lich Zahlen und mathematische Interpunktionen wurden notiert, ein paar einfache Gleichungen. Zwei Zahlen wurden eingerahmt: &lt;br /&gt;0?30 &amp;#8211; das k&amp;#246;nnte eine Zeit oder Gradangabe sein&lt;br /&gt;1960 &amp;#8211; das k&amp;#246;nnte eine Jahresangabe sein. Auf der R&amp;#252;ckseite steht ein Wort geschrieben: Africa. Hat jemand Ideen? Julian, vielleicht kommst Du ja morgen noch mal vorbei, dann k&amp;#246;nnen wir Dir Deine Notizen zur&amp;#252;ckgeben und vielleicht traue ich mich dann endlich Dich anzusprechen. Noch was: Die L&amp;#246;sung f&amp;#252;r x von x/100*2500=800 lautet x=32.&lt;br /&gt;&amp;#160; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ma/max-scharnigg/text/regular/902458.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;21. Februar 2011 &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&amp;#160; Gestern wurde eine Absage zur Eignungspr&amp;#252;fung der Kunsthochschule Berlin Wei&amp;#223;ensee vergessen. Angestrebt wurde der Studiengang Malerei, dem aufgrund der vorgelegten Arbeiten der Zugang verwehrt wird. Dann folgt allerhand juristischer Blabla und der Hinweis auf die M&amp;#246;glichkeit des Widerspruches gegen diesen Bescheid. Das finden wir traurig und wir f&amp;#252;hlen mit Dir, lieber Gast, und w&amp;#252;nschen alles Gute. Au&amp;#223;erdem denken wir, dass Autodidaktik immer noch der sch&amp;#246;nste Bildungsweg ist, studiengeb&amp;#252;hrenfrei noch dazu.&lt;br /&gt;&amp;#160; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ma/max-scharnigg/text/regular/902472.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;15. Februar 2011 &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&amp;#160; Gestern wurde ein Stadtplan von Central Cairo vergessen. Es handelt sich um eine DIN A4 Kopie. Der Ausschnitt reicht von Bulaq im Norden bis Garden City im S&amp;#252;den, sowie von Gizera Sporting Club im Westen bis Abdin Palace im Osten. Ma&amp;#223;stab sch&amp;#228;tzungsweise 1:200. Er wurde mehrfach gefaltet, bis auf das Format DIN A7, besser bekannt als Hosentaschenformat. Anhand der in roter Tinte eingeschriebenen pers&amp;#246;nlichen Bemerkungen glauben wir ablesen zu k&amp;#246;nnen, dass der Besitzer dieser Karte im Grand Hotel wohnte und Tahrir Platz und Sadat Platz, sowie Cairo Chan besucht hat. Wir hoffen es hier mit einem St&amp;#252;ck Revolutionsgeschichte zu tun zu haben und f&amp;#252;hlen uns sehr geehrt, es f&amp;#252;r den hoffentlich bald zu uns zur&amp;#252;ckkehrenden Revolution&amp;#228;r bereit halten zu d&amp;#252;rfen. Allerdings sind wir auch ein wenig betr&amp;#252;bt, denn wir hatten Hoffnung, irgendwo ein kleines unbeschriftetes Kreuz oder eine kleine Pyramide eingezeichnet zu finden, um auf den versteckten Schatz hingewiesen zu werden. Wer uns verraten kann, was Cairo Chan ist bzw. bedeutet, erh&amp;#228;lt eine Kaffeeflatrate f&amp;#252;r einen Tag. Bab Zuweila jedenfalls heisst eines der ber&amp;#252;hmten Stadttore.&lt;br /&gt;&amp;#160; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ma/max-scharnigg/text/regular/902460.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;24. Januar 2011 &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&amp;#160; Gestern wurden zwei Paar Schuhe vergessen. Es handelt sich um Damenschuhe. Beide Modelle sind offen und haben Abs&amp;#228;tze in H&amp;#246;he von etwa 60 Milimeter. Ein Modell ist ohne jede Beschriftung, auf dem anderen Modell steht im Fersenbereich geschrieben: Freebelle Line. Beide Schuhe wurden in der Konfektionsgr&amp;#246;&amp;#223;e 37 gefertigt und weisen intensive Gebrauchsspuren auf. Sie sind beide geruchsneutral. Das ist eindeutig Strandgut der Fashion Week und geht damit strandrechtlich in unser Eigentum &amp;#252;ber.&lt;br /&gt;&amp;#160; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ma/max-scharnigg/text/regular/902468.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;15. Oktober 2010&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&amp;#160; Gestern wurde eine Papiert&amp;#252;te vergessen. Darin enthalten sind drei H&amp;#246;schen und zwei BHs. Frisch eingekauft und dann vergessen worden. Bei den H&amp;#246;schen handelt es sich um das Modell Madem und zweimal Modell Charl, jeweils in Gr&amp;#246;&amp;#223;e 38. Erworben wurden sie in der Neuen Sch&amp;#246;nhauser Allee f&amp;#252;r insgesamt 112,00 Euro. Sie sind originalverpackt und ungetragen. Interesse?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Auf der n&amp;#228;chsten Seite erz&amp;#228;hlt Ansgar Oberholz, wie sich die G&amp;#228;ste ver&amp;#228;ndert haben und wie sein Blog viral geentert werden sollte.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ma/max-scharnigg/text/regular/902698.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Wird im St. Oberholz &amp;#252;berdurchschnittlich viel vergessen, was denkst du?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; Ich glaube, dadurch dass viele G&amp;#228;ste das hier ein bisschen als ihr  Wohnzimmer sehen und dabei vergessen, dass sie eigentlich im Caf&amp;#233; sind  wegen der Selbstbedienung und ohne Verpflichtung zu Konsum, verlieren sie  hier mehr und h&amp;#228;ufiger auch pers&amp;#246;nliche Sachen.  &amp;#160; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In deinem Blog portr&amp;#228;tierst du kuriose Funde. Wir dachten, es w&amp;#252;rden haupts&amp;#228;chlich Ladeger&amp;#228;te und Laptoph&amp;#252;llen vergessen.&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt; Klar, da haben wir einen umfangreichen Fundus, aber diese Funde sind mir  f&amp;#252;r den Blog zu banal. Sehr oft bleibt nat&amp;#252;rlich das klassische  Mac-Netzger&amp;#228;t liegen &amp;#8211; die tauschen hier auch oft den Besitzer denke  ich, denn wer erkennt beim Abholen schon sein Ladeger&amp;#228;t wieder? Wir  finden auch immer mehr amerikanische Adapter und haben eine riesige  Sammlung von Reisesteckern. Bei den H&amp;#252;llen ist es interessant, weil die  meisten die hier liegengelassen werden irgendwie schon kaputt sind, die  werden bei uns also eher aussortiert und absichtlich liegengelassen, wie  die Haut einer Schlange.  &amp;#160; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;Gibt es irgendwelche neuen Gadgets, die dir in letzter Zeit in den H&amp;#228;nden der Nerds aufgefallen sind?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Nein, es f&amp;#228;llt nur auf, dass das MacBookAir derzeit einfach das  Hauptger&amp;#228;t ist. Und dann, dass analoge Notizb&amp;#252;cher, namentlich das  Moleskine, immer noch Pflicht sind auf jedem Tisch, da wird flei&amp;#223;ig drin  rumskizziert. &amp;#160; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hat sich das Publikum im St.Oberholz ver&amp;#228;ndert? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; Am Anfang vor sieben Jahren war es noch ein totaler Geheimtipp, da gab  es den Begriff Ko-Working ja auch noch gar nicht. Wir sind immer noch  nicht im Mainstream angekommen, es ist immer noch famili&amp;#228;r, aber der  Rosenthaler Platz hier hat sich schon stark ver&amp;#228;ndert. Was unsere G&amp;#228;ste  angeht - fr&amp;#252;her waren das &amp;#252;berwiegend klassische Freelancer, heute ist  es eher die Startupszene und Menschen die zum Beispiel f&amp;#252;r drei Wochen  nach Berlin zum Arbeiten kommen. Wir haben ja auch zwei gro&amp;#223;e  Apartments, die wir gerade eine Zeitlang an Soundcloud vermietet hatten,  weil die mit B&amp;#252;ros knapp waren. &amp;#160; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie unterscheidet man denn den klassischen Freelancer vom Startup-Typen? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; Die Startup-Menschen sind ein bisschen nerdiger und meistens viel  j&amp;#252;nger, die sind wirklich eher der Typ Mark Zuckerberg, mit Kapuzenpulli  und so. Der Freelancer hat meist schon einen erwachsenen Style und gibt  sich einen etwas seri&amp;#246;seren Anstrich. Aber wir m&amp;#246;gen unsere G&amp;#228;ste alle.  &amp;#160; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wenn ihr jeden Tag dieses Publikum vor euch habt &amp;#8211; ist das dann ein Gef&amp;#252;hl, also ob man bei etwas Wichtigem dabei w&amp;#228;re? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; Das merken wir eher von der anderen Seite, wir werden st&amp;#228;ndig von Firmen  und Entwicklern angesprochen, die irgendwelche Rabatt-Apps bei uns  verticken wollen, weil wir ein extremer Multiplikator f&amp;#252;r eine bestimmte  Art junger Leute sind, die sich gerne mit neuen Gadgets umgibt. Eine  Szene, die ich bei den G&amp;#228;sten immer wieder gerne beobachte, ist, wenn da  Leute sitzen und nachdenken und dann siehst du, wie denen was einf&amp;#228;llt,  sie l&amp;#228;cheln und loshacken, das ist sch&amp;#246;n. &amp;#160; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Welche Reaktionen gibt es auf dein Fundsachen-Blog?&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt; Es ist schon zweimal versucht worden, uns dabei aufs Kreuz zu legen!  Einer hat eine Stellenanzeige liegen lassen und nach ein paar Tagen  nachgefragt, ob wir die gefunden h&amp;#228;tten und ob wir die nicht gleich im  Blog ver&amp;#246;ffentlichen k&amp;#246;nnen. Das andere war ein viraler Versuch, die  haben alle paar Tage einen USB-Stick liegen lassen, auf dem immer der  gleiche Film drauf war. Haben wir nat&amp;#252;rlich nicht gemacht. &amp;#160; &amp;#160; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wenn bei euch so viel Kreativarbeit geleistet wird &amp;#8211; ist das  St.Oberholz schon irgendwo verewigt worden, so wie die Boh&amp;#232;me-Cafes in  Wien oder Paris?&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt; Neulich wollte Sat1 hier drehen, weil die eine Geschichte &amp;#252;ber  brands4friends gemacht haben, die angeblich bei uns ihre z&amp;#252;ndende Idee  hatten. Viele Blogeintr&amp;#228;ge beginnen mit dem St.Oberholz als Ortsmarke.  Den Roman &amp;#8222;Der Mann der durch das Jahrhundert fiel&amp;#8220; hat Moritz Rinke zu  gro&amp;#223;en Teilen hier geschrieben, eine Szene im Buch spielt auch hier im  Caf&amp;#233;. Und dann gibt es nat&amp;#252;rlich noch das Lied von den Durags, in dem  das Oberholz vorkommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=Hy1bUaXZRIA&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interview: &lt;a href=&quot;/jetztpage/max-scharnigg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;max-scharnigg&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; &amp;#160; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
      <link>http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/546700</link>
      <guid>http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/546700</guid>
      <pubDate>Sun, 13 May 2012 18:31:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Was von Tante Emma übrig bleibt </title>
      <description>Sebastian und Benjamin haben einen Kaufmannsladen eröffnet. Er heißt Emmas Enkel und soll die Tugenden des guten alten Tante-Emma-Ladens mit modernen Annehmlichkeiten wie Online-Shop und Lieferservice vereinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ma/max-scharnigg/text/regular/902456.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&amp;#160; jetzt.de: Warum lieben wir eigentlich Tante-Emma-L&amp;#228;den? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&amp;#160; Sebastian Diehl: &lt;/strong&gt;Das Besondere ist vor allem die pers&amp;#246;nliche Bedienung. Die L&amp;#228;den strahlen einen gewissen Charme aus und als Kunde wird man noch richtig wahrgenommen. Bei den Discountern ist das ziemlich untergegangen. In Deutschland haben sich die Ketten ausgebreitet, die kleinen L&amp;#228;den wurden verdr&amp;#228;ngt. Aber die alten Tante-Emma-L&amp;#228;den waren auch nicht mehr zeitgem&amp;#228;&amp;#223;. Sie lebten von der Gem&amp;#252;tlichkeit, waren meistens langsam und hatten ein angestaubtes Image. Die Leute suchten nach etwas Neuem, was aber nicht gleichzeitig bedeutet, dass das Alte nicht mehr gut war.&amp;#160;&lt;br /&gt;&amp;#160;&amp;#160;&lt;br /&gt;&amp;#160; &lt;strong&gt;Also habt ihr beschlossen, mit eurem Laden &amp;#8222;Emmas Enkel&amp;#8220; dem alten Konzept neues Leben einzuhauchen? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&amp;#160; Ja. Als wir klein waren, gab es noch viele dieser L&amp;#228;den. Wir haben dort in den Schulpausen unsere Brote gekauft oder uns mit S&amp;#252;&amp;#223;igkeiten versorgt. W&amp;#228;hrend unseres Studiums waren Benjamin und ich dann im Ausland. Ich in Barcelona und er in China und New York, und &amp;#252;berall waren diese Tante-Emma-L&amp;#228;den noch in unterschiedlichsten Facetten verf&amp;#252;gbar, ganz anders als in Deutschland. Und weil wir schon immer diese Idee hatten, selber einen zu er&amp;#246;ffnen, haben wir uns damit befasst, warum sie ausgestorben sind, welche wirtschaftlichen Gr&amp;#252;nde das hatte und was man tun m&amp;#252;sste, um sie wieder zu beleben. Irgendwann sind wir zu dem Schluss gekommen, sie um die Online-Komponente zu erg&amp;#228;nzen. Wir sind noch jung und wenn wir nicht jetzt etwas wagen, wann dann?&lt;br /&gt;&amp;#160; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&amp;#160; Wie l&amp;#228;uft ein Einkauf bei euch ab? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&amp;#160; Unser Alleinstellungsmerkmal ist der Multikanal-Ansatz. Es gibt drei Wege, um bei uns einzukaufen. Du kannst zu uns in den Laden kommen, deinen Einkaufszettel abgeben und wir packen dir alles zusammen. Oder zu setzt dich in unsere Stube, trinkst einen Kaffee und w&amp;#228;hlst an den hier liegenden iPads die Produkte aus, die du gerne kaufen w&amp;#252;rdest. Oder, und das ist die letzte M&amp;#246;glichkeit, du bestellst von Zuhause oder unterwegs via Internet und dann bringen wir dir deinen Einkauf innerhalb von zwei Stunden nach Hause.&amp;#160;&lt;br /&gt;&amp;#160;&amp;#160;&lt;br /&gt;&amp;#160;&lt;strong&gt; Was habt ihr in eurem Sortiment? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&amp;#160; Wir haben mittlerweile 2 500 Produkte, sind aber mit nur 1 500 gestartet. Das geht von der Schokolade &amp;#252;ber den Aufschnitt zur Zahnpasta. Wobei wir immer viel Wert auf die Qualit&amp;#228;t legen. Das immer gr&amp;#246;&amp;#223;er werdende Sortiment kommt durch den guten Kontakt zu unseren Kunden, was ja auch immer eines der Grundprinzipien eines Tante Emma Ladens war. Der Kontakt findet sowohl im Laden selbst, zwischen Verk&amp;#228;ufer und Eink&amp;#228;ufer statt, als auch &amp;#252;ber Social Media. Wenn ich sehe, was bei uns an Facebook-Kommunikation mit den Kunden l&amp;#228;uft, kann ich nur staunen. Ganz viele schreiben uns ihre Anregungen auf die Pinnwand oder w&amp;#252;nschen sich bestimmte Produkte, die wir dann in unser Angebot aufnehmen. So entwickelt sich unser Sortiment kontinuierlich weiter, wir bleiben im Gespr&amp;#228;ch mit den Kunden und haben immer das Ohr am Markt.&amp;#160;&lt;br /&gt;&amp;#160;&lt;strong&gt;&amp;#160;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&amp;#160; Wie erkl&amp;#228;rt ihr euch euren Erfolg, wo der Internetversand von Lebensmitteln doch bisher eher schlecht lief?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&amp;#160; Unserer Meinung nach fehlte es immer an Konzepten und am Willen des Handels selbst. Wir haben gesehen, dass Online-Lebensmittel-kaufen nur in Deutschland nicht funktioniert, &amp;#252;berall sonst auf der Welt aber schon, deshalb war uns klar, dass es mit der richtigen Idee auch funktionieren w&amp;#252;rde.&amp;#160;&lt;br /&gt;&amp;#160; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&amp;#160; Und daf&amp;#252;r habt ihr euch gerade D&amp;#252;sseldorf ausgesucht? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&amp;#160; Wir brauchten eine gro&amp;#223;e Stadt, die aber auch facettenreich ist. Wir haben hier kaufkr&amp;#228;ftige Kunden, aber auch viel Multikulti, was wir wichtig finden. Au&amp;#223;erdem habe ich schon hier gewohnt, deshalb war D&amp;#252;sseldorf naheliegend. Wir mussten uns ganz oft rechtfertigen, warum wir nicht in Berlin sind.&amp;#160;&lt;br /&gt;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&lt;br /&gt;&amp;#160;&lt;strong&gt; Wie reagieren die Leute auf euch? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&amp;#160; Die Resonanz ist gigantisch. Wir sind richtig platt. Man merkt zwar, dass das Konzept in Deutschland noch neu ist, wenn die Menschen es aber einmal verstanden haben, dann sind sie dankbar daf&amp;#252;r und nutzen es auch immer &amp;#246;fter. Viele neue Kunden kommen auch erst einmal in den Laden, um sich zu versichern, dass wir frische Produkte haben, und bestellen dann nur noch &amp;#252;ber das Internet. Insgesamt kommen zwar immer noch mehr Menschen her, daf&amp;#252;r sind die Bestellungen &amp;#252;ber das Internet um das zehnfache gr&amp;#246;&amp;#223;er.&amp;#160;&lt;br /&gt;&amp;#160; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&amp;#160; Bist du gerne eine Tante Emma? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&amp;#160; Total. Die wahre Tante Emma ist aber meine Oma. Die kommt immer wieder her, obwohl sie schon 84 ist, und bringt saisonale Deko vorbei. Letztens erst hat sie alle Pfosten umstrickt, die auf dem B&amp;#252;rgersteig vor unserem Laden stehen. Au&amp;#223;erdem pr&amp;#252;ft sie uns auf Seniorentauglichkeit. Wenn sie kommt, springen alle auch immer viel mehr, als bei mir.&lt;br /&gt;&amp;#160; &lt;br /&gt;&lt;em&gt;Seit einer Woche liefern Emmas Enkel (&lt;a href=&quot;http://www.emmas-enkel.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;emmas-enkel.de&lt;/a&gt;) deutschlandweit. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;</description>
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      <pubDate>Sun, 13 May 2012 18:31:00 +0200</pubDate>
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      <title>Was von der Party übrig bleibt</title>
      <description>Manche Sätze gibt es einfach häufiger als andere. Regelmäßig stellt unser Autor einen davon vor. Diesmal: &quot;Ihr wart dann auf einmal irgendwie weg.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ma/max-scharnigg/text/regular/902508.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&amp;#160; Dieser Satz kommt auch gerne in der personalisierten Abwandlung vor, also: &amp;#8222;Der Sebi war dann auf einmal irgendwann weg.&amp;#8220; Er geh&amp;#246;rt zu den wichtigsten rhetorischen Stilmitteln in Party-Nacherz&amp;#228;hlungen, wie sie noch wochenlang am Telefon und bei neuerlichen Zusammenk&amp;#252;nften zum Besten gegeben werden. Eigentlich ist das, was man anderen hinterher davon erz&amp;#228;hlen kann ja auch fast das Beste an einem Fest. Fr&amp;#252;her gab es beim Kindergeburtstag f&amp;#252;r jeden Gast noch ein T&amp;#252;tchen zum Mitnehmen, heut kann man sich wenigstens noch ein T&amp;#252;tchen Erlebnisse zum Wiederk&amp;#228;uen am n&amp;#228;chsten Tag einpacken. Der ganze Abend wird dazu einmal durch die Verkl&amp;#228;ranlage gejagt und am Ende erz&amp;#228;hlt man sich gegenseitig die buntesten Abenteuer, die mit dem dr&amp;#246;gen Realgeschehen nat&amp;#252;rlich nichts mehr zu tun haben.&amp;#160;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#160; Dieser Hauptsatz ist dabei ein gutes Beispiel f&amp;#252;r das Aufblasen von Nicht-Ereignissen, vor allem wenn man sich vorstellt, wie er betont wird &amp;#8211; n&amp;#228;mlich so, als h&amp;#228;tte sich der Betreffende vor aller Augen mindestens in Luft aufgel&amp;#246;st oder w&amp;#228;re gleich gen Himmel aufgefahren. Der Nacherz&amp;#228;hler mimt ein Erstaunen, als w&amp;#228;re er auf der Party mindestens von seinem siamesischen Zwilling getrennt worden. Das ist aber wohl in den seltensten F&amp;#228;llen geschehen, stattdessen hat man sich schlicht zwischen Raucherbalkon und K&amp;#252;chendr&amp;#228;ngelei aus den Augen verloren, was aber kein zeitgem&amp;#228;&amp;#223;er Vorgang mehr ist. Das einfache: &amp;#8222;Dich habe ich irgendwann aus den Augen verloren.&amp;#8220; ist in einer Party-Nacherz&amp;#228;hlung gar nichts wert, viel zu lasch! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besser weil turbulenter t&amp;#246;nt es, wenn der Nacherz&amp;#228;hler in einer halbst&amp;#252;ndigen Hysterie aufz&amp;#228;hlt, dass eigentlich alle Beteiligten zu irgendeinem Zeitpunkt mindestens einmal &amp;#8222;irgendwie weg&amp;#8220; waren. An dieses punktuelle Verpuffen lassen sich dann noch problemlos andere Nicht-Abenteuer kn&amp;#252;pfen: Irgendjemand ist &amp;#8222;voll planlos rumgesteuert&amp;#8220;, ein anderer, haha, &amp;#8222;immer fast eingepennt&amp;#8220; und dann war, H&amp;#246;hepunkt der Nacherz&amp;#228;hlung, der Kasten mit dem Bier &amp;#8222;pl&amp;#246;tzlich&amp;#8220; alle und daraufhin sind wieder alle irgendwie weggewesen, nur der Sebi, der war auf einmal wieder da, ich sag&amp;#8217; dir. . .&amp;#160;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#160; Auf derlei mittelkuriose Verstrickungen beschr&amp;#228;nken sich die meisten Nacherz&amp;#228;hlungen von gro&amp;#223;en Abenden. Das macht aber auch nichts, der Zauber eines gelungenen Festes ist ja nun mal schwer greifbar und so behilft man sich eben mit einer Dramatisierung der diversen Zu- und Abg&amp;#228;nge. Wichtig ist ja nur, dass diejenigen, die nicht dabei sein konnten sich ausgiebig dar&amp;#252;ber &amp;#228;rgern und genau das wird mit derlei kolportierten Ungeheuerlichkeiten erreicht. &amp;#8222;Du warst irgendwann weg!&amp;#8220;&amp;#8211; &amp;#8222;Nein, ihr wart auf einmal alle weg!&amp;#8220; Der Dritte im Bunde h&amp;#246;rt&amp;#8217;s staunend mit an und nimmt sich feste vor: N&amp;#228;chstes Wochenende will ich auf jeden Fall dabei sein, wenn wieder alle irgendwie weg sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
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      <pubDate>Sun, 13 May 2012 18:31:00 +0200</pubDate>
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      <title>Das Pop-Poesiealbum, ausgefüllt von Mrs. Garbage</title>
      <description>Einmal die Woche geben wir Prominenten unseren Fragebogen. Diesmal ist Shirley Manson an der Reihe, die mit den wiedervereinten Garbage auf Tour geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ma/max-scharnigg/text/regular/902524.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Name: &lt;/strong&gt;Shirley Manson&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Spitzname: &lt;/strong&gt;Queenie&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Alter:&lt;/strong&gt; 45&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Job:&lt;/strong&gt; S&amp;#228;ngerin/Schauspielerin&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Fr&amp;#252;her wollte ich aussehen wie:&lt;/strong&gt; Siouxsie Sioux.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Stattdessen sah ich aus wie: &lt;/strong&gt;Ein ziemlich harmloses rothaariges M&amp;#228;dchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wenn ich heute in den Spiegel schaue, sehe ich&lt;/strong&gt;: Eine ermutigte Frau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Meine Eltern haben mir beigebracht, dass:&lt;/strong&gt; Es eine gute Idee war, nett zu meiner Gro&amp;#223;mutter zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sie waren stolz auf mich, als ich:&lt;/strong&gt; Erfolgreich wurde, einfach mit dem, was ich tat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sie waren entt&amp;#228;uscht von mir, als:&lt;/strong&gt; Jemand in ihrer Kirche etwas durcheinander gebracht hat. Er hatte einen Artikel &amp;#252;ber Marilyn Manson gelesen, dachte aber, es ginge darin um mich. Das war noch zu der Zeit, als Marilyn Manson als der Antichrist galt, und das hat meine Eltern ziemlich aufgeregt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ich geh&amp;#246;re auf die B&amp;#252;hne, weil: &lt;/strong&gt;There is no business like showbusiness.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das erste Mal verliebt war ich:&lt;/strong&gt; Vor einer Ewigkeit, an die ich mich heute kaum noch erinnere. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das letzte Mal gelogen habe ich:&lt;/strong&gt; Vor zwei Sekunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wenn ich eine 4er-WG gr&amp;#252;nden d&amp;#252;rfte, dann zusammen mit:&lt;/strong&gt; Meinem Ehemann, ohne den ich nicht mehr leben k&amp;#246;nnte. Dasselbe gilt auch f&amp;#252;r meinen Hund. Und dann w&amp;#252;rde ich wohl noch meinen Bassisten Eric bei mir einquartieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wenn mein Leben verfilmt w&amp;#252;rde, tr&amp;#252;ge das Werk den Titel:&lt;/strong&gt; &amp;#8222;Ich hab&amp;#8217;s euch doch gesagt&amp;#8220;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wenn ich mir einen Satz t&amp;#228;towieren d&amp;#252;rfte, dann:&lt;/strong&gt; W&amp;#228;re der sehr kurz und lautete: &amp;#8222;Mum.&amp;#8220;&lt;br /&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;</description>
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      <pubDate>Sun, 13 May 2012 18:31:00 +0200</pubDate>
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      <title>Diktatoren, Champions League und Schnaps </title>
      <description>Manchmal ist es besser die Dinge vorher zu wissen. Deshalb schreiben wir hier einmal die Woche auf, was wichtig wird. Heute die Woche ab dem 14. Mai 2012.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wichtige Termine: &lt;/strong&gt;In M&amp;#252;nchen n&amp;#228;chstes Wochenende ein Zimmer zu vermieten, k&amp;#246;nnte sich als Goldgrube erweisen. Am Samstag steigt das &lt;a href=&quot;http://de.uefa.com/uefachampionsleague/season=2012/final/index.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;UEFA Champions League-Finale&lt;/a&gt; zwischen dem FC Bayern und Chelsea in der Allianz Arena. Die Hotelpreise sind um teilweise 80% gestiegen, Karten f&amp;#252;r das Spiel gibt es auf Ebay ab 2000 Euro. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Und: &lt;/strong&gt;Auch wenn es seit Wochen schon propagiert und dann wieder verschoben wurde: Angeblich geht Facebook n&amp;#228;chste Woche an die B&amp;#246;rse. Die Berichte dar&amp;#252;ber schwanken zwischen Euphorie und Missmut. Eine Aktie soll zwischen 28 und 35 Dollar kosten, der gesamte B&amp;#246;rsenwert wird zwischen 85 und 100 Milliarden gesch&amp;#228;tzt. Zum Vergleich: Der reichste Mann des Jahres 2012, der Mexikaner Carlos Slim, soll ein Verm&amp;#246;gen von 69 Milliarden Dollar besitzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Au&amp;#223;erdem: &lt;/strong&gt;Am Montag will die ehemalige RAF-Terroristin Verena Becker sich zum ersten Mal seit 1,5 Jahren Prozess zu&lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/politik/ehemalige-raf-terroristin-vor-gericht-verena-becker-will-sich-zu-buback-mord-aeussern-1.1347246&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; den Vorw&amp;#252;rfen gegen sie &amp;#228;u&amp;#223;ern&lt;/a&gt;. Becker wird verd&amp;#228;chtigt, 1977 an der Erdmordung des damaligen Generalbundesanwaltes Siegfried Buback beteiligt gewesen zu sein. Der Mord gilt historisch als Auftakt zum &quot;Deutschen Herbst&quot;, in dem die Terroristen 1977 zehn Menschen t&amp;#246;teten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was l&amp;#228;uft im Kino? &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Gezielte Medien-Provokationen waren ja schon immer Sascha Baron Cohens Ding. Erwartbar, dass er sowohl zur Oscar Verleihung, als auch zur Weltpremiere seines neuen Films &quot;Der Diktator&quot; als eben jener Diktator verkleidet kam. Ein paar Witze &amp;#252;ber den verstorbenen Kim Jong-Il, ein bisschen kalkulierter Antisemitismus und schon war der Film in den Schlagzeilen, bevor er &amp;#252;berhaupt anlief. &lt;br /&gt;Was diesmal also anders ist als sonst? &quot;Bei &quot;&lt;a href=&quot;http://www.derdiktator-film.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Der Dikator&quot;&lt;/a&gt; sind alle Darsteller um Cohen, der den Diktator Aladeen in der fiktiven Republik Wadiya spielt, gecastet. Gandhi-Darsteller Ben Kingsley spielt sogar h&amp;#246;chstpers&amp;#246;nlich Aladeens Onkel. Die Handlung ist allerdings altbekannt: Der Diktator muss raus aus seiner exzentrischen Lebensweise, kommt nach New York und provoziert klischeebl&amp;#246;de Amis. Wer Cohen mag, wird aber sicher auch dar&amp;#252;ber lachen k&amp;#246;nnen. Egal ob nun gespielt oder Realit&amp;#228;t.&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;http://www.youtube.com/watch?v=Md-AT3pYtGo&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Feiertag: &lt;/strong&gt;Am Donnerstag ist Christi Himmelfahrt, in vielen Regionen mittlerweile noch bekannter als &quot;Vatertag&quot;. Auf den Landstra&amp;#223;en und Trampelpfaden der Republik ist somit wieder mit jeder Menge betrunkenen M&amp;#228;nner mit Schnapsgl&amp;#228;sern um den Hals zu rechnen.&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welche Alben erscheinen?&lt;br /&gt;1. &lt;/strong&gt;Hasst Interviews, mag prominente Jennifers und Jessicas. Musik macht er auch noch: &lt;a href=&quot;http://johnmayer.com/home/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;John Mayer - Born and raised&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;2. &lt;/strong&gt;&amp;#220;bersetzt soll &quot;Oomph&quot; soviel wie &quot;Sexappeal&quot; oder &quot;Pep&quot; hei&amp;#223;en. Daf&amp;#252;r ist die Herkunftsstadt der Band, das nieders&amp;#228;chsische Wolfsburg, nun eigentlich nicht ber&amp;#252;hmt. F&amp;#252;r eine Karriere als Crossover-Hardrockband vielleicht auch nicht so ma&amp;#223;geblich: &lt;a href=&quot;http://www.oomph.de/de/node/409&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Oomph - Des Wahnsinns fette Beute&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;3. &lt;/strong&gt;Ob der neue DSDS-Gewinner mit dem Album Titel wohl auf den &lt;a href=&quot;http://www.dailymotion.com/video/x12vmb_suzanne-vega-luka-1987_music&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;#228;hnlich klingenden Song&lt;/a&gt; von Susanne Vega anspielen wollte? Kennt man das Lied als 17-J&amp;#228;hriger? &lt;a href=&quot;http://www.rtl.de/cms/sendungen/superstar.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Luca H&amp;#228;nni - My name is Luca&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entdeckung im Supermarkt: &lt;/strong&gt;Rotwein mit dem klangvollen Namen &quot;Urschrei&quot;. Klingt verh&amp;#228;ngnisvoll. Danke an den &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/544696&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;kosmos-Koch themis.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Gr&amp;#246;&amp;#223;te WG-Sorge: &lt;/strong&gt;Warum klingelt der Postbote eigentlich immer wenn man noch schl&amp;#228;ft und verkatert ist?&lt;br /&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
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      <pubDate>Mon, 14 May 2012 13:54:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Mädchen, dürfen wir euch Kumpel nennen? </title>
      <description>Immer zum Wochenende: Jungs fragen Mädchen fragen Jungs. Weil manches versteht man einfach nicht bei denen. Heute: Namen für die Freundschaft&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/me/mercedes-lauenstein/text/regular/902446.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freundschaft ist nicht gleich Freundschaft. Es gibt unterschiedliche Arten und Abstufungen, und die machen sich schon in der Wortwahl bemerkbar. Wenn wir am Wochenende auf die WG-Party des netten Sitznachbarn aus der Vorlesung gehen, k&amp;#246;nnten wir theoretisch sagen, wir gingen auf die Feier eines Freundes. Tun wir aber nicht. Wir sagen: &amp;#8222;Ein Kommilitone macht ne Party.&amp;#8220; Oder: &amp;#8222;Ich geh auf die Party von einem aus Statistik.&amp;#8220; Denn den Kommilitonen finden zwar irgendwie sympathisch &amp;#8211; sonst s&amp;#228;&amp;#223;en wir nicht neben ihm und w&amp;#252;rden schon gar nicht auf seine Party gehen. Das G&amp;#252;tesiegel &amp;#8222;Freund&amp;#8220; muss er sich aber noch verdienen. Dazu braucht es mehr als die Tatsache, dass man sich einmal die Woche erfolgreich gegenseitig von der Vorlesung ablenkt und sich auf einer Party zuprostet und dabei Witze &amp;#252;ber den Professor rei&amp;#223;t. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Freund ist jemand, der ziemlich wichtig ist in unserem Leben, mit dem wir eine Woche Urlaub in einem Zelt trotz f&amp;#252;nf Regentagen gut &amp;#252;berstanden haben, dem wir gestehen, in welches M&amp;#228;dchen wir ein bisschen verliebt sind. Und dann gibt es da noch eine Bezeichnung f&amp;#252;r uns freundschaftlich verbundene andere Jungs: Kumpel. Der Kumpel ist irgendwas zwischen Freund und dem sympathischen Menschen aus der Uni oder dem B&amp;#252;ro. Wir kennen ihn ziemlich gut und wahrscheinlich auch schon eine ganze Weile, wir m&amp;#246;gen ihn und rufen ihn gerne an, um mit ihm ein Bier trinken zu gehen. Er w&amp;#228;re aber nicht derjenige, den wir aus dem Bett klingeln, wenn unsere Freundin uns verlassen hat. Unsere Beziehung ist weniger von Ernsthaftigkeit durchzogen, unverbindlicher, wenn man so will: spa&amp;#223;orientierter. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Kumpel ist nicht beleidigt, wenn wir ihm zu sp&amp;#228;t zum Geburtstag gratulieren oder uns drei Wochen nicht bei ihm melden. Oft haben wir mit Kumpels auch nur eine Sache gemeinsam. Im Sprachgebrauch &amp;#8211; wenn ich mich nicht irre, vor allem in eurem Sprachgebrauch &amp;#8211; taucht der Kumpel ja auch oft im Rudel und mit einem Anh&amp;#228;ngsel auf. Die Skate-Kumpels, die Fu&amp;#223;ball-Kumpels, und so weiter. Es gibt also in manchen Kumpelschaften einen Bereich, in dem die Kumpels gut zusammen funktionieren und Riesenspa&amp;#223; haben. Au&amp;#223;erhalb dieses Bereichs k&amp;#246;nnen ihre Leben aber relativ ber&amp;#252;hrungslos nebeneinander vorbeilaufen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was aber, wenn wir auch mal ein M&amp;#228;dchen als Kumpel bezeichnen m&amp;#246;chten? Klar, der Begriff weist eigentlich keine weibliche Version auf (Kumpelin? Kumpeline?? Kumpelette???). Inhaltlich passend w&amp;#228;re es trotzdem manchmal: Weil wir die oben erl&amp;#228;uterte Form der Beziehung pflegen, das M&amp;#228;dchen also gerne m&amp;#246;gen, zusammen sehr viel Spa&amp;#223; haben, seine Gesellschaft genie&amp;#223;en, ohne es st&amp;#228;ndig um uns haben zu m&amp;#252;ssen. Auch wenn das M&amp;#228;dchen mit diesen Grundkoordinaten unserer Beziehung total einverstanden ist, habe ich aber das Gef&amp;#252;hl, es w&amp;#228;re wahrscheinlich gekr&amp;#228;nkt, wenn wir es in einer Runde mit &amp;#8222;Das ist die Friederike, ein Kumpel von mir&amp;#8220; vorstellen w&amp;#252;rden.  &amp;#160;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist das so? D&amp;#252;rfen wir euch wirklich nicht als Kumpel bezeichnen? W&amp;#252;rde euch das st&amp;#246;ren? Und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/me/mercedes-lauenstein/text/regular/902448.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich f&amp;#252;rchte, meine Antwort klingt furchtbar zickig: Nein, ihr d&amp;#252;rft uns wirklich nicht als Kumpel bezeichnen.&amp;#160; Ja, das w&amp;#252;rde uns sehr st&amp;#246;ren.  &amp;#160;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum das so ist? Unter einem Kumpel verstehen wir etwas sehr M&amp;#228;nnliches: Ein Kumpel ist f&amp;#252;r uns jemand, mit dem man Fu&amp;#223;ball guckt und saufen geht &amp;#8211; da w&amp;#228;ren wir unter Umst&amp;#228;nden noch mit dabei &amp;#8211;, aber mit dem man genauso gut auch Furz- und R&amp;#252;lpswettbewerbe veranstalten kann. Da sehen wir uns dann eher nicht. Dass es keine weibliche Version des Kumpels gibt, ist also kein Zufall.  &amp;#160; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ihr uns Kumpel nennt, macht ihr uns damit verbal zum Typen oder, im Zusammenspiel mit unserem tats&amp;#228;chlichen Geschlecht gedacht, zum Neutrum/Zwitter. Aber auch wenn wir uns rein platonisch gut verstehen, ist es uns wichtig, dass ihr uns weiterhin als weibliches Wesen wahrnehmt. Wenn ihr das nicht tut, schlie&amp;#223;en wir n&amp;#228;mlich aus einer relativ komplizierten &amp;#8222;Aus A folgt B&amp;#8220;-Konstruktion, dass wir in euren Augen h&amp;#228;sslich wie die Nacht sein d&amp;#252;rften.  &amp;#160;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freundschaften zwischen M&amp;#228;nnern und Frauen funktionieren in aller Regel ja nur, indem beide Seiten konsequent ignorieren, dass da &amp;#252;ber tiefsch&amp;#252;rfende Gespr&amp;#228;che hinaus noch interessante Dinge passieren k&amp;#246;nnten &amp;#8211; zumindest, wenn man sich auch nur ansatzweise attraktiv findet. Wir wissen durch unsere freundschaftliche Beziehung zueinander relativ sicher, dass ihr gerne mit uns Zeit verbringt, dass ihr uns nett und sympathisch und charakterlich einigerma&amp;#223;en gelungen findet. Eine sexuell geartete Erweiterung der Beziehung w&amp;#228;re also wahrscheinlich nicht v&amp;#246;llig verkehrt, wenn auch eigentlich nicht erstrebenswert, wenn wir nicht ineinander verschossen sind &amp;#8211; der Freundschaft zuliebe. Also unterlassen wir es in der Regel, mit euch zu flirten und lassen auch eure bisweilen vorkommenden Charmeattacken an uns abprallen.  &amp;#160;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ignorieren der ab und zu aufkommenden sexuellen Spannung in Freundschaften zwischen euch und uns gibt euch aber noch lange nicht das Recht, sie zu negieren, in dem ihr uns &amp;#8222;Kumpel&amp;#8220; nennt. Denn damit sagt ihr dann nicht nur, dass wir uns gut verstehen, sondern auch, dass wir uns nur deshalb nicht mehr als gut verstehen, weil wir eher weniger attraktiv sind. Weil: nett und sympathisch und charakterlich einigerma&amp;#223;en gelungen findet ihr uns ja, daran ist es also nicht gescheitert. Deshalb bitte auch in Zukunft das umst&amp;#228;ndliche &amp;#8222;eine gute Freundin von mir&amp;#8220;, wenn ihr uns vorstellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;/jetztpage/juliane-frisse&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;juliane-frisse&lt;/a&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;</description>
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      <pubDate>Fri, 11 May 2012 18:37:00 +0200</pubDate>
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