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    <title>jetzt-Redaktion.jetzt.de</title>
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    <description>Alle Texte von jetzt-Redaktion auf jetzt.de</description>
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      <title>jetzt-Redaktion.jetzt.de</title>
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    <item>
      <title>Die Russenkälte! Eine Halbzeitbilanz in 30 Punkten</title>
      <description>Seit einer Woche friert uns das Wetter ein - und so wird es nochmal sieben Tage bleiben. Die jetzt-Redaktion schreibt auf, was sie im Frost gelernt und erlebt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/pe/peter-wagner/text/regular/883106.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Nadja Schl&amp;uuml;ter schreibt:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;1. Erfrierungen haben nicht immer nur die anderen (und die in Osteuropa): Einzelne Zehen k&amp;ouml;nnen auch drei Tage nach dem Skilaufen noch taub sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Man braucht zwei paar Handschuhe: Dicke, unf&amp;ouml;rmige, die gut warm halten, und d&amp;uuml;nnere, um noch all die Geld-, Fahrtkarten oder Briefmarkenautomaten bedienen zu k&amp;ouml;nnen, ohne dabei mit nackten Fingern hantieren zu m&amp;uuml;ssen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Benutzte Taschent&amp;uuml;cher gefrieren in der Manteltasche zu steinharten Rotzeklumpen (und wecken die Angst davor, dass das bald auch in der Nase passieren k&amp;ouml;nnte). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. Sch&amp;ouml;ne Schuhe, die wirklich warm halten, sind sehr, sehr selten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. Man zittert nicht mehr, man hat blo&amp;szlig; noch Schmerzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6. Menschen auf den Stra&amp;szlig;en behaupten mittlerweile, dass sie sich langsam dran gew&amp;ouml;hnen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7. Es h&amp;ouml;ren nie alle auf, mit dem Rad zu fahren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8. Wenn man genau hinh&amp;ouml;rt, gibt es derzeit ganze Sinfonien aus &amp;ldquo;Brrr&amp;rdquo;- und &amp;ldquo;Puhuhu&amp;rdquo;-Ger&amp;auml;usche an Haltestellen sowie beim Ein- und Aussteigen aus &amp;ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9. Man wird extrem affin f&amp;uuml;r Kleidungsst&amp;uuml;cke, deren Bezeichnung mit &amp;ldquo;Thermo-&amp;rdquo;, &amp;ldquo;Norweger-&amp;rdquo; oder &amp;ldquo;Islandwoll-&amp;rdquo; beginnt.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/pe/peter-wagner/text/regular/883108.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Christian Helten schreibt:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;10. Die K&amp;auml;ltewelle ist die Gelegenheit, um mit dem Rauchen aufzuh&amp;ouml;ren. Oder um das Abkommen, nicht in der Wohnung, sondern nur auf dem Balkon zu rauchen, zu brechen.  &amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11. Meine Bereitschaft, obdachlosen Bettlern auf der Stra&amp;szlig;e Geld zu geben, ist indirekt proportional zu den Temperaturen gestiegen. Ich bin gespannt, ob sie auf diesem Niveau verharrt, wenn die Temperaturen wieder knapp &amp;uuml;ber die Null klettern. Denn genau genommen ist es dann ja immer noch ganz sch&amp;ouml;n kalt.  &amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;12. F&amp;uuml;r Taxifahrer muss dieses Wetter ein Segen sein. Eine Viertelstunde auf den Nachtbus zu warten ist normalerweise kein Problem. Bei minus 15 Grad aber schnellt meine Hand reflexartig nach oben, sobald in der Ferne ein gelb-schwarzes Schild auf einem Autodach leuchtet.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;13. Wenn Leute nicht wie sonst auf dem Bahnsteig auf den Zug warten, sondern unten im Treppenaufgang, sollte man es ihnen gleichtun. Sie haben triftige Gr&amp;uuml;nde.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14. Wie weit weg Australien ist, habe ich, glaube ich, jetzt erst begriffen. Bei einem Telefonat mit einem Freund dort haben wir festgestellt, dass der Temperaturunterschied in dem Moment fast 50 Grad betrug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/pe/peter-wagner/text/regular/883110.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Lena Niethammer schreibt: &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;15. Niemals die H&amp;auml;nde in die Jackentaschen tun. Es k&amp;ouml;nnte glatt sein, du k&amp;ouml;nntest ausrutschen und dann zu wenig Zeit haben, dich abzust&amp;uuml;tzen.  &amp;nbsp;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;16. Als ich neulich in der Bahn sa&amp;szlig;, waren meine Haare durch die trockene Luft so aufgeladen, dass sie an der alten Dame neben mir klebten. Da ihr Humorverst&amp;auml;ndnis eher eingeschr&amp;auml;nkt war, spuckte sie mir aus Rache auf die Schuhe. Also folgende Regel: Trage deine Haare stets zusammengebunden.  &amp;nbsp;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;17. Zu warm, zu kalt &amp;ndash; Meckern geht immer.&amp;nbsp;   &amp;nbsp;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;18. Skiunterw&amp;auml;sche kann nicht erotisch sein.  &amp;nbsp;&amp;nbsp;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19. Bei eingefrorenen Windschutzscheiben einfach ein Glas kalten Leitungswasser dr&amp;uuml;ber gie&amp;szlig;en und abziehen. Der Frost ist ruckzuck weg. Bei warmem Wasser gibt es Risse.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Max Scharnigg schreibt:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;20. Man tritt nicht mehr in Hundeschei&amp;szlig;e. Man stolpert dr&amp;uuml;ber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;21. Mode ist egal geworden. Manche gehen mit Skihosen zum Einkaufsbummel, andere wickeln sich in ihren Flokati &amp;ndash; alles wurscht, Hauptsache warm!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;22. Die Strecke von zu Hause bis zur Redaktion ist zu kurz f&amp;uuml;r eine sp&amp;uuml;rbare Heizleistung der Auto-Klimaanlage.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;23. Die &amp;uuml;berf&amp;uuml;llte M&amp;uuml;lltonne im Hinterhof stinkt nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24. Alle, die im Sommer Hausmeister, Schrebergartenbesitzer und Berufsgrantler sind, sind im Winter begeisterte Eisstocksch&amp;uuml;tzen und scheuen sich nicht, Neuank&amp;ouml;mmlinge in diesem sch&amp;ouml;nen Wintersport mehrmals zur Ordnung zu rufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/pe/peter-wagner/text/regular/883112.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kathrin Hollmer schreibt:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;25. Morgens aus dem Bett zu kommen ist bei zw&amp;ouml;lf Grad im Schlafzimmer eine noch gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Herausforderung. Den Wecker lieber eine Viertelstunde fr&amp;uuml;her stellen.  &amp;nbsp;  &amp;nbsp;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;26. Nachdem man 30 Minuten im Schneesturm auf den Bus gewartet hat und schlie&amp;szlig;lich doch losgelaufen ist, wird man garantiert gleich von ihm &amp;uuml;berholt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Peter Wagner schreibt:&lt;/strong&gt; &amp;nbsp;  &lt;br /&gt;27. Ein Freund ist gerade in Sarajevo. Er schreibt, dort habe es 28 Grad minus. Vergangenes Wochenende habe es 120 Zentimeter Neuschnee gegeben, f&amp;uuml;rs Wochenende werden nochmal 40 erwartet. Die Stra&amp;szlig;en sind nur einspurig freiger&amp;auml;umt und, das klingt nicht gut: Die freilaufenden Hunde werden hungrig. Sie finden unter dem vielen Schnee nichts zu fressen. Nachts h&amp;ouml;rt man in einigen Vierteln, schreibt er, das Heulen. Die Angst ist, dass sie in ihrer Not Passanten zugreifen. Vor 20 Jahren soll es das schon einmal gegeben haben: Hunde bildeten Rotten und griffen einzelne Spazierg&amp;auml;nger an. Angeblich gab es diese Woche wieder einen solchen Angriff.   &amp;nbsp;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;28. Soviel Platz hatten wir noch nie im Gefrierfach.  &amp;nbsp;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;29. Freunde wohnen auf dem Land in einem alten Hofgeb&amp;auml;ude. Die Ableitung von der Toilette zur Kl&amp;auml;rgrube ist eingefroren. Der Vermieter hat nach zwei Tagen die T&amp;uuml;ren zu seinem Neubau ge&amp;ouml;ffnet. Er fand die L&amp;ouml;sung mit dem Sandeimer nicht besonders menschenw&amp;uuml;rdig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;30. Entgegen diverser Erwartungen: Radfahren geht noch gut. &amp;nbsp;  &amp;nbsp;  &amp;nbsp;  &amp;nbsp;  &amp;nbsp;  &amp;nbsp;&amp;nbsp;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;</description>
      <link>http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/539308</link>
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      <pubDate>Thu, 09 Feb 2012 18:30:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Was muss ich über klassische Musik wissen, David Zinman?</title>
      <description>Der Chef der Z&amp;#252;rcher Tonhalle hat das Konzept &quot;Tonhalle Late&quot; erfunden - ein Gespr&amp;#228;ch &amp;#252;ber klassische Musik&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Musik ist es ja oft so eine Sache. Obwohl: Eigentlich sollte es keine Probleme geben, schlie&amp;szlig;lich findet man wohl kaum jemanden, dem Musik grunds&amp;auml;tzlich nicht gefallen w&amp;uuml;rde. Aber es ist eben eine Sache des Geschmack: des einen Rap ist des anderen Jazz, und dann ist es auch immer noch eine Generationenfrage, mit welcher Band, mit welchem S&amp;auml;nger man aufgewachsen ist. Da k&amp;ouml;nnen sich mitunter Abgr&amp;uuml;nde der gegenseitigen Verst&amp;auml;ndnislosigkeit auftun, selbst wenn nur wenige Jahre dazwischen liegen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann gibt es nat&amp;uuml;rlich noch die Klassik. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann w&amp;auml;hrend der Schulzeit hatten Eltern und Lehrer versucht, mit vermeintlich jugendgerechten Kompositionen a la &amp;bdquo;Peter und der Wolf&amp;ldquo; Interesse zu wecken f&amp;uuml;r dieses Genre. Doch das blieb meist erfolglos. Nun aber steht man am Beginn des Berufslebens und unversehens bekommt man es mit Leuten zu tun, die vermutlich regelm&amp;auml;&amp;szlig;ige Besucher von Opern und Konzerten sind und Klassisches in ihrer Playlist haben. Und gerade bei Bewerbungsgespr&amp;auml;chen werden oft nicht nur die f&amp;uuml;r den konkreten Job notwendigen Qualifikationen abgefragt. Immer wichtiger wird die sogenannte &amp;bdquo;abgerundete Pers&amp;ouml;nlichkeit&amp;ldquo; und damit pers&amp;ouml;nliche Interessen, Vorlieben, Hobbys - einschlie&amp;szlig;lich vielleicht der Frage: &amp;bdquo;Was h&amp;ouml;ren Sie denn so am liebsten?&amp;ldquo;  &amp;nbsp;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/di/dirk-vongehlen/text/regular/879166.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.davidzinman.org/de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;David Zinman&lt;/a&gt; muss Bewerbungsgespr&amp;auml;che nicht mehr f&amp;uuml;rchten. Er ist 71 und damit auch alt genug, um mit Abstand &amp;uuml;ber Generationenkonflikte urteilen zu k&amp;ouml;nnen. Zum anderen versteht er als Chefdirigent des renommierten Tonhalle-Orchesters in Z&amp;uuml;rich mehr als der Durchschnittsb&amp;uuml;rger von klassischer Musik. Dass er Musik f&amp;uuml;r eine Voraussetzung f&amp;uuml;r ein erf&amp;uuml;lltes Leben h&amp;auml;lt, erscheint selbstverst&amp;auml;ndlich. Aber auch f&amp;uuml;r Erfolg im Beruf h&amp;auml;lt er sie f&amp;uuml;r unverzichtbar: &amp;bdquo;Musik ist der Schl&amp;uuml;ssel f&amp;uuml;r alles andere &amp;ndash; Kunst, Literatur, Mathematik, Geschichte, Naturwissenschaften.&amp;ldquo; Au&amp;szlig;erdem mache sie enormen Spa&amp;szlig;.  &amp;nbsp;  Als der geb&amp;uuml;rtige New Yorker sechs Jahre alt war, lie&amp;szlig;en ihn die Eltern Geige lernen &amp;ndash; und er hasste jede Minute, vor allem, weil der Unterricht samstags stattfand und seine Klassenkameraden frei hatten. Seine eigenen Kinder hat er daher nie gezwungen, ein Instrument zu erlernen. Hat er das bereut? &lt;br /&gt;Ein wenig muss er schon nachdenken, bevor er das verneint. Viel entscheidender sei doch, sagt er, dass seine Kinder ein &amp;bdquo;Gef&amp;uuml;hl und eine Wertsch&amp;auml;tzung&amp;ldquo; f&amp;uuml;r klassische Musik mitbekommen h&amp;auml;tten.   Eine Faszination f&amp;uuml;r klassische Musik hatte er freilich immer, was &amp;ndash; so gibt er zu bedenken &amp;ndash; damit zu tun gehabt haben k&amp;ouml;nnte, dass diese Art der Musik damals in der Popul&amp;auml;rkultur pr&amp;auml;senter gewesen sei als heute. &amp;bdquo;Bei Loonie Tunes spielte &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=bYM84n-2Sas&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bugs Bunny Liszt&lt;/a&gt; auf dem Klavier, und die Titelmusik des &amp;sbquo;Lone Ranger&amp;lsquo; war Rossinis Wilhelm-Tell-Ouverture&amp;ldquo;, erinnert sich Zinman. Das sei alles andere als abgehoben oder gar elit&amp;auml;r gewesen, sondern einfach ein paar schmissige Melodien.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Chef des bedeutendsten Z&amp;uuml;rcher Orchesters hat Zinman versucht, die Kluft zu schlie&amp;szlig;en, die zwischen Pop und Paukensoli, Hindemith und Heavy Metal, klafft. Klassik, so behauptet er, ist keine Frage des Alters, sondern des Umgangs, den man pflegt: &amp;bdquo;So lange er riskiert, bei einem Konzertbesuch den eigenen Eltern &amp;uuml;ber den Weg zu laufen und nicht den Facebook-Freunden, h&amp;ouml;rt sich kein junger Mensch eine Symphonie an.&amp;ldquo;  Seine Antwort war bestechend einfach: Konzerte f&amp;uuml;r junge Menschen, kombiniert mit einer Party, einer Disco, einem Rock Concert. &lt;a href=&quot;http://www.tonhallelate.ch/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Tonhalle Late&lt;/a&gt; hei&amp;szlig;t das Konzept, und der anhaltende Erfolg beweist ihm, dass er mit der Idee richtig lag. Zusammen mit Gleichaltrigen h&amp;ouml;re man auch das schwierige Violinkonzert des amerikanischen Komponisten Samuel Barber, bevor man anschlie&amp;szlig;end bis in den fr&amp;uuml;hen Morgen tanze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;bdquo;An einem Freitagabend will man drei, vier verschiedene Dinge mit seinen Freunden tun, deshalb f&amp;auml;ngt das Konzert erst um zehn Uhr an, da kann man vorher noch essen gehen&amp;ldquo;, erkl&amp;auml;rt er. &amp;bdquo;Wir halten es kurz, eine Stunde, h&amp;ouml;chstens anderthalb, dann geben wir die Tonhalle frei f&amp;uuml;r Rock. Und wenn ein Solist auftritt, so versuchen wir, nach M&amp;ouml;glichkeit einen jungen Interpreten zu finden.&amp;ldquo;   Davon, dass seine Art von Musik elit&amp;auml;r sein, will Zinman nichts wissen. &amp;bdquo;Auch Mathematik ist elit&amp;auml;r, Jazz kann elit&amp;auml;r sein&amp;ldquo;, meint er. &amp;bdquo;Gut, soll Klassik eben auch elit&amp;auml;r sein. Aber sie ist Teil unseres Lebens.&amp;ldquo;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Autor: Wolfgang Koydl&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
      <link>http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/537176</link>
      <guid>http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/537176</guid>
      <pubDate>Wed, 25 Jan 2012 18:30:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Stadt der Dichter</title>
      <description>Am Samstag wird in der Muffathalle die Deutsche Meisterschaft im Box-Poetry-Slam ausgetragen. Zur Einstimmung drei Mal M&amp;#252;nchen aus der Sicht seiner Dichter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ch/christian-helten/text/regular/879676.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Georg&lt;a href=&quot;http://www.groeg.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; &quot;Gr&amp;ouml;g!&quot;&lt;/a&gt; Eggers trat 2003 erstmals beim Poetry-Slam im Substanz auf und vertrat M&amp;uuml;nchen f&amp;uuml;nfmal bei den deutschsprachigen Meisterschaften. 2009 deb&amp;uuml;tierte er mit seinem Kabarett-Solo &amp;bdquo;Wo denken SIE hin?&amp;ldquo;, das unter anderem auch in der Lach- und Schie&amp;szlig;gesellschaft zu sehen war. Heute ist Gr&amp;ouml;g Stammautor der Leseb&amp;uuml;hne &amp;bdquo;Westend ist Kiez&amp;ldquo; und Pr&amp;auml;sident (in Teilzeit) der &amp;bdquo;Freien Universit&amp;auml;t Schwabing&amp;ldquo;, einer akademischen Ausgr&amp;uuml;ndung des Lach- und Schie&amp;szlig;syndikats. Hier doziert er monatlich zur &amp;bdquo;Physik des Scheiterns&amp;ldquo;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ch/christian-helten/text/regular/879678.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;M&amp;uuml;nchen kalkt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Pardon, ich bin etwas unausgeglichen. Ich habe heute so eine Art Drogenproblem: Kein Kaffee. Und daran ist M&amp;uuml;nchen schuld. Eigentlich eine sch&amp;ouml;ne Stadt &amp;ndash; an der Oberfl&amp;auml;che betrachtet. Aber darunter, in den Eingeweiden, flie&amp;szlig;t das M&amp;uuml;nchner Wasser in seinen M&amp;uuml;nchner Wasserleitungen &amp;ndash; ganz scheinheilig klar und kalt.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;Doch wehe jedem, der es wagt, dieses unschuldige, kalte Wasser auch nur ein klein wenig anzuw&amp;auml;rmen. Denn dann bilden sich prompt Schlieren und Br&amp;ouml;sel im Kaffeewasser und schlie&amp;szlig;lich beginnt der ganze Kessel von innen zu versteinern. Und dann begreift der unvorsichtige Wassererw&amp;auml;rmer: M&amp;uuml;nchen kalkt!&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;M&amp;uuml;nchen hat n&amp;auml;mlich nicht nur harte Sitten sondern auch hartes Wasser. Ich selber bin ein Wasser-Weichei: Ich bin in G&amp;ouml;ttingen aufgewachsen, wo sie Regenwasser in die Leitung gepumpt haben, und folglich ein Tauchsieder auch nach Jahren immer noch aussah wie ein Tauchsieder und nicht wie eine gro&amp;szlig;e T&amp;uuml;te mumifiziertes Popcorn. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber heute habe auch ich begriffen: M&amp;uuml;nchen kalkt! Denn heute hat der Kalk meine Espressomaschine geschlachtet. Und zwar keines der billigen K&amp;auml;nnchen zum Auf-den-Herd-Stellen, die nach dem Verkalken einfach explodieren und gut ist &amp;ndash; nein, eine deutsche Maschine f&amp;uuml;r italienischen Kaffee, eine von Bosch. Und die explodiert nicht, sondern macht &amp;bdquo;BRRRT&amp;ldquo;, und &amp;bdquo;&amp;Ouml;&amp;Ouml;HM&amp;ldquo; und &amp;bdquo;KRRCHH&amp;ldquo; &amp;ndash; eben jene Ger&amp;auml;usche, die in Deutschland gemacht werden, wenn gearbeitet werden soll, aber dann doch nichts herauskommt. Kein Kaffee n&amp;auml;mlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Naja, werden jetzt die norwegophilen Pisastreber sagen, ist doch nicht schlimm: Das ist Calciumcarbonat, Summenformel CaCO3, da nehmen wir einfach S&amp;auml;ure, zum Beispiel Zitronensaft und schon zersetzt es sich zu Wasser und zu CO2 und zu irgendwelchen Reststoffen, nach denen im Pisa-Test gar nicht gefragt wurde &amp;ndash; aber auf jeden Fall ist es dann weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich sage euch M&amp;ouml;chtegern-Norwegern: Der M&amp;uuml;nchner Kalk ist bei den bayerischen Blitzblank-Sauberkeitsfanatikern jahrhundertelang durch eine harte Schule gegangen. Und hat getan, was jedes einigerma&amp;szlig;en schlaue Schweinegrippe- oder EHEC-Bakterium auch tut: Er hat eine Resistenz entwickelt gegen den hom&amp;ouml;opathischen Hokuspokus mit Zitronensaft oder Essig. Da r&amp;uuml;lpst es nur h&amp;auml;misch aus der Maschine und der Kalk badet und planscht darin wie Kleopatra in der Eselsmilch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, wer dem M&amp;uuml;nchner Kalk zersetzend an die Gurgel will, muss beim Kustermann eine Chemikalie kaufen, auf deren Flasche &amp;uuml;berall Piktogramme mit angefressenen H&amp;auml;nden oder dicken Brillen zu sehen sind. Und wer daran riecht, begreift: Selbst wenn es kein Kalk w&amp;auml;re, der die Maschine verstopft, sondern eine komplette tote Ratte, dann w&amp;uuml;rde auch die sich in dieser Chemiewaffe so spurlos aufl&amp;ouml;sen wie das Calciumcarbonat im Pisatest!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch selbst dieser chemische Kampfstoff hat noch Stunden gebraucht, um den Kalk aus meiner Maschine rauszupr&amp;uuml;geln. Ich habe danebengestanden. Und habe angefangen zu begreifen: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Beispiel, dass Erosion in den Alpen nichts mit der Klimakatastrophe zu tun hat, sondern damit, dass die Stadtwerke j&amp;auml;hrlich den Gegenwert eines Mittelgebirges in Kalk durch die Wasserleitung nach M&amp;uuml;nchen pumpen; eine Leitung, die so gro&amp;szlig; ist, dass der Oberb&amp;uuml;rgermeister darin mit dem Fahrrad herumfahren konnte &amp;ndash; zumindest bevor die Leitung innen verkalkt ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder, dass das Kinderbecken im M&amp;uuml;ller&amp;rsquo;schen Volksbad nur Tarnung ist, weil sogar Kinder mit den F&amp;uuml;&amp;szlig;en das Kalksediment erreichen und niemand das Geld hat, einen Tanklastzug von der Chemiewaffe zu bezahlen und weil &amp;ndash; die Pisa-Elite kann das nachrechnen &amp;ndash; dabei so viel CO2 herausk&amp;auml;me, dass die Merkel auf Knien zur n&amp;auml;chsten Klimakonferenz rutschen m&amp;uuml;sste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und &amp;uuml;berhaupt: Dass es in M&amp;uuml;nchen so wenig Kinder gibt, liegt daran, dass bei den M&amp;uuml;nchner M&amp;auml;nnern das Rohr, durch das das warme Wasser raus flie&amp;szlig;t, auch schon zugekalkt ist. Sicher haben schlaue M&amp;uuml;nchner schon mal versucht, auch dieses Rohr mit S&amp;auml;ure wieder frei zu bekommen. Und dabei das Jodeln erfunden. Oder den Schuhplattler. Oder beides.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was passiert, wenn ein kaltes Kalkwasser-Bier in einen hei&amp;szlig;en bayerischen Politikerschlund gegossen wird und warum die Politiker so einen steifen Hals zu haben scheinen und bei Ihren Ansprachen die Kalkschicht auf dem Kehlkopf durch ein st&amp;auml;ndiges &amp;bdquo;&amp;Auml;h! &amp;Auml;h?&amp;ldquo; abzubr&amp;ouml;seln versuchen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dass ganz M&amp;uuml;nchen mit seinen gewaschenen Autos und den geschrubbten B&amp;uuml;rgersteigen wohl irgendwann unter einer harten, wei&amp;szlig;en Schicht verborgen sein wird wie ein Ei in seiner Schale. Aber was ist auch zu erwarten von der Hauptstadt eines Landes, dessen Farben Wei&amp;szlig; und Blau sind? Blau, wie das Wasser. Und wei&amp;szlig;, wie der Kalk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ch/christian-helten/text/regular/879680.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.bumillo.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bumillo&lt;/a&gt; hat in M&amp;uuml;nchen studiert und tritt seit 2007 regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig auf Poetry Slams, Kleinkunstb&amp;uuml;hnen und Literaturfestivals auf. Mit seinem Team &amp;bdquo;PauL &amp;ndash; Poesie aus Leidenschaft&amp;ldquo; gewann er 2009 die deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften und wurde mit zahlreichen Kabarettpreisen ausgezeichnet. Solo wurde er 2010 &amp;bdquo;Deutscher Box Poetry Slam Meister&amp;ldquo;. Er ist Gr&amp;uuml;ndungsmitglied der M&amp;uuml;nchner Leseb&amp;uuml;hne &amp;bdquo;Rationalversammlung&amp;ldquo; und hat mit &lt;a href=&quot;http://www.bumillo.com/?page_id=9&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;bdquo;Bumillos UniVERS&amp;ldquo;&lt;/a&gt; seinen eigenen Poetry-Podcast.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mingration (Die Geldstadt mit Scherz)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Minga! Munich! Monaco! Munique! Mmm-M&amp;uuml;nchen!&lt;br /&gt;Woa&amp;szlig;t, wos zugroast hoa&amp;szlig;t? Zuagroast hoa&amp;szlig;t . . . &lt;br /&gt;Du kennst di zuallerst a moi &amp;uuml;berhaupt ned aus, weder hint no vorn.&lt;br /&gt;Bist wahrscheinlich a wengai verlorn, weil du bist wo anders geborn.&lt;br /&gt;So richtig kenna duasd no koan, des geht ned von heid auf moang.&lt;br /&gt;Aber mach da koane Soang, weil: Minga mog di!&lt;br /&gt;Und a bissal wos geht ollawei!&lt;br /&gt;Also schau vorbei und hau die nei und drau die fei!&lt;br /&gt;Ganz wurscht, wo&amp;rsquo;st herkimmst: aus Kabul, aus Peking oder von de Prei&amp;szlig;&amp;rsquo;n!&lt;br /&gt;Du brauchst da nix schei&amp;szlig;n! Schei&amp;szlig; da nix, dann feid da nix!&lt;br /&gt;Woa&amp;szlig;t, wos zugroast hoa&amp;szlig;t? Zuagroast hoa&amp;szlig;t . . .&lt;br /&gt;Du woa&amp;szlig;t no ned so richtig, wias lafft.&lt;br /&gt;Und du schaust wira Schwaiberl wenns blitzt, weil du host da a U-Bahnkarten kafft.&lt;br /&gt;Und du woa&amp;szlig;t ned genau, is des a Witz oder . . . Ja wos schaust do mi so o?!&lt;br /&gt;Es gibt koan, der oan kennt, der die MVG-Tarife erkl&amp;auml;rn ko! Und i konn da des M&amp;uuml;nchner &amp;bdquo;Verkehrtsystem&amp;ldquo; a ned erkl&amp;auml;rn.&lt;br /&gt;I dads ja gern, aba i bin weder da &amp;bdquo;Gandalf&amp;ldquo;, no da &amp;bdquo;Herr der Ringe&amp;ldquo;.&lt;br /&gt;Ja wos moanst du, wia vui Zeit I mehr verbringe wegen dieser 16 Ringe! &lt;br /&gt;16 Ringe! Vier moi so vui wia Audi!&lt;br /&gt;S- und U-Bahn-Fahrn in Minga is ois andre, blo&amp;szlig; koa Gaudi!&lt;br /&gt;Argh, der Automat, de dumme Sau de!&lt;br /&gt;&amp;bdquo;Nimm hoid mein Zwanzger endlich o! Nimm jetzt den Zwanzger und sei froh!&amp;ldquo;&lt;br /&gt;Ja so wia heid hoda si ja no nia blogt, und der sexy Sachse hinta dir sogt:&lt;br /&gt;&amp;bdquo;Na das wa ja ma wida &amp;rsquo;n Schei&amp;szlig;-Doch!&amp;ldquo;&lt;br /&gt;Aba du bleibst cool und sogst: &amp;bdquo;I hau mi no obe zum Eisboch! &lt;br /&gt;Zu de Naggadn und zu de Surfer!&amp;ldquo;&lt;br /&gt;Minga is zwar a Waidstod, besteht aber aus lauter kloane D&amp;ouml;rfer.&lt;br /&gt;Und du findst scho no dei Dorf, dein Blotz und deine Leid.&lt;br /&gt;Vielleicht no ned glei heid, s&amp;rsquo;dauert hoid sei Zeit bis zur M&amp;uuml;nchner Freiheit.&lt;br /&gt;Ja bist scho hoa&amp;szlig;, dass&amp;rsquo;d woa&amp;szlig;t, wos zuagroast hoa&amp;szlig;t, ha?&lt;br /&gt;Zuagroast hoa&amp;szlig;t: Du brauchst erst amoi a Wohnung!&lt;br /&gt;Also schau di einfach nua kurz um, nimm da, wos da g&amp;rsquo;foid, a coole Bude findst scho boid . . . &lt;br /&gt;&amp;Auml;h, ja, der Mietpreis, der is koid.&amp;nbsp;&amp;nbsp; Ach, wer des ganze zoid?!&lt;br /&gt;Ha! Du st&amp;auml;hst bestimmt do und denkst da: &amp;bdquo;500 Euro f&amp;uuml;r zehn Quadratmeta ohne Fensta?! Ja gel&amp;auml;ck, des gibt&amp;rsquo;s doch ned!?&amp;ldquo;&lt;br /&gt;Doch, des gibt&amp;rsquo;s! Aber Hauptsach, Minga mog di und da Monaco Franze mog di a . . .&lt;br /&gt;Und scho boid g&amp;auml;hst mit am megaliabn M&amp;uuml;nchner Madl auf d&amp;rsquo;Nacht &amp;uuml;ber&amp;rsquo;d laare Theresienwiesn.&lt;br /&gt;Es wird g&amp;rsquo;lacht und ihr deads de Momente genie&amp;szlig;en.&lt;br /&gt;Und sie duad ned lang umanand sondern nimmt die bei da Hand,&lt;br /&gt;und zoagt dia a ganz a unbekannts Land.&lt;br /&gt;Dir kimmts fast scho traumhaft via&lt;br /&gt;Du hosd Schwammerl in die Knia, aber: Schei&amp;szlig; da nix, dann feid da nix!&lt;br /&gt;Minga mog di und da Schwammerl K&amp;ouml;nig mog di aa . . .&lt;br /&gt;Und scho st&amp;auml;hts ihr zwoa Schbotzln Hand in Hand vor da Bavaria . . .&lt;br /&gt;Sie sogt: &amp;bdquo;Mach deine Aug&amp;rsquo;n zua!&amp;ldquo;&lt;br /&gt;Du denkst da: &amp;bdquo;Ja da war I ja schee bl&amp;auml;d, wenn I ma des jetzt ned traun dua.&amp;ldquo;&lt;br /&gt;Also drausd dir&amp;rsquo;s, weil oans, des guid auf jed&amp;rsquo;n Foi:&lt;br /&gt;Gl&amp;uuml;cklich wead ma &amp;uuml;beroi.&lt;br /&gt;Ganz wuascht, in waichna Stod.&lt;br /&gt;Solang ma oan hod, den ma mog und der oan mog . . .&lt;br /&gt;Und de Wiesn bebt, weil in Minga do wird g&amp;rsquo;lebt!&lt;br /&gt;Do wead danzt auf Riesen-Bierb&amp;auml;nk!&amp;nbsp;&amp;nbsp; Ja, des h&amp;auml;ttst da ja nia denkt, &amp;bdquo;Boah!&quot;&lt;br /&gt;&amp;bdquo;In Minga dea ma dringa bis ma nimma kinna.&amp;ldquo;&lt;br /&gt;Ein Prosit der Gem&amp;uuml;tlichkeit! Sachse:&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;bdquo;Na f&amp;uuml;rs Saufen ham se immer Zeit!&amp;ldquo;&lt;br /&gt;Ja freilich, und Winter wird es, wenn es schneit!&lt;br /&gt;Wichtig ist, dass man sich gfreit! Und dass ma woa&amp;szlig;, wos zugroast hoa&amp;szlig;t.&lt;br /&gt;I hoff, dass du des lernst, also nimm de Stodt ned immer so bierernst.&lt;br /&gt;Geh einfach raus, schei&amp;szlig; da nix und drau di!&lt;br /&gt;Dann weast schnai s&amp;auml;ng: Minga is a lebenswertes Riesen-Baggal Gaudi!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ch/christian-helten/text/regular/879682.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.wertstattblog.dichterlange.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Heiner Lange&lt;/a&gt; studiert in M&amp;uuml;nchen Meteorologie und arbeitet als B&amp;uuml;hnendichter bei der &amp;bdquo;Kiezmeisterschaft&amp;ldquo;, dem Poetry Slam im Stragula, und der &amp;bdquo;Rationalversammlung&amp;ldquo;, der Leseb&amp;uuml;hne im Rationaltheater. Er ist ein Drittel des Poetry-Ensembles &amp;bdquo;PauL - Poesie aus Leidenschaft&amp;ldquo; und mit diesem deutschsprachiger Poetry Slam Meister 2009 in der Kategorie Team, Preistr&amp;auml;ger der Goldenen Wei&amp;szlig;wurscht, des Kabarett Kaktus und des Passauer Scharfrichterbeils.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;850 Jahre. Ein Kinderbuch&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Das ist der kleine Dichter. Er hat einen vorlesungsfreien Nachmittag und genie&amp;szlig;t das sonnige Wetter.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun gut. Da liege ich also, im Englischen Garten,&lt;br /&gt;verr&amp;uuml;ckt gemacht von den unendlichen zarten Weiberleibern, die st&amp;auml;ndig erwarten,&lt;br /&gt;bewundert zu werden von m&amp;auml;nnlichen, braten&lt;br /&gt;wir alle, verkrustet von Feinstaub, UV-&amp;Ouml;l und Schwei&amp;szlig;,&lt;br /&gt;doch letztlich zufrieden, das Leben in der Gro&amp;szlig;stadt, das hat seinen Preis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Der kleine Dichter sitzt am Eisbach, w&amp;auml;hrend die Stadt siegestrunken ihr 850stes Jubil&amp;auml;um der Nichtmehrnichtexistenz feiert. Er geht zu den Trommlern, die unterhalb des Monopteros L&amp;auml;rm produzieren. Er sagt: &amp;bdquo;Hallo liebe Trommler, ich m&amp;ouml;chte die Zukunft dieser Stadt sch&amp;ouml;n machen. K&amp;ouml;nnt ihr mir helfen?&amp;ldquo; &amp;bdquo;Ja, k&amp;ouml;nnen wir&amp;ldquo;, sagen die Trommler.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So trommeln sie Regenb&amp;ouml;gen, und von den vereinten Herzen tropft im Schweben&lt;br /&gt;als Fingerkuppengetrappel ein Gummib&amp;auml;rchensommerregen,&lt;br /&gt;im Neunzehn-Achtundsechzigstel-Rhythmus wird aus Leuten, die Geld lieben&lt;br /&gt;ein wirklicher Bilderbuch-Weltfrieden.&lt;br /&gt;Und weil so was Sch&amp;ouml;nes bisher noch nicht da war,&lt;br /&gt;thront dar&amp;uuml;ber: Wer schon? Na der Che Guevara.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Der kleine Dichter kratzt sich am Kopf, weil er die Trommler nicht versteht. Aus einem Geb&amp;uuml;sch dringt ein gr&amp;uuml;nlicher Geruch. Er kommt von einem Mann mit einer langen Zigarette.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So pustet er gr&amp;uuml;nliche Rauchkringelherzen und Rauchkringelregenb&amp;ouml;gen,&lt;br /&gt;es purzeln gr&amp;uuml;ne Kiesel auf den Schotterwegen,&lt;br /&gt;und vom Himmelszelt f&amp;auml;llt Gummib&amp;auml;rchensommerregen.&lt;br /&gt;Er sagt: Wem das, was ich in der Hand halt, gef&amp;auml;llt, kriegt den&lt;br /&gt;geilsten Schei&amp;szlig;: Ich bring mit Ganja den Weltfrieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Der kleine Dichter kratzt sich am Kopf, geht weiter und kommt in den k&amp;uuml;hlen Lichthof der Uni. Dort steht ein von sich selbst &amp;uuml;berzeugter Wirtschaftsstudent.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So krakelt er Krankenkassenkugelschreiberkritzelherzchen auf putzige Polohemkragenstehaufm&amp;auml;nnchen auf der Karrieregenbogenkurve.&lt;br /&gt;Aus dem Silbensteinspeicher speist er Sprechturbinen, er kann ohne Punkt und Komma reden.&lt;br /&gt;Er verkauft Gesabber auch als Gummib&amp;auml;rchensommerregen.&lt;br /&gt;Und er meint, er habe eine L&amp;ouml;sung jeglichen Problems der Welt: Sieben&lt;br /&gt;Zinsprozente auf sein Konto br&amp;auml;chten acht Prozent an Weltfrieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Schon wieder Weltfrieden? Der kleine Dichter spaziert zur Maximilianstra&amp;szlig;e. Dort steht eine Frau im teuren doch viel zu warmen Pelzmantel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;So t&amp;auml;nzelt sie mit Goldbarrenplateauschuhen auf Regenb&amp;ouml;gen aus Zirkusnerzen, bekr&amp;auml;nzt von Geldscheinamseln,&lt;br /&gt;sie schwitzen und &amp;auml;chzen, die tapferen Nerzlein,&lt;br /&gt;&amp;uuml;ber dem Regenbogenboden, gepflastert mit Schokoherzlein.&lt;br /&gt;Und halten still, dumm w&amp;auml;r&amp;rsquo;s, wenn sie sich doch bewegen.&lt;br /&gt;Und tropft der Schwei&amp;szlig;, f&amp;auml;llt er als Gummib&amp;auml;rchensommerregen.&lt;br /&gt;Sie sagt, wenn man sich zu ihr gesellt, fliegen&lt;br /&gt;alle Sorgen fort, und wenn dir das gef&amp;auml;llt, liegen&lt;br /&gt;am Proseccopool noch ein paar Happen Weltfrieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Der kleine Dichter kratzt sich am Kopf. Stadt sch&amp;ouml;n machen? Viele Rezepte, keines ernst zu nehmen, und alle irgendwie bescheuert.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da sitze ich also, im englischen Garten,&lt;br /&gt;trinke, weil durstig, endlich ein Spaten,&lt;br /&gt;spiele Schafkopf mit speckigen Karten,&lt;br /&gt;betrachte, wie Kinder Drachen, wendige, starten,&lt;br /&gt;h&amp;ouml;re Bengel die M&amp;uuml;tter bequengeln, wenn sie nicht warten&lt;br /&gt;h&amp;ouml;re Stadtgefl&amp;uuml;ster mit l&amp;auml;ndlichem harten&lt;br /&gt;Speckg&amp;uuml;rteldialekt gespickt, all das im englischen Garten.&lt;br /&gt;Und denke mir: Basst scho. Macht&amp;rsquo;s weiter so.&lt;br /&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;</description>
      <link>http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/537916</link>
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      <pubDate>Wed, 25 Jan 2012 18:30:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Würdest du für die Staatsschulden spenden?</title>
      <description>Die Bundesregierung und Th&amp;#252;ringen haben Spendenkonten angelegt - wer will, kann mit einer &amp;#220;berweisung die Staatsschulden senken. Ein Scherz? Keineswegs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbst die zust&amp;auml;ndigen Ministeriumsmitarbeiter finden den Ansatz seltsam, aber es gibt ihn: &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/spendenkonten-almosen-fuer-deutschland-11609077.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wer will, kann der Bundesregierung Geld &amp;uuml;berweisen, damit sie ihre Schulden senken kann&lt;/a&gt;. Besonders gut angenommen wird das Angebot noch nicht. Aber das kann ja noch werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/pe/peter-wagner/text/regular/877978.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;Eine gute Idee? Einfach ein Konto aufmachen und hoffen, dass es in der Masse der Menschen jemanden gibt, der es gut mit einen meint? Oder ein hilfloser Versuch, den Good Will der Menschen anzuzapfen?&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
      <link>http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/537126</link>
      <guid>http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/537126</guid>
      <pubDate>Wed, 18 Jan 2012 08:00:02 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Auf dem App-Friedhof</title>
      <description>Miniprogramme f&amp;#252;rs Smartphone sind schnell heruntergeladen. Deshalb holt man sich oft Sachen, die sich oft als ziemlich nutzlos erweisen und vernachl&amp;#228;ssigt auf dem Telefon herumliegen. Ein Spaziergang durch den App-Friedhof.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ch/christian-helten/text/regular/876782.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Die App:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Anti Mosquito. Sie verspricht Schutz vor M&amp;uuml;cken. Ein sehr hoher Ton soll die Stechtiere vertreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ch/christian-helten/text/regular/876772.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Darum habe ich sie heruntergeladen:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ein Sommerabend. Dr&amp;uuml;ckende Schw&amp;uuml;le in der Stadt. Aber der Brotzeitkorb war gepackt und die Flucht an den See schon geplant. H&amp;auml;tte ziemlich gut werden k&amp;ouml;nnen da. Schwimmen in der D&amp;auml;mmerung, Decke ausbreiten, Brezn aus der T&amp;uuml;te holen, das Radler &amp;ouml;ffnen. Leider hatte niemand an Autan oder &amp;auml;hnliches gedacht, und statt gem&amp;uuml;tlich zu picknicken, schlugen wir im Sekundentakt M&amp;uuml;cken auf unseren Armen, Beinen und Nacken tot, bis nach einer halben Stunde klar wurde: Das wird kein sch&amp;ouml;ner Abend mehr. Beim Herumgooglen &amp;uuml;ber M&amp;uuml;cken und warum sie manche Menschen bevorzugt stechen und andere nicht, kam mir &quot;Anti Mosquito&quot; unter, und ich fand den Gedanken toll, nie mehr an Autan denken zu m&amp;uuml;ssen, weil mein Telefon sich jederzeit in eine Vogelscheuche gegen Insekten verwandeln l&amp;auml;sst.&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darum ist sie auf dem Friedhof gelandet:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Es kann sein, dass deutsche M&amp;uuml;cken extrem schwerh&amp;ouml;rig sind. Oder der Ton, der sie eigentlich vertreiben soll, ist ihnen schlicht und einfach egal. Von einer m&amp;uuml;ckenfreien Zone rund um mein Telefon konnte jedenfalls nicht die Rede sein. Daf&amp;uuml;r ging das tinitusartige helle Piepsen meines Telefons mir schon ziemlich bald auf die Nerven.&amp;nbsp;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die App:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Verbrechen. Aktuelle Verbrechen in deiner N&amp;auml;he.&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ch/christian-helten/text/regular/876774.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;strong&gt;Darum habe ich sie heruntergeladen:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Mich haben vor allem zu Beginn der Aufregung um Apps jene Anwendungen interessiert, bei denen man geortet wird und dann sein Umfeld erkundet. Wikihood ist ja so eine App. Man l&amp;auml;sst sich suchen und erf&amp;auml;hrt allerhand &amp;uuml;ber Bauten und Sehensw&amp;uuml;rdigkeiten in der sehr direkten Umgebung. Und weil es einem ja oft so geht, dass man viel zu sp&amp;auml;t von den tollsten und dollsten Sachen in der direkten Umgebung erf&amp;auml;hrt, habe ich mir auch Verbrechen runtergeladen. Die Macher aggregieren Polizeimeldungen aus ganz Deutschland und ordnen sie geografisch zu. Ein bisschen Suche nach Grusel, ein bisschen Wunsch nach Aufkl&amp;auml;rung, das waren die Beweggr&amp;uuml;nde f&amp;uuml;r meinen Kauf.&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Darum ist sie auf dem Friedhof gelandet:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Nehmen wir die Umgebung um die S&amp;uuml;ddeutsche Zeitung. Das Hochhaus des Verlags steht im M&amp;uuml;nchner Osten und hier scheint seit Jahren nichts mehr passiert zu sein. Ich erfahre von einem versuchten Raubmord aus dem Jahr 1995, von einem versuchten Einbruch aus dem vergangenen Sommer und von einem, sehr passend: total &amp;uuml;berladenen Zeitungslaster. Den hat die Polizei im November 2010 entdeckt. Nun kann man sagen: Super, in M&amp;uuml;nchen gibt es halt wenig Kriminalit&amp;auml;t. Gute Erkenntnis. Aber das war es dann auch schon. Nicht alles, was sich mit einer App darstellen l&amp;auml;sst, ist auf die Dauer interessant. Die Verbrechen-App ist daf&amp;uuml;r ein sch&amp;ouml;nes Beispiel. Sie ruhe in Frieden. &lt;strong&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;b&gt;Die App:&lt;br /&gt; &lt;/b&gt;Die Christie&amp;rsquo;s-Auktionshaus-App&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ch/christian-helten/text/regular/876776.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt; &lt;b&gt;Darum habe ich sie heruntergeladen&lt;br /&gt; &lt;/b&gt;Weil ich die Sotheby&amp;rsquo;s-App sehr gerne nutze, zum Beispiel wenn ich &amp;uuml;berhaupt nicht einschlafen kann. Dann bl&amp;auml;ttere ich mich durch die Lots der n&amp;auml;chsten Sotheby&amp;rsquo;s-Auktionen und erfahre viele wirklich hochinteressante Dinge. Zum Beispiel kann man sich die Provenienzen der versteigerten Gem&amp;auml;lde ansehen, die manchmal schon auf der ganzen Welt jemandem geh&amp;ouml;rten. Dann wieder w&amp;uuml;hlt man sich durch das Inventar eines kompletten englischen Herrenhauses, den Weinkeller eines reichen Chinesen oder die ArtDeco-Sammlung eines verr&amp;uuml;ckten Amerikaners. Sp&amp;auml;testens nach zweihundert Kerzenst&amp;auml;ndern, Gall&amp;eacute;-Vasen und Tiffany-Lampen f&amp;uuml;hle ich eine wohlige, materialistische Ruhe und schlafe ein. Wenn Sotheby&amp;rsquo;s das so unterhaltsam macht, dann ist Christie&amp;rsquo;s ja vielleicht noch eine Spur unterhaltsamer dachte ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;b&gt;Darum ist sie auf dem Friedhof gelandet&lt;br /&gt; &lt;/b&gt;Klassischer Fall von mieser Bedienbarkeit, komischem Layout, vor allem aber falsche Chemie zwischen uns beiden. Nach einmal Antesten habe ich Christie&amp;rsquo;s-Auktionen keines Blickes mehr gew&amp;uuml;rdigt. Falls ich je mal einen Picasso kaufe, dann auf jeden Fall bei Sotheby&amp;rsquo;s!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: bold;&quot;&gt;Die App:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt; Gehirnjogging Deluxe&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ch/christian-helten/text/regular/876778.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt; &lt;span&gt;&lt;b&gt;Darum habe ich sie heruntergeladen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt; Weil mir aufgefallen ist, dass ich nicht mehr so gut Kopfrechnen kann,  seit ich es einfach nicht mehr muss. Und weil neben Angry Birds und  Doodle Jump bittesch&amp;ouml;n auch eine App dabei sein soll, die zumindest schlau  klingt. Wer konnte ahnen, dass mich das t&amp;auml;gliche Trainingsprogramm dann  doch &amp;uuml;berfordert. In den Disziplinen Visuell, Ged&amp;auml;chtnis, Rechnen und  Logik muss man mal Mathe-Aufgaben mit L&amp;uuml;cken l&amp;ouml;sen, mal Mengen schnell  absch&amp;auml;tzen oder sich Telefonnummern und Obstsorten merken. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;span&gt;&lt;b&gt;Darum ist sie auf dem Friedhof gelandet&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt; Bei den Rechenaufgaben hat das geistige Workout ja wieder ganz gut  geklappt, daf&amp;uuml;r wurde ich im Bereich &quot;Ged&amp;auml;chtnis&quot; regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig von dem  Zeichentrick-Professor, der durch das Men&amp;uuml; f&amp;uuml;hrt, gedem&amp;uuml;tigt. Ich kann  mir nicht einmal meine eigene Festnetznummer merken, wie soll ich da  sieben- und achtstellige Nummern in wenigen Sekunden auswendig k&amp;ouml;nnen?  &quot;Keine Topleistung&quot;, sagt der Professor. Auf Dauer ist mir diese Art Workout dann doch zu frustrierend.  Vielleicht fange ich mit Sudoku an.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die App:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;MiTypewriter&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ch/christian-helten/text/regular/876780.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Darum habe ich sie heruntergeladen:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Eine Schreibmaschine war fr&amp;uuml;her so etwas &amp;auml;hnliches wie ein Computer. Ein Ger&amp;auml;t, mit dem man Texte schrieb. Und weil nun alles, was fr&amp;uuml;her war, auf dem iPhone ein sch&amp;ouml;nes Revival erlebt, dachte ich, die miTypewriter-App w&amp;uuml;rde meinem Telefon einen sch&amp;ouml;nen  Retro-Charme verleihen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Darum ist sie auf dem Friedhof gelandet:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die 0,79 Cent, die mir dieses Unterfangen Wert war, waren eine Fehlinvestition. Die App liegt rum und verh&amp;auml;lt sich auf dem Telefon wie eine Schreibmaschine im echten Leben: Sie ist im Weg.&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;</description>
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      <pubDate>Thu, 12 Jan 2012 18:30:00 +0100</pubDate>
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      <title>2012 ist das neue 2011</title>
      <description>... und zehn weitere Dinge, die in diesem Jahr anders sind. Ein &amp;#220;berblick.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;1. Nena ist die neue Heidi Klum&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Jede Zeit hat ihre  Castingshow-Innovation. In immer neuen Abwandlungen  wird der oder die  beste S&amp;auml;nger/in, das sch&amp;ouml;nste M&amp;auml;dchen oder der  talentierteste Pupser  gesucht. Diese Tatsache bringt allerdings mit  sich, dass auch immer  neue Jury-Mitglieder rekrutiert werden, die dem Zuschauer meistens noch  viel mehr auf die Nerven gehen als jedes  dahin staksende Blondchen es  jemals fertig br&amp;auml;chte. Der schlimmste  dieser Jurymenschen war bislang  Heidi Klum. Jetzt aber gibt es Nena. Sie  flirtet scheu&amp;szlig;lich mit  Kandidaten und zw&amp;auml;ngt dem Zuschauer ihre  80er-Rocker-Lederjacken-Prolligkeit auf, dass er sich  w&amp;uuml;nscht, sie w&amp;auml;re  damals mit ihren Luftballons einfach in den Himmel  entschwebt. Seit  The Voice of Germany zum F&amp;uuml;nf-Millionen-Quotenerfolg  wurde, streckt sie  einem aber leider von jeder zweiten Bild-Titelseite und diversen  Plakaten ihre Victory-Finger  entgegen.&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;2. &lt;a href=&quot;http://pinterest.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pinterest&lt;/a&gt; ist das neue Tumblr&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Netzph&amp;auml;nomene  unterscheiden sich an zwei Punkten von analogen Hypes:   Ihre  Halbwertszeit ist extrem kurz. Das neue Web-Ding gilt manchen schon    dann als &amp;uuml;beraltet, wenn andere es auch nutzen. Zum zweiten ersetzen    sich die Hypes im Netz nicht zwangsl&amp;auml;ufig. Auf Pinterest trifft beides   zu: Es gilt gerade als das gro&amp;szlig;e Ding im Netz.  Tumblr wird dadurch   allerdings nicht verlieren &amp;ndash; h&amp;ouml;chstens seinen Status  als das n&amp;auml;chste   gro&amp;szlig;e Ding.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;3. Wulff ist der neue Guttenberg&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Doppel Konsonanten bestimmen die Politik. Aber ff und tt verbindet noch mehr. Der Begriff ist wohl &quot;Krisenmanagement&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/me/mercedes-lauenstein/text/regular/875570.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;4. Elektro ist der neue R'n'B&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Wer    auf die Frage &quot;Was h&amp;ouml;rst'n du so?&quot; im letzten Jahrzehnt mit &quot;R'n'B&quot;    geantwortet hat, riskierte, von seinem Gegen&amp;uuml;ber ab sofort nicht mehr    ernst genommen zu werden. Der kleinste gemeinsame Nenner des Zeitgeists   war: R'n'B ist kein  Musikgeschmack, R'n'B ist eine Diagnose. Das   dokumentierte sich in so  illustren StudiVZ-Gruppen wie &quot;R'n'B l&amp;auml;sst   sich nicht sch&amp;ouml;nsaufen&quot; oder  &quot;Wenn mein Kind R'n'B h&amp;ouml;rt, kommt es ins   Heim&quot;. Das StudiVZ ist inzwischen schwer egal - und es gibt einen neuen   verbotenen  Musikgeschmack: Elektro. Vermutlich, weil der gemeine    Auf-die-Fresse-Elektrotrack genauso wenig subtil ist wie das Geschmachte    eines R. Kelly. Und weil das derbe Mts-Mts-Mts so sehr zur   Konsens-Abgehmucke wurde, dass es l&amp;auml;ngst &amp;uuml;ber die Floors der    Gro&amp;szlig;raumdisse von Oer-Erkenschwick schallt. Und der R'n'B? Gilt    pl&amp;ouml;tzlich nicht mehr als billig produzierter, seelenloser Fummelsound,    sondern ist in Gestalt von The Weeknd, Drake und Frank Ocean zur&amp;uuml;ck und   wieder cool. Obwohl's immer noch wie R. Kelly klingt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;5. G&amp;uuml;nther Jauch ist der neue Kerner&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;Der Talkmaster gibt es ja bekanntlich sehr viele in diesem Land. Unter den Beckmanns und Plasbergs stach aber lange Zeit einer besonders heraus: Johannes B. Kerner. Er gab den verst&amp;auml;ndnisvollen Frager, dessen Einf&amp;uuml;hlungsverm&amp;ouml;gen aus dem Fernseher quoll wie der Weichk&amp;auml;se aus einem Ofen-Cambenbert. Dann wechselte er zu Sat 1 und riss eine L&amp;uuml;cke in den &amp;ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehabend der deutschen Schwiegerm&amp;uuml;tter. Zwar gab sich Markus Lanz alle M&amp;uuml;he, diese L&amp;uuml;cke zu f&amp;uuml;llen. Wer der wahre neue Wohlf&amp;uuml;hltalkmaster ist, wissen wir erst, seit G&amp;uuml;nther Jauch mit seinem naiven Dackelblick und noch naiveren Streichelfragen Deutschlands Politiker empf&amp;auml;ngt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;6. Cake Pops sind die neuen Cupcakes&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Sie  schmecken s&amp;uuml;&amp;szlig;, sind ebenso s&amp;uuml;&amp;szlig; anzuschauen und kommen    praktischerweise in mundgerechten Portionen am Stil daher: Cake Pops.    Die Basisversion des aufgespie&amp;szlig;ten  Naschhypes ist eine kleine,    glasierte Kuchenkugel aus einem R&amp;uuml;hrteig-Frischk&amp;auml;se-Gemisch. Aufgemotzt   wurden Cake Pops aber auch schon als Kussmund, Fu&amp;szlig;ball oder Garfield am    Stil gesichtet. Nachdem das letzte Trendgeb&amp;auml;ck Cupcake es nicht    geschafft hat, den Muffin aus den Coffeeshop-Vitrinen zu verdr&amp;auml;ngen,     darf das nun sicher bald der Cake Pop versuchen. Weil man sich beim   Naschen keine klebrigen Finger holt, passt er perfekt in  die   To-Go-Kultur &amp;ndash; ohne in seiner herzallerliebsten Niedlichkeit danach    auszusehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;7. Pittsburgh ist das neue Portland&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Munkeln  zumindest verschiedene US-amerikanische &lt;a href=&quot;http://www.washingtonpost.com/blogs/arts-post/post/portlandia-your-15-minutes-are-up-long-live-pittsburgh/2012/01/03/gIQAMUlSYP_blog.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Medien&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.city-data.com/forum/pittsburgh/589628-portland-vs-pittsburgh.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Internetforen.&lt;/a&gt; Portland mitsamt seiner h&amp;uuml;bschen Landschaftskulisse habe sich als Magnet  f&amp;uuml;r Indiemenschen, Hipster und sonstige Kreativlinge abgenutzt. Die  Mieten w&amp;uuml;rden immer teurer und &amp;uuml;berhaupt: Irgendwie sei die Luft raus.  Anders in Pittsburgh. Dort gebe es eine vergleichbar tolle  Stadtlandschaft, faire Wohnungspreise, viel Kunst, Subkultur, ein  sch&amp;ouml;nes Downtown und die Leute dort seien einfach ertr&amp;auml;glicher. In &lt;a href=&quot;http://www.city-data.com/forum/pittsburgh/589628-portland-vs-pittsburgh.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; diesem Forum&lt;/a&gt; sagt man sogar, Pittsburgh erinnere &amp;uuml;berhaupt vielmehr an  Seattle als Portland es je getan hat. Und das, obwohl man mal sagte,  Portland sei das neue Seattle. Wahrscheinlich nur noch eine Frage der  Zeit, bis Seattle dann wieder das neue Pittsburgh ist das neue Portland ist das neue New York ist,  aber wie auch immer: Wir werden es im Auge behalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;8. Til Schweiger ist der neue Lothar Matth&amp;auml;us&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;Erst &amp;bdquo;Kokow&amp;auml;h&quot; und dann das hilflos-d&amp;uuml;mmliche Saufgestammel bei einer  Preisverleihung - 2011 hat Til Schweiger vom aufgeblasenen Bratzkopf zum  traurigen Waschlappen eingeschrumpelt. Zum ersten Mal erregt der aus  Heuchelheim (!) stammende Schauspieler turned Regisseur turned Produzent  nicht mehr Wut, sondern massives Mitleid.&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;9. Angeln ist das neue Parcours&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt; Mit Staunen haben wir es vernommen: Sido und Bushido haben sich nicht nur vertragen, nein, sie gehen sogar&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,800306,00.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; zusammen angeln.&lt;/a&gt; Stehen da eintr&amp;auml;chtig am Tegeler See und wollen einen Karpfen fangen. H&amp;auml;? Angeln? T&amp;auml;uscht es uns oder hat diese Altherren-Disziplin in den letzten Monaten ein bisschen an Schwung aufgenommen? Immerhin waren mit dem sogenannten Auwa und Babs Kiejewski innerhalb eines Jahres zwei Profi-Angler bei Stefan Raab zu Gast, der stellvertretende Politikchef des Spiegel Christoph Schwennicke hat ein Buch &amp;uuml;bers Angeln geschrieben &amp;ndash; und jetzt eben die beiden ehemals b&amp;ouml;sen Rapper aus Berlin. Dass ihnen nun eine Anzeige wegen Fischwilderei droht, macht die ganze Sache noch abgefahrener. Street-Fishing ist der neue Kick in den Metropolen! Graffiti und Parcours waren gestern, jetzt wird mit Karpfen in der Hipster-Tasche vor der Polizei davon gelaufen. Wenn man bei YouTube nach &amp;bdquo;Street-Fishing&quot; sucht, kommen jedenfalls schon jede Menge Eintr&amp;auml;ge aus Paris, New York und Amsterdam. Und genau von da kommt doch sonst auch immer der neueste Schei&amp;szlig;, oder?&lt;span&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;10. Verpackungen sind die neuen Geschenke&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; Da wird gestempelt, bestickt, gewickelt, mit Herzchen und Sternchen beklebt. Geschenkverpackungen werden wichtiger als die Geschenke selbst, das Gef&amp;uuml;hl hatten wir schon an Weihnachten. Geburtstags-, Hochzeits- und alle anderen Geschenke werden 2012 mit gr&amp;ouml;&amp;szlig;erer Sorgfalt verpackt als ausgesucht. Wo war noch mal die Hei&amp;szlig;klebepistole?&lt;br /&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
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      <pubDate>Fri, 06 Jan 2012 18:30:00 +0100</pubDate>
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      <title>10x2011</title>
      <description>Die jetzt.de-Mitarbeiter haben ihre pers&amp;#246;nliche Jahresabrechnung gemacht und jeweils zehn Dinge aufgeschrieben, die sie in diesem Jahr erlebt oder geschafft haben. Was war bei dir 2011 wichtig?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die kilometerlange Liste guter Vors&amp;auml;tze, die der Jahreswechsel f&amp;uuml;r gew&amp;ouml;hnlich mit sich bringt, f&amp;uuml;hrt dazu, die letzten zw&amp;ouml;lf Monate vor allem aus einer negativen Perspektive wahrzunehmen. In Selbstoptimierungslaune schaut man ganz genau hin, was man im ablaufenden Jahr wieder alles nicht hinbekommen hat: Mit dem Rauchen aufzuh&amp;ouml;ren, regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig zum Sport zu gehen, l&amp;auml;stige Pflichten vor dem Sanktnimmerleinstag zu erledigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei tut es gut, sich auch einmal umgekehrt zu &amp;uuml;berlegen, was man bereits in diesem Jahr geschafft, gemacht und erlebt hat. Die Mitarbeiter von jetzt.de haben zur&amp;uuml;ckgeblickt und jeweils zehn Dinge aufgeschrieben, die 2011 wichtig waren.&amp;nbsp; &amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was waren deine zehn Dinge? Was hast du aus 2011 gemacht? Und was hat 2011 mit dir gemacht? Schreib es auf im Label &lt;a href=&quot;/texte/liste/l/23776&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;10x2011&lt;/a&gt;! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ju/juliane-frisse/text/regular/873346.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Ein bisschen Gitarre spielen gelernt.&lt;br /&gt;2. Gelernt, dass es gar nicht so weh tut, Geld f&amp;uuml;r so unattraktive Dinge wie Staubsauger und Drucker auszugeben.&lt;br /&gt;3. Regelm&amp;auml;&amp;szlig;iger Sport gemacht als je zuvor.&lt;br /&gt;4. Eine &amp;uuml;berw&amp;auml;ltigende Freiheit dabei empfunden, &amp;uuml;ber einige grundlegende Dinge meine Meinung zu &amp;auml;ndern.&lt;br /&gt;5. Noch mehr Magazine abonniert.&lt;br /&gt;6. Die Probleme meiner Eltern die Probleme meiner Eltern sein gelassen.&lt;br /&gt;7. Vegetarier geworden und dadurch meinen kulinarischen Horizont erstaunlich erweitert.&lt;br /&gt;8. F&amp;uuml;r viel zu viel Geld spontan mit dem Nachtzug vom Festival heimgefahren und mir eingestanden, dass Festivals nicht (mehr) mein Ding sind.&lt;br /&gt;9. Endlich mal Freunde im Ausland besucht und nicht immer nur davon geredet.&lt;br /&gt;10. Zum ersten Mal ein Familienmitglied beerdigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;/jetztpage/mercedes-lauenstein&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;mercedes-lauenstein&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++++++++++++++++++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Die leere Orangensaftkiste endlich zum Getr&amp;auml;nkemarkt gebracht. Dummerweise gleich wieder eine gekauft.&lt;br /&gt;2. Meine Schwester und ihre WG besucht.&lt;br /&gt;3. In einem ehemaligen Pornokino einen geheimnisvollen Brief zugesteckt bekommen.&lt;br /&gt;4. Marmelade aus wilden Waldhimbeeren. Ein ganzes Glas voll.&lt;br /&gt;5. Auf franz&amp;ouml;sisch Essen bestellt, ohne dass der Kellner gleich englisch nachgefragt hat.&lt;br /&gt;6. Ein Boot gekauft. Sollte jeder Mann mal machen, auch wenn es nur aus Schlauch ist.&lt;br /&gt;7. Einen Roman ver&amp;ouml;ffentlicht, der ein paar Freunden gef&amp;auml;llt. Und dem Kultusminister.&lt;br /&gt;8. In der Folge erstmals mehr Interviews gegeben als gef&amp;uuml;hrt.&lt;br /&gt;9. Von Papa gelernt, wie man Lachs beizt und Forellen r&amp;auml;uchert.&lt;br /&gt;10. Kein Krankenhaus, keine Begr&amp;auml;bnisse. Allerdings auch kein Bankirrtum zu meinen Gunsten.&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;/jetztpage/max-scharnigg/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt;max-scharnigg&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;++++++++++++++++++++++++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Jerusalem besucht.&lt;br /&gt;2. Mit dem Auto in einer jordanischen Kleinstadt verfahren und in eine Sackgasse voller Kinder geraten.&lt;br /&gt;3. Jemandem beim Gesundwerden geholfen.&lt;br /&gt;4. Nach M&amp;uuml;nchen umgezogen.&lt;br /&gt;5. Den weltsch&amp;ouml;nsten Schreibtisch &amp;uuml;berlassen bekommen.&lt;br /&gt;6. Mehrere Fahrr&amp;auml;der verschlissen.&lt;br /&gt;7. Einen neuen Leseb&amp;uuml;hnenplatz bekommen.&lt;br /&gt;8. Endlich weggelassen, was ich l&amp;auml;ngst h&amp;auml;tte weglassen sollen.&lt;br /&gt;9. Den Studienabschluss noch mal verschoben. Andere Sachen machen irgendwie mehr Spa&amp;szlig;.&lt;br /&gt;10. Das gr&amp;ouml;&amp;szlig;te und herzlichste Begr&amp;uuml;&amp;szlig;ungsfr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck aller Zeiten in der heimischen K&amp;uuml;che bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;/jetztpage/nadja-schlueter/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;nadja-schlueter&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++++++++++++++++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Den Flur t&amp;uuml;rkis gestrichen.&lt;br /&gt;2. Mich nach zwei schlimmen Fahrradunf&amp;auml;llen wieder aufs Rad gesetzt.&lt;br /&gt;3. Beim zweiten mir drei Z&amp;auml;hne abgeschlagen und danach lispelnd ein Radio-Praktikum gemacht.&lt;br /&gt;4. Skateboard gefahren. Ohne runterzufallen.&lt;br /&gt;5. Ein Rihanna-Konzert besucht.&lt;br /&gt;6. Mich auf einem Friedhof betrunken.&lt;br /&gt;7. Ein Wochenende bei einer Freundin in Konstanz verbracht und mich in den Bodensee verknallt.&lt;br /&gt;8. Referenz f&amp;uuml;r einen Wikipedia-Artikel geworden.&lt;br /&gt;9. Gesangsunterricht genommen.&lt;br /&gt;10. Mit &amp;bdquo;Servus&amp;ldquo; gegr&amp;uuml;&amp;szlig;t und mich zum ersten Mal nicht mehr wie eine norddeutsche Hochstaplerin gef&amp;uuml;hlt.&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;/jetztpage/juliane-frisse/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt;juliane-frisse&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++++++++++++++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Beziehung mit der Uni beendet, wie sie einst begonnen hat. Per Post.&lt;br /&gt;2. Getrennt von fast allem, was ich nicht digitalisieren konnte.&lt;br /&gt;3. Meine B&amp;uuml;cher und meinen Stoffb&amp;auml;r trotzdem behalten. &lt;br /&gt;4. Von Berlin nach Hamburg und von Hamburg nach M&amp;uuml;nchen gezogen. &lt;br /&gt;5. Festgestellt: In Hamburg gibt es immer irgendwo ein Feuerwerk und in M&amp;uuml;nchen gibt es immer irgendwo bunte Beleuchtung.&lt;br /&gt;6. In den neuen St&amp;auml;dten neues Smartphone als Fremdenf&amp;uuml;hrer genutzt und so Neues kennengelernt. Zuletzt: Das &amp;bdquo;Gr&amp;uuml;nf&amp;uuml;&amp;szlig;ige Teichh&amp;uuml;hnchen&amp;ldquo;.&lt;br /&gt;7. Im Sommer die Tastaturt&amp;auml;tigkeit auf die Wiese und meinen Urlaub in den Sand gesetzt.&lt;br /&gt;8. Gl&amp;uuml;cklich durch ein paar &amp;bdquo;Ja&amp;ldquo; geworden. &lt;br /&gt;9. Euphorisch durch ein &amp;bdquo;Nein&amp;ldquo;.&lt;br /&gt;10. Im &quot;Wahre Kalenderspr&amp;uuml;cheweisheiten&quot;-Notitzbuch vermerkt: Verpackungen bleiben oft l&amp;auml;nger als Inhalte. Es lohnt sich daher durchaus mehr Wert auf Verpackungen zu legen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;/jetztpage/julia-friese/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;julia-friese&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++++++++++++++++++++++++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Mit meiner Freundin zusammengezogen und sehr gl&amp;uuml;cklich dar&amp;uuml;ber sein.&lt;br /&gt;2. Eine sehr gro&amp;szlig;e Couch gekauft.  &amp;nbsp;  Mich dazu durchgerungen, die Drei-Millimeter-Frisur endlich mal auszuprobieren.&lt;br /&gt;3. Das definitiv letzte Praktikum meines Lebens gemacht.&lt;br /&gt;4. Zwei Taschendiebe in die Flucht geschlagen.&lt;br /&gt;5. Meiner Mutter auch einfach so mal einen Strau&amp;szlig; Blumen mitgebracht, ganz ohne Anl&amp;auml;sse wie Muttertag oder Geburtstag.&lt;br /&gt;6. Das schlechte Gewissen abgelegt, zu selten den Wirtschaftsteil zu lesen.&lt;br /&gt;7. Yoga mal ausprobiert, anstatt nur unwissend schlecht dar&amp;uuml;ber zu reden.&lt;br /&gt;8. Erkannt, dass Yoga nicht mein Ding ist.&lt;br /&gt;9. Im Urlaub am Meer die Wellen auch mal Wellen sein lassen.&lt;br /&gt;10. Mehr B&amp;uuml;cher gelesen als in den Jahren zuvor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;/jetztpage/christian-helten&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;christian-helten&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
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      <pubDate>Fri, 30 Dec 2011 18:30:00 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title>Wir haben verstanden</title>
      <description>Jede Woche lernen wir in unserer Stadt etwas dazu. Um es nicht zu vergessen, schreiben wir es auf der jetzt-M&amp;#252;nchen-Seite in der S&amp;#252;ddeutschen Zeitung auf. Zum Jahreswechsel eine Spezialausgabe mit Dingen, die M&amp;#252;nchen uns 2011 gelehrt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;. . . die Spitznamensuche f&amp;uuml;r das neue Stahlkunstwerk am Effnerplatz ist noch nicht zufriedenstellend abgeschlossen. Eierbecher? Sanduhr? Papierkorb?&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; . . . nachdem M&amp;uuml;nchens Olympiabewerbung gescheitert ist und auch ein zweiter Versuch nicht in Aussicht steht, muss man endlich nicht mehr st&amp;auml;ndig &amp;uuml;ber das F&amp;uuml;r und Wider des Sportspektakels in M&amp;uuml;nchen debattieren.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; . . . GoKart-Fahren war gestern. Der moderne M&amp;uuml;nchner erfreut  sich an den immer neuen &amp;Uuml;berraschungen der Streckenf&amp;uuml;hrung an der  Baustelle am Luise-Kiesselbach-Platz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ch/christian-helten/text/regular/873374.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;color: #888888;&quot;&gt;&lt;em&gt;Sieht manchmal gespenstisch aus, bietet aber vor allem Anregungen im Bereich &quot;Kreative Fahrbahnf&amp;uuml;hrung&quot;: Der Luise-Kiesselbach-Platz&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; . . . 2011 wurde bekannt, was irgendwie noch schwer vorstellbar ist: Es wird eine Zeit geben, in der der M&amp;uuml;nchner Oberb&amp;uuml;rgermeister nicht mehr Christian Ude hei&amp;szlig;t.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; . . . deswegen merken wir uns schon mal die Namen der neuen OB-Kandidaten f&amp;uuml;r die Wahl 2014: Dieter Reiter geht f&amp;uuml;r die SPD ins Rennen, Josef Schmid f&amp;uuml;r die CSU.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; . . . kein Umbau war uns so egal wie der der Schrannenhalle. Vorher nie rein gegangen, seit der Wiederer&amp;ouml;ffnung auch nicht. Feinkost gibt es in M&amp;uuml;nchen ja eh an jeder Ecke.&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; . . . die Getr&amp;auml;nkegarderobe im neuen XCess ist zwar eine super Idee. Leider kann man sich nicht immer daran erinnern, unter welcher Nummer man sein Bier einsortiert hat.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; . . . Philipp Lahm kann wider Erwarten auch ein bisschen gemein sein. Macht ihn aber eigentlich nur cooler.&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; . . . wohl noch nie haben sich so viele Menschen um junge M&amp;uuml;nchner K&amp;uuml;nstler gek&amp;uuml;mmert: Neben der Galeria Autonomica gibt es jetzt auch die AABER Galerie oder die &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/530890/Es-verpufft-viel-Kreativitaet&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Young Munich Creatives&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; . . . es war ein komisches Jahr f&amp;uuml;r den TSV 1860. Erst ein Scheich als Retter, dann Aston Martin als Trikotsponsor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/ch/christian-helten/text/regular/873376.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;color: #888888;&quot;&gt;Sieht irgendwie nicht nach Aston Martin aus: Das Gr&amp;uuml;nwalder Stadion.&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; . . . beeindruckend fanden wir, wie viele Menschen die drohende Schlie&amp;szlig;ung einer kleinen, dunklen Schwabinger Kneipe auf die Stra&amp;szlig;e bringen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; . . . dass die Schwabinger Sieben doch abgerissen wurde, &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/532455/Das-Vorher-Nachher-Problem&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ist im Nachhinein betrachtet gar nicht so schlimm&lt;/a&gt;. Sie hat ja neu er&amp;ouml;ffnet und nichts von ihrem Absturzcharme eingeb&amp;uuml;&amp;szlig;t.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; . . . auch beeindruckend: die Zahl der Menschen, die sich im Dezember zum Abschiedstrinken in der S-Bahn getroffen haben. Was sie dort veranstaltet haben, ist allerdings eher be&amp;auml;ngstigend.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; . . . 2011 fand zum ersten Mal der Skiweltcup am Olympiaberg statt. Seitdem wissen wir: Der Berg ist nicht so hoch, wie er beim Hinaufjoggen erscheint.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; . . . das Provisorium in der Lindwurmstra&amp;szlig;e hat nur so viel Charme, weil es provisorisch ist.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; . . . die meisten M&amp;uuml;nchner Promis tragen h&amp;auml;ssliche Krawatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; . . . auch als Vegetarier kann man in M&amp;uuml;nchen sensationell D&amp;ouml;ner essen. Im Royal Kebab Haus in der Arnulfstra&amp;szlig;e 5.&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; . . . die h&amp;auml;ssliche Skulptur vor der neuen Filmhochschule ist leider kein Versehen, sondern ernst gemeint. Um eins beneiden wir sie trotzdem: Sie kann jetzt schon in das unterirdische &amp;auml;gyptische Museum schauen, wir erst 2013.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; . . . 2011 hat M&amp;uuml;nchen ein tolles neues Stadtblog geschenkt: Den &lt;a href=&quot;http://e-garten.tumblr.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Elektrischen Garten&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;. . . mit Eisdielen kann man in M&amp;uuml;nchen immer noch erfolgreich sein. Der Frozen Yoghurt Jungunternehmer &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/526326&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;bdquo;iloveleo&amp;ldquo;&lt;/a&gt; er&amp;ouml;ffnet nach kurzer Zeit schon seinen zweiten Laden in der Leopoldstra&amp;szlig;e. Jetzt passt auch der Name.&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
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      <pubDate>Wed, 28 Dec 2011 18:30:00 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title>"Mir reicht's. Ich geh' schaukeln."</title>
      <description>In den jetzt-Momenten sammeln Leser und Autoren auf jetzt.de, was ihnen wichtig ist  eine Auswahl aus dem Jahr 2011.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Seit ziemlich genau einem Jahr gibt es auf jetzt.de die Rubrik &amp;bdquo;jetzt-Momente&amp;ldquo;. &amp;Auml;hnlich wie beim Kurznachrichtendienst Twitter kann man dort&amp;nbsp;Links zu Videos und Websites, Beobachtungen, Gedanken oder Kommentare zum Zeitgeschehen posten. Die Redaktion hat sich durch die Momente des ablaufenden Jahres geklickt und dokumentiert die nettesten, interessantesten, lustigsten Kurztexte. In der Zusammenschau ergeben sie einen ganz eigenen, neuen Jahresr&amp;uuml;ckblick, in dem private Erlebnisse und Weltereignisse verschmelzen &amp;ndash; das Jahr 2011 aus Sicht der jetzt-User. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; 09.01.2011 - 11:53 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Sp&amp;auml;ter Vorsatz f&amp;uuml;rs Neue Jahr: Endlich den Woody-Allen-Standard schaffen und jede Woche ein Buch lesen. Bis jetzt noch gut dabei.&amp;nbsp; &lt;em&gt;klinsmaus&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 15.01.2011 - 22:18 Uhr&lt;br /&gt;&amp;nbsp; Vor sich hinschmunzeln, wenn man auf der Stra&amp;szlig;e an der M&amp;uuml;nchner Bild vorbeil&amp;auml;uft. Titel &amp;bdquo;ALLE HOROSKOPE FALSCH?&amp;ldquo;&amp;nbsp; &lt;em&gt;cecookie&lt;/em&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; 18.01.2011 - 14:43 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;bdquo;Der Jahresanfang ist ja auch der Anfang eines Jahres.&amp;ldquo; Vielen Dank f&amp;uuml;r diese Erkenntnis, Dr. Guido Westerwelle. &lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 22.01.2011 - 13:55 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Warum Soap-Operas im Fernsehen angucken, wenn um einen herum sich viel bessere Soap Operas abspielen.&amp;nbsp; &lt;em&gt;apollyon&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 29.01.2011 - 14:45 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; bei den ereignissen in kairo muss man sich fast &amp;uuml;berlegen, facebook beizutreten.&amp;nbsp; &lt;em&gt;ahlan&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 30.01.2011 - 16:30 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Auf dem Sofa ist die Welt noch in Ordnung.&amp;nbsp; &lt;em&gt;Futterkueken&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 02.02.2011 - 15:23 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; ist die revolution in &amp;auml;gypten nur eine facebook-promo?&amp;nbsp; &lt;em&gt;zehnterjuni&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 06.02.2011 - 19:50 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; kann ich der amsel vor meinem fenster irgendwie mitteilen, wie unfassbar grandios sie singt?&amp;nbsp; &lt;em&gt;Lialin&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 11.02.2011 - 15:12 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Mubarak &amp;ndash; is he even looking out of the window?!&amp;nbsp; &lt;em&gt;mockingbird&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 11.02.2011 - 15:12 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Viel Gl&amp;uuml;ck &amp;Auml;gypten . . . Ich bete f&amp;uuml;r dich :(&amp;nbsp; &lt;em&gt;OhneSpass&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 15.02.2011 - 17:57 Uhr&lt;br /&gt;&amp;nbsp; Nicht traurig sein, Herr Berlusconi! Auch im Knast gibt es Sex.&amp;nbsp; &lt;em&gt;Nerdilicious&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 15.02.2011 - 20:56 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Warum ist Nebel grau? Bunter Nebel w&amp;auml;re doch viel sch&amp;ouml;ner.&amp;nbsp; &lt;em&gt;komber&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; 17.02.2011 - 15:05 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Eine Statistik muss her. Wie oft dr&amp;uuml;ckt der Deutsche im Durchschnitt morgens die Schlummertaste?&amp;nbsp; &lt;em&gt;pheline&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 27.02.2011 - 20:04 Uhr&lt;br /&gt;&amp;nbsp; solange noch Wintersport in den Nachrichten kommt, ist kein Fr&amp;uuml;hling.&amp;nbsp;&lt;em&gt;mockingbird&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; 01.03.2011 - 18:54 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; NEWSTICKER ++++ Neueste Umfrage! 79 Prozent aller BILD-Leser meinen: Dr. Guttenberg sollte wieder als Arzt arbeiten.&amp;nbsp; &lt;em&gt;Kalef&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 01.03.2011 - 19:36 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; ich glaube ja, dass war eine geheime verschw&amp;ouml;rung von Angie, die ihre macht bedroht sah.&amp;nbsp; &lt;em&gt;joni&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 09.03.2011 - 15:18 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;bdquo;Weltfrauentag &amp;ndash; das hie&amp;szlig; fr&amp;uuml;her Fr&amp;uuml;hjahrsputz.&amp;ldquo; (Harald Schmidt)&amp;nbsp; &lt;em&gt;mebasti&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 12.03.2011 - 14:46 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; hoffen fuer japan. &lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 16.03.2011 - 14:35 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; kommt nun die geiger-z&amp;auml;hler-app?&amp;nbsp; &lt;em&gt;Frau_Blau&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; 18.03.2011 - 19:30 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Ob Dinosaurier aussterben, Japan in Tr&amp;uuml;mmern liegt, oder ein Sack Reis umf&amp;auml;llt, ist der Erde egal. Sie dreht sich weiter. Auch ohne uns.&amp;nbsp; &lt;em&gt;PetaPan&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 21.03.2011 - 22:12 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Es geht vorbei mit dieser Welt: Naturkatastrophen, Atomungl&amp;uuml;ck, Krieg und jetzt ist auch noch der Eisb&amp;auml;r tot.&amp;nbsp; &lt;em&gt;noctambula&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; 23.03.2011 - 14:39 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Gestern im Radio: &amp;bdquo;Und gleich zur vollen Stunde die Nachrichten mit den neuesten Entwicklungen aus Lybien, Japan und Sachsen-Anhalt.&amp;ldquo; &lt;em&gt;kapitel_3_1718&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 23.03.2011 - 18:03 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Erdbeeren, die nach Erdbeeren schmecken.&amp;nbsp; &lt;em&gt;sonnenbluemle&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;25.03.2011 - 14:37 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Der ECHO wurde verliehen. Hoffentlich bekommen die den wieder! &lt;br /&gt;&lt;em&gt;&amp;nbsp;kapitel_3_1718&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 28.03.2011 - 14:08 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; ich kann doch nicht schon um 21 uhr ins bett gehen, nur weil die uhr jetzt 22 uhr anzeigt.&amp;nbsp; &lt;em&gt;mockingbird&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 01.04.2011 - 16:05 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Mein Computer beliebt zu scherzen. Heute ist Samstag, der 2. April, sagt er. Man muss seiner Zeit halt auch mal voraus sein! &lt;em&gt;MorbusBahlsen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; 17.04.2011 - 09:17 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; W&amp;auml;re ich eine Blume, w&amp;uuml;rde ich mir bei dieser K&amp;auml;lte nicht die M&amp;uuml;he machen und bl&amp;uuml;hen.&amp;nbsp; &lt;em&gt;loveJunkie&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 21.04.2011 - 20:17 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Wird Magdeburg jetzt ein bisschen mehr Malibu, wenn Reiner Haseloff jetzt Ministerpr&amp;auml;sident wrid?&amp;nbsp; &lt;em&gt;stubenrocker&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 24.04.2011 - 22:22 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Sonnenschein, Terrasse, Hollywood-Schaukel &amp;ndash; perfekt!&amp;nbsp; &lt;em&gt;Mila81&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 28.04.2011 - 09:12 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Hoppla, nichts los in der Welt. Haben Sarrazin und Middleton tats&amp;auml;chlich endg&amp;uuml;ltig Kachelmann als News-Giganten abgel&amp;ouml;st?&amp;nbsp; &lt;em&gt;MorbusBahlsen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 29.04.2011 - 09:34 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Bunte &amp;amp; Gala mit dem gleichen Foto auf dem Titel &amp;ndash; nur unterschiedlich verphotoshopt. Einmal William mit Armen, einmal ohne.&amp;nbsp; &lt;em&gt;synthie_und_roma&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/pe/peter-wagner/text/regular/872618.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; 29.04.2011 - 12:57 Uhr&lt;br /&gt;&amp;nbsp; kann kate mal jemand sagen, dass das make up grauenvoll aussieht? &lt;em&gt;t_b&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 30.04.2011 - 22:32 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; St&amp;ouml;rung bei Markus Lanz. W&amp;auml;re das mal bei der &amp;Uuml;bertragung aus England passiert, w&amp;auml;re der Tag gerettet gewesen.&amp;nbsp; &lt;em&gt;Gisamaluke&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; 03.05.2011 - 17:34 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Interessante Information im Zusammenhang mit Osamas Ende: In den USA m&amp;uuml;ssen auf Kopfgelder 60 Prozent Steuern bezahlt werden. &lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 12.05.2011 - 11:57 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; wort des tages: knipperlichtrelatie. das ist niederl&amp;auml;ndisch f&amp;uuml;r &amp;bdquo;on-off-beziehung&amp;ldquo;. und was ist ein knipperlicht? ein blinker!&amp;nbsp; &lt;em&gt;-wolkenkatze-&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 12.05.2011 - 18:21 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Inbetriebnahme des Balkons! &lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 13.05.2011 - 10:24 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Hallo Freitag . . . ich hab dich vermisst!&amp;nbsp; &lt;em&gt;majia&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; 19.05.2011 - 22:34 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; #spanishrevolution&amp;nbsp; &lt;em&gt;strikingback&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 20.05.2011 - 11:15 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Frau Google wei&amp;szlig; alles! Gerne w&amp;uuml;rde ich Sie kennenlernen. &lt;em&gt;erichwacker&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; 26.05.2011 - 22:24 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; wenn ich noch einmal was von Swag h&amp;ouml;re oder lese, laufe ich spontan ein wenig Amok.&amp;nbsp; &lt;em&gt;joni&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 31.05.2011 - 18:28 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Freispruch f&amp;uuml;r Kachelmann UND spanische Gurken!&amp;nbsp; &lt;em&gt;butterflycaught&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 01.06.2011 - 17:37 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Welt-Nichtrauchertag heute, Internationaler Kindertag morgen, Vatertag &amp;uuml;bermorgen! Meine lieben Single-Ladies ohne Kind: Darauf erstmal ne Zigarette!&amp;nbsp; &lt;em&gt;strandurlaub&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; 06.06.2011 - 13:11 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Der Ausl&amp;ouml;ser von EHEC sind offensichtlich Sprossen. Die n&amp;auml;chsten Tage also auf keinen Fall auf Leitern steigen!&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;em&gt;kapitel_3_1718&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; 06.06.2011 - 16:43 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Vogelgrippe, Schweinegrippe, Revival der Cholara durch EHEC, n&amp;auml;chstes Jahr dann t&amp;ouml;dliche Obstsorten? Oder Kopfschmerzdosenravioli? I just don&amp;rsquo;t get it.&amp;nbsp; &lt;em&gt;Kujiamini&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; 08.06.2011 - 15:21 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Adieu kino.to und die sch&amp;ouml;nen Filmeabende mit dir. &lt;em&gt;frankybit&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 09.06.2011 - 22:11 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Mir reicht&amp;rsquo;s! Ich gehe schaukeln.&amp;nbsp; &lt;em&gt;t_b&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; 17.06.2011 - 10:26 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; endlich ist michael ballack keine option mehr f&amp;uuml;rs nationalteam! danke!&amp;nbsp; &lt;em&gt;erichwacker&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; 19.06.2011 - 21:27 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;bdquo;Und was macht ihr heute, Mama?&amp;ldquo; &amp;ndash; &amp;bdquo;Chillen.&amp;ldquo; &amp;ndash; &amp;bdquo;Waaas?!&amp;ldquo;&amp;nbsp; &lt;em&gt;HankChinaski&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 21.06.2011 - 17:14 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; es reeegnet, es reeegnet, der feiiinstaub wird nasss.&amp;nbsp; Bulaklak&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 23.06.2011 - 17:52 Uhr&lt;br /&gt;&amp;nbsp; Versehentlich f&amp;uuml;r eine Stunde zu viel Parkschein gel&amp;ouml;st. Jetzt h&amp;auml;nge ich im Caf&amp;eacute; fest. :-))&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;em&gt;JoergAuch&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 02.07.2011 - 16:35 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; wie soll man denn auch bitte sch&amp;ouml;n schlafen, wenn die verdammte m&amp;uuml;cke einen in den zeh sticht? IN DEN ZEH! die biester haben auch keinen funken anstand im leib. &lt;em&gt;Bulaklak&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; 03.07.2011 - 09:50 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Erkenntnis des Tages: Nach dem Regen scheint die Sonne besonders hell.&amp;nbsp; &lt;em&gt;Rina_&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; 06.07.2011 - 09:15 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; nach einer woche buntes fusion-festival zur&amp;uuml;ck in unser ebenso buntes haus kommen und mit einem lachen empfangen werden. &lt;em&gt;einatmen_ausatmen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 23.07.2011 - 22:24 Uhr &amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; Hallo jetzt.de, wuensche Euch alles Gute zum Geburtstag und eine fet-zen Party!&amp;nbsp; &lt;em&gt;Iron&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 29.07.2011 - 22:11 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;bdquo;Bildung kommt von Bildschirm und nicht von Buch, sonst hie&amp;szlig;e es ja Buchung.&amp;ldquo; &lt;em&gt;Chestity&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 31.07.2011 - 20:22 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; wenn der Tag damit beginnt, dass es ins Bett regnet, kann es kein guter Tag werden&amp;nbsp; &lt;em&gt;lautlos&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 02.08.2011 - 15:12 Uhr&lt;br /&gt;&amp;nbsp; den letzten monat im ausland beginnen. und ziemlich schiss vorm abschied haben.&amp;nbsp; &lt;em&gt;Bulaklak&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 10.08.2011 - 13:47 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Stell&amp;rsquo; dir vor, du triffst deinen Facebook-&amp;bdquo;Freund&amp;ldquo; im Zug und nix passiert &amp;ndash; sch&amp;ouml;n, so verbunden zu sein. &lt;em&gt;SandyOntheMove&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; 10.08.2011 - 14:23 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Einladungen zu google+, sollte jmd wollen, gibts bei mir. Gratis. Und &amp;uuml;berhaupt.&amp;nbsp; &lt;em&gt;MiezzeEisenhertz&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 18.08.2011 - 09:01 Uhr&lt;br /&gt;&amp;nbsp; barfu&amp;szlig; wettrennen im Regen.&amp;nbsp; &lt;em&gt;Naiva&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 21.08.2011 - 09:04 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Mit E-Books am Strand. Mir fehlt: Die Vergilben-Funktion, Palmenbl&amp;auml;tter als Lesezeichen und Sonnencremeflecken als Textmarker.&amp;nbsp; &lt;em&gt;markus__okur&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 22.08.2011 - 14:39 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Alles hat ein Ablaufdatum und sowohl N&amp;uuml;sse als auch skurrile nordafrikanische Potentanten werden mal ranzig. &lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 23.08.2011 - 18:51 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Gro&amp;szlig;stadthopping wegen der Hitze: Elbstrand statt Isar, das w&amp;auml;r jetzt was.&amp;nbsp; &lt;em&gt;elf_minuten&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; 23.08.2011 - 22:21 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Der Tag an dem Loriot starb :(&amp;nbsp; &lt;em&gt;john_doa&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;24.08.2011 - 22:18 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; irgendwie beschweren sich diejenigen am meisten &amp;uuml;ber die hitze, die sich noch letzte woche &amp;uuml;ber den nichtvorhandenen sommer beschwert haben&amp;nbsp; &lt;em&gt;chairoplane&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 25.08.2011 - 10:28 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Licht aus! Kerzen anz&amp;uuml;nden und Gewitter auf dem Balkon beobachten . . . Hach, was gibt es sch&amp;ouml;neres? =)&amp;nbsp; &lt;em&gt;bluemchenblitzer&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; 28.08.2011 - 17:27 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Ein Semester geht viel zu schnell vorbei!&amp;nbsp; &lt;em&gt;milenschga&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 06.09.2011 - 22:28 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Vor 14 Jahren wurde Diana beerdigt . . . kann mich an den TV-Moment erinnern. &lt;em&gt;liebartig&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 06.09.2011 - 22:28 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; EuGH: Mit genmanipulierten Pollen verunreinigter Honig braucht Zulassung!! Geil!!&amp;nbsp; &lt;em&gt;Digital_Data&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 09.09.2011 - 15:29 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Heute vor 20 Jahren kam &amp;bdquo;Smells Like Teen Spirit&amp;ldquo; raus.&amp;nbsp; &lt;em&gt;alcofribas&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 13.09.2011 - 13:22 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Im Aufzug mit fremden Menschen pl&amp;ouml;tzlich umdrehen, H&amp;auml;nde burnesk falten: &amp;bdquo;Sie fragen sich sicher, warum ich sie hier zusammengerufen habe.&amp;ldquo; &lt;em&gt;coolfire&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; 14.09.2011 - 13:00 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Adieu Sommerferien &amp;ndash; Bonjour Berufsverkehr.&amp;nbsp; &lt;em&gt;edlabyde&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 16.09.2011 - 16:00 Uhr&lt;br /&gt;&amp;nbsp; Die erste Nacht in der ersten richtig eigenen Wohnung!&amp;nbsp; &lt;em&gt;sonnenbluemle&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 18.09.2011 - 11:52 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Mein Gro&amp;szlig;vater sagte immer: &amp;bdquo;Trinke nie zuviel, denn die letzte Flasche, die umf&amp;auml;llt, k&amp;ouml;nntest du selber sein.&amp;ldquo; &lt;em&gt;joni&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 18.09.2011 - 16:07 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; M&amp;auml;dels, holt die Dirndl raus. Aber bitte ohne R&amp;uuml;schen und sonstigem Schnickschnack! --&amp;gt;Wiesn &amp;lt;--&amp;nbsp; &lt;em&gt;elf_minuten&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 22.09.2011 - 14:27 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Nach 15 Jahren und &amp;uuml;ber 30 Jahren Bandgeschichte l&amp;ouml;st REM sich auf. Danke f&amp;uuml;r die sch&amp;ouml;nen Momente beim h&amp;ouml;ren ihrer Musik.&amp;nbsp; &lt;em&gt;spontanvernunft&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 22.09.2011 - 18:06 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; R.I.P. Troy Davis&amp;nbsp; &lt;em&gt;TheJoker&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 26.09.2011 - 12:58 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Suche WG Zimmer in M&amp;uuml;nchen! Studiere Medizin, bin lieb, nett, ordentlich, aber das sind im Zweifelsfall, so kurz vor Semesterbeginn ja alle=)&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 29.09.2011 - 14:36 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Wiesn am Freitag, Samstag, Sonntag und Montag &amp;ndash; oder soll ich einen Tag auslassen? Dann wohl am ehesten den Samstag.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 05.10.2011 - 10:30 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Die 10 A&amp;rsquo;s zum Erfolg: Alle Anfallenden Arbeiten Auf Andere Abw&amp;auml;lzen, Anschlie&amp;szlig;end Anschnauzen, Aber Anst&amp;auml;ndig!&amp;nbsp; &lt;em&gt;pradateufelchen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 06.10.2011 - 12:45 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; R.I.P. Steve Jobs &amp;ndash; danke, dass du Computer f&amp;uuml;r Menschen wie mich ertr&amp;auml;glich und brauchbar gemacht hast.&amp;nbsp; &lt;em&gt;anagramm&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; 06.10.2011 - 20:20 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Der erste Regentropfen seit drei Wochen, und wen trifft er? &lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 09.10.2011 - 19:39 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Immer diese beknackten Steve-Jobs-ist-tot-Weltuntergang-Statusdinger. Ja, er ist tot, es ist schade. Aber tu nicht so als ob deine ganze Familie gestorben sei.&amp;nbsp; &lt;em&gt;Chestity&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; 11.10.2011 - 11:11 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; fernfreundschaften: wochenendcheck per doodle. uff.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 14.10.2011 - 10:34 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; ich w&amp;uuml;rde momente gerne in gl&amp;auml;sern fangen. die schlechten kommen auf den speicher, die guten lass ich ab und an frei&amp;nbsp; &lt;em&gt;beianya&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 14.10.2011 - 18:09 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; I don't like &amp;bdquo;first days&amp;ldquo; &amp;ndash; first day at school, first day at uni, first day at work, first date ...&amp;nbsp; &lt;em&gt;pradateufelchen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 16.10.2011 - 16:41 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Das Buzzword der 2010er Jahre: &amp;bdquo;Sustainability&amp;ldquo;&amp;nbsp; &lt;em&gt;Douzitou&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 18.10.2011 - 15:26 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; CastorTV on Livestream. &lt;em&gt;_squeek&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 19.10.2011 - 13:53 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Der Tod des Indy-Car-Piloten Dan Wheldon. Was f&amp;uuml;r ein dramatischer Unfall. &lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 25.10.2011 - 19:22 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;bdquo;Occupy Wallstreet&amp;ldquo;-Protestierende in London verlie&amp;szlig;en nachts Zelte um im Bett zu schlafen. Was f&amp;uuml;r l&amp;auml;cherliche Heuchler.&amp;nbsp; &lt;em&gt;Chestity&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 28.10.2011 - 13:25 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Lieblingswort heute: &amp;bdquo;digitale Gedenkst&amp;auml;tte&amp;ldquo; &lt;em&gt;blisssyndrome&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 01.11.2011 - 17:10 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Good Bye, Greece.&amp;nbsp; &lt;em&gt;afrirali&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 05.11.2011 - 22:30 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Wenn ich gro&amp;szlig; bin, werde ich Diktator und verbiete als erstes &amp;bdquo;last christmas&amp;ldquo; von Wham.&amp;nbsp; &lt;em&gt;oelbert&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 07.11.2011 - 22:21 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Schl&amp;uuml;sselanh&amp;auml;nger (Substantiv, m) &amp;ndash; Ein Ring, der sicherstellt, dass man alle Schl&amp;uuml;ssel gleichzeitig verliert.&amp;nbsp; &lt;em&gt;moesioesi&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 04.12.2011 - 13:01 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Til Schweiger unterschreibt beim NDR. Gibt&amp;rsquo;s den NDR-Tatort in Zukunft nur noch mit Untertiteln?&amp;nbsp; &lt;em&gt;Gisamaluke&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 12.12.2011 - 10:08 Uhr&lt;br /&gt;&amp;nbsp; man sollte frau holle in den arsch treten.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 13.12.2011 - 09:14 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Nach Stoiber nun auch Guttenberg &amp;ndash; wird Br&amp;uuml;ssel zur Resterampe der CSU?&amp;nbsp; &lt;em&gt;Gisamaluke&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; 17.12.2011 - 22:25 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Liebste unrealisierte Blog-Idee: Cute boys with owls. Alternativ: Eulen, die Katzen umarmen. An Weihnachten. Ja!&amp;nbsp; &lt;em&gt;klinsmaus&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; 18.12.2011 - 17:54 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Bundespr&amp;auml;sident Christian Wulf h&amp;auml;tte bei der 500 000-Euro-Frage wohl mal besser den Telefon-Joker oder Publikums-Joker benutzt, statt den 50:50. &lt;em&gt;Digital_Data&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; 20.12.2011 - 10:54 Uhr &lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;bdquo;Wenn man in die mittleren Jahre kommt, kennt man alle Antworten, doch nur h&amp;ouml;chstselten stellt einem jemand die entsprechenden Fragen.&amp;ldquo; (Henry D)&amp;nbsp; &lt;em&gt;TheConsultant&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;em&gt;Auswahl: Dorothee Klee&lt;/em&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
      <link>http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/534756</link>
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      <pubDate>Mon, 26 Dec 2011 18:30:01 +0100</pubDate>
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      <title>Das Jahr der Demonstranten</title>
      <description>Die Fotografin Holly Pickett hat die entscheidenden Momente des arabischen Fr&amp;#252;hlings erlebt  und fotografiert. Ein pers&amp;#246;nlicher R&amp;#252;ckblick in Bildern&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer zum Ende eines Jahres druckt das amerikanische Magazin &lt;em&gt;Time&lt;/em&gt; ein Bild der Person aufs Cover, die nach Ansicht der Redaktion die vorangegangenen zw&amp;ouml;lf Monate besonders beeinflusst hat. Die Person des Jahres 2011 ist f&amp;uuml;r die Journalisten &amp;bdquo;The Protester&amp;ldquo;, der Demonstrant. Im Nahen Osten und in Nordafrika, in New York und in Moskau, &amp;uuml;berall auf der Welt gingen die Menschen auf die Stra&amp;szlig;e, um gegen Diktatoren, Regierungen oder die Macht der Wirtschaft zu k&amp;auml;mpfen. Die Umw&amp;auml;lzungen, die der arabische Fr&amp;uuml;hling mit sich brachte, waren besonders gro&amp;szlig;. Die amerikanische Fotojournalistin&lt;a href=&quot;http://hollypickett.4ormat.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; Holly Pickett&lt;/a&gt; hat sie live verfolgt. Holly arbeitete bis zum Fr&amp;uuml;hjahr 2008 f&amp;uuml;r eine Tageszeitung im US-Bundesstaat Washington. Den Sommer verbrachte sie mit einem Stipendium in der Redaktion von jetzt.de, ehe sie Ende 2008 nach Kairo ging, um von dort unter anderen f&amp;uuml;r die New York Times und die Bildagentur Redux zu fotografieren. Die Amerikanerin war die erste Journalistin, die vom Tod des libyschen Machthabers Muammar Gaddafi am 20. Oktober 2011 erfuhr. An jenem Tag wurde Gaddafis Autoconvoy w&amp;auml;hrend eines NATO-Luftschlags nahe Sirte getroffen.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;bdquo;Viele Journalisten hatten Sirte schon verlassen&amp;ldquo;, erz&amp;auml;hlt Holly. &amp;bdquo;Ich war noch geblieben, um die Arbeit der &amp;Auml;rzte und Krankenwagenfahrer an der Front zu dokumentieren. Ich sa&amp;szlig; gerade in einem Krankenwagen nach Sirte und wir fuhrne zuf&amp;auml;llig in Richtung des Ortes, wo die Rebellen Gaddafi wenige Minuten vorher gefangen genommen hatten. Pl&amp;ouml;tzlich raste ein anderer Krankenwagen an uns vorbei, darin Rebellen. Sie schrien: ,Wir haben Shafshufa! Wir haben Shafshufa!&amp;lsquo; Es bedeutet soviel wie: ,Wir haben den Lockenkopf!&amp;lsquo; Mir war klar, dass damit nur Gaddafi gemeint sein konnte. Wir fuhren neben den Krankenwagen. Die Rebellen &amp;ouml;ffneten die T&amp;uuml;r. Ich sah den Bauch, aber nicht den Kopf des Leichnams. Dann &amp;ouml;ffneten sie die Hintert&amp;uuml;r und wir sahen den Lockenkopf.&amp;ldquo; &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Holly hat entscheidende Tage der Revolutionen im Norden Afrikas mit dem Fotoapparat begleitet. F&amp;uuml;r jetzt.de erz&amp;auml;hlt sie ihre Version des arabischen Fr&amp;uuml;hlings &amp;ndash; anhand von sechs Bildern. &lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;Pr&amp;auml;sident Ben Ali tritt zur&amp;uuml;ck: Der 14. Januar 2011 in Tunis, Tunesien.&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;Ein Mann fl&amp;uuml;chtet vor einem Angriff mit Tr&amp;auml;nengas, als die Polizei eine Demonstration von mehreren tausend Menschen aufl&amp;ouml;sen will. Die Menschen hatten sich vor dem Innenministerium versammelt und verlangten den R&amp;uuml;cktritt von Pr&amp;auml;sident Zine el-Abidine Ben Ali. Noch am selben Tag, fast in derselben Stunde bricht das Regime zusammen und Ben Ali flieht nach Saudi-Arabien. Mehr als zwei Jahrzehnte autorit&amp;auml;rer Herrschaft gehen zu Ende. &lt;br /&gt;&amp;nbsp; An jenem Tag begann das, was wir heute arabischen Fr&amp;uuml;hling nennen. Der Triumph der Demonstranten in Tunesien, die den Diktator friedlich st&amp;uuml;rzten, ebnete den Weg f&amp;uuml;r andere: Die &amp;Auml;gypter mussten erst sehen, was m&amp;ouml;glich ist. Als sp&amp;auml;ter der &amp;auml;gyptische Staatspr&amp;auml;sident Hosni Mubarak zur&amp;uuml;cktrat, gab es kein Halten mehr. Menschen in Bahrain, Libyen, Yemen, Syrien, Jordanien, Oman, Algerien, Marokko und im Irak gingen auf die Stra&amp;szlig;e. Sie demonstrierten f&amp;uuml;r Reformen und f&amp;uuml;r neue Regierungen. &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Als ich am 13. Januar 2011 in Tunis ankam, hatte ich noch nie einen Aufstand mitbekommen. Ich habe auch noch nie erlebt, wie es ist, wenn ein Regime sozusagen vor meinen Augen verschwindet. Seit 2008 habe ich immer wieder Proteste erlebt, die aber von der Polizei schon im Keim erstickt wurden. Warum sollte es ausgerechnet den Menschen in Tunesien anders gehen? Nur wenige Sekunden nach dieser Aufnahme landete eine B&amp;uuml;chse mit Tr&amp;auml;nengas vor meinen F&amp;uuml;&amp;szlig;en. Ich hustete und w&amp;uuml;rgte. Ein paar tunesische M&amp;auml;nner zogen mich zur Seite und halfen mir, wieder zu mir zu finden. Danach fotografierte ich weiter, wie die Polizei versuchte, die Demonstranten zu vertreiben.&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;Tag der Wut: Der 28. Januar 2011 in Kairo, &amp;Auml;gypten. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Demonstranten rei&amp;szlig;en ein riesiges Poster des &amp;auml;gyptischen Pr&amp;auml;sidenten Hosni Mubarak von einer Hauswand. Kurz vorher ist die Polizei w&amp;auml;hrend einer heftigen Auseinandersetzung mit Demonstranten zur&amp;uuml;ckgewichen. &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Der Aufstand hatte schon ein paar Tage vorher begonnen, am 25. Januar, dem Nationalfeiertag zu Ehren der Polizei. Zwei Tage dauerten die Proteste gegen die Korruption im Land, gegen die Notstandsgesetze und gegen die Brutalit&amp;auml;t der Polizei. Am dritten Tag herrschte erst noch eine gespannte Ruhe. Aber alle sprachen &amp;uuml;ber einen richtig gro&amp;szlig;en Protestzug, einen Marsch zum Tahrir-Platz in der Innenstadt von Kairo. Am 28. Januar sollte es soweit sein. Die Opposition sprach bereits vom &amp;bdquo;Tag der Wut&amp;ldquo;.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; Am 28. Januar funktionierte erstmal nichts &amp;ndash; weder Internet noch Telefon. Das Regime hatte vorgesorgt und den Menschen das wichtigste Handwerkszeug zur Organisation einer Demonstration gesperrt. Aber es war schon zu sp&amp;auml;t. Zehntausende kamen nach dem Freitagsgebet zum Tahrir-Platz und forderten Mubarak zum R&amp;uuml;cktritt auf. Den ganzen Tag lang gab es Auseinandersetzungen mit der Polizei, ehe die Demonstranten am Abend den Platz in ihren Besitz nahmen. Sie wichen erst wieder, als Mubarak am 11. Februar zur&amp;uuml;cktrat. &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Bis zu jenem Tag hatte ich ziemlich genau zwei Jahre in Kairo gelebt. Auch wenn schon bei meiner Ankunft Ende 2008 eine gewisse Unruhe in der Bev&amp;ouml;lkerung zu sp&amp;uuml;ren war &amp;ndash; ich h&amp;auml;tte mir nie vorstellen k&amp;ouml;nnen, dass sich die Orte, die ich an meiner neuen Stadt, in meiner neuen Heimat so sch&amp;auml;tzen lernte irgendwann in Kriegsschaupl&amp;auml;tze verwandeln w&amp;uuml;rden. &lt;br /&gt;&amp;nbsp; Den ganzen Freitag lang habe ich fotografiert. Die Nacht habe ich in einer Jugendherberge nahe dem Tahrir &amp;uuml;bernachtet. Ich hatte Angst, es nicht mehr heil zu meinem Appartment zu schaffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ein Rebell wird beerdigt: Der 27. M&amp;auml;rz 2011 im Osten Libyens. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das Foto zeigt betende M&amp;auml;nner, die gerade am Rande der Stra&amp;szlig;e zwischen Ras Lanuf und Brega einen toten Rebellen beerdigt haben. Angeblich hatten Pro-Gaddafi-K&amp;auml;mpfer seine und zwei weitere Leichen ausgegraben und offen neben der Stra&amp;szlig;e liegen lassen. Die M&amp;auml;nner entdeckten sie und bestatteten sie nach muslimischer Tradition. Acht Tage vorher, am 19. M&amp;auml;rz, war ich von &amp;Auml;gypten nach Libyen eingereist. Es war der erste Tag der NATO-Flugverbotszone, die wahrscheinlich vielen Menschen, vor allem in der Rebellenhochburg Bengasi das Leben gerettet hat. Nach allem was man wei&amp;szlig; waren die Gaddafi-Truppen kurz davor, Angriffe auf Bengasi zu fliegen. Und doch: Der Krieg sollte noch sieben weitere Monate dauern. Muammar Gaddafi, seit 42 Jahren an der Macht, wollte nicht von ihr lassen.&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;Ein Zeltdach: Der 8. Juli 2011 in Kairo, &amp;Auml;gypten.&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;Die Aufnahme entstand auf dem Tahrir-Platz. Die Demonstranten hatten zum Schutz vor der Hitze ein Zeltdach gespannt, das von Sicherheitsnadeln und Seilen gehalten wurde. Sie waren wieder auf die Stra&amp;szlig;e gegangen. Nach Mubaraks R&amp;uuml;cktritt hatte der Oberste Milit&amp;auml;rrat die Macht &amp;uuml;bernommen und die Dinge wurden nicht besser: Der Wahltermin f&amp;uuml;r ein neues Parlament war um mehrere Monate verschoben worden. Mubaraks Notstandsgesetze waren immer noch in Kraft und erlaubten die Festnahme friedlicher B&amp;uuml;rger. Immer noch &amp;uuml;bte die Polizei Gewalt gegen Demonstranten aus. Die Menschen verlangten unter anderem ein Ende der Milit&amp;auml;rprozesse gegen die Demonstranten, die zu Beginn der Aufst&amp;auml;nde ins Gef&amp;auml;ngnis gekommen waren. Au&amp;szlig;erdem forderten sie, Mubarak endlich f&amp;uuml;r den Tod vieler unschuldiger Demonstranten zu bestrafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Freiheit in Libyen: Der 23. Oktober 2011 in Misrata, Libyen. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das Bild zeigt jubelnde Frauen in Misrata: Gerade eben hat der Nationale &amp;Uuml;bergangsrat offiziell die Befreiung vom Regime Muammar Gaddafis verk&amp;uuml;ndet. Drei Tage vorher war Gaddafi von den Rebellen gefasst worden. Der &amp;Uuml;bergangsrat, hie&amp;szlig; es, hatte mit dieser Deklaration warten wollen, bis die K&amp;auml;mpfe um Sirte zu Ende gegangen sind.&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;Neue Wut: Der 22. November in Kairo, &amp;Auml;gypten. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Demonstranten marschieren nahe dem Tahrir-Platz auf Polizisten zu, die gegen den Protestzug in Stellung gegangen sind. Die Auseinandersetzungen begannen schon einige Tage vorher, als Sicherheitskr&amp;auml;fte 100 unbewaffnete Demonstranten vom Tahrir-Platz vertrieben hatten. Vor lauter Wut machten sich mehrere Tausend &amp;Auml;gypter auf den Weg zum Tahrir, warfen Steine und Molotow-Cocktails und verlangten ein Ende der Milit&amp;auml;rherrschaft. Die Polizei setzte Tr&amp;auml;nengas ein und scho&amp;szlig; in die Menge. 40 Menschen kamen ums Leben. Nur eine Woche vor den ersten Parlamentswahlen waren Stadt und Land wieder im Ausnahmezustand. Die Revolution war erfolgreich. Aber sie scheint noch nicht zu Ende zu sein.&lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
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      <pubDate>Sun, 18 Dec 2011 18:30:03 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title>Die Übersicht zum Wandel</title>
      <description>Links zum Arabischen Fr&amp;#252;hling&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Auf der jetzt.de-Zeitungsseite in der S&amp;uuml;ddeutschen Zeitung zeigt die Fotografin Holly Pickett ihre &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/534266&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Erlebnisse im so genannten arabischen Fr&amp;uuml;hling&lt;/a&gt;. Hier eine &amp;Uuml;bersicht mit Verweisen auf Texte, die du zu dem Thema kennen solltest:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/di/dirk-vongehlen/text/regular/871710.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Begriff &lt;strong&gt;Arabellion&lt;/strong&gt; schaffte es sogar in die &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/kultur/wort-des-jahres-stresstest-folgt-auf-wutbuerger-1.1236435&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Top3-Begriffe des Jahres&lt;/a&gt;. Die Wortneusch&amp;ouml;pfung beschreibt die Rebellionen im arabischen Raum. Eine gute &lt;a href=&quot;http://www.bpb.de/themen/XLPYYY,0,Arabischer_Fr%FChling.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;Uuml;bersicht&lt;/a&gt; zum Thema liefert die Bundeszentrale f&amp;uuml;r politische Bildung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch auf jetzt.de war der Arabische Fr&amp;uuml;hling in den vergangenen Monaten ein wichtiges Thema. Moritz Baumstieger besuchte f&amp;uuml;r uns das &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/523267&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Cafe Horreya&lt;/a&gt;&amp;nbsp; in der N&amp;auml;he des Tahrirplatzes in Kairo. Der &amp;Auml;gypter Bahi Shoukry &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/519901&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;erz&amp;auml;hlte uns im Fr&amp;uuml;hjahr&lt;/a&gt;, wie es zu den Unruhen in seinem Land kam - und was es mit dem Begriff &lt;strong&gt;Generation Facebook&lt;/strong&gt; auf sich hat. Die &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/519141/Das-alles-hier-haette-niemand-erwartet&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;umgekehrte Perspektive schilderte uns&lt;/a&gt; Lilo Bri&amp;szlig;linger, die im Fr&amp;uuml;hjahr als Austauschstudenten in Kairo war. Mit einem gewissen Abstand zogen wir au&amp;szlig;erdem &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/531814&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bilanz&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer mehr &amp;uuml;ber den arabischen Fr&amp;uuml;hling erfahren will, sollte die entsprechenden &lt;strong&gt;Schwerpunkt-Themen&lt;/strong&gt; der SZ anklicken: Wie &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/thema/%C3%84gypten_nach_Mubarak&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;Auml;gypten nach Mubarak&lt;/a&gt; weiter macht, kann man dort ebenso nachlesen wie die &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/thema/Arabischer_Fr%C3%BChling&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Perspektive f&amp;uuml;r die ganze Region&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
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      <pubDate>Sun, 18 Dec 2011 18:30:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Interview offline</title>
      <description>An dieser Stelle stand bis vor kurzem ein Interview mit einem Anbieter von Dingen zur Selbstversorgung. Die jetzt.de-Redaktion hat sich entschieden, nach berechtigter Kritik einiger Kommentatoren, das Gespr&amp;#228;ch offline zu stellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielen Dank f&amp;uuml;r die Hinweise. Die jetzt.de-Redaktion.</description>
      <link>http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/534228</link>
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      <pubDate>Fri, 16 Dec 2011 18:30:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Moviacs: Wieder Kino im Fernsehen</title>
      <description>Am Dienstag startet das Kinomagzin &quot;Moviacs&quot; auf ZDFNeo. Moderator Nilz Bokelberg erkl&amp;#228;rt, wie es dazu kam - und warum Film-Magazine bisher nicht funktionierten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wei&amp;szlig; ja nicht, wie das bei euch ist, aber ich hab bei dem Gedanken &amp;bdquo;Kinomagazin im Fernsehen&amp;ldquo; immer als erstes zwei ganz klare Bilder im Kopf: Erstens Sabine Sauer, die Freitagabends erz&amp;auml;hlt, was gestern angelaufen ist und zwar immer mit akkurater Dauerwelle und jederzeit gleichwarm (im positiven Sinne!) bleibendem Charme, egal ob sie &amp;bdquo;Drei M&amp;auml;nner und ein Baby&amp;ldquo; oder &amp;bdquo;Nightmare on Elm Street&amp;ldquo; ank&amp;uuml;ndigt. Auf die Sendung hab ich mich immer gefreut. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil man aber auch sonst nie das Vergn&amp;uuml;gen hatte, irgendwo Trailer oder Ausschnitte zu sehen.  Dann gab es die &lt;a href=&quot;http://www.fernsehserien.de/index.php?serie=10916&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;bdquo;Kinohitparade&amp;ldquo;&lt;/a&gt; nicht mehr, aber das neu (und vor allem endlich &amp;uuml;ber die normale Hausantenne zu empfangende) gestartete Kabelfernsehen beschloss, die L&amp;uuml;cke zu schliessen. Und hat damit, vermutlich, Deutschlands bekanntestes Stirnband gepr&amp;auml;gt: Isolde Tarrach und &lt;a href=&quot;http://www.fernsehserien.de/index.php?serie=9222&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;bdquo;Action&amp;ldquo;&lt;/a&gt;, das Kinomagazin auf RTL Plus.  Auch hier, charmantm&amp;ouml;glichste Moderation und alle Highlights in der Sendung. Aber auch hier: Der Versuch doch noch &amp;bdquo;mehr&amp;ldquo; aus der Formatidee &amp;bdquo;Kinomagazin&amp;ldquo; herauszuholen scheiterte, nachdem man die Show pl&amp;ouml;tzlich von &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Ohrner&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Thomas Ohrner&lt;/a&gt; vor Publikum moderieren liess. So viel Charme der Gedanke auch hat, aber eine Kinosendung vor Publikum? Sinnvoller k&amp;ouml;nnte nur noch &amp;bdquo;Tagesschau &amp;ndash; live aus der Stadthalle B&amp;ouml;blingen&amp;ldquo; sein.  &amp;nbsp;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=T7Qn-1ujP2s&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was dann kommt, ist ein grosser Bruch in der Kinoberichterstattung im deutschen Fernsehen. Ich hab damals, Mitte der 90er sogar mal an einem Casting f&amp;uuml;r eine Show teilgenommen, in der man mit drei Laienkritikern zusammensitzt und &amp;uuml;ber Neustarts diskutiert. Ist aber auch nie was draus geworden, denn in deutschen Sendern beschloss man: Filmmagazine sind Quotengift. Ob das aus dem selbst herbeigef&amp;uuml;hrten Debakel bei RTL kam, weiss ich leider nicht. Aber hinter vorgehaltener Hand h&amp;ouml;rte man immer wieder: Kinosendung? Sch&amp;ouml;n, aber nicht bei uns.  &amp;nbsp;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich war mittlerweile bei Viva gelandet, hab da sogar auch den Piloten f&amp;uuml;r eine Kinosendung gemacht, in dessen Rahmen ich &lt;a href=&quot;http://einestages.spiegel.de/external/ShowAuthorAlbumBackground/a3226/l6/l0/F.html#featuredEntry&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;mit meinen 19 Jahren&lt;/a&gt; den grossen Harald Juhnke interviewen durfte (Ein f&amp;uuml;r mich unvergessener Moment, das Interview begann so: &amp;bdquo;Harald, wir sind ja beide jetzt schon alte Showhasen....&amp;ldquo; &amp;bdquo;DU bist ein alter Showhase! Ich nicht!&amp;ldquo;), aber aus der Sendung wurde auch nichts. Kein Platz im Programm. Sp&amp;auml;ter gab es den aber dann zum Gl&amp;uuml;ck doch, mit dem Gl&amp;uuml;cksgriff &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/483504&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Simon Gosejohann&lt;/a&gt; als perfektem Moderator. Da hat endlich mal jemand Film auch geliebt! Das ging bis 2003. Und dann wurde es wieder ganz leise. Denn Trailer guckte man mittlerweile &amp;uuml;ber das Internet. Und ehrliche Filmkritik bekam man da auch, nicht zuletzt auf dem von mir, mit vier weiteren filmverr&amp;uuml;ckten gegr&amp;uuml;ndeten Blog &lt;a href=&quot;http://www.fuenf-filmfreunde.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;bdquo;F&amp;uuml;nf Filmfreunde&amp;ldquo;&lt;/a&gt;. Wer brauchte da noch eine Kinosendung?&amp;nbsp;   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=HHLR1h00-B0&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;Als ich dieses Fr&amp;uuml;hjahr &amp;uuml;ber Facebook angeschrieben und gefragt wurde, ob ich Bock auf ein Kinomagazin habe, musste ich keine Sekunde &amp;uuml;berlegen. Jetzt w&amp;uuml;rde ich sogar mein Filmstudium mit in die Waagschale werfen k&amp;ouml;nnen (vor allem die Filmtheorie, die ich bei meiner geliebten Medienwissenschaftsprofessorin gelernt habe), das musste was werden! Nach diversem hin und her geschreibe, gebrainstorme und gedrehe war das Baby fertig: Moviacs! (Ein erster, fr&amp;uuml;her Favorit von uns f&amp;uuml;r den Titel war &amp;uuml;brigens &amp;bdquo;Spule&amp;ldquo;, da m&amp;uuml;ssen wir noch heute dr&amp;uuml;ber kichern...)&amp;nbsp;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;Damit sind wir dann im &lt;a href=&quot;http://blog.zdf.de/tvlab/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;TV Lab bei ZDFneo&lt;/a&gt; gelandet: Zehn Formate treten in einem Wettstreit gegeneinander an und die Zuschauer d&amp;uuml;rfen online abstimmen, was ihnen am Besten gefallen hat. Eine Sendung besser als die Andere, alle nur davon beseelt, endlich wieder richtig gutes Fernsehen zu machen. Anderes Fernsehen. Fernsehen, das sich irgendwie keiner (mehr) traut. Wir hatten eine starke Konkurrenz, der wir uns auch ganz klar geschlagen geben mussten. &lt;a href=&quot;http://neo.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,7620929_idDispatch:11053022,00.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;bdquo;Moviacs&amp;ldquo;&lt;/a&gt; wurde im Zuschauervoting Vierter. Ich hab in der Woche des Votings kein Auge zugetan. Mal waren wir vorne, dann wieder hinten. Mich hat das fertig gemacht. Ich bin f&amp;uuml;r solch ein Voting offensichtlich nicht geboren. Als wir dann Vierter wurden, war ich zwar sehr traurig dar&amp;uuml;ber, aber auch gl&amp;uuml;cklich, diesen Abstimmungsterror endlich hinter mir zu haben. Ich hab die Seite mit den Abstimmungsergebnissen am Tag bestimmt 300mal gerefresht. Schlimm.&amp;nbsp;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;Nun lie&amp;szlig; aber die Sendung weder mich, noch die Produktion, noch ZDFneo und auch ihre neu gewonnenen Fans nicht los, die mich hin und wieder auf Twitter oder Facebook fragten, ob man mit Moviacs nicht doch noch irgendwas machen k&amp;ouml;nnte. Einen Podcast oder so. Und bei neo hat man von Anfang an gesagt, dass man f&amp;uuml;r mehrere Formate offen sei, nicht nur f&amp;uuml;r den Sieger des TV Labs. Und dann hiess es pl&amp;ouml;tzlich: &amp;bdquo;Nilz! Wir m&amp;uuml;ssen drehen! Ende November gehen wir auf Sendung!&amp;ldquo; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;  Dass das alles so schnell ging, haut mich immer noch ein bisschen um. Dass das ganze &amp;uuml;berhaupt passiert, haut mich auch um. Dass wir diese Chance bekommen zu zeigen, das ein cooles Filmmagazin kein Widerspruch in sich sein muss, freut mich total und ich kann es kaum erwarten, dass heute Abend die erste Sendung &amp;uuml;ber den Bildschirm flimmert. Da steckt so viel mehr drin, als die ganze Arbeit eines gro&amp;szlig;artigen Teams. In Moviacs steckt Herzblut und Liebe und die &amp;Uuml;berzeugung, dass es doch einen Platz f&amp;uuml;r Kino im Fernsehen gibt. Und f&amp;uuml;r eine klare Meinung &amp;uuml;ber Film.  &amp;nbsp;  Und so ist es doch irgendwie ein sch&amp;ouml;ner Einfall der Geschichte, dass ich, der ich mit der &amp;bdquo;Kinohitparade&amp;ldquo; im ZDF aufgewachsen bin, dann mit &amp;bdquo;Moviacs&amp;ldquo; bei(m) ZDF(neo) gelandet bin. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde alles tun (und mein Moderationskollege Donnie O&amp;acute;Sullivan mit Sicherheit auch), Sabine Sauer nicht zu entt&amp;auml;uschen. Promise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/di/dirk-vongehlen/text/regular/868969.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Die erste regul&amp;auml;re Folge von &lt;a href=&quot;http://neo.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,7620929_idDispatch:11053022,00.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Moviacs&lt;/a&gt; mit &lt;a href=&quot;https://twitter.com/#!/Nilzenburger&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nilz Bokelberg&lt;/a&gt; (links) und Donnie O'Sullivan l&amp;auml;uft am &lt;a href=&quot;http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1498690/Moviacs---Das-neue-Filmmagazin-in-ZDFneo?setTime=22#/beitrag/video/1498690/Moviacs---Das-neue-Filmmagazin-in-ZDFneo&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;heutigen Dienstag&lt;/a&gt; um 21.45 Uhr auf ZDFneo.&lt;/em&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
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      <pubDate>Tue, 22 Nov 2011 18:30:00 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title>Bbrumm.</title>
      <description>Wir haben sieben Studenten und ihre Gef&amp;#228;hrte vor die Kamera gebeten. Err&amp;#228;tst du, wer normalerweise hinter welchem Steuer sitzt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
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      <pubDate>Sun, 20 Nov 2011 18:30:00 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title>Erkältungen und Mädchen vs. Frauen</title>
      <description>Die Woche netzlos im hinterdupflerischen Nirgendwo verbracht? Der Wochenr&amp;#252;ckblick sagt dir, was auf jetzt.de wichtig war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Montag&lt;/strong&gt;: Das hei&amp;szlig;este Smalltalk-Thema des Herbstes ist die Erk&amp;auml;ltung &amp;ndash; da kommt selbst der zeitlose Klassiker der Wetterbefindlichkeiten nicht gegen an. Max Scharnigg hat sich am vergangenen Montag einmal daran gemacht, den &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/532800/Du-hoerst-dich-aber-gar-nicht-gut-an&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;uuml;blichen Standards&amp;auml;tzen&lt;/a&gt; hinterher zu sinnieren.  Ein Userfoto der Woche gab es von francesbean, diesmal mit &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/532291/Was-vom-Fest-ueberbleibt-Das-Foto-der-Woche-20&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;radelnden Geistern.&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;          &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Dienstag:&lt;/strong&gt; &amp;Uuml;ber Fernbeziehungen ist noch l&amp;auml;ngst nicht alles gesagt, &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/532906/Der-ewig-Gast&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;findet&lt;/a&gt; Nadja Schl&amp;uuml;ter &amp;ndash; zum Beispiel, in welchen Phasen sie verlaufen und was die Freundeskreise der zwei Fernliebenden damit zu tun haben. Dirk von Gehlen hingegen l&amp;auml;sst der Gedanke der Wetter dass...?-Nachfolge keine Ruhe, er pl&amp;auml;diert in seinem Text &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/532903/Die-unglaubliche-Variante&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Die unglaubliche Variante &lt;/a&gt;stark f&amp;uuml;r Joko und Klaas. Nur sie seien in der Lage, die Sendung ihrer Stabschicht zu entledigen und sie wieder auf ein sehenswertes Level zu hieven.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;Waargh, D&amp;ouml;nermorde, Rechtsextremismus.... &amp;auml;hm, what? Wer die Debatte nicht von vornherein mitverfolgt hat oder schlichtweg den &amp;Uuml;berblick verloren hat, der findet hier &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/532902/Eine-Braune-Armee-Fraktion&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;eine Zusammenfassung &lt;/a&gt;&amp;uuml;ber die wichtigsten Blogmeinungen.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;Das &quot;Offscreen&quot;-Magazin soll einen Gegenpol zu den kurzlebigen Online-Inhalten darstellen und mit einem gewissen Abstand auf die kreativen K&amp;ouml;pfe der Branche blicken lassen. &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/532898/Das-Netz-und-seine-Erfinder&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gute Idee&lt;/a&gt; &amp;ndash; die leider eine Menge Geld kostet. Wer mag, kann spenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mittwoch: &lt;/strong&gt;Heute l&amp;ouml;ste der Text &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/532941/Bist-du-ein-Maedchen&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;bdquo;H&amp;ouml;rt auf, euch M&amp;auml;dchen zu nennen&quot;&lt;/a&gt; eine gro&amp;szlig;e Emanzipationsdebatte aus. Die Kanadierin Carolin Drucker vertritt die Meinung, Frauen, die sich als &amp;bdquo;M&amp;auml;dchen&quot; betitelten, d&amp;uuml;rften sich nicht &amp;uuml;ber mangelnde Gleichberechtigung wundern. &lt;br /&gt;Wen das weniger kratzte, weil er schon ausreichend damit besch&amp;auml;ftigt war, sein Leben auf die Reihe zu kriegen, dem half garantiert Peter Wagners Psychotest &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/532949/Welcher-Planer-bist-du&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;bdquo;Welcher Planer bist du?&quot;&lt;/a&gt; auf die Spur.  Au&amp;szlig;erdem widmeten wir uns noch einmal dem Thema Erk&amp;auml;ltung,  diesmal aber ganz ernsthaft: Therese Meitinger bereicherte das Lexikon des guten Lebens mit einem &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/532892/Was-hilft-wirklich-gegen-Erkaeltung&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;wunderbaren Text&lt;/a&gt; zur erfolgreichen Bek&amp;auml;mpfung des grippalen Infekts. &lt;br /&gt;Zu guter Letzt noch eine lustige Anekdote von jenseits des jetzt-Kosmos: &lt;a href=&quot;http://saschalobo.com/2011/11/16/realitatsverlust-in-der-pr-branche/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;In diesem Text&lt;/a&gt; regt Sascha Lobo sich &amp;uuml;ber den Realit&amp;auml;tsverlust der PR-Branche auf, und verweist dabei auf eine &lt;a href=&quot;http://zongo-limone.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;herrliche Parodie&lt;/a&gt; aller beknackten Versuche seitens Werbeagenturen, ihr totlangweiliges Produkt als das weltbewegende Wahnsinnprodukt zu positionieren. Einfach selbst lesen bitte, &lt;a href=&quot;http://www.facebook.com/ZONGO.Limone&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.facebook.com/ZONGO.Limone&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier geht es zum Zongo-Li&lt;/a&gt;mone-Imperium &lt;/a&gt;(das es mittlerweile auch schon mit WLAN und in Holunder gibt!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Donnerstag: &lt;/strong&gt;Normalerweise will der Kunde was vom Taxifahrer, diese Woche hat Juri Gottschall den Spie&amp;szlig; einmal umgedreht: Er hat sich von M&amp;uuml;nchnern Taxifahrern zu ihren Lieblingspl&amp;auml;tzen der Stadt bringen lassen &amp;ndash; und einige &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/532997/Taxifahrer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;nette Geschichten mit heimgebracht.&lt;/a&gt; Nadja Schl&amp;uuml;ter ist neu in M&amp;uuml;nchen und will wissen, mit wem sie da eigentlich Tag und Nacht das Haus teilt: Hier entlang zur ersten Folge der sehr lesenswerten &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/532998/Nachbarn&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nachbarnkolumne.&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;em&gt;&quot;Was h&amp;ouml;rst du da f&amp;uuml;r coole Musik? Darf ich auch mal? Ey, ist das ein Skateboard? Willst du gratis meinen knackigen Hintern sehen?&quot;&lt;/em&gt; Na, nach wem klingt das? Nach Tatort-Kommissar Til Schweiger nat&amp;uuml;rlich. Aber bittesehr, &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/533004/Til-Schweiger&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;mehr dazu hier.&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;Juliane Frisse ist dem, &amp;auml;hm, &amp;auml;u&amp;szlig;erst einfallsreichen Slogan &amp;bdquo;Occupy University&quot; hinterhergegangen und hat daf&amp;uuml;r mit dem Mitorganisator und Berliner TU-Studenten Eric Marquardt&lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/533021/Die-deutschen-Studenten-sind-eher-traege&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; gesprochen&lt;/a&gt;.&amp;nbsp;    &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Freitag:&lt;/strong&gt; W&amp;auml;re doch irgendwie h&amp;uuml;bsch, dachte sich Grafikdesigner und K&amp;uuml;nstler Robin Stam aus Holland und &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/533051/Wenn-Geld-zu-Stein-wird&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;baute&lt;/a&gt; im niederl&amp;auml;ndischen Spijkenisse kurzerhand zwei auf dem 10- und 50-Euro Scheinen abgebildete Br&amp;uuml;cken nach.   &lt;br /&gt;Daniel Schieferdecker liefert uns eine&lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/533082/Mein-Danebenjob-im-Hostel&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; neue Folge &lt;/a&gt;seiner Danebenjob-Kolumne, in der es heute um Sonja und ihre Erlebnisse als Hostel-Rezeptionistin geht. Und weil jede Woche ohne Topsexliste eine langweilige Woche ist, hat sich unsere Untenrumexpertin Valerie Dewitt ausgiebig im Land der Schweinereien umgesehen &amp;ndash; und ist dort auf Dinge wie Gleitgel mit Speckgeschmack und andere Abt&amp;ouml;rnit&amp;auml;ten gesto&amp;szlig;en. &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/533071/Penisschmuck-und-Speckgeschmack&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gutes Gruseln allerseits!&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
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      <pubDate>Fri, 18 Nov 2011 18:30:00 +0100</pubDate>
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