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    <title>dirk-vongehlen.jetzt.de</title>
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    <description>Alle Texte von dirk-vongehlen auf jetzt.de</description>
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      <title>dirk-vongehlen.jetzt.de</title>
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      <title>Nach dem MegaUpload-Aus: Interview mit Rapidshare</title>
      <description>Wie steht es um die Zukunft der Filehoster nach dem Aus von Megaupload? Ein Interview mit Alexandra Zwingli, der Chefin von Rapidshare&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/537412&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kim Schmitz&lt;/a&gt;, Chef des Oneclick-Hosters &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/534328/Die-Mega-Masche&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Megaupload&lt;/a&gt;, musste seinen Geburtstag im Gef&amp;auml;ngnis feiern. Der geb&amp;uuml;rtiger Kieler wurde vergangene Woche in Neuseeland verhaftet. Amerikanische Beh&amp;ouml;rden werfen dem nun 38-J&amp;auml;hrigen Geldw&amp;auml;sche und gewerbsm&amp;auml;&amp;szlig;igen Urheberrechtsbruch vor. Als Reaktion auf die Verhaftungen, haben &lt;a href=&quot;http://t3n.de/news/megaupload-ende-filehoster-361180/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;andere Filehoster ihre Dienste&lt;/a&gt; eingeschr&amp;auml;nkt. Medien berichten, Filesonic erlaube nur noch den Datenaustausch mit angemeldeten Nutzern und Uploaded.to habe sein Angebot f&amp;uuml;r Nutzer mit IP-Adressen aus den USA gesperrt.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Und wie reagiert der bekannte Anbieter Rapidshare? Gelassen. Man verweist auf die gerade ver&amp;ouml;ffentlichte iPhone-App (&lt;a href=&quot;http://itunes.apple.com/de/app/rapidshare-for-free-user/id486839911?mt=8&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;iTunes-Link&lt;/a&gt;) und gibt sich selbst bewusst. Schon kurz nach Schmitz' Festnahme erkl&amp;auml;rte das Rapidshare-Team &lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/RapidShare/posts/324282937615809&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;seinen Fans auf Facebook&lt;/a&gt; es gebe keinen Grund zur Besorgnis.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Warum? Wir haben bei Alexandra Zwingli nachgefragt, die im vergangenen September die Unternehmensf&amp;uuml;hrung bei dem One-Click-Hoster mit Sitz in der Schweiz &amp;uuml;bernahm.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/di/dirk-vongehlen/text/regular/879266.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;jetzt.de: &lt;em&gt;Kim Schmitz ist in Haft, Filehoster stehen in einer gro&amp;szlig;en internationalen Debatte. Haben Sie bei Rapidshare jetzt Angst? &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Alexandra Zwingli: &lt;/strong&gt;Nein, wir haben keine Angst. Bei der momentanen Diskussion um Megaupload wird leicht &amp;uuml;bersehen, dass das Gesch&amp;auml;ftsmodell des Filehostings rechtlich v&amp;ouml;llig unbedenklich ist. Unter dem Begriff &quot;Cloud Computing&quot; gilt es sogar als eine wichtige Technologie der Zukunft. Bei den Vorw&amp;uuml;rfen gegen Megaupload geht es aber nicht um Filehosting, sondern darum, dass der Missbrauch des Dienstes f&amp;uuml;r Urheberrechtsverletzungen angeblich gef&amp;ouml;rdert worden sein soll.&lt;br /&gt;Das Ziel von Rapidshare war schon immer, einen professionellen Cloud-Storage-Dienst anzubieten. Genau darauf konzentrieren wir uns auch weiterhin. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;jetzt.de: &lt;em&gt;Wo ist der Unterschied zwischen Rapidshare und Megaupload?&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Zwingli: &lt;/strong&gt;Ob die Vorw&amp;uuml;rfe gegen Megaupload zutreffen oder nicht, kann ich nicht direkt beurteilen. Deshalb kann ich nur betonen, was uns bei Rapidshare wichtig ist. Unser Ziel ist die langfristige Zufriedenheit unserer Kunden. Wir setzen deshalb auf guten Support, Datensicherheit, Ausfallsicherheit und Innovation. Falls die Vorw&amp;uuml;rfe des FBI stimmen sollten, ging es bei Megaupload hingegen nur um kurzfristige Popularit&amp;auml;t bei Raubkopierern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;jetzt.de: &lt;em&gt;Andere Filehoster sollen angeblich wegen des Vorgehens gegen Schmitz ihr Angebot geschlossen bzw. eingeschr&amp;auml;nkt haben. K&amp;ouml;nnen Sie das verstehen?&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Zwingli: &lt;/strong&gt;Solche Panikreaktionen zeigen, dass diese Anbieter nicht ganz von der Legalit&amp;auml;t ihrer Dienste &amp;uuml;berzeugt sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;jetzt.de: &lt;em&gt;Wird Rapidshare aufgrund des Vorgehens gegen Schmitz irgendetwas ver&amp;auml;ndern?&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Zwingli: &lt;/strong&gt;Nein, warum sollten wir? Unser Service ist genauso legal wie YouTube oder Dropbox. Deshalb werden wir unsere Dienstleistung auch nicht einschr&amp;auml;nken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Mehr zum Thema Rapidshare und Megaupload auf jetzt.de:&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; ein &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/436859&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Portr&amp;auml;t des Unternehmens&lt;/a&gt; aus dem Jahr 2008&lt;br /&gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; ein &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/521296&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Interview mit dem Rapidshare-Gr&amp;uuml;nder Christian Schmid &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; ein &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/436857&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Interview&lt;/a&gt; mit einer Gema-Sprecherin &amp;uuml;ber deren Kritik an Rapidshare&lt;br /&gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; eine &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/521297&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Umfrage&lt;/a&gt; mit unterschiedlichen Einsch&amp;auml;tzungen zum One-Click-Hoster&lt;br /&gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; ein &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/499735&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gespr&amp;auml;ch&lt;/a&gt; mit dem ehemaligen TV-Moderator Mola Adebissi &amp;uuml;ber seinen Job bei Rapidshare&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
      <link>http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/537706</link>
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      <pubDate>Mon, 23 Jan 2012 18:30:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die Stimme von Wulff auf dem AB</title>
      <description>Max von Malotki hat den Internet-Hit der Stunde gelandet. Sein Fake-Anruf mit der imitierten Stimme von Christian Wulff wird gerade &amp;#252;berall im Netz verlinkt. Ein Interview mit dem Moderator von WDR5 &amp;#252;ber den Bundespr&amp;#228;sidenten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;jetzt.de: Ganz ehrlich: War es deine Idee oder die der Politikum-Redaktion vom WDR, den &lt;a href=&quot;http://bit.ly/zHt6xx&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pr&amp;auml;sidenten-Anruf&lt;/a&gt; zu imitieren? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Max: &lt;/strong&gt;Das ist ganz klar eine Idee des gesamten Teams bei WDR 5 Politikum und ich bin froh, dass es Umgebungen gibt, in denen solche Sachen entstehen k&amp;ouml;nnen. Wir haben alle gemeinsam am Tisch gesessen und mit Begeisterung Ideen hin- und hergeworfen. Wir waren nat&amp;uuml;rlich fasziniert von der Kombination eines Anrufs im Affekt (kann Wulff &amp;uuml;berhaupt Affekt?) und einer gedrechselten Formulierung wie &quot;den Rubikon &amp;uuml;berschreiten&quot;. Dann gab es da diese typisch Wulff'sche Einbindung seiner Frau: &quot;F&amp;uuml;r mich und meine Frau ist der Rubikon &amp;uuml;berschritten&quot;, was uns auf die Idee brachte, sie als diejenige zu persiflieren, die unsichtbar im Hintergrund die F&amp;auml;den zieht. Ich habe mich dann hingesetzt und die Anrufbeantwortertexte geschrieben und gesprochen. Hatte erst ein bisschen Sorge wegen des Verstellens der Stimme, dass das einfach nur peinlich klingt. Als mich dann aber sp&amp;auml;ter mein eigener Vater im Radio nicht erkannt hat, war ich beruhigt. Wenn Dir Dein Vater den Bundespr&amp;auml;sidenten abkauft -&amp;gt; winning.  &amp;nbsp;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;jetzt.de: Habt Ihr damit gerechnet, dass so viele Leute Gefallen an der Idee finden und den &lt;a href=&quot;http://bit.ly/zHt6xx&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;gefakten Mailbox-Mitschnitt&lt;/a&gt; anh&amp;ouml;ren und weiter verlinken? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Max: &lt;/strong&gt;Wir sind selbst &amp;uuml;berrascht. Ich wollte &amp;uuml;ber meine eigenen Twitter- und Facebook-Accounts einfach mal ausprobieren, wie so ein kleines Detail einer Sendung ankommt. Wir stellen &amp;uuml;ber die Homepage von WDR5 den kompletten Podcast zur Verf&amp;uuml;gung, aber gerade die Sozialen Netzwerke leben von pointierten Mikro-Inhalten. Und Politikum hat hin und wieder sch&amp;ouml;ne, kleine Perlen, die man konkret weitergeben kann. Dass sich das aber derma&amp;szlig;en viral verbreiten w&amp;uuml;rde, war ein Zufall, der unz&amp;auml;hligen Faktoren geschuldet ist: Uhrzeit, die richtigen Freunde und Follower mit den richtigen Retweets und Likes zum richtigen Zeitpunkt und nicht zuletzt diese mediale Umbruchstimmung im Hinblick auf Wulff, f&amp;uuml;r die diese AB-Satire dann das richtige Ventil war. Aber dass bei WDR 5 Politikum am n&amp;auml;chsten Tag von diversen Kollegen aus der ARD &amp;uuml;ber RTL Explosiv bis zum jetzt-Magazin alle anrufen w&amp;uuml;rden, das haben wir nicht im Ansatz antizipiert.  &amp;nbsp;&amp;nbsp;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/di/dirk-vongehlen/text/regular/874826.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Max von Malotki (Foto von &lt;a href=&quot;http://www.einslive.de/team/moderatoren/malotki/index.jsp&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;einslive&lt;/a&gt;)  &amp;nbsp;&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;jetzt.de: Wie waren denn die Reaktionen bisher? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Max:&lt;/strong&gt; Der Anrufbeantworter wurde bereits &amp;uuml;ber 120.000 mal abgespielt. Mehr als 9.000 likes bei Facebook und gut 2.000 Erw&amp;auml;hnungen bei Twitter. Was uns positiv &amp;uuml;berrascht hat, ist die Resonanz von jungen wie &amp;auml;lteren Wellen der ARD. MDR Jump hat die Satire noch mal spielen wollen, genau so wie NDR Kultur.  &amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;jetzt.de: Hat der Bundespr&amp;auml;sident schon angerufen? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Max:&lt;/strong&gt; Hab' ihn auf den AB sprechen lassen. Das kann er am besten.&amp;nbsp;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;jetzt.de: Was w&amp;uuml;rdest du ihm denn sagen wenn er sich melden w&amp;uuml;rde? Also: W&amp;uuml;rdest Du ihm zum R&amp;uuml;cktritt raten? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Max:&lt;/strong&gt; Ich w&amp;auml;re jedenfalls bereit, an seiner Stelle ein entsprechendes Statement abzugeben, falls er sich nicht traut.  &amp;nbsp;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;jetzt.de: Christian Wulff kommt aus Niedersachsen, wo man angeblich das reinste Hochdeutsch spricht. Er gilt als langweilig bis konturlos. Ist es nicht irre schwierig, dessen Stimme zu imitieren? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Max:&lt;/strong&gt; Ich habe nicht viel gemacht. Einfach etwas tiefer und langsamer gesprochen. Ich habe ein wenig Sorge, dass ich im Alter wie Christian Wulff klingen werde.  &amp;nbsp;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;jetzt.de: Gibt es denn etwas, was besonders ist an seiner Art zu sprechen? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt; Max:&lt;/strong&gt; Er hat diese Art von Grandezza in der Stimme, die seine Handlungen im Amt manchmal vermissen lassen.  &amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;jetzt.de: Wenn du nicht gerade Wulff imitierst und WDR 5 Politikum moderierst, bist du Moderator bei EinsLive. Habt Ihr da noch weitere Pl&amp;auml;ne, deine Imitationsk&amp;uuml;nste einzusetzen? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt; Max:&lt;/strong&gt; Angesichts des Medienechos und des negativen Feedbacks, das Wulff jetzt selbst aus den eigenen Reihen bekommt, habe ich das Gef&amp;uuml;hl, dass meine K&amp;uuml;nste vielleicht nicht mehr so lange gebraucht werden k&amp;ouml;nnten. Andererseits, wenn ich mir Guttenberg anschaue, bleiben uns Politiker heutzutage lange erhalten. Aber ich will hier mit einem Guttenberg-Wulff-Vergleich nicht das Amt des Bundespr&amp;auml;sidenten besch&amp;auml;digen.  &amp;nbsp;  &amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Hier kann man den &lt;a href=&quot;http://bit.ly/zHt6xx&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;satirischen Mitschnitt&lt;/a&gt; vom Anrufbeantworter von Kai Diekmann nachh&amp;ouml;ren. Mehr &amp;uuml;ber die Stimme auf dem Band gibt es auf Max Website &lt;a href=&quot;http://www.verdammtguterkuchen.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;verdammtguterkuchen.de&lt;/a&gt;. Alles zum Thema Christian Wulff gibt es im &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/thema/Christian_Wulff&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Schwerpunkt auf S&amp;uuml;ddeutsche.de&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
      <link>http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/535678</link>
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      <pubDate>Tue, 03 Jan 2012 18:30:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Der weniger ambitionierte Präsident</title>
      <description>Das Jahr startet mit wunderbarem Twitter-Humor: Buchtitel werden geschrumpft und Christian Wulff wird mit Hollywood in Verbindung gebracht. Wie das geht? Eine Erkl&amp;#228;rung von Dirk von Gehlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/di/dirk-vongehlen/text/regular/874714.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das muss alles schneller gehen! Was gestern noch lustig war, ist &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/532699&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;heute schon langweilig&lt;/a&gt;. Twitter und Facebook haben nicht nur das Lustigsein demokratisiert. Die so genannten sozialen Kan&amp;auml;le haben auch die Schlagzahl dessen, was wir als neu empfinden, unfassbar erh&amp;ouml;ht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/di/dirk-vongehlen/text/regular/874716.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern zum Beispiel dachten wir, der Hashtag &lt;a href=&quot;https://twitter.com/#!/search/%23lessambitiousbooks&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;#lessambitiousbooks&lt;/a&gt; sei lustig und ein guter Kandidat f&amp;uuml;r &lt;a href=&quot;/texte/liste/l/22603&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;diese Rubrik hier&lt;/a&gt;. Wir dachten das, weil die Buchtitel, die etwas weniger ambitioniert als die Originale daherkommen, auch heute noch humorvoll und kreativ sind. Wenn sie wirklich gut gew&amp;auml;hlt sind, braucht man eine Sekunde um den dahinter liegende Witz zu verstehen. Diese Sekunde tut nicht nur wegen des Tempos gut. Sie ist die Sekunde, die einen Witz ausmacht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/di/dirk-vongehlen/text/regular/874718.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daran fanden sehr viele Twitter-Nutzer in den vergangenen Tagen Gefallen und produzierten kreative Neusch&amp;ouml;pfungen wie die &lt;a href=&quot;https://twitter.com/#!/40something/status/154157209255821312&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;dreieinhalb Zwerge&lt;/a&gt;,&amp;nbsp; den &lt;a href=&quot;https://twitter.com/#!/alrightokee/status/154108808925429760&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;relativ langen Spa&amp;szlig;&lt;/a&gt;, das &lt;a href=&quot;https://twitter.com/#!/kathrinpassig/status/154011237758402560&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ausgeborgte Kaninchen&lt;/a&gt; und die &lt;a href=&quot;https://twitter.com/#!/kathrinpassig/status/154004463194087426&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;realistische Variante&lt;/a&gt; der vermessenen Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/di/dirk-vongehlen/text/regular/874720.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber als Hashtag der Woche taugen all die Beitr&amp;auml;ge dennoch nur bedingt. Das liegt zum einen daran (die englische Schreibweise legt es nahe), dass diese Idee &lt;a href=&quot;http://www.huffingtonpost.com/2011/01/25/lessambitiousbooks-twitter_n_813416.html#s231677&amp;amp;title=Dionne_Co&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;schon vor einem Jahr&lt;/a&gt; in Amerika durchgespielt wurde - und in dem Sinne also auch &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/532699&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;nicht mehr wirklich neu&lt;/a&gt; ist. Es liegt zum anderen aber daran, dass es auf Twitter mittlerweile schon ein neues popkulturelles Referenzspiel gibt, das weitaus aktueller ist: die &lt;a href=&quot;https://twitter.com/#!/search?q=%23wulfffilme&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;#Wulfffilme&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht nur, weil der Hashtag drei aufeinander folgende Fs vorweisen kann, erscheint er uns der bessere Kandidat zu sein. Twitter-Nutzer verbinden dabei Filmtitel mit der aktuellen Situation des Bundespr&amp;auml;sidenten. Dabei kommen Filme wie &lt;a href=&quot;https://twitter.com/#!/VisioTnugdali/status/154159124043661312&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fluch der Karibik&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;https://twitter.com/#!/Valandir/status/154160811303112705&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Aus der Mitte entspringt ein Flu&amp;szlig;&lt;/a&gt; zum Einsatz - und werden auf Christian Wulff gedreht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/di/dirk-vongehlen/text/regular/874724.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie bei den Buchtiteln entsteht der Spa&amp;szlig; (etwas l&amp;auml;nger als relativ lang) hier durch den Bezug zur Kredit-Aff&amp;auml;re des Bundespr&amp;auml;sidenten. So spielt &lt;a href=&quot;https://twitter.com/#!/Oreo_Pirat/status/154159108331798528&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Onkel Wulffs H&amp;uuml;tte&lt;/a&gt; weniger auf den Film als auf das Haus in Gro&amp;szlig;burgwedel an. Und bei &lt;a href=&quot;https://twitter.com/#!/richardgutjahr/status/154141335690031104&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Liebling ich habe die Zinsen &lt;/a&gt;geschrumpft geht es auch nicht wirklich um verkleinerte Kinder, sondern um ungew&amp;ouml;hnliche Darlehenskonditionen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bleibt eigentlich nur die Frage, wie lang dieser Hashtag Bestand haben will. Wer es genau wissen wird, kann hier ja das&lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/534402&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; jetzt.de-Interview&lt;/a&gt; mit dem Macher der Seite &lt;a href=&quot;http://istchristianwulffnochimamt.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;istchristianwulffnochimamt.de&lt;/a&gt; nachlesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Update 20 Uhr&lt;/strong&gt;: &lt;a href=&quot;https://twitter.com/#!/gutjahr&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Richard Gutjahr&lt;/a&gt; spielt das Filmspiel weiter und zeigt in seinem Blog bereits ein &lt;a href=&quot;http://gutjahr.biz/blog/2012/01/50-wulff-filme/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wulfffilm-Poster zum Ausdrucken&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
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      <pubDate>Tue, 03 Jan 2012 13:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Das Jahr in Filmen</title>
      <description>Was wir dieses Jahr im Netz so gemacht haben: 26 filmische Erinnerungen an 2011&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nichts ist so alt &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/532699&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;wie der Facebook-Link von gestern&lt;/a&gt;. Nichts ist so langweilig wie ein lustiger Film aus der vergangenen Woche. Die Film-Frequenz im Netz ist sehr hoch. Deshalb gilt f&amp;uuml;r alle der folgenden Links der Jahresr&amp;uuml;ckblicks-Auruf: &quot;Was, das war erst dieses Jahr?&quot; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Antwort lautet von A bis Z: Ja!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Achtung: Flasche!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=P5bxOlBBgQ4&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;B&amp;ouml;se Eltern&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=_YQpbzQ6gzs&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Computer-Liebe&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=XBRXA8zmJr8&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Dicke Freunde&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=Iqmba7npY8g&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Englisch sprechen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=N0tp7heHx5s&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Frauen-Fu&amp;szlig;ball&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=0e0eUJYkHQA&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Grandios Saison&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=mHw-H03U4bs&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hungriger Hund&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=nGeKSiCQkPw&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Irritiertes Baby&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=N9oxmRT2YWw&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Julian Assange&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=jzMN2c24Y1s&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;K&amp;uuml;ssen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=iEN-kHe5o_Y&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;L&amp;ouml;wen-Hunger&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=jT7_CtjEVFU&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mega-Song&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=K9caPFPQUNs&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Nyan-Cat&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=QH2-TGUlwu4&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Osama &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=MxVdU2eVYSg&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Planking&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=tRHnTFesv7c&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Quatsch im Garten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=j_OyHUqIIOU&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Rei&amp;szlig;endes Papier&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=RP4abiHdQpc&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;S&amp;auml;uglings-Versteher&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=8WPtEGOp5rI&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;T&amp;auml;nzer!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=AdFy8oLmnEo&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Umarmen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=Vw4KVoEVcr0&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Versicherungen!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=e__2_JjPZwc&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wau: die bellende Katze&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=aP3gzee1cps&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;X-ing&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=S2oymHHyV1M&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;YouTube erinnert sich&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=nWlRXM-47MM&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Zeigler fragt nach&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=rQ5_h6SRSPI&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=Rr9K9zIMl3g&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
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      <pubDate>Fri, 30 Dec 2011 18:30:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Sack, Esel, kino.to - über die Grauzone der Streams</title>
      <description>Darf man gestreamte Filme im Netz anschauen? Eine Klarstellung aus aktuellem Anlass.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Angestrichen:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;background-color: #ffff00;&quot;&gt;Auch wenn das Angebot selbst rechtswidrig ist, hei&amp;szlig;t das nicht  unbedingt, dass man die dort bereitgehaltenen Filme nicht ansehen darf.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wo steht das denn?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;In einem &lt;a href=&quot;http://irights.info/blog/arbeit2.0/2011/12/23/verletzen-nutzer-von-streaming-plattformen-das-urheberrecht/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Text des Infoportals iRights.info&lt;/a&gt;, der sich mit dem viel diskutierten Dienst kino.to befasst. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/di/dirk-vongehlen/text/regular/873630.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was bedeutet das?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Kurz vor Weihnachten hatte &lt;a href=&quot;http://www.gvu.de/25_186_3_Jahre_und_5_Monate_Haft_fuer_Serverbeschaffer_von_kino_to_Richter_Winderlich_stellt_in_Urteilsbegruendung_klar_Nutzen_von_illegalen_Streams_ist_rechtsverletzende_Verbreitung_und_Vervielfaeltigung.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;die GVU eine Pressemitteillung&lt;/a&gt; ver&amp;ouml;ffentlicht, die sich dann den Weg in die deutschen Medien bahnte - meist unver&amp;auml;ndert. Dabei bezieht sich die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Gesellschaft_zur_Verfolgung_von_Urheberrechtsverletzungen&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen&lt;/a&gt; auf die &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/medien/richter-im-kinoto-verfahren-nutzen-illegaler-streams-ist-strafbar-1.1244518&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Einsch&amp;auml;tzung eines Richters&lt;/a&gt; im Fall des Streaming-Dienstes kino.to. Danach k&amp;ouml;nne auch die Nutzung eines Streams eine illegale Handlung darstellen. In der Pressemitteilung hei&amp;szlig;t es w&amp;ouml;rtlich: &quot;Jeder Nutzer von illegalen Streaming-Portalen m&amp;uuml;sse sich bewusst sein,  dass dahinter eine Vervielf&amp;auml;ltigungshandlung stehen k&amp;ouml;nne.&quot; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Matthias Spielkamp von iRights (der auch schon &lt;a href=&quot;/texte/liste/u/matthias-spielkamp/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;f&amp;uuml;r jetzt.de&lt;/a&gt; geschrieben hat) weist nun darauf hin, dass es sich bei dieser Einsch&amp;auml;tzung des Amtsrichters Mathias Winderlich lediglich um ein so genanntes &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Obiter_dictum&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;obiter dictum&lt;/a&gt; handelt, also nicht um eine letztinstanzliche Entscheidung. Die Debatte &amp;uuml;ber die juristische Einsch&amp;auml;tzung der Streaming-Nutzung sei vielmehr in vollem Gange. (siehe dazu auch die &lt;a href=&quot;http://www.internet-law.de/2011/12/sreaming-von-urheberrechtswidrigem-content-strafbar.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kommentierung&lt;/a&gt; des Rechtsanwalts Thomas Stadler) Schon Ende 2009 (&lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/491705&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;jetzt.de berichtete&lt;/a&gt;) hatte iRights sich zur Frage ge&amp;auml;u&amp;szlig;ert, ob die &lt;a href=&quot;http://www.irights.info/?q=node/847&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nutzung von Streaming-Diensten&lt;/a&gt; eine Urheberrechtsverletzung darstelle. Ergebnis damals: es handelt sich um eine rechtliche Grauzone. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der vereinfachenden Darstellung in der aktuellen GVU-Pressemitteilung, so Spielkamp, w&amp;uuml;rde nun eine Spirale in Gang gesetzt, die am Ende denen am meisten schade, f&amp;uuml;r die das Rechtsgebiet eigentlich gedacht sei: den Urhebern. Spielkamp schreibt: &quot;Denn wann immer einer von ihnen leise daran erinnert, dass sie ja auch  gern von den Fr&amp;uuml;chten ihrer Arbeit leben m&amp;ouml;chten, liest man in den  Kommentarspalten Dutzende Kommentare von gieriger Musikindustrie,  Massenabmahnungen und Verbl&amp;ouml;dungskampagnen. Doch selbst wenn diese  Hinweise richtig sind, vergessen die Kommentatoren dabei meist eins:  Dass sie den Esel schlagen (die Urheber), aber den Sack meinen (die  Urheberrechtsindustrie).&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
      <link>http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/535120</link>
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      <pubDate>Thu, 29 Dec 2011 18:30:03 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Deichkind liefern den Soundtrack zur Digitalisierung</title>
      <description>Mit ihrem Song &quot;Illegale Fans&quot; positionieren sich Deichkind zum Thema Download und Filesharing&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Angestrichen:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;background-color: #ffff00;&quot;&gt;Dieses Lied ist leider nicht verf&amp;uuml;gbar in ihrem Land.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;background-color: #ffff00;&quot;&gt;Unsere Antwort kennt ihr sicher: sie hei&amp;szlig;t Widerstand&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wo steht das denn?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;In dem neuen &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/419009&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Deichkind&lt;/a&gt;-Song &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;amp;v=dBLZOlUfWQk&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&quot;Illegale Fans&quot;&lt;/a&gt;. Damit bewerben die norddeutschen Krawall-Musiker ihr neues Album, das &lt;a href=&quot;http://www.deichkind.de/landingpages/illegale-fans/index.php&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Befehl von ganz unten&lt;/a&gt; hei&amp;szlig;t und Anfang Februar erscheint. Hauptpersonen des Lieds sind Menschen, die nach einem Konzert die Band um ein Autogramm bitten - auf einer gebrannten CD. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=dBLZOlUfWQk&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Illegale Fans&quot; ist ein Song &amp;uuml;bers Downloaden und Filesharen und die beste Werbung, die Deichkind machen kann. Wer die Band auf &lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/Deichkind?sk=app_248442638554430&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Facebook mit einem Gef&amp;auml;llt mir&lt;/a&gt; versieht, bekommt im Gegenzug den Song geschenkt. &quot;Free MP3 zocken&quot; hei&amp;szlig;t das in der Sprache der &quot;Illegalen Fans&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denen widmen Deichkind das Lied, das sich auf erstaunlich druckvolle Art mit der Frage befasst, wie Bands mit der Digitalisierung ihrer Musik umgehen. Deichkind stellen sich auf Seite der illegalen, radikalen, digitalen Anh&amp;auml;nger, &quot;die eure Strategie mit jedem Mausklick zerbr&amp;ouml;seln&quot;. Wie schon vor kurzem &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/533383&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Jan Delay&lt;/a&gt; scheren Deichkind damit aus &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/532152/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;der Strategie der Musikindustrie&lt;/a&gt; aus, die digitalen Fans f&amp;uuml;r illegalen Download juristisch zu verfolgen. Sie stellen das Interesse dieser &quot;Illegalen Fans&quot; in den Mittelpunkt: Mit dem oben zitierten Bezug auf das so genannte &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/499250&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Geoblocking&lt;/a&gt; positionieren sie sich in der &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/510123&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gema/YouTube-Debatte&lt;/a&gt; und kommen zu dem Schluss:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Ihr sagt ,wir sind kriminell', doch wir sind nur die User &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Im Knast saugen wir weiter, Copyrights sind was f&amp;uuml;r Loser&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstaunlich ist, dass diese &amp;Uuml;berzeichnung eher zu einer Sensibilierung f&amp;uuml;r das Problem f&amp;uuml;hrt. Wer zum dritten oder vierten Mal den Clip ansieht, der mit &amp;Uuml;berwachungskamera-Bildern von Einbr&amp;uuml;chen und Diebst&amp;auml;hlen illustriert ist, erkennt eine zweite Ebene in diesem vordergr&amp;uuml;ndigen Soundtrack f&amp;uuml;r Downloader. Hier geht es nicht darum, blind das illegale Filesharing zu feiern. Hier geht es eher darum, eine Gegenposition zur st&amp;auml;ndigen Rede vom Raubkopierer zu vertonen. Insofern schaffen Deichkind tats&amp;auml;chlich eine sehr zeitgem&amp;auml;&amp;szlig;e akustische Begleitung der Frage, wie die digitale Kopie Musik und Pop ver&amp;auml;ndern. Vermutlich erreichen sie damit recht viele illegale Fans, die dann auch f&amp;uuml;r das Album bezahlen.&lt;br /&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
      <link>http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/534758</link>
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      <pubDate>Tue, 27 Dec 2011 18:30:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die Mega-Masche</title>
      <description>Die Betreiber von Tauschb&amp;#246;rsen sorgen sich pl&amp;#246;tzlich darum, dass K&amp;#252;nstler auch bezahlt werden - allen voran Kim Schmitz, der nicht weniger als die Rettung der Musik ank&amp;#252;ndigt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es  liegt eine gewisse Ironie in der Tatsache, dass das in Netz-Fragen  nicht gerade als fortschrittlich geltende Deutschland ausgerechnet auf  dem Gebiet der umstrittenen One-Click-Hoster eine Vorreiterstellung  einnimmt. Das sind Webseiten, auf denen man gro&amp;szlig;e Dateien speichern  kann, die dann von jedermann, der den Link anklickt, auch  heruntergeladen werden k&amp;ouml;nnen. F&amp;uuml;r Filme und Musik haben sie die gro&amp;szlig;en  Fileshare-B&amp;ouml;rsen wie Napster und Bittorrent abgel&amp;ouml;st. Und die Macher der  beiden gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten solcher Seiten namens &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Megaupload&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Megaupload&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/436859&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rapidshare &lt;/a&gt;stammen  aus Deutschland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kim  Schmitz wurde in den 1990er Jahren als Kimble bekannt und wird in seinem  Wikipedia-Eintrag als 'deutscher Hochstapler' aus Kiel vorgestellt.  Nach zahlreichen Skandalen war bis Anfang 2010 wenig von ihm zu h&amp;ouml;ren.  Damals vermeldeten &lt;a href=&quot;http://www.nzherald.co.nz/nz/news/article.cfm?c_id=1&amp;amp;objectid=10626044&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;neuseel&amp;auml;ndische Medien&lt;/a&gt;, der heute 37-J&amp;auml;hrige habe f&amp;uuml;r  15 Millionen Dollar die gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Privatimmobilie Neuseelands erworben. Im  Rahmen dieser Berichte wurde auch das Ger&amp;uuml;cht best&amp;auml;tigt: Kim Schmitz,  der sich mittlerweile Kim Dotcom nennt, steckt hinter der Seite  Megaupload, die ihren Gesch&amp;auml;ftssitz in Hongkong hat. Ger&amp;uuml;chte  um Schmitz&quot; Konkurrenten &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/521296&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Christian Schmid&lt;/a&gt; gibt es nicht. Der heute  30-J&amp;auml;hrige erfand Anfang der Nullerjahre im baden-w&amp;uuml;rttembergischen  Kenzingen die Seite ezShare, die als Grundlage f&amp;uuml;r das heutige  Rapidshare gilt. Das ist bekannt. Allerdings auch kaum mehr. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der  aufmerksamkeitsheischende Schmitz und der &amp;ouml;ffentlichkeitsscheue Schmid  haben beide fr&amp;uuml;h erkannt, dass in dem rasanten Verbreiten gro&amp;szlig;er Daten  (rapid) ein noch viel gr&amp;ouml;&amp;szlig;erer Markt (mega) liegt. Menschen &amp;uuml;berall auf  der Welt nutzen die Angebote der beiden Deutschen, um Filme, Videos,  Musikalben und andere Daten hoch- und herunterzuladen. Das Besondere  dabei: Die Macher haben keine Rechte an den Inhalten, die &amp;uuml;ber ihre  Plattformen verbreitet werden.&lt;br /&gt;Dass  sie dennoch jede Menge Geld damit verdienen, ist den Rechteinhabern der  Musik- und Filmindustrie seit Jahren ein wachsendes &amp;Auml;rgernis, dem sie  bisher nicht letztinstanzlich begegnen konnten. Denn die Betreiber  vergleichen sich stets mit einem anonymen Schlie&amp;szlig;fach, dessen Anbieter  man auch nicht f&amp;uuml;r die dort deponierten Inhalte haftbar machen d&amp;uuml;rfe.  Erschwerend kommt f&amp;uuml;r die Juristen hinzu: Anders als die klassischen  Tauschb&amp;ouml;rsen, bei denen die Nutzer (hoch- wie herunterladend) erkennbar  sind, fehlt bei den One-Click-Hostern der direkte Zugriff auf die  Downloader. Das &amp;auml;rgert die Juristen und freut Nachahmer. Deshalb sind  Schmitz und Schmid schon lange nicht mehr alleine mit ihren Angeboten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die  beiden Deutschen z&amp;auml;hlen allerdings zu den bekannteren Anbietern in  dieser rechtlichen Grauzone. Und diese Prominenz wollen sie nutzen.  Nachdem sie die Verwerter mit ihren rechtlich umstrittenen Seiten an der  Nase herumgef&amp;uuml;hrt haben, wollen sie ihnen nun vorf&amp;uuml;hren, wie man mit  einem vermeintlich legalen Angebot Ums&amp;auml;tze im digitalen Raum machen  kann. Aus Sicht der Film- und Musikindustrie k&amp;ouml;nnte man von einer  Dem&amp;uuml;tigung zweiter Ordnung sprechen. Das verbindet Schmitz und Schmid  &amp;uuml;brigens mit Peter Sunde, einem der Betreiber des schwedischen  BitTorrent-Trackers ThePirateBay. Sunde stellte 2010 das  Minibezahlsystem Flattr vor, mit dessen Hilfe Nutzer freiwillig  Kleinstbetr&amp;auml;ge zahlen k&amp;ouml;nnen. Zum Start des Dienstes sagte er &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/medien/peter-sunde-es-gibt-eine-bereitschaft-im-netz-zu-zahlen-1.67691&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;im  Interview mit der SZ&lt;/a&gt;: 'Ich bin davon &amp;uuml;berzeugt, dass es ein Interesse  daran gibt, online zu bezahlen. Es hat aber in den vergangenen zehn  Jahren fast keine Entwicklung gegeben in der Art und Weise, wie man im  Netz bezahlt - das wollen wir &amp;auml;ndern.'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei  Rapidshare war das Vorgehen weniger gro&amp;szlig;spurig. Man engagierte den  ehemaligen &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/499735&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Viva-Moderator Mola Adebisi als Berater&lt;/a&gt;, um mit ihm ein  besseres Verh&amp;auml;ltnis zu den Rechteverwertern zu erreichen, die die  mittlerweile in die Schweiz verzogene Firma immer wieder mit Klagen vor  Gericht brachten. Der Versuch zeigte bisher keine nachhaltigen Erfolge.  Was auch an seiner mangelnden Gro&amp;szlig;spurigkeit liegen k&amp;ouml;nnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=pCkI5I8vsBg&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So  jedenfalls w&amp;uuml;rde Kim Schmitz argumentieren. Er schickt in diesen Tagen  nicht Mola Adebisi, sondern Stars wie Alicia Keys, Will.i.am, Kanye West  und Chris Brown in den Ring. In einem viermin&amp;uuml;tigen Werbe-Song mit dem  Titel '&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=pCkI5I8vsBg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Megaupload&lt;/a&gt;', der seit ein paar Tagen f&amp;uuml;r &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/digital/kurioses-megaupload-werbevideo-musikstars-unterstuetzen-filesharing-anbieter-1.1232923&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Aufregung im Netz&lt;/a&gt; sorgt,  treten Gr&amp;ouml;&amp;szlig;en des amerikanischen Musikbusiness auf. Produziert wurde  das sehr einfache und sehr eing&amp;auml;ngige Liedchen von &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Printz_Board&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Printz Board&lt;/a&gt;, der  unter anderem f&amp;uuml;r die Back Eyed Peas gearbeitet hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;W&amp;auml;hrend  sich die Netz&amp;ouml;ffentlichkeit noch fragte, wie Schmitz all diese K&amp;uuml;nstler  als Werbefiguren f&amp;uuml;r seinen One-Click-Hoster gewinnen konnte, tat die  Plattenfirma Universal ihm den Gefallen, dem Video zu gr&amp;ouml;&amp;szlig;erer  Aufmerksamkeit zu verhelfen. Ihre Juristen lie&amp;szlig;en den Clip beim  Videoportal YouTube sperren, weil er angeblich Urheberrechtsverletzungen  enthalte. Dem widersprach Schmitz, pr&amp;auml;sentierte Vereinbarungen mit den  K&amp;uuml;nstlern und brachte Universal in die Defensive. Statt &amp;uuml;ber Schmitz&quot;  Reputation diskutiert das Netz nun die Frage, ob Universal von YouTube  Sonderrechte bei der L&amp;ouml;schung unliebsamer Videos einger&amp;auml;umt bekommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das  b&amp;ouml;se Wort der Zensur steht im Raum. Universal ist pl&amp;ouml;tzlich der T&amp;auml;ter.  Kim Schmitz zeigt, dass er verstanden hat, wie die Aufmerksamkeitsmuster  im Netz funktionieren, und dass die Musikindustrie auch ein Dutzend  Jahre nach Napster den Entwicklungen immer noch hinterher l&amp;auml;uft. 'Wir  wollen, dass Kreative auch bezahlt werden', fordert Schmitz und dreht  auch hier rhetorisch die Debatte. Es sei an der Zeit, endlich Modelle  daf&amp;uuml;r zu finden, erkl&amp;auml;rt er im Gespr&amp;auml;ch mit dem Webmagazin  '&lt;a href=&quot;http://torrentfreak.com/riaa-label-artists-a-list-stars-endorse-megaupload-in-new-song-111209/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Torrentfreak&lt;/a&gt;' und verr&amp;auml;t im n&amp;auml;chsten Satz, wer die L&amp;ouml;sung bereits parat  hat: Kim Schmitz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade  ist sein Streaming-Angebot Megabox gestartet, das 'die Musik f&amp;uuml;r immer  ver&amp;auml;ndern wird', wie es wenig zur&amp;uuml;ckhaltend in der Pressemitteilung  hei&amp;szlig;t. Die Idee dabei: K&amp;uuml;nstler, die ihre Musik &amp;uuml;ber Megabox vertreiben,  sollen 90 Prozent der Einnahmen erhalten. 'Das scheint einer der Gr&amp;uuml;nde  zu sein', hei&amp;szlig;t es in der Pressemitteilung, 'warum Universal versucht,  unsere Kampagne zu sabotieren und Innovation zu blockieren.' Schmitz  sieht Megabox als gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Konkurrenten f&amp;uuml;r Apples &amp;uuml;beraus popul&amp;auml;ren  Musikdienst iTunes. Zudem will er im kommenden Jahr mit Megamovie auch  im Filmmarkt angreifen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch  damit nicht genug. Seine gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Idee tr&amp;auml;gt den Titel Megakey. Nutzer,  die diese geplante Software installiert haben, erkl&amp;auml;rt Schmitz gegen&amp;uuml;ber  &lt;a href=&quot;http://torrentfreak.com/riaa-label-artists-a-list-stars-endorse-megaupload-in-new-song-111209/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Torrentfreak&lt;/a&gt;, k&amp;ouml;nnen damit alle Angebote des Mega-Imperiums kostenfrei  nutzen. Im Gegenzug tauscht Megakey auf allen Webseiten, die der Nutzer  ansurft, die Werbung aus: Statt der Anzeigen, mit denen eigentlich der  Websitebetreiber Geld verdienen wollte, zeigt Megakey Werbung aus dem  Reklamenetzwerk von Kim Schmitz. Bis zu 450 Millionen Nutzer erwartet er  f&amp;uuml;r dieses rechtlich durchaus zweifelhafte Modell bis zum Jahr 2015.  Aber von juristischen Zweifeln will er sich nicht aufhalten lassen.  Zumal er ja jetzt f&amp;uuml;r die gute Sache unterwegs ist: Kreative sollen  schlie&amp;szlig;lich endlich f&amp;uuml;r ihre Arbeit bezahlt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Autor: Dirk von Gehlen&lt;/em&gt;&lt;span&gt; &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
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      <pubDate>Sun, 18 Dec 2011 20:28:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Sprachen lernen, Gutes tun: Duolingo macht uns alle klüger</title>
      <description>Es klingt so einfach, dass es fast unm&amp;#246;glich scheint: Kann man eine Fremdsprache lernen und dabei mithelfen, das Internet zu &amp;#252;bersetzen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du kennst &lt;a href=&quot;http://www.cs.cmu.edu/~biglou/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Luis von Ahn&lt;/a&gt; vermutlich nicht. Aber mit dem, was Luis von Ahn sich ausgedacht hat, hast du sicher schon Kontakt gehabt. Der in Guatemala geborene Wissenschaftler ist einer der V&amp;auml;ter von Captcha und &lt;a href=&quot;http://www.google.com/recaptcha&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ReCaptcha&lt;/a&gt;. Mit dieser Sicherheitsabfrage testen Webseiten, ob wirklich ein Mensch vor dem Rechner sitzt oder ob eine automatisierte Computeranfrage Daten eingeben will. So sollen Spam-Angriffe abgewehrt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor Luis von Ahn waren diese Test-Abfragen sinnfrei. Dann kam er auf die Idee, Menschen Begriffe eingeben zu lassen, die aus einem gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren Sinnzusammenhang stammen. So entstand die Idee zu Recaptcha, dem klugen Weg wie B&amp;uuml;cher digitalisiert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/di/dirk-vongehlen/text/regular/871463.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt hat von Ahn seine neue Idee in einer Beta-Phase ge&amp;ouml;ffnet. Sie hei&amp;szlig;t &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=WyzJ2Qq9Abs&amp;amp;feature=youtu.be&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Duolingo&lt;/a&gt; und soll einerseits Texte aus dem Netz in andere Sprachen &amp;uuml;bersetzen und dabei Nutzern andererseits die M&amp;ouml;glichkeit geben, eine Fremdsprache zu lernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Vorstellung klingt zu einfach um klappen zu k&amp;ouml;nnen, wenn aber tats&amp;auml;chlich gelingt, was von Ahn beschreibt, k&amp;ouml;nnte die vielen Internet-Nutzer sich auf diese Weise weiterbilden und Inhalte &amp;uuml;bersetzen. Wer es testen m&amp;ouml;chte, kann sich unter &lt;a href=&quot;http://duolingo.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;duolingo.com&lt;/a&gt; um einen Testaccount bewerben.&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
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      <pubDate>Thu, 15 Dec 2011 18:30:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Wie reden wir eigentlich miteinander?</title>
      <description>Um die Debattenkultur im Netz zu heben, hat die Piratenpartei die SGShitstorm gegr&amp;#252;ndet&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Angestrichen:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;background-color: #ffff00;&quot;&gt;Es geht darum, dass der Tonfall einer Diskussion weniger aggressiv und  verletzend sein soll. Wenn man der Meinung ist, dass jemand etwas falsch  gemacht hat, kann man darauf auch auf eine etwas neutralere Art  hinweisen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wo steht das denn?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Auf der &lt;a href=&quot;http://wiki.piratenpartei.de/SGShitstorm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Website der Piratenpartei&lt;/a&gt;. Dort hat sich in dieser Woche die &quot;Support-Group-Shitstorm&quot; gegr&amp;uuml;ndet, die f&amp;uuml;r ein besseres Diskussionsklima im Netz sorgen will. Denn auch wenn die Piraten gerade sehr daran arbeiten, ihr Image als reine Netzpartei zu verlieren - ihre &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/503656&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;parteiinterne Meinungsfindung&lt;/a&gt; findet im Netz statt. Und trifft dort auf netztypische Ph&amp;auml;nomene - wie zum Beispiel das inhaltliche und stilistische Entgleiten von Debatten. Das nennt man gemeinhin &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Shitstorm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Shitstorm&lt;/a&gt; und wer es schon mal erlebt hat, wei&amp;szlig;: Ein Shitstorm ist kein Spa&amp;szlig;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb will die &lt;a href=&quot;https://twitter.com/#!/SGShitstorm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;SGShitstorm&lt;/a&gt; fr&amp;uuml;hzeitig aktiv werden und dem Aufkommen derart unangenehmer St&amp;uuml;rme vorbeugen. Aber auch in einer entgleitenden Auseinandersetzung wollen die Piraten zur Stelle sein. Damit bedienen sie eine sch&amp;ouml;ne Parteitradition, die Anfang des Jahres bereits mit dem &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=OcnhA2seyr4&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Telefon des Zorns&lt;/a&gt; begonnn wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=OcnhA2seyr4&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gemeinsam ist diesen Aktionen der Wunsch nach einer zivilisierten Auseinandersetzung im Web. Um die zu erreichen, braucht es auch im Netz Mut. Der Berliner Webdiskutant Johnny Haeusler sprach deshalb unl&amp;auml;ngst von &lt;a href=&quot;http://www.spreeblick.com/2011/12/05/digitale-zivilcourage/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;digitaler Zivilcourage&lt;/a&gt;, die gefordert sei, wenn man zum Beispiel rassistische Kommentare lese. Ausgel&amp;ouml;st wurde die Forderung von einem Beitrag des &lt;a href=&quot;http://jfderry.wordpress.com/2011/12/02/your-part-in-their-downfall/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;britischen Autoren JF Derry&lt;/a&gt;, der &amp;uuml;ber rassistische Ausf&amp;auml;lle in der Londoner U-Bahn und die Reaktionen unter einem &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;amp;v=i47HoiM0Au8&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;dokumentierenden YouTube-Video&lt;/a&gt; schrieb (hier eine &lt;a href=&quot;http://fluchderrepublik.blogspot.com/2011/12/feature-your-part-in-theirdownfall-dein.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;deutsche &amp;Uuml;bersetzung&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Derry hatte darauf hin dazu aufgefordert, dem nicht tatenlos zuzusehen, sondern sich zur Wehr zu setzen. Seine &lt;a href=&quot;http://www.spreeblick.com/2011/12/08/dein-beitrag-zu-ihrem-niedergang-%E2%80%93-wie-man-diskriminierende-inhalte-bei-youtube-melden-kann/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Anregungen zur digitalen Zivilcourage&lt;/a&gt; hat er mit einer Leitlinie zum engagierten Netzverhalten unterf&amp;uuml;ttert. Er beschreibt sehr detailliert, wie man sich gegen neo-nazistische Inhalte auf YouTube wehren kann. Denn die Frage, die Johnny Haesuler so formuliert, stellt sich f&amp;uuml;r jeden, der im Netz surft: &quot;&amp;Uuml;bernehmen wir also bewusst aktive Verantwortung f&amp;uuml;r unsere digitale Umgebung?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jana Herwig hat diese Verantwortung &amp;uuml;bernommen. Vor &amp;uuml;ber einem Jahr hat sie die Kampagne &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/510726&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;A Comment a day&lt;/a&gt; gestartet. Mittlerweile scheint das Projekt zu ruhen. Aber es bleibt wichtig, auf derartige Aktionen hinzuweisen. V&amp;ouml;llig egal, ob man die Piratenpartei mag oder nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn das, was die Support-Group-Shitstorm da etwas ungelenk formuliert, ist ein Ziel, das jeder haben sollte, der an guten Debatten im Netz interessiert ist: &quot;Wir wollen darauf hinarbeiten, dass einen Shitstorm zu veranstalten  nicht mehr angenehm, cool und lustig ist, sondern dass es einen  Lerneffekt gibt und wir alle f&amp;uuml;r einen weniger aggressiven  Diskussionsstil sensibilisiert werden, so dass wir uns einsetzen, wenn  wir Zeugen werden und die Betroffenen unterst&amp;uuml;tzen k&amp;ouml;nnen.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
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      <pubDate>Fri, 09 Dec 2011 18:30:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Der Napster-Nachruf</title>
      <description>Die Mutter aller Tauschb&amp;#246;rsen  stirbt, das Tauschen hingegen ist weiterhin sehr lebendig&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie haben auf den Moment gewartet. Sie haben gedacht, wenn es nur endlich so weit ist, sei das Problem gel&amp;ouml;st. Sie haben sich get&amp;auml;uscht: Napster ist tot, die Probleme jedoch sind gr&amp;ouml;&amp;szlig;er als zuvor.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Fr&amp;uuml;hjahr 1999 erfand der &amp;nbsp;damals 18-j&amp;auml;hrige Shawn Fanning eine Website, die den Umgang mit Musik grundlegend ver&amp;auml;ndern sollte. Das nach seinem Online-Pseudonym &lt;i&gt;nappy&lt;/i&gt; benannte Napster wurde die Mutter aller Tauschb&amp;ouml;rsen und das Logo des kleinen b&amp;ouml;sen M&amp;auml;nnchens mit Kopfh&amp;ouml;rern zum Alptraum aller Musikmanager. Fannings Idee machte Musik so frei wie Luft zum Atmen. Pl&amp;ouml;tzlich konnte man Lieder von &amp;uuml;berall auf der Welt mit einem Mausklick laden. Das klingt in Zeiten von YouTube, &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/533654/Spotify-die-Erzaehlung-von-der-Zukunft&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Spotify&lt;/a&gt; und iTunes selbstverst&amp;auml;ndlich. Im Jahr 1999 war es eine Revolution.&amp;nbsp;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/di/dirk-vongehlen/text/regular/870039.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Revolution wurde vor Gerichten verhandelt und brachte Shawn Fanning zweifelhaften Ruhm. Die Idee, die er in die Welt gebracht hatte, lies sich jedoch nicht mehr einfangen.&amp;nbsp; In diesen Tagen verschwindet nun das Napster-Logo von der Bildfl&amp;auml;che, weil das Angebot, das als legaler Streaming-Dienst mittlerweile zum amerikanischen Best Buy Konzert geh&amp;ouml;rt, in die Website Rhapsody integriert wird. Der Musik-Download hingegen verschwindet nicht. Nach dem juristischen Sieg &amp;uuml;ber Napster entstanden dezentrale Tauschb&amp;ouml;rsen, die anders als das zentrale Napster-Programm eine Verfolgung f&amp;uuml;r die Rechteinhaber sehr schwer machten. BitTorrent entstand und One-Click-Hoster entdeckten das Gesch&amp;auml;ft mit dem (illegalen) Download.  &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Deshalb wollen die Rechteverwerter nun die Internet-Provider in die Pflicht nehmen, um Urheberrechtsverletzungen einzud&amp;auml;mmen. Diese sollen k&amp;uuml;nftig mithelfen, illegales Downloaden zu unterbinden. Doch w&amp;auml;hrend die Politik diese durchaus umstrittenen Vorschl&amp;auml;ge diskutiert, wird im Netz bereits eine MafiaaFire genannte Erweiterung f&amp;uuml;r den Browser herumgereicht. Damit k&amp;ouml;nnen Nutzer ihre Herkunft verschleiern und so regionale Sperren im Netz umgehen. Der Gr&amp;uuml;nder der schwedischen Piratenpartei, &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/251718&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rick Falkvinge&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://falkvinge.net/2011/12/01/mafiaafire-just-killed-all-current-and-future-copyright-industry-censorship/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;feiert MafiaaFire bereits als Rettung der Meinungsfreiheit &lt;/a&gt;im Kampf gegen Netzsperren.  &amp;nbsp;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Einsch&amp;auml;tzung muss man nicht folgen. Man kann aber feststellen, dass der Geist, den Shawn Fanning damals aus Flasche lies, sich kaum einfangen l&amp;auml;sst. Immer wieder entstanden neue Angebote, die die Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen erschwerten. Menschen wie Rick Falvinge ziehen daraus den Schluss, dass es besser sei, L&amp;ouml;sungen zu entwickeln, die mit dem Download arbeiten statt dagegen. In der Woche, in der Napster gestorben ist, lohnt es sich vielleicht, dar&amp;uuml;ber nachzudenken.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
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      <pubDate>Sun, 04 Dec 2011 18:30:06 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Spotify: die Erzählung von der Zukunft</title>
      <description>Der Streaming-Dienst Spotify &amp;#246;ffnet sich f&amp;#252;r externe Anbieter. F&amp;#252;r viele ein zukunftsweisender Schritt, den deutsche Nutzer aber nicht erleben d&amp;#252;rfen. Sie bleiben ausgesperrt und erfahren von der Zukunft der Musikindustrie nur aus Erz&amp;#228;hlungen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daniel Ek ist ein Popstar. In der Sprache der alten Welt aber einer, der in Deutschland noch kein Album drau&amp;szlig;en hat. Die, die es h&amp;ouml;ren konnten, sind aber schwer begeistert. Sie loben die Art und Weise, wie Daniel Ek mit Musik umgeht. Sie bescheinigen ihm eine gro&amp;szlig;e Zukunft, ja, sie halten ihn f&amp;uuml;r die Zukunft. In der Sprache der neuen Welt muss man aber bekennen: Daniel Ek hat &amp;uuml;berhaupt kein Album gemacht. Daniel Ek ist Chef der schwedischen Internet-Firma &lt;a href=&quot;http://www.spotify.com/at/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Spotifiy&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/di/dirk-vongehlen/text/regular/869951.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht erst seit &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/511666&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hollywood Facebook-Gr&amp;uuml;nder Mark Zuckerberg im Film Social Network&lt;/a&gt; auf die Leinwand brachte, haben junge Programmierer den Status erreicht, den fr&amp;uuml;her Popstars f&amp;uuml;r sich reklamierten. Eine Idee zu entwickeln, Nutzer daf&amp;uuml;r zu begeistern und diese Begeisterung &quot;zu skalieren&quot; hat f&amp;uuml;r viele Menschen den gleichen Zauber wie es fr&amp;uuml;her &quot;einen Hit schreiben&quot; hatte. Dass diese Begeisterung sich umso leichter medial erz&amp;auml;hlen l&amp;auml;sst, wenn die Erfindung auch noch mit Musik zu tun hat, zeigt das Beispiel des 28-j&amp;auml;hrigen Schweden Daniel Ek. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit 2006 arbeitet er mit seinem Partner &lt;a href=&quot;https://twitter.com/#!/martinlorentzon&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Martin Lorentzon&lt;/a&gt; an dem Streaming-Dienst Spotify. Die Idee dabei: Musik gratis im Stream anzubieten und dies &amp;uuml;ber Werbung zu finanzieren. Gleichzeitig bietet Spotify Premium-Accounts an, die gegen Bezahlung einen besseren Service bieten. Man spricht von einem Freemium-Modell. Das ist nicht neu (&lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/426759&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Napster&lt;/a&gt; hat so etwas versucht, auch &lt;a href=&quot;http://www.simfy.de/start&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;simfy&lt;/a&gt; bietet einen vergleichbaren Dienst). Besonders an Spotify ist jedoch der Hype, den Daniel Ek und sein Team erzeugen. Dieser Hype begr&amp;uuml;ndet sich zum einen darauf, dass Spotify lange im f&amp;uuml;r Hypes wichtigen amerikanischen Markt nicht verf&amp;uuml;gbar war. Zum anderen liegt es an bekannten Investoren (die u.a. auch bei Facebook aktiv sind), die Ek und seinem Team eine gro&amp;szlig;e Zukunft voraussagen (und daf&amp;uuml;r Geld bereit stellen). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein wichtiger Bestandteil auf dem Weg in diese Zukunft sind dabei so genannte Apps, die am Mittwoch vorgestellt wurden. Spotify &amp;ouml;ffnet seinen Dienst damit f&amp;uuml;r externe Anbieter, die in dem Streaming-Dienst kleine Programme zur Verf&amp;uuml;gung stellen k&amp;ouml;nnen. Der Rolling Stone und der Guardian bieten solche Spotify-Apps ab sofort an. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;F&amp;uuml;r viele Marktbeobachter ein weiterer Schritt in Richtung Zukunft der Musikindustrie. Wie diese aussieht, kann man sich in Deutschland nur erz&amp;auml;hlen lassen. Mitmachen kann man nicht. Der Grund daf&amp;uuml;r liegt in einer fehlenden Einigung mit der Verwertungsgesellschaft Gema. Diese verlangt f&amp;uuml;r das Streaming von Songs h&amp;ouml;here Preise als Anbieter wie Spotify oder auch YouTube zahlen wollen. Deshalb erhalten Nutzer mit deutscher IP-Adresse den &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/510123&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;bekannten Warnhinweis&lt;/a&gt; auf Clips, die bei YouTube verf&amp;uuml;gbar w&amp;auml;ren und am Kopf der Spotify-Seite einen Kasten, der um die eigene E-Mailadresse bittet. So kann man informiert werden, wenn Spotify ein deutsches Angebot startet. Zugang zum Angebot bekommt man aber nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass es dennoch bereits einen &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;amp;v=QSpya2R29_U#!&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;deutschsprachigen Werbespot&lt;/a&gt; gibt, liegt daran, dass die Spotify-Macher sich mit den Verwertungsgesellschaften in &amp;Ouml;sterreich und der Schweiz geeinigt haben. Seit kurzem kann man den Dienst dort ebenso nutzen wie in Belgien und D&amp;auml;nemark.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://vimeo.com/16101785&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch aus der Tatsache, dass in all diesen Nachbarl&amp;auml;ndern Menschen Spotify nutzen k&amp;ouml;nnen, darf man nicht den Schluss ziehen, dass auch Deutschland bald mitspielen darf. Ger&amp;uuml;chteweise soll ein deutsches B&amp;uuml;ro wieder geschlossen worden sein, nachdem Daniel  Ek die H&amp;ouml;he der Streaming-Geb&amp;uuml;hren erfahren hat, die hierzulande gezahlt  werden sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber vielleicht ist das auch nur eine der Startup-Geschichte, die man als programmierender Popstar erz&amp;auml;hlen muss. Bei Daniel Ek geh&amp;ouml;rt &amp;uuml;brigens der Daft Punk Song &quot;Harder Better Faster Stronger&quot; als Lieblingslied, das ihn immer wieder motiviert dazu. Darin hei&amp;szlig;t es: &quot;Work It Harder, Make It Better, Do It Faster, Makes Us stronger.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht hat das ja was zu bedeuten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
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      <pubDate>Thu, 01 Dec 2011 18:30:00 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title>Alles klar zum Entern?</title>
      <description>Ein orangefarbenes Taschenbuch versucht sich an der Einordnung des wortreich besprochenen und kaum verstandenen Ph&amp;#228;nomens Piratenpartei&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Angestrichen:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;background-color: #ffff00;&quot;&gt;Einverstanden, dass der Parteiname &quot;Die Piraten&quot; ein absolut l&amp;auml;cherlicher ist?&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;background-color: #ffff00;&quot;&gt;Ja.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wo steht das denn?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;In einem Interview, das Moritz von Uslar mit Andreas Baum, dem Spitzenkandidaten der Berliner Piraten gef&amp;uuml;hrt hat. Das Gespr&amp;auml;ch ist zun&amp;auml;chst im &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2011/46/Piratenpartei-Baum&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Zeit-Magazin&lt;/a&gt; erschienen und kann jetzt in dem Buch &lt;a href=&quot;http://sz-shop.sueddeutsche.de/mediathek/shop/Produktdetails/Buch+Die_PiratenPartei+Friederike_Schilbach/7311947.do&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Die Piratenpartei: Alles klar zum Entern?&lt;/a&gt; nachgelesen werden. Das von Friederike Schilbach herausgegebene Buch versammelt Beitr&amp;auml;ge von Piraten und &amp;uuml;ber Piraten, die alle der Frage nachgehen: Was passiert da eigentlich gerade mit der Piratenpartei?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/di/dirk-vongehlen/text/regular/869721.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wobei man - nach der Antwort von Baum - zun&amp;auml;chst mal fragen m&amp;uuml;sste: Wieso eigentlich &quot;Piraten&quot;, wenn schon der Spitzenkandidat den Namen nicht mag? Die Frage bleibt leider unbeantwortet, wie man dem Buch auch in G&amp;auml;nze anmerkt, dass es eher eilig zusammenfassen will, was gerade diskutiert wird - und nicht in Ruhe analysieren, was all das denn hei&amp;szlig;en k&amp;ouml;nnte. B&amp;uuml;cher, die Letzteres tun, werden sicher erscheinen. Aber erst nachdem man ein Weihnachtsgeschenk f&amp;uuml;r den politikinteressierten aber netzskeptischen Onkel finden musste. Daf&amp;uuml;r n&amp;auml;mlich eignet sich diese Momentaufnahme - wie es im Vorwort hei&amp;szlig;t - ganz hervorragend: Denjenigen Menschen ein Bild davon zu geben, was die Piratenpartei wohl ist, die sich nicht best&amp;auml;ndig mit ihren Themen befassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;F&amp;uuml;r dieses Bild scheint der Abend des 21. September von entscheidender Bedeutung gewesen zu sein: Gleich zweimal wird der Auftritt von Christopher Lauer &lt;a href=&quot;http://daserste.ndr.de/annewill/archiv/gaesteliste591.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;in der Sendung Anne Will&lt;/a&gt; herangezogen, um zu erl&amp;auml;utern, was die Piraten mit dem politischen Berlin anstellen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=4DuWkvKJJ4o&amp;amp;feature=youtube_gdata&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der heutige Berliner Landtagsabgeordnete lieferte damals nicht nur die &lt;a href=&quot;http://lauerfac.es/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Vorlage&lt;/a&gt; f&amp;uuml;r ein kleines &lt;a href=&quot;http://christopherlauerlookingatthings.tumblr.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Internet-Meme&lt;/a&gt;, er zeigt auch, dass Piraten schlagfertig und irgendwie anders sein k&amp;ouml;nnen. Dieses &quot;irgendwie anders&quot; durchzieht die Texte, die Schilbach versammelt. Erstaunlich ist dabei, wie facettenreich dieses Anderssein ist. Und w&amp;auml;hrend man sich durch die Texte &amp;uuml;ber Genderfragen oder Finanzpolitik liest, stellt man fest: Vielleicht &amp;auml;ndert der Einzug der Piraten ins Abgeordnetenhaus doch mehr als das Farbenspiel im Roten Rathaus. Dieser Option n&amp;auml;hert sich das Buch auf eine lesenswerte Art an. Dabei st&amp;ouml;rt es auch gar nicht, dass ein Gro&amp;szlig;teil der Texte - wie das eingangs zitierte Interview - schon ver&amp;ouml;ffentlicht ist bzw. online noch nachzulesen ist. Man k&amp;ouml;nnte sich zwar &lt;a href=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/36648/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Juli Zehs Piratenanalyse&lt;/a&gt;, Teresa B&amp;uuml;ckers &lt;a href=&quot;http://flannelapparel.blogspot.com/2011/11/die-piratenpartei-auf-papier.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Text zum Geschlechterdeterminismus&lt;/a&gt; oder Julia Schramms &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/wahl-in-berlin-2011/eine-politikwissenschaftlerin-erzaehlt-wie-ich-piratin-wurde-11368015.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Beschreibung des Piratenwerdens&lt;/a&gt; auch im Netz durchlesen. Aber die Sammlung auf Papier macht die Lekt&amp;uuml;re bequemer und versammelt einige weitere wichtige Texte in Buchform. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/di/dirk-vongehlen/text/regular/869727.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Klaus Wowereit (hinten Mitte) war vergangene Woche zu Besuch bei den Piraten.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einziger Wehmutstropfen: Einer der besseren Texte zur neuen Bewegung wird nur im Vorwort erw&amp;auml;hnt, aber nicht gedruckt. Er erschien ebenfalls am 21. September 2011, am Tag der erw&amp;auml;hnten Anne Will-Sendung. Er tr&amp;auml;gt den Titel &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,787354,00.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wo der Piratenschatz wirklich liegt&lt;/a&gt;, stammt von Sascha Lobo und steht passenderweise im Internet. Wo auch sonst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
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      <pubDate>Tue, 29 Nov 2011 18:30:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Malte Spitz über die Grünen und die Netzpolitik</title>
      <description>Am Wochenende trifft sich B&amp;#252;ndnis 90/Die Gr&amp;#252;nen zum Bundesdeligiertenkonferenz genannten Parteitag. Vorab sorgte ein Papier zu netzpolitischen Fragen f&amp;#252;r Aufsehen. Wir haben mit Malte Spitz aus dem Bundesvorstand dar&amp;#252;ber gesprochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;jetzt.de: Der Bundesvorstand der Gr&amp;uuml;nen hat ein &lt;a href=&quot;http://www.gruene-partei.de/cms/default/dok/393/393285.offenheit_freiheit_teilhabe_die_chancen.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Positionspapier zur Netzpolitik&lt;/a&gt; verfasst, das f&amp;uuml;r &lt;a href=&quot;http://www.boersenblatt.net/463478/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;gro&amp;szlig;e Diskussionen&lt;/a&gt; sorgt. Ist das eine Reaktion auf das Aufkommen der Piratenpartei? &lt;br /&gt;Malte Spitz: &lt;/strong&gt;Der Antrag f&amp;uuml;r unseren Bundesparteitag ist keine Antwort auf irgendjemanden, sondern die konsequente Fortentwicklung unserer netzpolitischen Arbeit der letzten Jahre. Wir wollen das Thema ganzheitlich angehen und uns von den tagespolitischen Debatten l&amp;ouml;sen. Dass die Pl&amp;auml;ne zum Urheberrecht Debatten ausl&amp;ouml;sen, war abzusehen. Wir gehen damit einen Konflikt an, der auch in der Gesellschaft ausgetragen wird. W&amp;auml;hrend sich alle anderen Parteien, aber auch die Bundesregierung, wegducken, tun wir das nicht. Wir sagen, dass der Status Quo vor allem zu Lasten der UrheberInnen geht. Aber auch die NutzerInnen sind tagt&amp;auml;glich von einer eklatanten Rechtsunsicherheit und Abmahnindustrie bedroht. Beides wollen wir beenden.        &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/di/dirk-vongehlen/text/regular/869388.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Es ist aber schon so, dass die Gr&amp;uuml;nen im Verh&amp;auml;ltnis am meisten verlieren, dadurch dass die &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/531525&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Piraten&lt;/a&gt; gewinnen. Was hei&amp;szlig;t das f&amp;uuml;r die Partei?&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;Wir stehen in einem Konkurrenzverh&amp;auml;ltnis, nat&amp;uuml;rlich. Aber selbst in dem vermeintlichen Kernkompetenzfeld der Piraten, der Netzpolitik, sehe ich uns gut aufgestellt und inhaltlich vor den Piraten. Bei Fragen der innerparteilichen Zusammenarbeit und Transparenz haben die Piraten spannende Ans&amp;auml;tze, die wir uns ansehen. Aber vor allem m&amp;uuml;ssen sich die Piraten an den Inhalten messen lassen, und da haben sie noch einiges vor sich.     &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Euer Papier hat f&amp;uuml;r ziemlich Aufregung gesorgt. Warum ist es so umstritten?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Viele Teile in dem Antrag zum Bundesparteitag sind nicht umstritten, zumindest innerhalb der Gr&amp;uuml;nen nicht. Seien es die Ablehnung von Internetsperren, der Einsatz f&amp;uuml;r die gesetzliche Verankerung der Netzneutralit&amp;auml;t sowie Verbote und st&amp;auml;rkere Kontrollen, was den Export von Zensur- und Filtertechnik angeht,  etwa nach Syrien, in den Iran und anderswo hin.     Den Teil zum Urheberrecht haben wir in unseren Antrag aufgenommen, weil er seit Jahren im Fokus der Debatte steht &amp;ndash; und kontrovers diskutiert wird. Wir wollen den Stillstand in dieser breit gef&amp;uuml;hrten Debatte &amp;uuml;berwinden und endlich einen fairen Interessenausgleich f&amp;uuml;r alle Beteiligten erm&amp;ouml;glichen. Wir wollen UrheberInnen gegen&amp;uuml;ber den Verwertern ihrer Arbeit rechtlich st&amp;auml;rken aber auch die Kriminalisierung der nicht-kommerziellen Nutzung von urheberrechtlich gesch&amp;uuml;tzten Werken beenden. Beim Ziel stehen wir zusammen, beim richtigen Weg dahin gibt es teilweise unterschiedliche Auffassungen. Die uns&amp;auml;gliche Verfolgung vieler NutzerInnen muss endlich aufh&amp;ouml;ren. Es gab alleine &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/532152/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;im Jahr 2010 800.000 Abmahnungen&lt;/a&gt;. Jan Delay hat diese Thematik vor kurzem zugespitzt aufgegriffen (&lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/533383&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;jetzt.de berichtete hier&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie lauten Eure Vorschl&amp;auml;ge konkret?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Bei unseren Vorschl&amp;auml;gen zur Reform und Modernisierung des Urheberrechts geht es nat&amp;uuml;rlich auch um eine Korrektur verfehlter Politik der letzten Jahrzehnte. Selbstverst&amp;auml;ndlich erzeugt man in jedem Bereich zun&amp;auml;chst Aufregung, in dem man Liebgewonnenes umkrempeln will. &amp;Uuml;ber die Form der Reaktion bin ich aber &amp;uuml;berrascht. Ich hatte gehofft, wir w&amp;auml;ren weiter in der Debatte. Organisierte Lobbys kritisieren die Vorschl&amp;auml;ge,  machen aber selbst nur selten eigene konstruktive Vorschl&amp;auml;ge. Nach zehn Jahren der Diskussion &amp;uuml;ber dieses Thema kann man wirklich mehr erwarten. Die vermeintlich einfachen Antworten der st&amp;auml;rkeren Rechtsdurchsetzung durch Grundrechtseingriffe, wie ein &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/460722&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Three-Strikes-Modell&lt;/a&gt; in Frankreich, die Sperrung von Internetseiten und die &amp;Uuml;berwachung des Datenstroms, sind mit uns nicht zu machen. Wir lehnen das ganz klar ab. In unserer Auffassung, dass ein solch, rein repressives Vorgehen nicht mit unseren Grundrechten zu vereinbaren ist, hat uns der Europ&amp;auml;ische Gerichtshof &lt;a href=&quot;http://www.golem.de/1111/87977.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;erst gestern&lt;/a&gt; in einem wegweisenden Urteil best&amp;auml;rkt.     &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In der vergangenen Woche hat die &lt;a href=&quot;http://blogs.ec.europa.eu/neelie-kroes/is-copyright-working/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;EU-Kommissarin Neelie Kroes&lt;/a&gt; eine Reform des Urheberrechts gefordert. Sie sagte, Copyright sei zu einem Hasswort geworden. Siehst du das auch so? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Akzeptanz des Urheberrechts sinkt leider stetig, das stimmt. Die Praxis der Kriminalisierung und Verfolgung, die einige Unternehmen betreiben, aber auch manche Stellungnahmen aus der Politik, haben dazu meiner Meinung nach stark beigetragen. Aber auch die Debatte &amp;uuml;ber kulturelle Vielfalt und den Wert dieser, steht zu selten auf der Tagesordnung. Wir Gr&amp;uuml;ne halten das Urheberrecht auch in Zukunft f&amp;uuml;r unbedingt notwendig, da es Werthaltigkeit signalisiert und UrheberInnen sch&amp;uuml;tzt. Trotzdem sind eine Reform und eine grundlegende Modernisierung des Urheberrechts &amp;uuml;berf&amp;auml;llig. Wir brauchen eine intensive Debatte dar&amp;uuml;ber, in welche Richtung sich das Urheberrecht zuk&amp;uuml;nftig entwickeln soll. Deshalb ist der Vorsto&amp;szlig; von Neelie Kroes richtig und ich hoffe sehr, dass er ausreichend Widerhall findet.        &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Auch Wikimedia Deutschland, die Open Knowledge Foundation und die Digitale Gesellschaft haben&lt;a href=&quot;http://digitalegesellschaft.de/2011/11/pressemitteilung-urheberrecht-21-jahrhundert/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; in dieser Woche&lt;/a&gt; zu einer Reform des Urheberrechts aufgerufen. Unterst&amp;uuml;tzt du das? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich finde es gut, dass sich die Debatte verbreitert und auch viele Organisationen daran teilnehmen, die f&amp;uuml;r eine Einbindung der Zivilgesellschaft stehen und damit auch Nutzerinnen und Nutzer vertreten. Viele Ans&amp;auml;tze in dem Papier unterst&amp;uuml;tzte ich und einige Punkte finden sich in unserem Antrag wieder.     &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie k&amp;ouml;nnte eine Reform denn konkret aussehen? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das Urheberrecht ist so komplex, dass es sich in der K&amp;uuml;rze kaum erkl&amp;auml;ren l&amp;auml;sst. Ich glaube, man muss den Urheber bzw. die Urheberin wieder st&amp;auml;rker in den Mittelpunkt stellen, genauso wie die Nutzerorientierung im Urheberrecht verankern. Dazu geh&amp;ouml;rt auch eine &amp;Auml;nderung des Urhebervertragsrechts. Die Unterscheidung zwischen kommerzieller und nicht-kommerzieller Nutzung von Werken sollte ebenfalls st&amp;auml;rker ber&amp;uuml;cksichtigt werden. Zudem streiten wir f&amp;uuml;r eine Fair-Use Regelung, um die transformatorische Nutzung st&amp;auml;rker als bisher zu erm&amp;ouml;glichen. Ein wichtiger Ansatz ist nat&amp;uuml;rlich die Pauschalverg&amp;uuml;tung, die den Ansatz &amp;bdquo;verg&amp;uuml;ten statt verfolgen&quot; fortsetzt und aufs Internetzeitalter &amp;uuml;bertr&amp;auml;gt. F&amp;uuml;r die weitere Pr&amp;uuml;fung einer solchen Abgabe hat sich &amp;uuml;brigens neben EU-Kommissarin Neelie Kroes auch die eigens f&amp;uuml;r dieses Thema eingerichtete Projektgruppe Urheberrecht der Enquete-Kommission &amp;bdquo;Internet und digitale Gesellschaft&quot; des Bundestags in ihren Handlungsempfehlungen ausgesprochen &amp;ndash; wohlgemerkt fraktions&amp;uuml;bergreifend!      Viele Ver&amp;auml;nderungen, die wir beim Urheberrecht ansto&amp;szlig;en wollen, haben auch origin&amp;auml;r nichts mit der Digitalisierung zu tun, sondern wurden verschlafen, zum Beispiel die notwendigen Reformen bei den Verwertungsgesellschaften. Um Verteilungsgerechtigkeit zu erreichen, m&amp;uuml;ssen wir die internen demokratischen Prozesse dort st&amp;auml;rken. Diese Auseinandersetzung f&amp;uuml;hren wir gerade &amp;ndash; und m&amp;uuml;ssen leider feststellen, dass es sehr starke und einflussreiche Lobbys gibt, die sich gegen viele der notwendigen Schritte wehren.     &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Welche Chancen siehst du denn f&amp;uuml;r euer Papier? Wird es beschlossen? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Davon gehe ich aus, aber es wird Abstimmungen zum Thema Urheberrecht geben. Ich hoffe aber, dass wir einen guten Beschluss hinbekommen. Er soll aufzeigen, was Gr&amp;uuml;ne Netzpolitik ist und deutlich machen, dass wir auch im Interesse der UrheberInnen und NutzerInnen die n&amp;ouml;tigen Reformen beim Urheberrecht gesamtgesellschaftlich angehen und keine Einzelinteressen bedienen.        &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Und wie geht es dann weiter mit dem Urheberrecht? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe, in unsere gr&amp;uuml;ne Richtung. Auch von europ&amp;auml;ischer Ebene k&amp;ouml;nnen wir einiges erwarten, da dort mehr Willen zu Reformen versp&amp;uuml;ren ist. Eine Reform und Modernisierung des Urheberrechts ist aber eine Aufgabe, die Jahre braucht, das wird man in ein oder zwei Jahren nicht alleine hinbekommen. Die Diskussion wird auch bei uns Gr&amp;uuml;nen weitergehen, der Antrag ist nicht das Ende, sondern ein wichtiger Schritt in der weiteren Debatte. Verhandlungen in diesem weiteren Prozess m&amp;uuml;ssen transparent und nicht hinter verschlossenen T&amp;uuml;ren gef&amp;uuml;hrt werden. So werden viele Gruppen von vornherein ausgegrenzt. Das ist beim Urheberrecht heute noch viel zu h&amp;auml;ufig der Fall.&lt;span&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
      <link>http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/533408</link>
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      <pubDate>Fri, 25 Nov 2011 18:30:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>"Saugt ruhig weiter!"</title>
      <description>Ein Facebook-Eintrag des Hamburger Rappers sorgt f&amp;#252;r Aufregung: Jan Delay kritisiert Abmahnungen der Musikindustrie&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/di/dirk-vongehlen/text/regular/869258.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Angestrichen:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;background-color: #ffff00;&quot;&gt;saugt bitte alle ruhig weiter, und lasst euch nicht erwischen! kein  peer 2 peer!! und wenn es K&amp;uuml;nstler gibt, die ihr sch&amp;auml;tzt und die sich  den arsch aufrei&amp;szlig;en um gute platten zu machen: bitte supported sie!!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wo steht das denn?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Auf der &lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/jandelay/posts/10150416600791602&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Facebook&lt;/a&gt;- und der &lt;a href=&quot;https://plus.google.com/115216050683969364926/posts/iDA4biF8vW6&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;GooglePlus&lt;/a&gt;-Seite von &lt;a href=&quot;http://www.jandelay.de/home/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Jan Delay&lt;/a&gt;. Der Hamburger Rapper beendet so einen Eintrag, in dem er sich sehr eindeutig gegen die Abmahn-Aktionen der Musikindustrie wendet. Diese, so argumentiert der Musiker, der als Eizi Eiz bei den &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Beginner&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Absoluten Beginnern&lt;/a&gt; bekannt wurde, w&amp;uuml;rden K&amp;uuml;nstlern nicht helfen, sondern dienten einzig Anw&amp;auml;lten und der Musikindustrie. Das Posting brachte ihm innerhalb weniger Stunden nicht nur zahlreiche Likes und unz&amp;auml;hlige Kommentare, es wurde auch zum wichtigen Gespr&amp;auml;chsthema in &lt;a href=&quot;http://www.basicthinking.de/blog/2011/11/24/jan-delay-gegen-die-plattenindustrie-saugt-weiter-und-lasst-euch-nicht-erwischen/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Blogs&lt;/a&gt; und auf &lt;a href=&quot;https://twitter.com/#!/search/Jan%20Delay&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Twitter&lt;/a&gt;. Dabei nennt der als &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Delay&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Jan Ei&amp;szlig;feldt&lt;/a&gt; in Hamburg geborene Musiker Zahlen von 800.000 Verfahren j&amp;auml;hrlich und liegt damit noch &amp;uuml;ber den Angaben, die der Rechtsanwalt Thomas Stadler unl&amp;auml;ngst &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/532152/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;im Gespr&amp;auml;ch mit jetzt.de&lt;/a&gt; zum Thema zitierte. &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Delay&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt;Jan Delay&lt;/a&gt; bringt mit diesem Eintrag eine Debatte weiter in Fahrt, die in den vergangenen Wochen auf unterschiedlichen Ebenen gef&amp;uuml;hrt wurde. Unl&amp;auml;ngst erhielt sie durch eine &lt;a href=&quot;http://blogs.ec.europa.eu/neelie-kroes/is-copyright-working/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rede der EU-Kommissarin Neelie Kroes&lt;/a&gt; neuen Z&amp;uuml;ndstoff. Die Niederl&amp;auml;nderin hatte eine Reform des Urheberrechts gefordert. Sie sagte, Copyright sei f&amp;uuml;r viele zu einem Hasswort geworden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass dieses trotzdem auch im digitalen Zeitalter durchgesetzt werden m&amp;uuml;sse, darauf verweisen zahlreiche Kommentatoren unter dem Posting. Vor allem die Tatsache, dass auch Songs von Jan Delay abgemahnt werden, st&amp;ouml;&amp;szlig;t einigen bitter auf. Bis zum Redaktionsschluss dieses Textes hat der K&amp;uuml;nstler, der hier direkt mit seinem Fans kommuniziert, nicht auf die Frage seiner Fans geantwortet, wie es denn dazu steht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Mehr zum Thema auf jetzt.de:&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Ein &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/481713&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Interview&lt;/a&gt; mit Jan Delay sowie Berichte zum &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/328285&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Urheberrecht&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;UPDATE: Am Freitag nachmittag hat sich Jan Delay mit &lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/jandelay/posts/10150420694576602&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;einem erneuten Posting&lt;/a&gt; zu Wort gemeldet.&lt;br /&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;</description>
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      <pubDate>Thu, 24 Nov 2011 18:30:00 +0100</pubDate>
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      <title>SOPA und ACTA</title>
      <description>Zwei Abk&amp;#252;rzungs-Unget&amp;#252;me geistern durchs Web: Worum es bei SOPA und ACTA geht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Liste klingt wie der Browser-Verlauf eines gew&amp;ouml;hnlichen Tages: Twitter, Facebook, eBay, Google und Wikipedia (und einige andere) melden sich dieser Tage mit einem gemeinsamen Anliegen zu Wort. Sie warnen vor den Pl&amp;auml;nen, die aktuell in Washington unter der Abk&amp;uuml;rzung SOPA diskutieren werden. Die gro&amp;szlig;en Internet-Anbieter bef&amp;uuml;rchten, dass das &amp;bdquo;Stop Online Piracy Act&amp;ldquo; (&lt;a href=&quot;http://judiciary.house.gov/hearings/pdf/112%20HR%203261.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;PDF&lt;/a&gt;) genannte amerikanische Gesetzesvorhaben &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/528696&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;chinesische Verh&amp;auml;ltnisse&lt;/a&gt; &amp;uuml;berall im Internet verbreitet. Der Begriff der Zensur steht im Raum.  &amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;bdquo;Wir unterst&amp;uuml;tzen die Ziele des Gesetzes&amp;ldquo;, schreiben gro&amp;szlig;e Web-Anbieter wie AOL, eBay, Google, Twitter und Zynga auf einer &lt;a href=&quot;http://boingboing.net/2011/11/16/internet-giants-place-full-pag.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ganzseitigen Anzeige in der New York Times&lt;/a&gt;. Der Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen und Markenpiraterie sei wichtig, die Pl&amp;auml;ne, die jetzt diskutiert werden, seien aber unverh&amp;auml;ltnism&amp;auml;&amp;szlig;ig. SOPA soll amerikanischen Regierungsbeh&amp;ouml;rden die M&amp;ouml;glichkeit einr&amp;auml;umen, bei Urheberrechtsverletzungen Providern und Suchmaschinenbetreibern die Blockade bestimmter Webseiten befehlen zu k&amp;ouml;nnen. Dar&amp;uuml;ber hinaus sollen auch Firmen in die Lage versetzt werden, Zahlungsdienstleistern (wie PayPal oder Mastercard) Gesch&amp;auml;ftsbeziehungen zu vermeintlichen Urheberrechtsverletzern zu untersagen.  &amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/di/dirk-vongehlen/text/regular/868320.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Mittwoch wurde der &lt;a href=&quot;http://judiciary.house.gov/hearings/hear_11162011.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gesetzentwurf im Repr&amp;auml;sentantenhaus&lt;/a&gt; in Washington debattiert. Aus dem Grund erkl&amp;auml;rten SOPA-Kritiker den 16. November zum &lt;a href=&quot;http://americancensorship.org&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Censorship Day&lt;/a&gt;, um auf die m&amp;ouml;glichen Folgen des Gesetzes hinzuweisen: Sie bef&amp;uuml;rchten, dass mit Hilfe des Gesetzes Zensurma&amp;szlig;nahmen erm&amp;ouml;glicht werden, die den Unterdr&amp;uuml;ckungsmethoden Chinas &amp;auml;hneln. Dies habe negative Folgen f&amp;uuml;r die Innovationskraft im Netz, w&amp;uuml;rde aber auch hohe wirtschaftliche Einbu&amp;szlig;en nach sich ziehen. Um darauf hinzuweisen haben Anbieter wie Tumblr und Firefox in den vergangenen Tagen aufmerksamkeitsstarke Aktionen ins Leben gerufen: &lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/528129&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Tumblr&lt;/a&gt; schw&amp;auml;rzte am 16.11. kurzfristig Inhalte seiner Nutzer und die Firefox-Mutterfirma Mozilla schw&amp;auml;rzte aus Protest ihren Namen auf ihrer Website.&amp;nbsp;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://jetzt.sueddeutsche.de/upl/images/user/di/dirk-vongehlen/text/regular/868322.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SOPA wird im Repr&amp;auml;sentantenhaus in Washington verhandelt, hat aber Folgen f&amp;uuml;r das Netz weltweit. Vermutlich auch deshalb formiert sich der Widerstand gegen das Gesetz auch in Europa. Dort wird derzeit ein &amp;auml;hnliches Wortunget&amp;uuml;m verhandelt, das &amp;auml;hnliche Ziele verfolgt und nach Ansicht der Kritiker &amp;auml;hnlich unverh&amp;auml;ltnism&amp;auml;&amp;szlig;ig ist: &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/digital/urheberrecht-im-netz-acta-abkommen-keine-panik-1.1009374&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ACTA&lt;/a&gt; steht f&amp;uuml;r Anti-Counterfeiting Trade Agreement und beschreibt ein v&amp;ouml;lkerrechtliches Abkommen zwischen zahlreichen Staaten mit dem Ziel, Urhberrechtsverletzungen zu verhindern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=citzRjwk-sQ&amp;amp;feature=player_embedded&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Projekt, das derzeit hinter verschlossenen T&amp;uuml;ren verhandelt wird, birgt - so kritisiert die Seite &lt;a href=&quot;http://www.stopp-acta.info/deutsch/index.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;stopp-acta.info&lt;/a&gt; - einen &quot;Horrorkatalog f&amp;uuml;r einen B&amp;uuml;rgerrechtler&quot;. Die Vereinigung &lt;a href=&quot;http://digitalegesellschaft.de/2011/11/mitmachen-stoppt-acta/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Digitale Gesellschaft&lt;/a&gt; bef&amp;uuml;rchtet,&amp;nbsp; das ACTA &quot;Grundrechte eingeschr&amp;auml;nken und zu einer privatisierten Zensur im Internet f&amp;uuml;hren&quot; wird. Deshalb fordern die digitalen B&amp;uuml;rgerrechtler auf, Parlamentarier des Europaparlaments zu kontaktieren. Im dessen Ausschuss f&amp;uuml;r den Internationalen Handel (INTA) wird ACTA Ende November verhandelt - hinter verschlossenen T&amp;uuml;ren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dagegen wollen &lt;a href=&quot;http://www.laquadrature.net/ACTA&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;europ&amp;auml;ische B&amp;uuml;rgerrechtler&lt;/a&gt; sich wehren. Sie wollen das Thema auf die politische Tagesordnung heben und eine Debatte dar&amp;uuml;ber f&amp;uuml;hren, ob eine m&amp;ouml;gliche Einschr&amp;auml;nkung der Grundrechte verh&amp;auml;ltnism&amp;auml;&amp;szlig;ig ist, um gegen Urheberrechtsverletzungen und Markenpiraterie vorzugehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei geht es &amp;uuml;brigens keineswegs nur um den illegalen Download von Songs und Filmen aus dem Internet, wie Juristen der Universit&amp;auml;t Washington im Sommer bewiesen. Thema ihrer &lt;a href=&quot;http://rfc.act-on-acta.eu/access-to-medicines&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Tagung&lt;/a&gt;: ACTA und der Zugang zu medizinischer Versorgung.&lt;br /&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/img&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;&lt;/br&gt;</description>
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      <pubDate>Thu, 17 Nov 2011 18:30:00 +0100</pubDate>
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