18.02.2013 - 20:06 Uhr
speedcola
Dann hat man den wohl größten Teil der Truppe, die korrekt ihren Dienst versieht und auch nur zusieht, dass die Brötchen mit nach Hause gehen.
60% des Polizeialltags besteht aus Behördenleben, Schreibkram und Formalitäten. Das wird natürlich intern so umverteilt, dass diejenigen, die dafür "nicht so gemacht" sind, das an andere Kollegen abgeben können.
Und dann gibt es noch die Leute an der Front, die bei einem Ehestreit mit Prügel von den Nachbarn gerufen werden, dazwischen gehen und wenn sie etwas zupacken müssen, stellt der Mann mit der eingeschüchterten Frau als Zeugin Anzeige, hält vielleicht dann noch seinen Gips in die Bildzeitung mit einer wurstigen Schlagzeile.
Alles gibt es! Die Polizei kontrolliert sich auch nicht selbst, es gibt hierfür eigene Abteilung, die vom "Corpsgeist" nur Negatives berichten können. Wenn gedeckelt werden soll, dann vornehmlich gegen die!
Es gibt wichtigere Dinge.
Kultur des Vertuschens?
Hast du eine Ahnung was alles unter den Tepich gekehrt wird? Ich meine hier nicht bei der Polizei.
Ich bin froh, dass es die Jungs überhaupt noch gibt.
arizonadeux sagte:
Eine gute Frage wäre: wie soll man als Bürger eigentlich vorgehen, wenn man bei einem Protest dabei ist und sich von Polizisten falsch behandelt fühlt? Wie kann man agieren, um ein Urteil und/oder eine Entschädigung möglichst wahrscheinlich zu machen, z.B. wegen Körperverletzung oder Sachbeschädigung (Kamera usw.)?
Du solltest dich im Vorfeld damit abfinden, dass eine Gegenanzeige erfolgt und eine Verurteilung wegen dieser Vorwürfe wesentlich wahrscheinlicher ist als eine erfolgreiche Klage deinerseits.
Ansonsten gilt (wie meisten): NICHT mit der Polizei reden, lass das einen Anwalt machen.
https://www.taz.de/!105186/
afrirali sagte:]https://www.taz.de/!105186/
die interessante frage ist ja, ob es in zeiten von zahlreichen amateurfilmern leichter wird, auch polizisten etwas nachzuweisen -- siehe den fall des manns mit dem blauen t-shirt in berlin.
[link=https://www.taz.de/!105186/
Leichter bestimmt. Allerdings ist es natürlich trotzdem schwierig den richtigen Polizisten ausfindig zu machen. Sturmhauben, Helme, Uniform und keine individuelle Kennzeichnung sind da nicht unbedingt die besten Voraussetzungen.
Mandelbrote sagte:
Du solltest dich im Vorfeld damit abfinden, dass eine Gegenanzeige erfolgt und eine Verurteilung wegen dieser Vorwürfe wesentlich wahrscheinlicher ist als eine erfolgreiche Klage deinerseits.
Ansonsten gilt (wie meisten): NICHT mit der Polizei reden, lass das einen Anwalt machen.
Es muß aber trotzdem eine richtige Vorgehensweise geben. Mich damit "abzufinden," daß ich komplett machtlos bin, finde ich zynisch und nutzlos--so einen Ansicht akzeptiere ich nicht.
arizonadeux sagte:
Mandelbrote sagte:
Du solltest dich im Vorfeld damit abfinden, dass eine Gegenanzeige erfolgt und eine Verurteilung wegen dieser Vorwürfe wesentlich wahrscheinlicher ist als eine erfolgreiche Klage deinerseits.
Ansonsten gilt (wie meisten): NICHT mit der Polizei reden, lass das einen Anwalt machen.
Es muß aber trotzdem eine richtige Vorgehensweise geben. Mich damit "abzufinden," daß ich komplett machtlos bin, finde ich zynisch und nutzlos--so einen Ansicht akzeptiere ich nicht.
Lern mal lesen.








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18.02.2013 - 19:52 Uhr
speedcola