izzy_bizzy sagte:
...käme drauf an, ob man für's Praktikum Geld bekam oder nicht. Wenn ich mich hätte versklaven lassen, dann werde ich wohl kaum dem Lehnsherren noch ein Abschiedsgeschenk machen.
Und das gilt auch für den Text. Das Geld bekommt man nciht von den Kollegen. Das heißt, die einzige Rechtfertigung für Kuchen oder nicht ist: "Waren die Kollegehn gute Kollegen oder nicht."
Digital_Data
Wer von dir erwartet, dass du dich, nachdem du dich als billige Arbeitskraft aufgerieben hast, auch noch stundenlang in die Küche stellst, der sollte einmal an seiner Sozialkompetenz feilen.
ein schöner satz.
ich hab' das nämlich auch mal gemacht, obwohl das praktikum scheiße war, die kollegen unhöflich und ein job sowieso nie zur debatte stand...
Was du nach dem letzten Praktikumstag dagegen unbedingt tun solltest: ein großes Stück Kuchen essen. Egal ob selbst gebacken oder gekauft. Das hast du dir jetzt nämlich verdient.
genau.
das faßt den ganzen text auf's schönste zusammen.
:-)
Kuchen wird völlig überbewertet - nicht geschmacklich, sondern als Praktikantengeste. ...
Schöner Satz, und zwar nicht nur auf Praktikanten bezogen, sondern auf die Arbeitswelt insgesamt. In 80 % der Fälle finde ich die Zwangsbekuchung durch Kollegen einfach nur nervig, weil man aus dem Arbeitsablauf gezogen wird bzw. die Extrapause von Vorneherein mit einplanen muss, ob man will oder nicht. Denn der Kuchen ist nicht nur für den Backenden ein (vermutet) notwendiges Übel sondern auch für die Mitesser.
Viel besser ist es, nach Feierabend mit den Kollegen was trinken zu gehen. Dann hat man nämlich niemandem den Tag zerrissen und es kommen nur die mit, die auch wirklich wollen. Und wenn es gut läuft, muss der Praktikant auch nicht bezahlen sondern wird von denen eingeladen, denen er Arbeit abgenommen hat.
23.10.2012 - 19:52 Uhr
JoergAuch
Hä?? Also ich sag mal, wenn das so üblich ist, dass man am letzten Tag einen Kuchen mitbringt, dann macht man das halt so. Wenn man nicht selber backen kann, kann man ja einen kaufen. Ich würde nur dann nichts mitbringen, wenn das Praktikum tatsächlich die Hölle war, man keinen Wert auf ein Zeugnis legt, und ausserdem in einer ganz anderen Branche arbeiten will. Man ahnt gar nicht, wie klein die Welt manchmal ist, und was man sich für Chancen verbocken kann mit so einem Zeug.
Später hat man sein ganzes Leben lang Zeit für so passiv-aggresives Zeug. Ein Praktikum, auch wenn's der letzte Tag ist, scheint mir nicht geeignet. Obwohl ich sagen muss, dass die obige Beschreibung eines Praktikums ziemlich unsymphatisch klingt. Einen Kuchen würde ich trotzdem mitbringen.
23.10.2012 - 22:37 Uhr
vammy
23.10.2012 - 22:43 Uhr
vammy
Aber es gibt so viele komische Traditionen... Z.B. dass man dem Abteilungsleiter/Chef ein teures Geburtstagsgeschenk macht, für das alle Angestellten zusammenlegen. Müsste es nicht auch da umgekehrt sein? Zumal Jefe ja auch mehr verdient.








0
23.10.2012 - 07:24 Uhr
izzy_bizzy