palmer sagte:
genau dieses sozila stigma mein ich. das hatten leute die viel gelesen haben auch mal. ich denke, dass es auch bei gaming nicht anders sein wird. irgendwann ist es einfach so normal, dass es keinen mehr interessiert.
http://gibpfoetchen.wordpress.com/2008/0...
Ich finde deinen Blogeintrag sehr interessant, er wirkt gut recherchiert. Die Studien werde ich noch lesen.
Ich bin da voll auf einer Linie mit dir. Ich ärgere mich über die Killerspiel-Debatte, die nur von den wahren Ursachen eines Amoklaufs ablenken soll. Ich glaube auch, dass gerade Politiker und Medienvertreter oft unsicher sind, weil die diese ganze Szene nicht nachvollziehen können.
Aber genau wie ein bekennender Alkoholiker kann auch ich natürlich keine absolut nüchterne Sicht auf das Thema Computerspiele vertreten. :)
@joni und @palmer
Ich arbeite in einer Bank. Ich habe da mal durch Zufall einer Mitarbeiterin am Schalter gegenüber geäußert, dass ich WoW spiele. Sie war schockiert, hätte das mir nie zugetraut - die Leute die zu ihr an den Schalter kommen und das Spiel spielen, wären alle total fertig, Arbeitslose, Psychos.... Wie Apollyon scheibt, dieses Stigma wird sich erst ändern, wenn es "normal" geworden ist, dass man Computerspielt, also wenn das auch die Rentner in ihrer Jugend getan haben.
Nick_ko sagte:
@apollyon
Ich finde deinen Blogeintrag sehr interessant, er wirkt gut recherchiert. Die Studien werde ich noch lesen.
Danke.
Als ich ihn geschrieben habe, habe ich so gut wie gar nicht recherchiert, aber habe in der Zeit sehr viel Meta-Diskussionen um Spiele und Spiele-Entwicklung verfolgt. Es war halt auch die Zeit, als das Thema "Computerspiel-Sucht gerade die Sau war, die die Medien durchs Dorf trieben. Heutzutage hört man ja sehr viel weniger davon.







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15.06.2011 - 19:39 Uhr
Mischief
ich spreche aus eigener erfahrung, wenn ich sage, dass der suchtfaktor sehr hoch ist. das begründet sich auf verschiedenen punkten.
1. du bist frei in deinen entscheidungen bezüglich zeitmanagment und nähe zu mitspielern. hast du kein bock mehr, machst du die kiste aus..geht dir wer auf den senkel..wird er ignoriert und gut ist. das ist herrlich einfach und unproblematisch.. würd ich mir fürs RL (reallife) auch wünschen.
2. erfolge kommen viel öfter vor und "arbeit" ist meistens von erfolg gekrönt.
3. mit der zeit enstehen richtige freundschaften, man trifft sich evtl sogar mal rl, man redet im TS (teamspeak) und auch hier ist es sehr einfach, problemen aus dem weg zu gehen. hat man kein bock mehr, kiste aus.. telefonanruf oder besuch vortäuschen..etc.
4. die meisten spiele locken mit immer neuem content (spielinhalten) die erobert werden wollen. von nix kommt nix..wer dazu gehören will, muss spielzeit investieren.
das klingt alles recht negativ..aber ich sage ganz klar: ich möchte die zeit nicht missen, die ich vorm pc verbracht habe. mittlerweile spiele ich nur noch ab und zu, aufgehört habe ich im endeffekt, weil in "meinem" spiel die leute nach und nach aufgehört haben und der content kaputt gemacht wurde.
ich habe es mit anderen spielen probiert aber irgendwas hat wohl klick gemacht..es macht einfach nicht mehr soviel spass wie früher.