26.05.2012 - 09:57 Uhr

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"Wir dachten, der Tisch ist sicher einzigartig"

Text: peter-wagner  Fotos: LMU, privat

Studenten und Wissenschaftler an den Unis in Aachen und München haben gleichzeitig und unabhängig voneinander an einem neuartigen interaktiven Arbeitsplatz gearbeitet - die Ergebnisse sind sich verblüffend ähnlich.
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Digital_Data
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2

20.12.2010 - 19:58 Uhr
Digital_Data

Ich wüsste gerne was passiert, wenn isch die Katze auf das Display legt ;-).

Ansonsten hat die Innovation doch ihre Grenzen, deshalb wahrscheinlich die Ähnlichkeit.

Digital_Data

ThomasCrown
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1

20.12.2010 - 20:36 Uhr
ThomasCrown

das sieht nach einem neuen ergonomischen tiefpunkt aus.

asphaltfruehling
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20.12.2010 - 21:04 Uhr
asphaltfruehling

erster gedanke: ein klavier, ein klavier!

zweiter gedanke: das sieht sehr monströs aus. und der verschwörerische blick zum nachbarn im großraumbüro fällt dann auch weg. eher unkommunikativ.
und was mach ich, wenn ich meinen arm nicht so heben kann, dass er senkrecht an der wand was tippt und schiebt? hmpf.

HerrIrgendwoAnders
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20.12.2010 - 21:17 Uhr
HerrIrgendwoAnders

Wirklich neu ist doch nur, dass es sich um gebogene Tische handelt, oder? In der "einfachen" Variante, als glatten Tisch, gibt es ähnliche Projekte inzwischen wohl an jeder Hochschule.
http://forum.golem.de/read.php?29053,153...

Little_Joe
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20.12.2010 - 22:07 Uhr
Little_Joe

Ich finde auch, dass das Ding irgendwie anachronistisch wirkt. So mit den Kameras und Projektoren... Apple hat ja beim neuen MacBook Air bewusst auf einen Touchscreen verzichtet weil sich herausgestekkt hat, dass niemand in der Vertikalen arbeiten will. So sehe ich das...

stirnlappenbasilisk
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4

20.12.2010 - 22:47 Uhr
stirnlappenbasilisk

Mmmh... ein Artikel der sich damit befasst, dass zwei Institutionen unabhängig voneinander jeweils zu einer sehr ähnlichen Lösung gekommen sind.

Und der jetzt Kosmos ist sich mit fünf Kommentaren bisher sicher: Beide haben falsch geplant...

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2

20.12.2010 - 23:03 Uhr
stirnlappenbasilisk

@Digital_Data:
Ganz interessant: Beide Zeigen auf den 'Promovideos und -fotos' dass eine Tasse auf der Arbeitsfläche steht. Von der Katze würde die sich nur durch die Temperatur unterscheiden. Aber wenn der Kaffee noch warm ist...

@TC:
Bei einem Prototypen geht es in erster Linie um die Technik. Ergonomische Verbesserungen lassen sich in der Serienreife umsetzen.

@asphaltfrühling:
Du könntest Ihn verwenden wie Deinen bisherigen PC/Laptop. 1 x einstellen lassen und dann auf der waagerechten Schreiben wie auf einer Schreibmaschine und den senkrechten Teil als Bildschirm verwenden. Die Anmutung eines Klaviers kommt von dem Prototypen.
Ich könnte mir aber vorstellen, dass ein Tetraplegiker mit inkompletter Lähmung zum Beispiel seine 'Tastatur' auf dem waagerechten Bildschirm in Größe und Form schneller seinen motorischen Fähigkeiten anpassen könnte als bei einem handelsüblichen Laptop/PC...

@HerrIrgendwoAnders:
Nicht dass das im Interview nicht extra erwähnt wurde... Außerdem könnte man bei dieser nicht so neuen Variante schnell mal das Textdokument das man gerade nicht braucht in die Senkrechte schieben und auf der Waagerechten seine Zeichnung anlegen etc...

@LittleJoe:
Nur dass man die senkrechte Fläche als Ablagefläche für Dokumente verwenden kann die man gerade nicht braucht und dort auch sortieren kann. Arbeiten kann man auf der waagerechten per berührungsempfindlicher Fläche. Was man auf dem Air weiterhin nicht kann...

Buchtipp? Aber gerne!

Digital_Data
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20.12.2010 - 23:51 Uhr
Digital_Data

@stirnlappenbasilisk

Lebewesen erzeugen ein elektromagnetisches Feld, das dazu benutzt wird. An den S-Bahn-Türen wird zum Beispiel die Verändeurng dieses Feldes durch den Finger registriert, deshalb hilft es nix dauernd zu drücken ;-). Ich nehme an, dass funktioniert ähnlich.

Um sich mal mit dem Ding etwas genauer auseinender zu setzen, einige Anmerkungen.

Ich hasse solche Promotion-Videos die sichtbar mit dem Objekt spielen und nicht arbeiten.

Was ich gerne sehen würde wäre eine tastattur und eine Maus, die über die Oberfläche simuliert wird. Bei sowas noch externe Eingabegeräte zu haben, macht wenig Sinn.

Was eigentlich dazu gehört sind Scanner, Bar-Code-Leser und andere Eingabe-Schnittstellen für Medien z.B. auch webcamartiges, sounderfassung.

Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, dass man Gegenstände einfach auf den Tisch legt und die werden erfasst. Hand auf den Tisch Zugangskontrolle. Artikel auf den Tisch, Verbindung zur Herstellerwebseite. Evtl. auch Eyetracking-System, dass Dinge im Focus klarer/vergrössert darstellt oder aufgrund der Augenbewegung scrollt.

Digital_Data

stullemitbrot
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21.12.2010 - 00:11 Uhr
stullemitbrot

Ich will auch Bend Invaders spielen!

stirnlappenbasilisk
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21.12.2010 - 09:11 Uhr
stirnlappenbasilisk

@Digital_Data:
'Um sich mal mit dem Ding etwas genauer auseinender zu setzen, einige Anmerkungen:'

Was ist bei dem Tisch denn anders als etwa beim iPhone?

Das iPhone funktioniert unter anderem kapazitiv, also über eine Art elektrischen Sensor. Wir haben hier bei uns eine Acylglasplatte, die von der Seite mit Infrarotlicht geflutet wird. Sobald man die Platte berührt, wird das Licht nach unten gestreut und von einer Kamera mit Infrarotfilter aufgenommen. Durch den Filter bekommt man in einem ansonsten schwarzen Bild immer an den Stellen einen weißen Punkt, die der Nutzer berührt. Diese Punkte und ihre Bewegungen werden dann im Computer verrechnet.


also kein elektromagnetisches Feld... ;)

Den Rest den Du Dir vorstellen kannst gibt es tatsächlich auch schon im microsoft surface.



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peter-wagner

ist jetzt-Mitarbeiter und hat diesen Beitrag verfasst.


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