Und ich dachte: "Oh nein, bald verlässt sie Papa und mich wegen dieses Typens!"
Seitdem habe ich eine Bon-Jovi-Schmalz-Pop-Sänger-Phobie. x)
mein vater gehört grob in die erste kategorie (spielt immernoch schlagzeug in einer rock band) und bei mir hat das keine gegenreaktion ausgelöst, sondern das genaue gegenteil. ich fand und finde seine alten lieblingssongs super.
nicht alle rebellieren immer und in allen belangen gegen die eltern.
aber gut so ist das halt mit dem pauschalisieren. kann nicht auf jeden zutreffen. trotzdem wäre zumindest irgendeine studie als quelle nicht verkehrt gewesen.
joni sagte:
tut mir leid, herr fuchs. aber was sind deine quellen? ...
trotzdem wäre zumindest irgendeine studie als quelle nicht verkehrt gewesen.
äh, joni, ich glaub, das sollte lustig sein.
joni sagte:
tut mir leid, herr fuchs. aber was sind deine quellen?
mein vater gehört grob in die erste kategorie (spielt immernoch schlagzeug in einer rock band) und bei mir hat das keine gegenreaktion ausgelöst, sondern das genaue gegenteil. ich fand und finde seine alten lieblingssongs super.
nicht alle rebellieren immer und in allen belangen gegen die eltern.
aber gut so ist das halt mit dem pauschalisieren. kann nicht auf jeden zutreffen. trotzdem wäre zumindest irgendeine studie als quelle nicht verkehrt gewesen.
ach, auf jetzt.de sind deratige artikel sonst immer wissenschaftlich fundiert? krass, ich dachte z.b. bisher, dass all diese sachen wie teste-welcher-xy-typ-du-bist eher nur unterhaltung sind.
Der Teenager, der die Plattensammlung des Beat-Opas durchstöbert, die Sachen besser findet, als den ganzen zeitgemässen Kram und sich wundert, warum die Mädels seine Pink-Floyd-Sammlung irgendwie komisch finden.
Oder das Jugend-Musiziert-Mädel, das von den Ellis schon mit drei an die Violine getrietzt wurde, dann Musik studiert, aber komischerweise keine gleichaltrigen Freunde hat.
Der Typ, der die gleiche Schützenfest-Balla-Mucke hört, wie seine Eltern, die ebenfalls Musik nur beim Tanzen oder beim Autofahren wahrnehmen und einem die Nächte versaut, weil er später im Studium mit seinen BWL-Kumpanen immer noch in die schlimmste Landei-Disko abstartet.
Und was die amusikalischen Eltern angeht: Das sin mE meistens ehemalige Mainstream-Leute, die sich irgendwann von der Musik verabschiedet haben, aber als Jugendliche durchaus noch informiert waren. Aber nicht aus Interesse an der Musik, sondern einfach, um dazu zu gehören. Ich glaube, diese Gruppe neigt am ehesten dazu, sich selbst zu reproduzieren. Im Extremfall kommt dann ein Szenepolizist da bei raus, der zwar alles kennt, aber wegen mangelnder musikalischer Vorbildung Bauchgefühl und echte musikalische Qualität nicht auseinaderhalten kann.
la_seduzione sagte:
Als ich noch Kind war (muss da so um die 9, 10 gewesen sein), stand meine Mutter total auf Bon Jovi.
Und ich dachte: "Oh nein, bald verlässt sie Papa und mich wegen dieses Typens!"
Seitdem habe ich eine Bon-Jovi-Schmalz-Pop-Sänger-Phobie. x)
Früher, also ganz früher, da haben Bon Jovi ganz passablen Stadion-Rock gemacht. Ein wenig wie KISS, nur mit weniger Tinnef. Aber zu jener Zeit war selbst ich noch ein Kind.
nicht alle menschen, die musik studieren haben irgendein musikalisches kindheitstrauma. und ja, ich gebe zu mich persönlich betroffen zu fühlen.







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02.09.2010 - 18:49 Uhr
klinsmaus