26.05.2012 - 09:56 Uhr

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Schluss gemacht: Wladislaw und Olga

Text: wlada-kolosowa

Unsere Autorin hat ihre Eltern gefragt, warum sie sich vor 18 Jahren getrennt haben. Sie kommen beide aus Russland und waren fünf Jahre lang verheiratet. In der neuen Folge der Schlussmach-Kolumne erzählen beide vom Ende ihrer Liebe.
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himberry
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Mag ich Mag ich nicht

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12.08.2010 - 22:14 Uhr
himberry

JoergAuch sagte:
littlejohn sagte: diese Froschgeschichte wird zwar oft wiedergekaut ist aber ein Mythos...hab ich gelesen zumindestSollte man mal ausprobieren! Bin mir auch nicht sicher, ob sie stimmt.Ansonsten: Eigentlich schade, dass die beiden es nicht geschafft haben, irgendwann gemeinsam den Absprung aus der Gefriertruhe zu wagen. Scheinen doch beides intelligente Menschen zu sein.




der rote Daumen war für den Frosch.

zaangalewa
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15.08.2010 - 06:44 Uhr
zaangalewa

Schöne Sprache in einer ums Leben beschissenen story. Warum konnten sie nicht einfach sagen: "Wegen Dir - Prinzesschen - wegen Dir wollten wir die Brücke verpassen und uns finden - nun bist Du da und wir sind froh darüber. Das Gute - der Puls des Lebens - aus dieser Zeit: Das bist Du!"

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Mag ich Mag ich nicht

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15.08.2010 - 07:54 Uhr
zaangalewa

smilingantichrist sagte:
Sry, irgendeiner muss ja hier mal den Bösewicht spielen: Die Mutter in dieser Geschichte ist einfach egozentrisch und egoistisch, feige und unreif. Mag ihre Entscheidung vielleicht auch die gewesen sein, die am Ende hat kommen müssen, sie kam jedoch in der Mitte, ohne Kampf um die eigenen Bedürfnisse, ohne Drama. Aber das Schärfste ist ja das Kind ohne etwas vorher zu sagen mitzunehmen. Und dann das Nachkarten, brrr, diese Frau ist übel.


Ein seltsamer Kommentar - Wenn ich das richtig sehe, dann ist der "Realist" (sprich: Überlebensgarant für das Kind) in dieser Geschichte die Mutter und nicht so sehr der Vater. Leben heisst nicht einfach nur tagein tagaus vor sich hinvegetieren bis einen schließlich das Ende einholt. Leben braucht lebenswerte Perspektiven, braucht lebenfrohe Impulse braucht Leben in jedem - hoffentlich liebevollen - Augenblick des Lebens.
Ich hab ein wenig den Verdacht, dass die übermächtige Flasche Wodka - die extrem tödliche und scheinbar unheilbare Krankheit ganz Russlands - notwendigerweise hier weggeschwiegen wird. Flucht und Neuanfang statt im Trüben Ersaufen scheint mir durchaus eine bessere Perspektive - eigentlich sogar die einzige Perspektive weil praktisch jede Alternative besser ist als diese Alternative.
Immerhin dringt die Stimme der Tochter heute bis an unser Ohr - äh: Auge - und könnte genausogut in ein "wärmendes" Schnapslas stieren. Auch das ist der Mensch wenn er nicht fragen kann: "Was ist der Mensch?" und als Mensch handeln kann.

JoergAuch
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15.08.2010 - 13:54 Uhr
JoergAuch

himberry sagte:
der rote Daumen war für den Frosch.

Ach so. :-)

Keine Angst, ich mache das Experiment nicht wirklich.

olympe
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17.08.2010 - 18:00 Uhr
olympe

Danke an die Autorin! Das war ein Text, den ich sehr gern gelesen habe!



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wlada-kolosowa

ist jetzt-Mitarbeiterin und hat diesen Beitrag verfasst.