15.08.2010 - 07:54 Uhr
zaangalewa
smilingantichrist sagte:
Sry, irgendeiner muss ja hier mal den Bösewicht spielen: Die Mutter in dieser Geschichte ist einfach egozentrisch und egoistisch, feige und unreif. Mag ihre Entscheidung vielleicht auch die gewesen sein, die am Ende hat kommen müssen, sie kam jedoch in der Mitte, ohne Kampf um die eigenen Bedürfnisse, ohne Drama. Aber das Schärfste ist ja das Kind ohne etwas vorher zu sagen mitzunehmen. Und dann das Nachkarten, brrr, diese Frau ist übel.
Ein seltsamer Kommentar - Wenn ich das richtig sehe, dann ist der "Realist" (sprich: Überlebensgarant für das Kind) in dieser Geschichte die Mutter und nicht so sehr der Vater. Leben heisst nicht einfach nur tagein tagaus vor sich hinvegetieren bis einen schließlich das Ende einholt. Leben braucht lebenswerte Perspektiven, braucht lebenfrohe Impulse braucht Leben in jedem - hoffentlich liebevollen - Augenblick des Lebens.
Ich hab ein wenig den Verdacht, dass die übermächtige Flasche Wodka - die extrem tödliche und scheinbar unheilbare Krankheit ganz Russlands - notwendigerweise hier weggeschwiegen wird. Flucht und Neuanfang statt im Trüben Ersaufen scheint mir durchaus eine bessere Perspektive - eigentlich sogar die einzige Perspektive weil praktisch jede Alternative besser ist als diese Alternative.
Immerhin dringt die Stimme der Tochter heute bis an unser Ohr - äh: Auge - und könnte genausogut in ein "wärmendes" Schnapslas stieren. Auch das ist der Mensch wenn er nicht fragen kann: "Was ist der Mensch?" und als Mensch handeln kann.
himberry sagte:
der rote Daumen war für den Frosch.
Ach so. :-)
Keine Angst, ich mache das Experiment nicht wirklich.







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12.08.2010 - 22:14 Uhr
himberry
der rote Daumen war für den Frosch.