Purcell sagte:
Wer a priori mit der Einstellung studiert, daß sein Abschluß sowieso nicht arbeitsmarkttauglich sein werde, disqualifiziert sich meiner Meinung nach für jedes Gespräch über Hochschulpolitik. Eigentlich für jedes Gespräch über Geld, Gesellschaft und Moral im Allgemeinen.
Naja mit manchen Studiengängen kann man echt nicht erwarten groß auf dem Arbeitsmarkt was zu reissen, und trotzdem bewerben sich etliche, also für den Arbeitsmarkt eigentlich zu viele für solche brotlosen Studiengänge. Sollte man die abschaffen? Und wie siehts mit Forschung, speziell Grundlagenforschung aus? Nicht wichtig für den Markt, also disqualifiziert?
Wenn es so etwas wie Moral- und Gesellschaftsforschung geben würde, man denke an Philosophie und Sozialwissenschaften,... ei ei ei, die haben ja keine Ahnung.....
Außerdem erarbeitet er ja seinen eigenen Lebensunterhalt mit dem was er während seines Studium gelernt hat.
Sondern ich habe nur Kritik dagegen ausgesprochen, daß jemand unmotiviert und aus träumerischen Selbstverwirklichungsideen irgendsowas studiert, ohne dieses Studium als Weg zum existenzsichernden Beruf zu begreifen. Und dann auch noch meint, ein Anrecht auf die Finanzierung dieser 4 oder 5 Jahre zu haben.
Genau wie diese Leute, die sich ärgern beim Schwarzfahren erwischt worden zu sein, weil sie es nicht "einsehen" dafür zu bezahlen. Meine Güte, dann sollen sie halt zu Fuß gehen!
Wenn eine Leistung etwas kostet und man zugestimmt hat, diese Leistung in Anspruch zu nehmen, muss man eben auch die Kosten dafür tragen. Das ist doch wirklich nicht so schwer.
01.07.2010 - 21:36 Uhr
jushi
Über sowas kann ich mich echt aufregen…
jushi sagte:
Genau wie diese Leute, die sich ärgern beim Schwarzfahren erwischt worden zu sein, weil sie es nicht "einsehen" dafür zu bezahlen. Meine Güte, dann sollen sie halt zu Fuß gehen!
Wenn eine Leistung etwas kostet und man zugestimmt hat, diese Leistung in Anspruch zu nehmen, muss man eben auch die Kosten dafür tragen. Das ist doch wirklich nicht so schwer.
Naja wenn der Schaffner einen nicht rausschmeisst, obwohl er einen beim Schwarzfahren erwischt hat und er seine Strafgebühr nicht zahlen will, ist das auch irgendwo witzlos.
Ich kann das zwar gerade nicht dem Text entnehmen, aber wenn ich dem Mann einfach mal unterstelle, dass er damit gerechnet hat, mit seiner Aktion auf Probleme/Widerstand zu stoßen, dann empfinde ich (persönlich) diese zumindest als eine interessante Form des Protests und nicht nur als naiv.
Wenn einer sein Studium nicht bezahlen mag/kann, soll er halt laufen... ne Ausbildung machen. So friss oder stirb mäßig? Das hat so n bisschen was von wenns dir in Deutschland nicht passt, geh halt wo anders hin. Oder wenn einer seinen Job behalten mag, soll er halt nicht während der Arbeitszeit auf jetzt.de surfen.
@purcell:
"ernsthaft und erfolgreich" ... ein ehrenwertes Anliegen, nehm ich mir zu jedem Semesterbeginn vor. Wieviele Menschen können aber ehrlich von ihrem Beruf sagen, dass diese Attribute auf sie zutreffen? Und wieviele haben mit Anbeginn ihres Germanistikstudiums ein klares Berufsbild vor Augen? Und wer studiert nur aus finanziellen Gründen, ohne Selbstverwirklichung?
genau das ist meine meinung, ja. friss oder stirb. wer meint er eigentlich, wer er ist? tausende anderer studenten nehmen nebenjobs an, damit sie studiengebühren zahlen können.
"ein studium darf nicht vom geldbeutel abhängig sein..." wo lebt dieser mann? geh mal ins ausland, dann wirst du sehen, wieviel dort das studium kostet.
jushi sagte:
Mein Gott, ist es so schwer sich an ein paar Regeln zu halten? Studieren kostet Geld, das wusste er doch auch schon vorher. ... Wenn eine Leistung etwas kostet und man zugestimmt hat, diese Leistung in Anspruch zu nehmen, muss man eben auch die Kosten dafür tragen. Das ist doch wirklich nicht so schwer.
Maxens Argumentation ist ziemlich blöd - das ist wahr. Die Immatrikulationsgebühren hat er ja auch gezahlt. Aber der Studiengebührenboykott an der HfbK war schon sinnvoll. Er hat nur nicht die nötige Masse erreicht.







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01.07.2010 - 19:50 Uhr
Purcell