26.05.2012 - 09:52 Uhr

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Mädchen, wie läuft's mit der Brustkrebs-Selbstdiagnose?

Text: fabian-fuchs

Immer zum Wochenende: Jungs fragen Mädchen fragen Jungs. Weil manches kapiert man einfach nicht, bei denen
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MorbusBahlsen
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08.06.2010 - 22:04 Uhr
MorbusBahlsen

Und wie begründest du die selbstgewählte Grenze "20"? Warum ist das darunter unwichtig, das darüber schon? Ist man bis "20" kein Mensch, der krank werden könnte oder sterben könnte? Warum nicht 25? Warum nicht 17,254396?

Eben. "Damals" wurden eben nur wenige und nicht "viele" (d.h. für mich auch mehr als die Hälfte aller)... "sehr alt". Ein paar ja, aber das Gros blieb vorher auf der Strecke. Aber wollen wir das jetzt wirklich so aufdröseln? Grad jemandem der von Statistik ein bisschen Ahnung hat hätte ich ein so plumpes Beispiel nicht zugetraut. Bringt uns in der Diskussion nämlich nicht weiter, ich denke, jeder inklusive mir mittlerweile hat kapiert, wie das mit der Lebenserwartung zu interpretieren wäre. Wenn das zur Diskussion stünde.

chocolatecat
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08.06.2010 - 23:01 Uhr
chocolatecat

äh also sorry dass ich das fass "lebenserwartung" aufgemacht hab, ich wollte doch nur wissen, ob dd meinte, dass in natürvölkern kein brustkrebs vorkommt, oder ob die das lediglich nciht wissen, dass sie brustkrebs haben (er sagte sowas wie das ist dort nicht bekannt oder die kennen das da nicht oder sowas). muss man ja nciht zwingend weiterdiskutieren.

MorbusBahlsen
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08.06.2010 - 23:23 Uhr
MorbusBahlsen

Ich finde, was du sagen wolltest, kann man durchaus auch an der Größe "Lebenserwartung" erkennen, insofern war das eigentlich nicht schlimm meiner Meinung nach. Und so hitzig ist unsere Diskussion hier jetzt auch wieder nicht... ein paar Beiträge sind doch schnell gelesen.

Digital_Data
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08.06.2010 - 23:46 Uhr
Digital_Data

@Jericho4321 @MorbusBahlsen und @chocolatecat

Sehr gut erklärt Jericho und Danke dafür. Man kannes ja recht schön an deutschen Mädchen festmachen, die heute geboren werden. Die Lebenserwartung eines deutschen Mädchens, das heute geboren wird, beträgt ca. 81 Jahre. Aber 50 % dieser Mädchen werden 100 Jahre alt. Das erscheint mir eine viel aussagekräftigere Größe zu sein. 50 % der Menschen werden mindestens x Jahre alt.

Wie gesagt, ich habe das im Fernsehen gesehen in einer längeren Betrachtung zu Brustkrebs mit einem Ausflug zu Naturvölkern, kann ich schlecht angeben, man findet aber recht schnell Links dazu (z.B. Zeit Online). Es gibt mittlerweile druchaus Naturvölker über die die Wissenschaft sehr viel weiß.

Der_Digital_Data (jetzt in 3D)

MorbusBahlsen
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09.06.2010 - 00:00 Uhr
MorbusBahlsen

Den Bogen zurück zur Brustkrebsvorsorge hast du damit aber noch nicht ganz gespannt, Digi...

Jericho4321
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09.06.2010 - 13:19 Uhr
Jericho4321

MorbusBahlsen sagte:
Und wie begründest du die selbstgewählte Grenze "20"? Warum ist das darunter unwichtig, das darüber schon? Ist man bis "20" kein Mensch, der krank werden könnte oder sterben könnte? Warum nicht 25? Warum nicht 17,254396?

Eben. "Damals" wurden eben nur wenige und nicht "viele" (d.h. für mich auch mehr als die Hälfte aller)... "sehr alt". Ein paar ja, aber das Gros blieb vorher auf der Strecke. Aber wollen wir das jetzt wirklich so aufdröseln? Grad jemandem der von Statistik ein bisschen Ahnung hat hätte ich ein so plumpes Beispiel nicht zugetraut. Bringt uns in der Diskussion nämlich nicht weiter, ich denke, jeder inklusive mir mittlerweile hat kapiert, wie das mit der Lebenserwartung zu interpretieren wäre. Wenn das zur Diskussion stünde.


Naja, kein Grund grob zu werden ("plumpes Beispiel"). Natürlich war die 20 willkürlich gewählt, hab ich ja auch gesagt. Es ging mir nur um einen Zeitpunkt, zu dem sowoh die Kindersterblichkeit als auch erste Alterserscheinungen so weit wie möglich ausgeschlossen sind. Außerdem ist es ja als Mensch mit Statistik-Erfahrung mein Anliegen, zu vereinfachen und Prinzipien zu verdeutlichen. Deswegn bin ich da jetzt nicht in die komplexen Tiefen abgestiegen.
Allerdings hast du Recht, dass diese Diskussion off-topic ist/war und deswegen schleunigst beendet gehört. Bogen zurück zu Brustkrebsvorsorge: Es gibt Statistiken, welche einen negativen Effekt von zu viel Vorsorge belegen könnten. Aber erstens sind solche Zahlenspiele immer mit Vorsicht zu genießen, und zweitens ist die Abwägung zwischen (durch die Vorsorge) geretteten und geschädigten Frauen mehr als schwierig und wird wohl noch ziemlich lange ein heißes Diskussionsthema bleiben.
Meine Meinung: Wenn Vorsorgeuntersuchung, dann gründlich! Wenn es geht, bei Verdacht Gewebeuntersuchung vor Behandlung. Und schließlich: Diagnoseverfahren verbessern, um die false-positive-Rate zu senken.

MorbusBahlsen
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09.06.2010 - 16:17 Uhr
MorbusBahlsen

Ok, damit kann ich mich einverstanden erklären. Denn ich finde auch, anhand der gegebenen Fakten abzuwägen ist die einzige Möglichkeit, wie wir das Dilemma halbwegs zufriedenstellend (mit einer und aufgrund einer wissenschaftlichen Fakten-Basis) lösen können. Dabei dürfen wir uns aber nichts vormachen, insofern nämlich, dass es sowohl mit und ohne Vorsorgeuntersuchungen Fälle geben wird, die es nicht gegeben hätte, wäre die andere Variante Stand der Dinge.

querspieler
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09.06.2010 - 16:40 Uhr
querspieler

Ioana hat das glaub ich viel weiter vorne schon mal gesagt: Die Sache hat eben den statistischen/geselllschaftlichen Aspekt und den persönlichen. Oder konkret die Frage: Was bedeutet das für eine Frau (bzw. generell für jeden), soll man nun Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen oder lieber nicht?
Ich glaub eine ganz gute Daumenregel ist: Wer sich Sorgen macht, oder Fälle in der Verwandtschaft hat, sollte möglichst. Wer so ein "mir passiert schon nichts"- oder "das würde ich nicht aushalten zu wissen, da ist was"-Typ ist, braucht kein schlechtes Gewissen zu haben, nicht zu gehen. Und sich zu informieren über das Risiko und die Effektivität der Untersuchungen und mit dem Arzt seines Vertrauens zu reden kann nie schaden...

Digital_Data
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09.06.2010 - 16:58 Uhr
Digital_Data

Besonders wichtig erscheint mir, die False-Positiv-Rate zu kommunizieren. Dann kann man zumindest eine vernünftige Entscheidung treffen.

Eine Studie die ich gerne mal sehen würde, wäre folgende Aufstellung. Wenn eine Krebsbelastung durch Verwandte besteht, wie verhält sich die Krankheitsdiagnostik in Bezug auf das Alter bei den Nachfahren. Ich habe nämlich den Eindruck, dass Kinder am gleichen Krebs deutlich früher erkranken, als die Eltern. Das wäre zum einen interessant zu prüfen ob dem so ist und wenn ja zu ermitteln, warum ? Die Frage nach selbstprophezeihender Diagnose ist da nicht so weit entfernt.

Der_Digital_Data (jetzt in 3D)

MorbusBahlsen
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09.06.2010 - 17:10 Uhr
MorbusBahlsen

Digital_Data sagte:
Besonders wichtig erscheint mir, die False-Positiv-Rate zu kommunizieren. Dann kann man zumindest eine vernünftige Entscheidung treffen.

Jein. Die false-positive-Rate welcher Untersuchung? Mit welchem Nutzen? Und welche Entscheidung sollte man (wer) danach fällen?



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