@ein_oxymoron:
du bist jedenfalls der erste mensch in meinem leben, der mich so bezeichnet hat. denk mal drüber nach. ich wünsche dir alles gute!
matstef sagte:
@ein_oxymoron:
du bist jedenfalls der erste mensch in meinem leben, der mich so bezeichnet hat. denk mal drüber nach. ich wünsche dir alles gute!
Aber nicht der letzte. Du legst hier tatsächlich Blockwart-Mentalität an den Tag. Aber bitte, jeder wie er will. Die anderen werden wissen, wie sie damit umgehen wollen.
querspieler sagte:
Ich find ja dieser Text hat erstaunlich breitgestreute Antworten provoziert, um es mal positiv auszudrücken.
dabei schildert er erst mal ein zutiefst persönliches Erlebnis, über das ich nicht urteilen wollte.
Da trifft jemand einen Entschluss und ein in letzter Minute eintreffendes schicksalhaftes Ereignis wirft diese Pläne über den Haufen, da gibt's eigentlich nichts zu diskutieren, könnte man selbst natürlich anders sehen oder handeln, aber ich seh da den Ansatzpunkt für die zum Teil recht harsche Kritik nicht.
Die Geschichte gibt auch zu wenig Details her, um da als (Hobby- oder Profi-)Gynäkologe, Auswanderungsspezialist oder Schicksalsbezwinger Ratschläge geben zu können.
Trotzdem könnte man natürlich über verschiedenes diskutieren: Einerseits das radikale Aufgeben allen Besitzes, auf der anderen Seite aber wohl die Sicherheit des Jobs behalten; mir kommt auch der Brief komisch vor, hätte gedacht, dass solche Mitteilungen grad nicht per Brief kommen und warum nachdem hoffentlich alles gut gegangen sein wird, der Plan so aus dem Fokus geraten ist.
ja, der Artikel polarisiert wohl. Warum auch immer. Bei mir, weil ich nicht genau weiß, was daran bewundernswert ist, alles auf einen Koffer zu reduzieren (und noch Sachen zu den Eltern zu bringen und die Wohnung komplett (unter) zu vermieten).
Das mit der schriftlichen Mitteilung des Befundes ist auch etwas fragwürdig und es ist auch ziemlich dramatisch textlich inszeniert. Für gewöhnlich, wenn man auf einen schwierigen Befund wartet, verschiebt man eine Auswanderung, auch wenn sie noch so fix ist. Oder aber man verlagert das Ganze ins Ausland.
Es ist definitiv ein Auswandern mit doppeltem Netz und Boden und so. Weil sie ja ihre Arbeit behält und darüber auch schnell wieder ein soziales Netz aufbauen kann.
Was mich aber wirklich stört, ist, dass hier über das Krankheitsbild so generell gar nicht aufgeklärt wird. Und da bin ich froh, dass "Gynaekologe" Schleichwerbung oder auch nicht gemacht hat. Denn es ist wirklich so, dass viele Mädchen und Frauen und auch Männer viel zu wenig Ahnung über dieses Thema haben. Und dann kommt es bei Befund gerne zu Panikreaktionen, die gar nicht nötig wären, würde mehr Aufklärung bestehen.
Ich hab kein Problem mit der medizinischen Aufklärung, ganz im Gegenteil. Ich glaub aber, das diese Geschichte dafür nicht viel hergibt.
Ich bin mir sicher, dass es genügend Themen gäbe, wo seriöse Informationen dringend nötig wären, aber das müsste halt auch ein wenig redaktionell aufbereitet sein.
diedrossel sagte:
ich kann die entscheidung sehr gut nachvollziehen. da kann man zehnmal sagen, dass es nur eine zellveränderung ist blabla und dass es auch in spanien gute ärzte gibt blabla, das wäre mir in dem moment nicht wichtig. ich hätte das gefühl, dass ich meinem körper nicht mehr trauen kann, dass er mich im stich lassen könnte - wenn man es gewohnt ist, dass man machen kann, was man will, insofern man es nur genug will - da kann so eine erfahrung schon einiges ins wanken bringen. und dann so einen neuanfang wagen, der schon kraft und auch sorglosigkeit braucht? da muss man schon ein guter verdränger sein.
weniger Verdränger als um so mehr Realist. Verdrängen sollte man da gar nix, sondern sich eben genau informieren. Eine Zellveränderung ist noch lange kein Todesurteil. Wir sprechen hier von möglichem Gebärmutterhalskrebs und selbst wenn eine Zellveränderung bösartig ist, heisst das auch noch nicht gleich Krebs-im-Endstadium. Und solange das so ist, ist das wirklich kein extrem großer Eingriff. Dass der Eingriff unangenehm ist, und was er psychologisch auslösen kann, lasse ich mal aussen vor, denn das ist wirklich sowas von individuell unterschiedlich.
09.03.2010 - 12:12 Uhr
octopussy
querspieler sagte:
@octopussyIch hab kein Problem mit der medizinischen Aufklärung, ganz im Gegenteil. Ich glaub aber, das diese Geschichte dafür nicht viel hergibt.Ich bin mir sicher, dass es genügend Themen gäbe, wo seriöse Informationen dringend nötig wären, aber das müsste halt auch ein wenig redaktionell aufbereitet sein.
Die Geschichte an sich gibt vielleicht nicht so viel her. Aber das Thema an sich, das gesundheitliche würde sehr viel hergeben. Aber darum gehts ja auch nicht. Es geht nicht um Aufklärung im gesundheitlichen Bereich, sondern es geht um eine plakative Geschichte, die Leser zieht und dramatisch und krass klingt.







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08.03.2010 - 23:48 Uhr
matstef
mit einer, die mich als "blockwart" bezeichnet, kann ich nicht befreundet sein! frag dich mal, ob du mit jemandem befreundet sein wolltest, der dich so bezeichnet!