26.05.2012 - 10:39 Uhr

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"Das hat es vorher nicht gegeben": Über das Dauermarketing für Kinofilme

Text: peter-wagner  Fotos: dpa, privat

Der neue Tarantino-Film war monatelang so präsent - man glaubt ihn schon auswendig zu kennen. Petra Schwuchow ist Spezialistin für Film-PR. Ein Gespräch über den Werbe-Overkill.
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soylentyellow
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Mag ich Mag ich nicht

-1

19.08.2009 - 22:13 Uhr
soylentyellow

Tarantino - das ist an mir vorbeigegangen. Brüno aber nicht, das fing an mit der International Herald Tribune über den Rausschmiss bei der Milan Fashion Week und gipfelte dann daran dass bei Saturn auf allen Flachbildfernsehern Promo für den Film lief.

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-2

19.08.2009 - 23:32 Uhr
soylentyellow

Wieso heißt der Titel eigentlich "Ingenious Basterds" und nicht "Ingenious Bastards" mit a?

Dumm ist nur wenn die PR Maschinerie zwar schon angelaufen ist aber der Film in Deutschland noch nicht im Kino angelaufen ist - das verleitet zum herunterladen - was außerdem den Vorteil der Originalsprache bringt.

vigezzo
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0

19.08.2009 - 23:49 Uhr
vigezzo

Der Film heißt Inglorious (!) Basterds. Die FAZ hat heute geschrieben dass sich Tarantino da einen Witz wegen seiner Legasthenie erlaubt habe. Ich selbst hab es eigentlich mehr als schriftliche Umsetzung irgendeines amerikanischen Dialektes (Südstaaten?) verstanden... aber war nur so eine Vermutung.

vyvienn
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-2

20.08.2009 - 09:18 Uhr
vyvienn

Noch schlimmer: der Film heisst "Inglourious Basterds", und das ist ziemlich sicher kein Südstaaten-Dialekt (also bitte!). Dass es schon wieder ein Nazifilm ist, und dazu noch von Tarantino, sind zwei Gründe genug, mir diesen Quatsch nicht anzutun.

fyra
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1

20.08.2009 - 10:15 Uhr
fyra

ich finde den ausverkauf von horst schlämmer gerade viel schlimmer. dass sie ganze sendungen mit ihm füllen (wozu nochmal? ähm. das is doch wie ein planspiel - null konsequenzen für die realität) und dieser unsäglichen nervensäge alexandra wiewarihrnamenochmal.
solche PR versteh ich nicht.

kleinerheiner
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-2

20.08.2009 - 10:22 Uhr
kleinerheiner

Gähn. Sommerloch. Und gleichzeitig im Feuilleton der SZ genau heute wieder ein riesger Kniebe-Aufmacher zu genau diesem Film in dem genau: Nichts neues steht. Ich kenn den Film inzwischen auch auswendig.

ruebezahl
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-2

20.08.2009 - 11:42 Uhr
ruebezahl

den film werd ich mir wohl anschauen, irgendwann. großes interesse hab ich nicht, u.a. wegen des werbeoverkills und der tarantino-fresse überall. eine wirklich tolle rezension des streifens gibts hier. kernsatz: "der film ist langweilig." was auch schon auf "death proof" zutraf. ebenso lesenwert: dieser artikel.

air_kaviar
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2

20.08.2009 - 15:55 Uhr
air_kaviar

der overkill kommt doch auch daher, dass viele redaktionen aus kostengründen die meldungen direkt von den PR-agenturen übernehmen. ist billig und verschreckt garantiert keine anzeigenkunden.

joni
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2

20.08.2009 - 16:54 Uhr
joni

also ich hab nix mitgekriegt von nem pr overkill...

Typofix
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1

20.08.2009 - 18:44 Uhr
Typofix

Der Autor hat das Gefühl, Inglourious Basterds ungesehen schon auswendig zu kennen? Das ist bei einem Tarantino-Film doch gar nicht möglich.

Abgesehen davon halte ich intensive PR für neue Filme auch nicht für falsch. Es ist der kollabierenden Kinoindustrie doch nur zu wünschen, dass die Leute wieder öfter ins Kino gehen. Und Marketing ist nun einmal der einzige Weg.



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peter-wagner unbekannt

peter-wagner

ist jetzt-Mitarbeiter und hat diesen Beitrag verfasst.


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