Und hat er nicht auch noch seine eigene Bookingagentur? Also, ich würd nicht sagen, dass da irgendwas am Scheitern ist.
Man kriegt halt Kinder, dreht die Musik beim Autofahren leiser, weil man sich sonst beim Einparken nicht konzentrieren kann, isst nicht mehr jede dahergelaufene Bratwurst, sieht den Geheimratsecken beim Wachsen zu - so läuft das eben.
Ich fand immergut immer gut.
31.05.2009 - 20:10 Uhr
fyra
Tzz.
man kann den organisatoren blind vertrauen, finde ich.
und das ist schön.
die ganze stimmung dort ist einfach nur toll.
so herzlich.
so offen.
und dieses ganze gemecker hier von wegen endlich tot.... boah.
diese leute, die immer nur um des kritisierens willen kritisieren.
zum kotzen. habt ihr eigentlich sonst nichts zu tun?
ja klar, ihr habt die weisheit mit löffeln gefressen und seid so scheißcool, dass es beinahe schon weh tut. logisch.
kommt mal wieder runter.
und wie es weitergeht, wissen die veranstalter selbst noch nciht.
mirko soll ja jetzt wahrscheinlich das booking machen.
vielleicht wirds ja was.
sind ja genug leute. vielleicht können die ja kempers ausstieg wirklich auffangen. ich würds mir wünschen.
Naja, wenn ich die letzten Jahre unter einem Stein gelebt hätte, hätte das Immergut sicher auch eine lange Liste von Neuentdeckungen für mich bereitgehalten. So musste ich dieses Jahr leider passen...:P
Ich fürchte auch, vor lauter Euphorie hast Du den Sinn den Zusammenhang zwischen Artikel und Kommentaren nicht ganz verstanden. Die bestanden nämlich hauptsächlich aus Vermutungen, warum einer der Veranstalter über sein eigenes Publikum meckert..
Zum Thema: ich war zwischen 2004 und 2006 da und habe im letzten Jahr auch einen Anstieg am Idiotenanteil feststellen müssen.
Was die neue, unübersichtliche Musikwelt angeht hört es sich aber leider so an, als wäre "Kemper" mit der größeren Bandbreite guter Bands durch technischen Fortschritt überfordert und vergesse dabei, dass gerade die unfreiwillige Limitierung (die für die meisten Bands auch alles andere als vorteilhaft war) für die "tolle" kleine Indieszene der 90er und Beginn der 00er verantwortlich war.
Wie es anders geht, zeigt der Hauptverantwortliche des Haldern, der immer noch genau das macht, was Herr Kempf sich offenbar nicht mehr traut: Bands entdecken, lieben lernen, und einladen.
Im Hinblick auf die Bufallo Tom-Sache muss sich Kemper übrigens irren: das Haldern ist immer Anfang August, also ist eine Überschneidung kaum möglich.
ist mir im nachhinein auch aufgefallen, dass ich da vor lauter euphorie etwas am thema vorbeigeredet habe.
gut.
solang ich das noch selbst merke...
aber dafür kann ich nichts. ich hab einfach zu viel drüber gehört in den letzten tagen. zu viele gespräche geführt und zuviel verständnis aufgebaut, als dass ich jetzt noch nüchtern argumentieren könnte, warum kemper in vielen punkten recht hat.
wahrscheinlich sollte ich das hier dann auch einfach lassen.
newmoonrising sagte:
@webs
ist mir im nachhinein auch aufgefallen, dass ich da vor lauter euphorie etwas am thema vorbeigeredet habe.
gut.
solang ich das noch selbst merke...
aber dafür kann ich nichts. ich hab einfach zu viel drüber gehört in den letzten tagen. zu viele gespräche geführt und zuviel verständnis aufgebaut, als dass ich jetzt noch nüchtern argumentieren könnte, warum kemper in vielen punkten recht hat.
wahrscheinlich sollte ich das hier dann auch einfach lassen.
Kein Ding. Das passiert in der Euphorie gern mal. Ich freue mich auch für Dich, dass Du das Festival noch so genießen kannst.
Wie gesagt kann ich Herrn Kemper auch in einigen Punkten zustimmen.
Ich habe aber den Eindruck, sein Hauptproblem ist das Gefühl, nicht mehr Teil einer kleinen, eingeschworenen Gemeinschaft zu sein. Dazu kommt vielleicht noch die Angst, ein Alter erreicht zu haben, wo einem Musik einfach nicht mehr so nahe geht wie noch bis Anfang, Mitte Zwanzig. Diese Angst beschreibt auch Nick Hornby in 31 Songs irgendwo, glaube ich. Ich kann die auch irgendwie nachvollziehen: mich hat auch nichts mehr so begeistert wie der Sommer 2005, wo Maximo Park ungefähr drei Tage nach Erscheinen ihres Debutalbums auf dem Immergut gespielt haben oder 2006, wo Okkervil River live so grandios waren, dass ich mir sofort danach alles von ihnen besorgen musste.
Aber bei allem Verständnis dafür ist das letzten Endes ein persönliches Problem, das man nicht auf ein Festival projezieren sollte, auch wenn es das eigene ist.
Für diese Interpretation spricht übrigens auch die Bandauswahl. Klar, ich hätte mich auch gefreut, Samba noch einmal zu sehen, die eine der besten deutschsprachigen Bands der Jahrtausendwende waren.
Aber gerade solche Bookings, wie auch Tilman Rossmy, die Sterne und zum wievielten Male eigentlich Tomte und Kettcar sprechen doch sehr für eine schwer nostalgische Veranstaltung. Und die Sehnsucht nach einer Zeit und Szene, die es so eigentlich nie gab.
Wir sind heute einfach in einer Zeit, in der gute Musik zu hören nicht (mehr) automatisch bedeutet, ein besserer Mensch zu sein. Und das ist gut so.







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31.05.2009 - 17:38 Uhr
_pattismith