Digital_Data sagte:
m0n0 sagte:
Und so gut es Eltern meinen, aber aus eigener Erfahrung: Volle Unabhängigkeit muss man oft mit viel Konflikt erkämpfen, das ist es auf Dauer nicht wert. Wenn machbar, ist imho Ausziehen für beide Seiten besser.
Ein Zitat wie das Sinnbild unserer Gesellschaft. Wenn man schon die Konflikte mit den Eltern nicht lösen kann und ein vernünftiges Zusammenleben auf die Reihe bekommt, wie denkt ihr dann eigentlich, wie man das auf Dauer mit einem Partner hinbekommt.
Fehlt da dann nicht die Schule des Lebens ?
DigitaL_Data
Nein, sehe ich nicht so, im Gegenteil. Ich finde Unabhängigkeit etwas - für mich - sehr erstrebenswertes, trotz all der unanagenehmen Seiten. Ich glaube sogar, dass ist die echte "Schule des Lebens" (furchtbarer Begriff), langsam zu lernen, auf eigenen Beinen zu stehen. Und manche Eltern müssen es eben auch erst lernen, dass es noch was anderes gibt, als zu verhätschelnde Kinder.
Mit mangelnder Familiensolidarität hat das erstmal nichts zu tun. Wer nicht alleine klarkommt, kann auch seiner Familie nicht helfen.
"Wieso bügelt Herr Weber meine Hemden? Wieso wird ihm was aufgebraten."
08.04.2009 - 09:03 Uhr
girrr
EloiseMigraine sagte:
lichter sagte:
bei-mama-wohnen ist ja wohl das effektivste verhütunsmittel aller zeiten.
true! und ja, ohne überhaupt frage oder antwort zu lesen: JAJAJAJAJAJA! es stört!
haha, alle achtung. titel und ersten satz gelesen.
girrr sagte:
von zu hause ausziehen und dann auf kosten von mama und papa leben ist genauso peinlich. so jemand darf sich auch nicht als selbsständig bezeichnen.
Ein Studium und alleine leben zu finanzieren ist ein ziemliches Kunststück, wie schon angemerkt. Was nicht heißt, das man finanziell nicht so viel dazu beitragen sollte, wie einem möglich ist, so sehe ich das zumindest.
Aber Unabhängigkeit/Selbstständigkeit ist viel viel mehr als Unabhängigkeit von elterlichem Geld, das ist dir vermutlich auch klar... mancheiner kann ja nichtmal seine Wäche selbst waschen.
Witzigerweise sind Typen (witzigerweise wirklich Männer und garnichtmal so sehr Frauen), die in dem Alter noch bei ihren Eltern wohnen auch in allgemeinen und alltäglichen Ansichten, die das Leben so mit sich bringt, nie (aber auch wirklich nie!) mit mir auf einer Wellenlänge. Deshalb gibt es davon vermutlich so wenige in meinem engeren Freundeskreis.
Komisch. Das fällt mir jetzt erst auf...
27.06.2009 - 22:15 Uhr
huschlipuschli







3
06.04.2009 - 17:24 Uhr
naoned
Vielen Konflikten mit den Eltern kann man m. E. nur durch Ausziehen begegnen. Zwar nicht lösen, aber zumindest besser damit leben. Soll man sich zerfleischen, bis einer dran eingeht?
Und fast alle der frühzeitig "ausgezogenen" Leute aus meinem Bekanntenkreis haben gute Partnerbeziehungen.
Dagegen habe ich bei vielen Eltern-Erwachsenes-Kind-WGs das Gefühl, dass man weder mit noch ohne einander kann. Bei verdammt vielen. Am besten ist dann noch, als Kind sein Geld (bzw. Kredit) in der Immobilie mit versenkt zu haben und nicht raus zu können.