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Die grüne Revolution im Kleiderschrank

Text: marie-piltz

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Nama
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Mag ich Mag ich nicht

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24.03.2009 - 22:18 Uhr
Nama

Das klingt ja ziemlich alltagstauglich. Aber was ist mit Fairtrade-Sachen und Ökosiegeln von eher nicht grünen Modehäusern (gesehen unter anderem bei Vero Moda und C&A) --- ist das Etikettenschwindel oder kann man sich darauf verlassen?

marie-piltz
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24.03.2009 - 22:24 Uhr
marie-piltz

@auf welche Ökosiegel du dich verlassen kannst, wird im Buch erläutert. Und auf C&A geht die Autorin z.B. durchaus lobend ein (bzgl. Bio-Baumwolle)

DagnyTaggart
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-3

25.03.2009 - 00:04 Uhr
DagnyTaggart

Schade dass Familien in Marokko, Mexico oder Indonesien (so einige der Etiketten in meinen Klamotten) durch die Arroganz einiger im Westens die Lebens- und Entwicklungsgrundlage genommen wird.

lea2
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25.03.2009 - 00:12 Uhr
lea2

interessante sache! die dame wäre doch hervorragend geeignet für das und_jetzt label!

diedrossel
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Mag ich Mag ich nicht

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25.03.2009 - 01:07 Uhr
diedrossel

DagnyTaggart sagte:
Schade dass Familien in Marokko, Mexico oder Indonesien (so einige der Etiketten in meinen Klamotten) durch die Arroganz einiger im Westens die Lebens- und Entwicklungsgrundlage genommen wird.


ja, da lassen wir doch lieber die heimische textilindustrie vor die hunde gehen. hier kriegen die näherinnen wenigstens noch hartz iv vonb meinen raubstaatszwangsabgaben, die drecksschmarotzer, gell dagny?

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25.03.2009 - 01:23 Uhr
diedrossel

statt hier textilarbeiterinnen angemessen zu bezahlen und vielleicht so eine weitere käuferschicht von nicht nur kik discount billigstpreisscheiße zu etablieren lieber die menschen hier arbeitslos und arm halten, so dass schön eine nachfrage nach dritter welt sklavenarbeit besteht.

arunda
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25.03.2009 - 09:26 Uhr
arunda

für alle im stuttgarter raum kann ich da mal gleich werbung machen: der brandt store verkauft t-shirts aus ökoligisch und öknomisch wertvoller baumwolle (unternehmen eines deutschen physiker (!) in equador) - und man kann sich aus ökologisch wertvollem flock auch noch tolle motive draufdrucken lassen.
ist alles etwas teurer, aber dafür mit spitzenqualität, die die waschmaschine besser übersteht als alles H&M-Zeug!
meine Cousine mit Neurodermitis lobt die Baumwolle auch: sehr, sehr gut verträglich!
so einen store gibts wohl auch in hamburg und berlin.
so, genug werbung.

komber
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-1

25.03.2009 - 11:22 Uhr
komber

teuer is trotzdm

Nama
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Mag ich Mag ich nicht

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25.03.2009 - 17:17 Uhr
Nama

Klar ist das teurer...Aber die Frage ist doch, was uns wieviel Wert ist.
Kaufst du dir lieber drei T-Shirts bei H&M oder ein ökologisch wertvolles? Schon klar, wie soll sich ein armer Student oder Hartz-IV-Empfänger ein T-Shirt für 40 Euro kaufen, wenn es das anderswo für 5 Euro gibt? Trotzdem sollte man sich doch immer bewusst sein, dass es auf Kosten von jemanden gehen muss, wenn etwas so billig ist. In der Süddeutschen gab es dazu einen interessanten Text, in dem Näherinnen aus Bangladesh eine deutsche Kik-Filiale besucht haben. Nachzulesen unter: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/35...

okkasionalsozialist
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25.03.2009 - 17:24 Uhr
okkasionalsozialist

nein, es muss nicht auf die kosten von jemand anderem gehen wenn t-shirts billig angeboten werden. alle können profitieren, textilien lassen sich nunmal sehr günstig herstellen. wenn es sehr hohe aufschläge gibt bleiben die margen meist irgendwo anders in der vertriebskette kleben und kommen nicht oder nur zum teil wie gedacht am unteren ende an.

ich kaufe auch gerne möglichst teures, aber vor allem wenn sich argumentation auf nachprüfbare eigenschaften des produktes selbst bezieht.

die ökosozialen argumentationen sind meist an den haaren herbeigezogen und können von den vorgeblich verantwortungsvolleren anbietern oft nicht ausreichend transparent gemacht werden. nur wenn dem doch so ist lohnt es sich, deutliche aufpreise zu akzeptieren.



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