obskuro sagte:
...eine Menge arroganter Bemerkungen ueber Psychisch kranke und deren Behandlung.
Man sollte eines nicht vergessen, bevor man so eine abgefuckten Ratschlag gibt, wie, man sollte doch mal versuchen gerade dann rauszugehen: Die meisten sind deswegen in Behandlung weil sie *trotz* des Willens herauszugehen dazu nicht mehr in der Lage sind *und* sie das stoert.
"Die meisten sind deswegen in Behandlung weil sie *trotz* des Willens herauszugehen dazu nicht mehr in der Lage sind *und* sie das stoert."
Genau das ist der Punkt, über den meiner Meinung nach eine sinnvolle Aufklärung vonnöten wäre, aber ich lese immer wieder nur dieselben, entindividualisierten pauschalen Klischees, die man nicht nur als Laie aus den Texten auch als eher weniger dramatische Neurosen interpretieren kann.
Ich wollte keineswegs Ratschläge an Betroffene erteilen, das maße ich mir nicht an.
obskuro sagte:
...
"Die meisten sind deswegen in Behandlung weil sie *trotz* des Willens herauszugehen dazu nicht mehr in der Lage sind *und* sie das stoert."
Genau das ist der Punkt, über den meiner Meinung nach eine sinnvolle Aufklärung vonnöten wäre, aber ich lese immer wieder nur dieselben, entindividualisierten pauschalen Klischees, die man nicht nur als Laie aus den Texten auch als eher weniger dramatische Neurosen interpretieren kann.
Ich habe, ganz jenseits ein einfaches Kriterium, wann etwas benahdlungsbeduerftig ist: Wenn jemand beim Arzt sagt: "Ich moechte U-Bahn fahren, traue mich aber nicht mehr", dann sollte man ihm helfen. Und wenn jemand sagt er moechte keine U-Bahn fahren, solls mir recht sein, aber so war die beschriebene Situation nun mal nicht.
Und ich wuesse nicht was daran "entindividualisiert" waere.
Ich wollte keineswegs Ratschläge an Betroffene erteilen, das maße ich mir nicht an.
hast du aber implizit.
solche obskuren nasen mag ich. erst unsinn reden und nachher sagen, dass man nur falsch verstanden worden wäre.
tut mir leid, auf dummheit reagiere ich allergisch.
da ist obskura zur seite zu stehen, finde ich.
und, BarbaraenDave, natürlich läßt sich an dem artikel etwas aussetzen (und genau das kann mensch ja auch in den nachfolgenden kommentaren wiederfinden): er insinuiert nämlich eine bestimmte haltung gegenüber dieser krankheit (die eigentlich mehr eine beschreibung einer symptomatik ist). diese haltung aufzubrechen, dafür war auch obskuras beitrag geeignet.
grundsätzlich kann man sich fragen, ob es bei psychischen erkrankungen um krankheiten handelt, dazu gab es neulich in der zeit ein interessantes interview. es existieren schließlich gesellschaften, in denen menschen mit "wahnvorstellungen" (um es sehr pauschal zu sagen) als begabt betrachtet und daher exponiert behandelt werden, ihnen ein anderer gesellschaftlicher platz zugewiesen wird als in psychiatrischen anstalten. das ist sicherlich interessant zu überlegen. demgegenüber jedoch hat sich in der europäischen medizin ein ansatz als sinnvoll herausgestellt, der vom zu behandelnden ausgeht: wer von sich sagt, dass er an etwas leidet (wahn, depression, schnupfen...), dem sollte linderung möglich sein. der ansatz, der im artikel angesprochen wird, ist grundsätzlich der gleiche: am beginn steht diejenige, die an etwas für sie unerklärlichem leidet. empfände sie es selbst nicht als problematisch, würde sie keinerlei behandlung wollen oder zulassen. ich sehe nicht, dass dieser ansatz ein klischee ist.
oder ist es etwas vollkommen anderes, worauf deine kritik abzielt? von welcher haltung genau sprichst du, wenn du von einer "bestimmten" sprichst?
riesenherz sagte:
: er insinuiert nämlich eine bestimmte haltung gegenüber dieser krankheit (die eigentlich mehr eine beschreibung einer symptomatik ist). diese haltung aufzubrechen, dafür war auch obskuras beitrag geeignet.
Welche Haltung von wem? der Betroffenen? der Ärztin?
Das ist ich wiederhole das gerne ein Erfahrungsbericht und dazu noch ein gut geschrebener an dem es als solchem nichts auzusetzten gibt.
02.12.2008 - 15:15 Uhr
BarbarenDave







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29.11.2008 - 16:21 Uhr
ruebezahl
also hör auf, irgendwelchen nett gemeinten unfug zu reden. das ist ein wesentlich katastrophaleres klischee, als du dir vorstellen kannst.
leck mich.