dennoch sollte man anfügen, dass es meiner meinung nach eventuell leichter fällt, aus einer randsportart wie judo auszusteigen als bei fußball oder ähnlich medienwirksamen sportarten.
wie sie schon im interview sagt, kann man (leider) selbst mit einer medaille bei olympia vom judo nicht leben. vom dasein als fußballprofi sehr wohl.
da wird einem wieder bewusst, wie groß die diskrepanz in der medienpräsenz und in den gehältern unter den einzelnen sportarten ist.
Bei interesse (selbstverständlich anonym) an puster oder mich wenden.
und zb genau dieses "gewicht machen" fand und finde ich mehr als unverantwortlich. die trinken dann die woche vor dem wettkampf nur noch wasser, damit die zwei, drei kilo runter gehen. und dann fahren sie mit taschen voller essen zu den wettkämpfen. da ist morgens gleich wiegen und dann wird gefuttert. schlimm ist das.
so haben sich alle judoka in meiner familie entschieden, nicht zu wettkämpfen zu fahren, sondern den sport um seiner selbst bzw für den spaß zu machen... und fahren damit ganz gut.
mir geht's genau wie dir, habe allerdings etwas länger in einer anderen sportart durchgehalten! frage mich heute noch, wie andere sportkolleginnen jahre (oder gar ein jahrzehnt) in der sportfördergruppe "verleben" können - zeitverschwendung! mach's gut, zuzan.







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24.08.2008 - 19:12 Uhr
BigBlueG
Schönes Interview!