26.05.2012 - 10:22 Uhr

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"Plötzlich fiel mir auf: Ich kann ja ein Leben haben!"

Text: peter-wagner  Fotos: dpa, privat

Vielleicht würde sie gerade aus Peking zurückfliegen, hätte sie damals nicht tschüss gesagt: Ulrike Köhler, 25, war im Judo Europameisterin der Junioren, verließ dann aber die Matte. Ein Gespräch über den Sinn, sich für Sport zu quälen, über blöde Olympia-Berichterstattung und die Vergangenheit im Weinkarton
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BigBlueG
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24.08.2008 - 19:12 Uhr
BigBlueG

Was für ein toller Satz: "Sport mache ich ausschließlich zum Spaß."

Schönes Interview!

susette
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24.08.2008 - 19:21 Uhr
susette

die gefällt mir!

lichter
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24.08.2008 - 19:33 Uhr
lichter

sehr symphatisch. und so normal! seit ich mal so eine franzi-van-almsick-mein-leben ding gesehen habe, bin ich der festen überzeugung das leistungssport eine unterorganisation der illuminaten ist, die junge menschen in pysische und psychische abhängigkeit und ins verderben stürzen wollen. ulrike hat mehr drauf!

Aralic
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24.08.2008 - 20:18 Uhr
Aralic

sypmathisches interview. eine einstellung, die man gar nicht so oft hört.....

marquez
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24.08.2008 - 20:57 Uhr
marquez

ja, sympathisch und intelligent.

dennoch sollte man anfügen, dass es meiner meinung nach eventuell leichter fällt, aus einer randsportart wie judo auszusteigen als bei fußball oder ähnlich medienwirksamen sportarten.

wie sie schon im interview sagt, kann man (leider) selbst mit einer medaille bei olympia vom judo nicht leben. vom dasein als fußballprofi sehr wohl.

da wird einem wieder bewusst, wie groß die diskrepanz in der medienpräsenz und in den gehältern unter den einzelnen sportarten ist.

DagnyTaggart
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24.08.2008 - 21:30 Uhr
DagnyTaggart

Die JETZTpartei bietet Aussteigewilligen gerne ein spezielles Programm an um aus der staatlichen Sportförderung, der staatlichen Olympia-Trainingsmaschinerie herauszukommen -es gibt ein Leben jenseits von 'Sport ist Krieg ohne schiessen'.

Bei interesse (selbstverständlich anonym) an puster oder mich wenden.

kikuju
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24.08.2008 - 21:42 Uhr
kikuju

ich komme aus einer familie, in der außer mir (und meiner mutter) echt alle judo machen, gemacht haben, vom opa bis zum jüngsten enkel. dazu habe ich eine freundin, die zusammen mit ihren schwestern und der mutter extrem aktiv ist.

und zb genau dieses "gewicht machen" fand und finde ich mehr als unverantwortlich. die trinken dann die woche vor dem wettkampf nur noch wasser, damit die zwei, drei kilo runter gehen. und dann fahren sie mit taschen voller essen zu den wettkämpfen. da ist morgens gleich wiegen und dann wird gefuttert. schlimm ist das.
so haben sich alle judoka in meiner familie entschieden, nicht zu wettkämpfen zu fahren, sondern den sport um seiner selbst bzw für den spaß zu machen... und fahren damit ganz gut.

marquez
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24.08.2008 - 21:51 Uhr
marquez

das mit dem gewicht machen ist auch echt grenzwertig. wird ja auch beim rudern, boxen und anderen sachen gemacht.

Kalef
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25.08.2008 - 00:50 Uhr
Kalef

gutes Interview, spricht mir aus dem Herzen.

zuzan
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25.08.2008 - 01:33 Uhr
zuzan

hi ulrike,
mir geht's genau wie dir, habe allerdings etwas länger in einer anderen sportart durchgehalten! frage mich heute noch, wie andere sportkolleginnen jahre (oder gar ein jahrzehnt) in der sportfördergruppe "verleben" können - zeitverschwendung! mach's gut, zuzan.



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peter-wagner

ist jetzt-Mitarbeiter und hat diesen Beitrag verfasst.


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