26.05.2012 - 10:21 Uhr

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Der Kampf gegen die Privatisierung des Trinkwassers hat einen Namen: „Aquattac“

Text: andreas-lallinger  Foto: dpa

Trinkwasser ist ein wertvolles und in vielen Ländern ein knappes Gut. Bei der ersten europäischen Sommmerakademie von Attac, die bis Mittwoch in Saarbrücken stattfand, gründeten die Attac-Leute ein europaweites Netzwerk mit dem Namen „Aquattac“. Ihr Ziel: gegen die Privatisierung von Trinkwasser vorgehen
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meth147258369
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08.08.2008 - 07:24 Uhr
meth147258369

ja da steh ich auf deren seite.
leute, die einfach nichts besitzen um die kosten zu bezahlen, brauchen trotzdem auch wasser zum überleben. man weiß zwar nicht, wie teuer das ganze im endeffekt dann wird, doch DAS grundnahrungsmittel wasser sollte für jeden zur verfügung stehen...

Aralic
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08.08.2008 - 11:58 Uhr
Aralic

Letztes Jahr war ich in Urlaub in Afrika und auf den Wasserflaschen, die es dort gab, stand "Coca Cola Company"....

meth147258369
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08.08.2008 - 12:16 Uhr
meth147258369

das musst du dir mal vorstellen!
gerade in einem land wie afrika und gerade in der heutigen zeit, in der den menschen sowieso so gut wie alles genommen wird und das wasser dort ja eh knapp ist...
für mich wirklich unbegreiflich...

101
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08.08.2008 - 13:59 Uhr
101

nur eine 'privatisierung' des wassers und eine umwandlung in ein knappes gut, kann eine zukünftige ausreichende versorgung gewährleisten.

nordzucker
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08.08.2008 - 14:09 Uhr
nordzucker

es gibt da einen recht interessanten artikel von Kürschner-Pelkmann
der vom bpb herausgegeben wurde. auch wenn man vom der bundeszentrale fuer politische bildung halten kann wsa man will, ein interessanter artikel.

die schluesselsaetze:
Mit Blick auf den erhofften Effizienzzuwachs durch private Unternehmen wird im "World Bank Policy Research Paper 3514" vom Februar 2005 festgestellt: "Vermutlich ist die wichtigste Lektion der ökonometrischen Untersuchungen zur Relevanz der Eigentumsverhältnisse, dass es keinen statistisch signifikanten Unterschied zwischen den Effizienzleistungen von öffentlichen und privaten Betreibern in diesem Sektor gibt."

Die Hoffnung, dass sich in diesem Bereich besonders hohe Renditen erzielen lassen, haben sie [RWE, EON, Veolia (das Nachfolgeunternehmen von Vivendi) und Suez ] allerdings längst verloren. Der Traum vom schnellen Wasser-Geld ist der Einsicht gewichen, dass nur moderate, aber stetige Gewinne zu erzielen sind

http://www.bpb.de/publikationen/DN38XH,0...

fraeuleiningeborg
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08.08.2008 - 18:58 Uhr
fraeuleiningeborg

Sorry nordzucker, aber das ist ja nun gelinde gesagt ein Beispiel für selektive Wahrnehmung.
Der bpb-Artikel ist in der Tat sehr interessant, aber es geht darin doch in erster Linie darum, wie sich große private Wasserversorger durch Renditewahn und Korruption selbst ins Knie geschossen haben.
Die Praktiken dieser Unternehmen sprechen wohl eher gegen Privatisierung.
Für mich die schönste Passage diese hier:

"Der britische Konzern machte den ältesten Sohn des Präsidenten zum Teilhaber seines indonesischen Tochterunternehmens, und das war so etwas wie eine Garantie, den Kontrakt zu erhalten. Aber auch Suez baute Geschäftsverbindungen zu Familienangehörigen und Präsidentenberatern aus, sodass eine Pattsituation drohte.[...] Unter Mitwirkung der Weltbank wurde die Wasserversorgung von Jakarta im Februar 1998 geteilt, der Westen wurde Suez überlassen, der Osten Thames Water."

Immer wieder schön.

nordzucker
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09.08.2008 - 15:44 Uhr
nordzucker

was ist woran selektive wahrnehmung?

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09.08.2008 - 16:23 Uhr
nordzucker

..bin immer noch am ueberlegen, was an dem artikel selektiv war....

leitartikel: attak gruppe die gegen privatisierung der trinkwasserversorgung stellung bezieht.
linkartikel: private wasserversorgung macht die effiziens nicht besser und bringt nicht die erwarteten gewinne.

....ich komm' nicht drauf...

fraeuleiningeborg
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09.08.2008 - 17:32 Uhr
fraeuleiningeborg

Oh, Entschuldigung, dann war das wohl ein Missverständnis. Ich fand, deine Auswahl der Kernsätze klang so nach:
Privatisierung ist völlig o.k., die Wasserversorgung bleibt effektiv und die Konzerne handeln verantwortungsvoll.

fraubirkenwald
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30.09.2008 - 10:58 Uhr
fraubirkenwald

dazu passt der film "we feed the world."
am schluss gibt der mann, der hinter nestlé steht auch seine meinung über das wasser zum besten während er aus seinem büro auf den genfer see kuckt.




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