26.05.2012 - 10:19 Uhr

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Aids in Odessa

Text: sabrina-gundert

Spid ist das russische Akronym für Aids. „[spid] Aids in Odessa“ ist auch der Titel von Andrea Diefenbachs Buch über die Epidemie in der Ukraine. Die Fotografin hat zwei Monate lang HIV-positive Menschen in Odessa fotografiert. jetzt.de hat mir ihr über ihre Arbeit, den Drogenkonsum und den Umgang mit Aids in der Ukraine gesprochen.
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joni
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Mag ich Mag ich nicht

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21.07.2008 - 21:00 Uhr
joni

"Natascha, 23, flieht als 16-Jährige vor ihrem Stiefvater zu ihrem Freund, als dieser sie missbrauchen will."

der freund will sie missbrauchen und sie flieht deshalb zu ihm? ;D

susette
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Mag ich Mag ich nicht

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21.07.2008 - 21:21 Uhr
susette

hut ab, das klingt nach einem schwierigen, tollen projekt.

pollyjean21
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Mag ich Mag ich nicht

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22.07.2008 - 08:40 Uhr
pollyjean21

Diese Geschichten und Fotos sind wahnsinnig berührend, als ich eine Auswahl der Fotos letztes Jahr in einem Magazin sah musste ich tagelang darüber nachdenken, bekam die Bilder nicht aus dem Kopf. Den Bildband habe ich mir jetzt gekauft und so erschreckend das alles ist so sehr kann ich diesen Bildband jedem ans Herz legen.

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Mag ich Mag ich nicht

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22.07.2008 - 08:48 Uhr
pollyjean21

Abgesehen davon sieht man den Bildern an, dass Andrea Diefenbach keine Fotografin ist, die mal schnell durch ein Land reist um in möglichst kurzer Zeit so viel Elend wie möglich vor die Linse zu bekommen. Die Aufnahmen zeigen, dass sie sich mit den Menschen beschäftigt hat und diese ihr vertrauen.

Cobretti_Rec
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22.07.2008 - 09:19 Uhr
Cobretti_Rec

finde das projekt auch großartig. allerdings frage ich mich, ob es jetzt elendsvoyeurismus ist, wenn ich mir das buch kaufe. das ist jetzt auch gar nicht abwertend gemeint. aber die frage stelle ich mir immer bei bildbänden über katastrophen. und aids kann man ja durchaus zu den katastrophen zählen.

ich selbst habe mal auf einer aidsstation im klinikum gearbeitet. das war vor 10 jahren. gescheite medikamente gab es noch nicht. die geschichten waren nichtmal großartig anders. nur die krankenhausbetten sahen anders aus. aber ob das einen unterschied im sterben macht? ich denke nicht.

pollyjean21
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22.07.2008 - 09:27 Uhr
pollyjean21

@ cobretti: ich kann das schon verstehen mit dem Elendsvoyeurismus, aber ich hatte davor von dem HIV-Elend in der Ukraine nur eine entfernte Ahnung, auch wenn mein jetziges Wissen nicht weiter hilft.
Ich habe mich vor sieben Jahren ehrenamtlich in einem Aidshospiz mit den Menschen dort beschäftigt (Spiele, Spaziergänge etc.) und dieser Unterschied von hier EU-Land zu dort gerade hinter der EU-Grenze ist so unglaublich.

Freiheitsliebe
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22.07.2008 - 10:31 Uhr
Freiheitsliebe

ja, finde es gut, dass die fotografin dies mal in das licht der öffentlichkeit rückt, da kaum bekannt. also in diesme fall kein elendsvoyorismus.

wir können auch noch näher schauen: ich war mal in einem kinderheim in polen. da is nix mit betreuung und sozialpädagogen und tudelü, schlafsääle mit 40 kindenr un dmehr, es roch nach urin und die kinder waren derart ausgehungert, dass sie uns, also für sie wildmfremden mesnchen, auf dem arm sprangen.

der unterschied west- und osteuropa scheint also noch in sehr sehr vielen dingen ganz gewaltig zu sein, mehr als vielen bewusst sein mag.

der_neue_orhe
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22.07.2008 - 11:54 Uhr
der_neue_orhe

puh.

gewitterhexe
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22.07.2008 - 17:33 Uhr
gewitterhexe

ich habe das buch gestern zufällig in einem museumsshop gesehen, habe durchgeblättert - und fand das projekt sehr gut und die bilder sehr berührend.

schade nur, dass bildbände immer so teuer sind...




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sabrina-gundert offline

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