26.05.2012 - 10:18 Uhr

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„Gentechnisch manipuliertes Saatgut ist keine Lösung“

Text: sabrina-gundert  Fotos: einwelteinezukunft.de, Brot für die Welt

"Hungrig? Satt? Ursachen und Folgen der Welternährungskrise": Gemeinsam mit anderen diskutiert Cornelia Füllkrug-Weitzel am Donnerstag in Berlin die steigenden Nahrungsmittelpreise, das Welternährungsproblem und Gentechnik. Füllkrug-Weitzel ist Direktorin der Hilfsorganisation Brot für die Welt. jetzt.de hat mit ihr gesprochen
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Shorebilly
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Mag ich Mag ich nicht

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09.07.2008 - 20:13 Uhr
Shorebilly

"Meine Hoffnung ist, dass die jungen Leute quer denken, grundsätzlich und kritisch fragen und sich nicht mit einfachen Lösungen abspeisen lassen."

mal ganz quer gedacht und grundsaetzlich kritisch gefragt: welche rolle mag in diesem zusammenhang wohl das extreme bevoelkerungwachstum spielen, gerade (eigentlich fast ausschliesslich) in den primitivsten teilen der welt? dem text nach offenbar gar keine, schliesslich wird das mit keinem wort erwaehnt. komisch, oder?

sonnenblumenmaler
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09.07.2008 - 22:51 Uhr
sonnenblumenmaler

"primitivsten" Teilen der Welt?
Interessante Wortwahl.

tzzzzzzzz
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10.07.2008 - 09:24 Uhr
tzzzzzzzz

Langweilig und berechenbar. Ich warte immer noch auf ein Interview mit Befürwortern und Wissenschaftlern. Am besten eine Diskussion. Doch irgendwie findet eine solche nie statt. Nur berechnbare Statements in passenden Magazinen.

afrirali
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10.07.2008 - 10:18 Uhr
afrirali

zum glück sind leute wie diese frau ziemlich einlusslos.

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10.07.2008 - 10:20 Uhr
afrirali

"Meine Hoffnung ist, dass die jungen Leute quer denken, grundsätzlich und kritisch fragen und sich nicht mit einfachen Lösungen abspeisen lassen. Aber genau das traue ich gerade jungen Menschen besonders zu."

einfache lösungen? zum beispiel, halt einfach nur das zu fressen, was die eigne scholle hergibt? gott sei dank gibts globalisierung, und ich kann argentinische rindersteaks essen und meinen konsum genießen. mahlzeit.

querspieler
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10.07.2008 - 10:27 Uhr
querspieler

Also zuerst mal sind steigende Preise ja nicht per se schlecht für die Erzeuger, schließlich verdienen sie dann mehr und es wird attraktiver, Land zu bestellen. Dass Subventionen für Erzeuger, Brunnenbau usw. auch nicht so gut sind, hat man zuletzt oft genug lesen können. Ein viel größeres Problem sind die EU-Export-Subventionen, weil wir unser teuer produziertes Zeug in Länder bringen, die es eigentlich billiger selber herstellen könnten, wären da nicht die Subventionen. Hier ist m.M. der ungeregelte Freihandel tatsächlich die einzige Lösung.
Vor gen-manipulierten Saatgut hab ich eigentlich wenig bedenken, aber wirtschaftlich sinnvoll ist es nur in wenigen Fällen, Kleinbauern in die Abhängigkeit der Agrotech-Firmen zu bringen.

nordzucker
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10.07.2008 - 11:49 Uhr
nordzucker

hachja, 1950 da war noch alles in ordnung!!

tzzzzzzzz
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10.07.2008 - 13:14 Uhr
tzzzzzzzz

Erste Frage: "Zwanzig Euro für etwas Obst, Gemüse, Milch und Brot beim Einkaufen auszugeben, ist mittlerweile normal (...)"
Bitte!? Was versteht die Autorin denn unter "etwas"? Einen Zentner?
Zehn Euro für gute Lebensmittel, okay. Aber zwanzig Euro!?

querspieler
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10.07.2008 - 13:20 Uhr
querspieler

tzzzzzzzz sagte:
Erste Frage: "Zwanzig Euro für etwas Obst, Gemüse, Milch und Brot beim Einkaufen auszugeben, ist mittlerweile normal (...)"Bitte!? Was versteht die Autorin denn unter "etwas"? Einen Zentner?Zehn Euro für gute Lebensmittel, okay. Aber zwanzig Euro!?

Äh, Bio-Wochenmarkt in München, Tüte mit Obst, Gemüse, Brot, Fleisch für eine Person: knapp 40 Euro. Mir kam das eher untertrieben vor.

tzzzzzzzz
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10.07.2008 - 13:22 Uhr
tzzzzzzzz

Okay, aber ist ja nun nicht so, als ob man keine Wahl hätte, wo man seine Lebensmittel kauft. Selbst bei Bio-Waren kann man marktwirtschaftliche Gesetze als Kunde anbringen und zu nutze machen. Vielleicht ist München aber auch wirklich ein Edelpuff in der Beziehung. Bei uns im Ruhrpott kannst du dich für 40 Euro noch sehr gut(!) eine Woche ernähren. Mindestens.



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sabrina-gundert offline

sabrina-gundert

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