der tiefere grund für die nicht-präsenz von politikerInnen im netz ist wohl darin zu suchen, dass bei uns politik immer noch einen unanständigen ruch hat. in den USA kann man obama auch einfach mal so cool finden, bekennt sich heute einer aus der zielgruppe offensiv zu einem politiker, wirkt das leicht bizarr (was nicht an der zielgruppe, sondern am zur auswahl stehenden personal liegt). ich kann mir so ad hoc nicht vorstellen, wie cooles grassroot campaigning für beck oder merkel aussehen sollte. hüstel.
das politische muss bei uns immer staatstragend rüberkommen, schon fischer beim joggen war ein eigentlich nicht hinzunehmender tabubruch.
Genau, das hat mir am StudiVZ bisher noch gefehlt: Dass mir dort dieselben Trottel und Bauernfänger auf den Senkel gehen, die mir in der Münchner Fußgängerzone irgendwelche bescheuerten Zettel in die Hand drücken, auf denen mir Dinge versprochen werden, die ausserhalb einer politischen Organisation wohl nur ein Volltrunkener ersinnen kann.
silanea sagte:
"Es wäre schon praktisch, wenn ihre Mitarbeiter da für sie aktiv werden würden."
Genau, das hat mir am StudiVZ bisher noch gefehlt: Dass mir dort dieselben Trottel und Bauernfänger auf den Senkel gehen, die mir in der Münchner Fußgängerzone irgendwelche bescheuerten Zettel in die Hand drücken, auf denen mir Dinge versprochen werden, die ausserhalb einer politischen Organisation wohl nur ein Volltrunkener ersinnen kann.
q.e.d.
Die Meisten
unter-30-Jährigen
Das soziale Netz [...], dass wird überhaupt nicht genutzt.
Dass ist typisch Finanzminister, [...]
Webblog
03.07.2008 - 00:40 Uhr
Fehlerteufel
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Das soziale Netz [...], dass wird überhaupt nicht genutzt.
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welch bahnbrechende erkenntniss.
und dagny: als ob in den usa nicht auch netzwerke zählen, um an spenden zu kommen ...
afrirali sagte:
" Deutschlands bekanntester politischer Blogger, Markus Beckedahl, hat in einer Studie rausgefunden, dass die deutschen Spitzenpolitiker und Parteien im Web 2.0 keine gute Figur machen."welch bahnbrechende erkenntniss.
na das ist der "vorteil" des mediums, man kann auch auf niedrigem niveau noch bella figura machen und selbstverständlichkeiten als expertenwissen verkaufen.
aber alcofribas: natürlich ist ein grassroot campaigning für beck denkbar. stilistisch wäre das zwar am blauen bock angelegt - ok, also ein bisschen bizarr, wie du schreibst - aber machbar wärs. die pr- und marketing-leute in der zweiten reihe hinter unseren politikern sind bloss noch nicht so weit wie ihre amerikanischen kollegen. hier kauft moritz hunzinger seinen klienten noch anzüge, statt sie ins web 2.0 zu bugsieren.







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02.07.2008 - 19:40 Uhr
strikingback