26.05.2012 - 10:18 Uhr

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„Kurt Beck hat keine Freunde“

Text: theresa-steinel

Deutschlands bekanntester politischer Blogger, Markus Beckedahl, hat in einer Studie rausgefunden, dass die deutschen Spitzenpolitiker und Parteien im Web 2.0 keine gute Figur machen
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strikingback
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02.07.2008 - 19:40 Uhr
strikingback

Ok, welche Partei macht denn außerhalb des Web 2.0 eine gute Figur!?

DagnyTaggart
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02.07.2008 - 19:40 Uhr
DagnyTaggart

In Deutschland muss man in der Partei netzwerke gruenden (vergl. Nahles) waerend man in den USA mit der Basis in Kontakt treten muss (fuer Primaries, um Spenden zu bekommen etc.)

alcofribas
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02.07.2008 - 22:00 Uhr
alcofribas

studiVZ ist mir nach der lektüre dieses artikels noch suspekter.

der tiefere grund für die nicht-präsenz von politikerInnen im netz ist wohl darin zu suchen, dass bei uns politik immer noch einen unanständigen ruch hat. in den USA kann man obama auch einfach mal so cool finden, bekennt sich heute einer aus der zielgruppe offensiv zu einem politiker, wirkt das leicht bizarr (was nicht an der zielgruppe, sondern am zur auswahl stehenden personal liegt). ich kann mir so ad hoc nicht vorstellen, wie cooles grassroot campaigning für beck oder merkel aussehen sollte. hüstel.

das politische muss bei uns immer staatstragend rüberkommen, schon fischer beim joggen war ein eigentlich nicht hinzunehmender tabubruch.

silanea
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02.07.2008 - 22:38 Uhr
silanea

"Es wäre schon praktisch, wenn ihre Mitarbeiter da für sie aktiv werden würden."

Genau, das hat mir am StudiVZ bisher noch gefehlt: Dass mir dort dieselben Trottel und Bauernfänger auf den Senkel gehen, die mir in der Münchner Fußgängerzone irgendwelche bescheuerten Zettel in die Hand drücken, auf denen mir Dinge versprochen werden, die ausserhalb einer politischen Organisation wohl nur ein Volltrunkener ersinnen kann.

alcofribas
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02.07.2008 - 23:02 Uhr
alcofribas

silanea sagte:
"Es wäre schon praktisch, wenn ihre Mitarbeiter da für sie aktiv werden würden."

Genau, das hat mir am StudiVZ bisher noch gefehlt: Dass mir dort dieselben Trottel und Bauernfänger auf den Senkel gehen, die mir in der Münchner Fußgängerzone irgendwelche bescheuerten Zettel in die Hand drücken, auf denen mir Dinge versprochen werden, die ausserhalb einer politischen Organisation wohl nur ein Volltrunkener ersinnen kann.


q.e.d.

Fehlerteufel
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03.07.2008 - 00:38 Uhr
Fehlerteufel

Webblog
Die Meisten
unter-30-Jährigen
Das soziale Netz [...], dass wird überhaupt nicht genutzt.
Dass ist typisch Finanzminister, [...]
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03.07.2008 - 00:40 Uhr
Fehlerteufel

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Das soziale Netz [...], dass wird überhaupt nicht genutzt.
Dass ist typisch Finanzminister, [...]
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afrirali
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03.07.2008 - 00:43 Uhr
afrirali

" Deutschlands bekanntester politischer Blogger, Markus Beckedahl, hat in einer Studie rausgefunden, dass die deutschen Spitzenpolitiker und Parteien im Web 2.0 keine gute Figur machen."

welch bahnbrechende erkenntniss.

und dagny: als ob in den usa nicht auch netzwerke zählen, um an spenden zu kommen ...

alcofribas
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03.07.2008 - 08:46 Uhr
alcofribas

afrirali sagte:
" Deutschlands bekanntester politischer Blogger, Markus Beckedahl, hat in einer Studie rausgefunden, dass die deutschen Spitzenpolitiker und Parteien im Web 2.0 keine gute Figur machen."welch bahnbrechende erkenntniss.


na das ist der "vorteil" des mediums, man kann auch auf niedrigem niveau noch bella figura machen und selbstverständlichkeiten als expertenwissen verkaufen.

mik1
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03.07.2008 - 10:55 Uhr
mik1

alcofribas schreibt mir aus der engen seele: wenn wir endlich politiker mit ihrem alkoholismus, ihren sexuellen neurosen, ihrer verlogenheit, aber auch mit ihrer aufrichtigkeit, mit ihrem ehrlich gemeintem engagement und ihrem sendungsbewusstsein als ganz normale menschen ernst nehmen würden, dann wären sie in der gesellschaft und im social web angekommen.
aber alcofribas: natürlich ist ein grassroot campaigning für beck denkbar. stilistisch wäre das zwar am blauen bock angelegt - ok, also ein bisschen bizarr, wie du schreibst - aber machbar wärs. die pr- und marketing-leute in der zweiten reihe hinter unseren politikern sind bloss noch nicht so weit wie ihre amerikanischen kollegen. hier kauft moritz hunzinger seinen klienten noch anzüge, statt sie ins web 2.0 zu bugsieren.



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