26.05.2012 - 10:18 Uhr

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Lernen mit Opa und Oma

Text: dana-brueller  Fotos: Dana Brüller

An der Universität treffen jeden Tag junge und alte Studenten aufeinander. Höchste Zeit, sich ein bisschen kennen zu lernen
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cathie
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Mag ich Mag ich nicht

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30.06.2008 - 19:41 Uhr
cathie

oh. Danke für diesen Artikel, Dana!
In den höheren Semestern werden die Senioren-Studenten recht erträglich. Mit einer hab ich mich richtig angefreundet, aber viele sehe ich immer noch als nervig an. Vor allem bei Exkursionen: Die machen das ja aus Spaß, aus Zeitvertreib und für die ist das Urlaub. Wenn dann das Programm voll ist, jammern sie. Und immer muss gleich abgeklärt werden: Wann gibt es ESSEN? Warum gibt es so wenige Sitzgelegenheiten? Kann der Dozent sie nicht zu dem nächsten Punkt fahren?
Manchmal sind sie sehr verwöhnt, die Herren und Damen.

sue
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30.06.2008 - 20:29 Uhr
sue

Super Artikel.
Und ja, manche Vorlesungen sind echt von Senioren verstopft. Vor allem in Geschichte. Aber ich finde das gut, dass die sich noch so sehr für etwas interessieren.
Nur hab ich das Gefühl, dass man eigentlich nie in Kontakt mit ihnen kommt. Und auch von Seiten der Uni wird das an keinem Punkt gefördert. Das ist eher so ein offen akzeptiertes Nebeneinanderher.

TomJones
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30.06.2008 - 20:39 Uhr
TomJones

Ich bin meistens unfreiwillig mit den Senioren in Kontakt gekommen, unfreiwillig deswegen, weil ich eher immer n Auge auf irgendwelche Kommilitoninen geworfen hab. Hehe.

Aber die waren immer nett und meistens bessere Konversationspartner als Gleichaltrige.

frzzzl
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30.06.2008 - 22:03 Uhr
frzzzl

Kunstgeschichte und Philosophie, die zwei meistgebuchten Seniorenfächer EVER! Es ist unter uns gesagt leider zum kotzen.
In Kunstgeschichte sitzen zu 98% gealterte Hausfrauen, die immer vom lieben Jesulein erzählen wollen, und in Philosophie nerven vor allem die männlichen Senioren, die ja so welterfahren und überhaupt selber richtige Philosophen sind, von denen wir jungen Hüpfer doch noch so viel lernen können!

cathie
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30.06.2008 - 23:23 Uhr
cathie

@sue: warum soll die Uni das fördern? Da geht man einfach mal hin und fängt ein Gespräch an. Die sind ganz offen, die Seniorenstudenten und helfen auch gern :)

silanea
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30.06.2008 - 23:31 Uhr
silanea

Meine bisherigen Erfahrungen mit Seniorenstudenten sind leider alles andere als positiv verlaufen. In Geschichte sind praktisch alle prüfungsrelevanten Vorlesungen grundsätzlich derart überbelegt, dass gut ein Fünftel der Hörer keinen Platz findet. Und nachdem die Seniorenstudenten meist keine vorherige Veranstaltung haben und dementsprechend früh da sein können, schauen großteils junge Studenten in die Röhre. Und in Englisch leiden wir unter einigen, ahem, belesenen älteren Damen, die unsere Seminarstunden dazu nutzen, den Dozenten ein Ohr über die Lebensgeschichte ihrer Lieblingsautoren, die sie zuvor wortreich in irgendeinen obskuren Zusammenhang mit der Kurslektüre gesetzt haben, abzukauen.

Insofern: Ich finde es gut und wichtig dass älteren Menschen die Möglichkeit geboten wird zu studieren. Aber dies sollte meiner Ansicht nach nicht zulasten derer gehen, die an der Uni ihren Beruf erlernen wollen.

m_rambaldi
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30.06.2008 - 23:40 Uhr
m_rambaldi

Alles Geisteswissenschaften ... bei uns in Mathe/Info hab ich ältere Semester bisher noch nicht gesehen. Aber im Ruhestand würde ich auch nur sowas studieren. Quasi als die Sahne auf den Erdbeeren.
Und nein, das ist kein Bashing der Geisteswissenschaften.

ShesSoHigh
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01.07.2008 - 00:45 Uhr
ShesSoHigh

ich erlebe das auch ähnlich wie silanea. seniorstudenten haben vorher nichts und können deshalb früher da sein.
In Geschichte ist auch die "ich habe die Nachkriegsgeschichte selbst erlebt und weiß es daher besser als der Prof"-erzählerei sehr ausgeprägt.
Zudem gibt es einzelne Exemplare, die sehr gern mit ihrem Wissen prahlen und "Fragen" stellen ("ist es nicht so, dass...").
Dabei finde ich es eigentlich toll, wenn Senioren weiter Lust auf Lernen und Erfahren haben. Und auf viele treffen die oben genannten Aspekte ja auch wirklich nicht zu. Aber es gibt halt immer so ein paar, wo man denkt... grrr. Aber das ist bei Altersgenossen letztlich ja ähnlich.

QuoteTheRaven
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01.07.2008 - 08:01 Uhr
QuoteTheRaven

die wenigstens seniorstudierenden sind ertraeglich, leider! ich stimme frzzzl, silanea und ssh voll zu. die schlimmste gruppe sind die ehemaligen lehrer! denen muss man beinahe mit gewalt beibiegen, dass sie nicht mehr vor einer klasse stehen und das dauerhafte rederecht besitzen. auch das gleichsetzen von lebenserfahrung (falls ueberhaupt vorhanden, da ueberschaetzen sich viele masslos) und wissen ist katastrophal. seniorstudenten sind fuer mich ein absolutes reizthema. ich begruesse es zwar sehr wenn sich menschen fortbilden wollen, aber man muesste ein anderes verfahren dafuer finden. einige wenige sind allerdings wirklich top.

dadegia
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01.07.2008 - 09:13 Uhr
dadegia

na ein glück dass ich keine geisteswissenschaft studiere ;) nee...jetzt im ernst...

wenn ich alt bin will ich bestimmt auch wieder vorlesungen besuchen. also: habt etwas mehr verständnis!



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