wer heutzutage behauptet, er wisse nicht was dieser job mit sich bringt dem ist echt nicht mehr zu helfen.
es gehört zum job seine gliedmaßen, seine psyche und sein leben zu opfern. da kann sich niemand hinterher beschweren.
25.03.2008 - 15:57 Uhr
schwarzfeder
George S. Patton
ich denke, dass ihr das auf jeden fall gelungen ist. auf beeindruckende und auch bedrückende art und weise.
Im Krieg geht es aber um "er oder ich", Töten oder Sterben. Und das ist nichts Neues, jeder Vollidiot müsste wissen dass Krieg immer weh tut.
Ein sauberer, chirurgisch präziser Krieg, bei dem kein Soldat auch nur nen Blutspritzer abkriegt gibt es nicht und wird es auch niemals geben.
Und wer da auch noch freiwillig sich zur Spielfigur in diesem überaus perversen Spiel machen lässt, der ist leider selbst Schuld.
Und solche abstrakten Gründe, wie: "Ich sterbe für mein Land" sind doch unglaublich zynische Propaganda.
Wenn es doch bloß hieße: "Tun Sie was für Unseren Wohlstand"
oder "Für stabile Benzinpreise".
Wenn ich bloß Afghanistan-Heimkehrer im Fernsehen sehe, die über ihr verlorenes Bein jammern und wie schlimm sie dran sind muss ich schon kotzen. Niemand hat diesen Menschen gezwungen sich darauf einzulassen.
Hätte man keine Wahl, ob man in den Krieg zieht oder nicht...das wäre was ganz anderes.
Man kann sichs aber schon sehr einfach machen wenn man sagt, wer da hinterher verletzt oder mit bleibenden Schäden wieder rauskommt, braucht sich ja nich beschweren, selber schuld.
Eine Antwort, die ich mal gehört habe, zwei Wochen her:
Ich bin Soldat, ich hab dafür unterschrieben.
Aber es ist interessant, was sie in ihren Recherchen alles gefunden hat. Normalerweise muss man sich schon auf nicht-deutsche Medien verlassen, um halbwegs erfahren zu können was wirklich alles in Afghanistan passiert. Und das ist dann trotzdem nicht mal die Hälfte.







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25.03.2008 - 11:26 Uhr
air_kaviar
gibt es einen sendetermin?