26.05.2012 - 10:13 Uhr

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Gekommen, um sich einzumischen

Text: carla-schif  Fotos: Falco Peters Photography

Mode, bei der man gut schlafen kann - die Klamotten von armedangels.de sind aus ökologischem Material gemacht und pro Kleidungsstück geht eine bestimmte Summe an einen wohltätigen Zweck. Martin Höfeler, 25 und Anton Jurina, 28 sind die Geschäftsführer des Mode-Labels "armedangels". Seit Anfang der Woche präsentieren sie auf ihrer neuen Homepage die aktuelle Kollektion. jetzt.de hat mit Martin über moralische Mode gesprochen.
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toast
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Mag ich Mag ich nicht

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22.03.2008 - 12:31 Uhr
toast

35 euro für fair gehandelte ököbaumwollshirts sind echt ok.
jedenfalls nicht übertrieben, denn die jungs verdienen damit nich wirklich. leider haben die meisten leute keinerlei vorstellung was entwicklung, design, auslandsproduktion, werbung etc. für eine arbeit und vorallem kosten verursachen. vom risiko dass was schief läuft, oder man später auf den sachen sitzenbleibt mal ganz abgesehen...

alles in allem eine gute sache für die ich auch bereit bin etwas mehr zu zahlen.

dem_osten_so_nah
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Mag ich Mag ich nicht

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22.03.2008 - 15:09 Uhr
dem_osten_so_nah

toast sagte:
leider haben die meisten leute keinerlei vorstellung was entwicklung, design, auslandsproduktion, werbung etc. für eine arbeit und vorallem kosten verursachen.

wer sagt das design teuer sein muss? okay, es ist teuer, wenn man acht (!!) leute beschäftigt, ohne dass dafür die notwendigkeit besteht.
und der witz an der auslandsproduktion ist doch gerade der, dass dadurch die produktion extrem billig ist. selbst der versand via schiff ist heutzutage so billig, dass er pro shirt nur centbeträge ausmacht.

ein hochwertiges, unbedrucktes (nicht-bio) fruit of the loom shirt welches in südamerika produziert wurde, kostet in deutschland im textilgroßhandel ca. um die 2€.
in deutschland in geringer stückzahl bedruckt kostet es für den endkunden immer noch unter 4€. und erkläre man mir bitte, was bio t-shirt so extrem teurer mache. klar, teurer ist es, aber wiegesagt, der endpreis von 35€ erscheint mir absurd. das t-shirt kostet die vermutlich im einkauf auch nicht mehr als 10 bis 15€. und wenn doch, dann brauchen die indischen schneider pro t-shirt wohl eine stunde arbeitszeit oder sie leben (und die bauern und erntehelfer) wie die könige.

samuel_sontag
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22.03.2008 - 15:27 Uhr
samuel_sontag

sehr gute sache!
das hört sich gut an. wenn ich doch nur selbst ein paar mark hätte, würde ich mir so ein teil bestellen. aber vorgemerkt ist es!

Taugenichtse
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22.03.2008 - 23:27 Uhr
Taugenichtse

hach nee. die armedangels ... kenn ich. gutes interview übrigens.

komber
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23.03.2008 - 08:50 Uhr
komber

Wer sagt, dass die Designer viel Geld bekommen?
Hanffasern können auch wie baumwolle aussehen wenn man sie entsprechend verarbeitet. die erste jeans war auch aus Hanf. Ich weiss, das Hippie-Kiffer-Image ist schwer loszubekommen.
Was ich noch nicht ganz verstanden habe ist wo denn hier biologisch produziert wird. Und ist z.B. der Druck auch bio?
Und schon mal an die Transporte gedacht? Ist das BIo?
Sonst aber nette shirts...aber mal ehrlich-immer nur t-shirts. Wenn Leute "Mode" machen wollen bedrucken sie irgendewelche T-Shirts...

dichtmeister
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Mag ich Mag ich nicht

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23.03.2008 - 20:55 Uhr
dichtmeister

wer ist denn eigentlich die hysterische frau auf dem bild?

Dirk1972
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Mag ich Mag ich nicht

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25.03.2008 - 12:00 Uhr
Dirk1972

Jetzt hat es der "Ökobetrieb" also auch in die Sueddeutsche geschafft. Gratuliere, habt Ihr den Redakteur bestochen oder hatte er keine Ahnung? Wieso wird nicht über das Guerilla-Marketing dieser doch so netten Firma berichtet?

Das Univiertel in Köln ist zuplakatiert mit DIN-A4 grossen Aushängen, deren Überschrift "Hilfe! Verloren" lautet. Wer dann allerdings nachlesen möchte, wer denn was verloren hat wird überrascht: Ein Hochwertiges Öko-T-Shirt mir den und den Eigenschaften sei abhandengekommen.. Aber - gott sei dank - gibt es noch weitere im angegeben Webshop, falls man selbst gerne eines erwerben möchte.

Weiterhin haben sie (oder jemand der die Firma oder auch nicht mag) etliche Bürgersteige und auch Privatflächen mit ihrem Logo und ihrer Webadresse besprüht. Die auffällige, weiße Farbe ist wohl nicht ganz so öko, denn trotz etlicher Regenschauer sind die Logos noch gut zu erkennen. Ganz toll gemacht! Wer muss eigentlich für die Reinigung öffentlicher Flächen zahlen...?

Dirk


zahlen muss, darf jeder selbst ? Das soll "öko" und "fair" sein??? Ob die Uni schon Anzeige erstattet hat, kann ich nicht sagemn



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