26.05.2012 - 10:12 Uhr

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Was heißt „Restriktion“ auf gebärdisch?

Text: franzi-schoenenberger

Benjamin studiert BWL, genau wie viele hundert andere Studenten an der LMU in München. Trotzdem fällt Benjamin im riesigen Audimax auf, denn er kommt immer zu zweit in eine Vorlesung. Begleitet wird er stets von einem Dolmetscher für Gebärdensprache, denn Benjamin ist gehörlos. Wir haben den 24-jährigen Münchner getroffen und ihn gebeten, uns zu erzählen, wie es ist, wenn man eine Vorlesung nur sehen kann.
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sue
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Mag ich Mag ich nicht

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04.02.2008 - 19:35 Uhr
sue

Es heißt ja nicht gebärdisch. Sondern DGS.
Sonst aber interessant.

innere_Leere
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Mag ich Mag ich nicht

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04.02.2008 - 19:45 Uhr
innere_Leere

interessant.

DarkAngel9434
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04.02.2008 - 20:13 Uhr
DarkAngel9434

kann ich nur zustimmend, mal ein ganz neuer Einblick!

better_dressed
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04.02.2008 - 20:28 Uhr
better_dressed

schön, dass studieren für gehörlose nun möglich ist, auch wenn es noch einschränkungen und probleme gibt.
vor wenigen jahren wäre das doch noch nicht mal denkbar gewesen.

Jollscherl
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04.02.2008 - 20:31 Uhr
Jollscherl

und hieße es gebärdisch, würde man es dennoch groß schreiben, in diesem kontext.
dennoch: interessant. vor allem, dass die dgs ja nicht nur gebärden für wörter hat, sondern auch eine ganz eigene grammatik...
BWLer sind weniger zugänglich? ich dachte immer, das sei ein vorurteil.

dadegia
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04.02.2008 - 20:32 Uhr
dadegia

hut ab.

prose
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04.02.2008 - 20:56 Uhr
prose

Ouf, Deutschland ist wohl generell was die Integration von "Behinderten" (das Wort schon!) betrifft, deutlich, deutlich hinterher. Empfehle als mitunter ziemlich schockierenden Lesestoff das Blog der Journalistin Christiane Link:
http://www.behindertenparkplatz.de/

eisengrau
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Mag ich Mag ich nicht

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04.02.2008 - 21:01 Uhr
eisengrau

*(...) muss ich wegen des notwendigen Blickkontakts mit dem Dolmetscher vorne in der ersten Reihe sitzen, was zur Folge hat, dass der Kontakt zu den anderen Kommilitonen darunter leidet.*

Erstens sollte man den Hörsaal eh von unten auffüllen, weil das blöd für den Referenten ist, wenn sich alle in den letzten Reihen herumdrücken. Also muss eben einer (bzw. 25 weitere) in der ersten Reihe sitzen, so oder so.
Und zweitens, was heißt Kontakt? Auch die anderen müssen in der Vorlesung drin hocken, die Klappe halten und zuhören, oder denkst Du, hinter Deinem Rücken tanzen alle Ringelreihen?

Aber wenn man mal übermüdet zur Uni kommt, ist es natürlich schon blöd, wenn man ganz nach vorne muss, und gesehen wird, wie einem die Augen dauernd zufallen. ;-)

dem_osten_so_nah
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04.02.2008 - 21:01 Uhr
dem_osten_so_nah

allein schon die tatsache, dass er schreiben kann, ist respekt wert (er hat's natürlich gelernt). denn wer weder hören noch sprechen kann, hat natürlich auch nicht dieses natürliche sprachgefühl, welches es einem recht einfach macht, wörter zu schreiben.

Jollscherl
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04.02.2008 - 21:03 Uhr
Jollscherl

wohl wahr... die gehörlosen, die ich kenne, tun sich wahnsinnig schwer, einen "normalen" satz zu schreiben, lesen aber ständig zeitung, untertitel, was auch immer- nur selber schreiben, das wird irgendwie nix.



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