:
Erstens hat ihn das Jugendamt Gießen keineswegs "jetzt" nach Sibirien geschickt, sondern bereits vor einem halben Jahr. Und der 16-jährige ist (anders als auch "Bild" nahelegt) keineswegs der erste Teenager, der diese Art Therapie bekommt. Der Verein "Pfad ins Leben"11 zum Beispiel hat bereits vor über zehn Jahren damit begonnen, kriminelle oder labile Jugendliche nach Sedelnikowo zu bringen und dort unter ähnlichen Umständen zu betreuen wie der 16-jährige, mit dem "Bild" heute aufmacht. "Bild" illustriert den Artikel sogar mit einem Foto von "Pfad ins Leben", obwohl der Verein selbst seit zwei Jahren keine Jugendlichen dort mehr betreut.
Das Projekt ist den Medien nicht verborgen geblieben; ausführlich berichteten unter anderem 1999 die "Thüringer Allgemeine", 2001 der MDR12, 2002 die (inzwischen eingestellte) "Woche" und 2002 die "Welt am Sonntag"13.
Er hat einen Betreuer, der sich nur um ihm kümmert. Ich hätte auch gerne einen persönlichen Berater, vom Staat bezahlt.
muss ich jetzt doch mal zur Verteidigung sagen.
und Gießen ist auch nicht so schlimm =)







0
17.01.2008 - 14:58 Uhr
strikingback
http://www.taz.de/1/wahrheit/artikel/1/d...
Tja so sieht gelebter Anti-Patriotismus aus!