26.05.2012 - 10:08 Uhr

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Ein Fall für Zwei: Ist Nachhilfe Luxus oder Laster?

Text: dana-brueller

Über eine Million Schüler nehmen Nachhilfe im Anspruch. 750 Millionen Euro investieren Eltern in die Weiterbildung ihrer Kinder. Werden wir ein Volk von Hilfsbedürftigten, die nichts mehr selber machen? Oder macht die moderne Arbeitsteilung unser Leben nicht viel, viel schöner? Ein Fall für Zwei
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aeitschpi
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Mag ich Mag ich nicht

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07.12.2007 - 19:42 Uhr
aeitschpi

das hab ich richtig gern gelesen.

ich finde, beide redakteure argumentieren plausibel.

hilfe kann manchmal wirklich nützlich sein, sollte sich aber in gesunden maßen halten.

der_ingenieur
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07.12.2007 - 20:13 Uhr
der_ingenieur

Die Eltern, die ihre Kinder zur Nachhilfe schicken lehren ihren Kindern vieleicht kein selbstaendiges Arbeiten und Sich-durchbeissen, sondern werfen einem Problem einfach Geld hinterher.
Allerdings ist Nachhilfe fuer die Kinder besser, als ihnen keine Nachhilfe zu geben, und sie in der Schule untergehen zu lassen (aus Mangel an selbstaendigem Arbeiten).
Dass sich Eltern 'korrekt' um das Kind kuemmern ist Utopie.

kulturgut
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07.12.2007 - 20:38 Uhr
kulturgut

mir ginge es an stelle der eltern einfach darum, die erziehungsarbeit dem ewigen bildungsbösewicht staat und seiner gehirnwäsche soweit wie möglich zu entziehen und durch privat selektiertes nachhilfepersonal zu optimieren. wenn man sich schon keine privatschule leisten kann.

dem_osten_so_nah
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07.12.2007 - 20:49 Uhr
dem_osten_so_nah

ich hätte mathenachhilfe sehr gebraucht (und bräuchte sie streckenweise immer noch), aber ich lehne es ab, geld dafür zu bezahlen, um bessere noten zu bekommen. aus prinzip.

ruebezahl
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07.12.2007 - 21:04 Uhr
ruebezahl

@osten:
aus welchem prinzip?

dem_osten_so_nah
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07.12.2007 - 21:17 Uhr
dem_osten_so_nah

ruebezahl sagte:
@osten:aus welchem prinzip?

dass ich das nicht einsehe.
nur für noten...für sowas ungerechtes und irreales.

der_ingenieur
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07.12.2007 - 21:21 Uhr
der_ingenieur

Ungerecht ist es im finanziellen Sinn - die Schulnoten sollen das Wissen und Koennen eines Schuelers widerspiegeln.
Natuerlich koennte man argumentieren, dass die Schule das Beste aus jedem Schueler entlocken sollte, und daher keine Nachhilfe notwendig sein sollte. - Da jeder Schueler anders ist, und der Steueraufteiler nicht bereit, mehr Geld bereitzustellen, ist wohl klar, dass das nicht passieren wird, so wuenschenswert es waere.

kulturgut
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07.12.2007 - 21:27 Uhr
kulturgut

der_ingenieur sagte:
Ungerecht ist es im finanziellen Sinn - die Schulnoten sollen das Wissen und Koennen eines Schuelers widerspiegeln.
Natuerlich koennte man argumentieren, dass die Schule das Beste aus jedem Schueler entlocken sollte, und daher keine Nachhilfe notwendig sein sollte. - Da jeder Schueler anders ist, und der Steueraufteiler nicht bereit, mehr Geld bereitzustellen, ist wohl klar, dass das nicht passieren wird, so wuenschenswert es waere.


er könnte es auch mit noch so viel geld nicht. einfach weil er der staat ist. und der ständige konflikt zwischen absoluter gleichbehandlung und förderung von erwünschtem, was ja auch absolute UNgleichbehandlung erfordert, selbst dann bildungsirrsinn hervorbrächte wenn man dem staat und den für ihn handelnden personen immer absolute aufrichtigkeit bescheinigen könnte.

dem_osten_so_nah
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07.12.2007 - 21:27 Uhr
dem_osten_so_nah

es ist aber eine illusion, dass noten wissen, können oder geschweige denn kompetenzen verlässlich abbilden können.

der_ingenieur
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07.12.2007 - 21:40 Uhr
der_ingenieur

Eine Einzelnote ist sicherlich kein verlaesslicher Indikator, allerdings zeigen die Noten zusammengefasst ein recht zuverlaessiges Bild.
Klausuren / Klassenarbeiten messen sehr zuverlaessig, was sie messen - die Faehigkeit eines Schuelers, unter Stress die vorgegebenen Aufgaben zu loesen. Diese Kompetenz und das Beherrschen des Stoffs messen sie recht gut, allerdings in einem Ergebnis zusammengefasst. Sicherlich - sie messen nicht 'alle' Kompetenzen eines Schuelers.
Deshalb wird eine Zeugnisnote auch aus mehreren Komponenten zusammengefasst, um ein Gesamtbild festzuhalten.

Kulturgut -
so ernst, als dass man ihn



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