26.05.2012 - 10:08 Uhr

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Humboldt oder Arbeitsmarkt - wie studiert man richtig

Text: peter-wagner  Montage: Katharina Bitzl

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dem_osten_so_nah
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02.12.2007 - 19:17 Uhr
dem_osten_so_nah

das ist mit dem tiefgang ist sehr wahr...der fehlt stellenweise doch sehr eindeutig. sollte einen aber nicht verwundern, wenn man in sechs semestern 32 module abschließen soll.
und deren einziger vorteil ist, dass man absehbare, kleine ziele vor augen hat, die dann erreicht sind (und einen nicht mehr behelligen), wenn man die klausur gemeistert hat.

farilari
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02.12.2007 - 19:20 Uhr
farilari

deutsche studenten sollten einfach etwas mehr arbeiten und weniger jammern.

suesswarenabteilung
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02.12.2007 - 21:32 Uhr
suesswarenabteilung

multiplechoice bei geisteswissenschaften liegt aber an den lehrstühlen. die spielen das spiel doch mit. zitat "auch wir müssen uns anpassen. multiple choice. beschweren sie sich doch bei der regierung. oder gleich bei der eu."

Fabien_Philip_Meunier
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02.12.2007 - 21:45 Uhr
Fabien_Philip_Meunier

@ dem_osten_so_nah:

Aber fordert das nicht gerade dieses Bulimie-Lernen, wie wir es aus den Schulen kennen? Sobald die Schulaufgabe/Klausur rum ist, geht das Gelernte nämlich gerne flöten.


@ farilari

Weniger betuchte haben meiner Meinung nach allen Grund zum jammern. Da gibt es einige, die genug ackern, weil es mit dem Finanziellen nunmal nicht so hinhaut. Also bitte nicht alle über einen Kamm!

Herrfischer
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02.12.2007 - 22:08 Uhr
Herrfischer

Es besteht momentan die Gefahr, diese alten lassez-faire Studiengänge zu romantisieren. Ich gehöre zu den wenigen, die beides erleben durften, da ich freiwillig ins BA/MA-System umgestiegen bin. Und obwohl mich mein Master zuweilen überfordert und mir in der Tat nur wenige Freiheiten lässt, lerne ich heute doch wesentlich (!) mehr und konzentrierter als früher.

Jedenfalls Danke für den differenzierten Bericht (dem allerdings hinzuzufügen ist, dass an der Freien Universität nicht alle Studierenden so mies gelaunt sind wie ihre angeblichen Vertreter).

dem_osten_so_nah
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02.12.2007 - 22:10 Uhr
dem_osten_so_nah

Fabien_Philip_Meunier sagte:
@ dem_osten_so_nah:Aber fordert das nicht gerade dieses Bulimie-Lernen, wie wir es aus den Schulen kennen? Sobald die Schulaufgabe/Klausur rum ist, geht das Gelernte nämlich gerne flöten!

zwangsläufig tut es das.

joni
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02.12.2007 - 23:05 Uhr
joni

also ich finde das bachelor/master system grundsätzlich gut
aber an der umsetzung hapert es noch gewaltig....

und ich denke gerade in fremdsprachen fächern in denen ein längerer auslandsaufenthalt verpflichtend ist sollte überlegt werden die regelstudienzeit um 1 oder 2 semester zu verlängern

soylentyellow
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03.12.2007 - 00:50 Uhr
soylentyellow

dem_osten_so_nah sagte:
Fabien_Philip_Meunier sagte:
@ dem_osten_so_nah:Aber fordert das nicht gerade dieses Bulimie-Lernen, wie wir es aus den Schulen kennen? Sobald die Schulaufgabe/Klausur rum ist, geht das Gelernte nämlich gerne flöten!

zwangsläufig tut es das.


Ich glaube das Gegenteil ist der Fall.

Da man sich pemanent und aktiv ! mit dem Gelernten auseinandersetzt (bzw. dazu gezwungen ist) und nicht erst am Ende des Studiums wenn die große Abschlussklausur /Prüfung kommt.

Außerdem ist es fairer da bei einer einzigen Prüfung am Ende des Studiums doch sehr viel Glück und Zufall abhängt.

Besteht die Leistung dahingegen aus vielen kleinerern Prüfungen, welche kontinuierlich passieren weiß man erstens eher was von einem erwartet wird und zweitens wo man steht.

Da es mehrere Prüfungen sind, die alle zum Endergebnis zählen, ist die Gefahr eines Ausrutschers oder auch unverschämten Glücks wesentlich geringer als bei einer einzigen Prüfung.

Beispielsweise werde ich einige mündliche Prüfungen haben die etwa jeweils 20 Minuten dauern werden - und das soll es dann gewesen sein? In diesen 20 Minuten will man feststellen können wie gut (oder schlecht) ich bin? Objektiv? Bitte?!?! Außerdem erleichtern schwammige Angaben zu was denn in diesen Prüfungen genau geprüft wird die Vorbereitung nicht unbedingt.

CommodoreSchmidtlepp
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03.12.2007 - 08:23 Uhr
CommodoreSchmidtlepp

Also man hat beim Bachelor mehr zu tun ja, die Leute die jetzt mit dem BA nicht klarkommen wären aber auch nicht mit dem Magister klargekommen, und diejenigen die gut sind bleiben gut. Was mir einfach auf den Senkel geht, dass zwar von Studenten verlangt wird sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen, bei der Verwaltung und den Dozenten die Wende zum BA teilweise leider noch nicht stattgefunden hat. Wenn man dann auf dem Prüfungsamt den Mitarbeiterinnen sagen muss welche Leistungen man für Prüfung XY erbringen muss nimmt das dann bizarre Formen an. Alles in allem würde ich aber sagen halb so wild. Das haben wir so bestellt, niemand hat all zu großen Terror gemacht oder sich dagegen gewehrt, jetzt wird das halt so gegessen. In 30 Jahren, wenn unsere Generation den langen Marsch durch die Institutionen durch hat, wirds vielleicht wieder schöner, ich weiß es nicht, ich muss jetzt studieren und das mache ich auch.

Cheers!

vigezzo
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03.12.2007 - 08:32 Uhr
vigezzo

und wo steht da jetzt wie man richtig studiert??



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peter-wagner

ist jetzt-Mitarbeiter und hat diesen Beitrag verfasst.


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