oje, erst tut er so aufgeklärt und dann kommt doch noch die diffuse(l) kulturpessimismusnummer...
Wenn die "Erwachsenen" nicht den Nerv haben, sich von Jugendlichen erstmal drei blöde Sprüche anzuhören, bevor sie eine Antwort auf die Frage kriegen, ist es vielleicht nicht mal so schlecht, dass es so ein Buch gibt.
Wer mit hauptsächlich vernünftigen Ansichten durchdringt, hat meinen Segen. Dabei darf er dann ruhig auch für sein Buch werben.
und genau deshalb melden sich die politiker dann auch. weils ja irgendwie äh ist....so einer wird doch als feigenblatt eingeladen.
wenn "erwachsene" sich WIRKLICH dafür interessieren würden, was JUGENDLICHE so treiben und warum und das alles, dann WÜRDEN sie die zeit investieren, sich die drei blöden sprüche anzuhören. aber es interessiert sie einen scheißdreck.
und hört auf mit dem "jugendliche trinken, weil die welt so schlecht ist"-gebrabbel. so ein blödsinn. DIE jugendlichen, die SAUFEN, weil sie keine perspektive haben sind nu wirklich die minderheit. und wenn jemand eine statistik dazu fordert, bin ich gerne gewillt, sowas gegen entgelt zu erstellen. fragt euch doch selbst, warum ihr angefangen habt alkohol zu trinken? isses nich lustig, betrunken zu sein? zu sagen "yeah, dicht", mal die ein oder andere wolke zu paffen? immer tun wir so scheiss-aufgeklärt und dabei sind wir doch alle gleich. die einzige, dies wirklich drauf haben, sind die LEUTE [egal, ob erwachsen oder jugendlich], die KEINEN alkohol und KEIN nikotin konsumieren. die sagen können "yippie yippie yeah, yippie yeah, krawall und remmidemmi" ohne einen im tee zu haben. "ja, aber wir können auch lustig sein, ohne alkohol" - ja warum trinkt ihr ihn dann? weil er schmeckt... und herzlich willkommen im erwachsener-jugendlicher-erwachsener-kreislauf... gute nacht...
04.11.2007 - 22:07 Uhr
suesswarenabteilung
Der entscheidende Punkt ist doch eher, warum Jugendliche oft so wenig Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und Perspektive haben, daß sie meinen, das (mindestens partielle) kognitive Wegtreten befördere die Lebenssituation.
Es scheint immer mehr zu geben, die eine unbefriedigende Situation aushalten wollen (und sei es um die Preisgabe von Millionen Gehirnzellen), als daß sie mit großem Engagement eine Veränderung zu bewirken suchen.
Da muß schon viel Desillusionierung und Resignation vorhanden sein.







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04.11.2007 - 19:22 Uhr
suesswarenabteilung