26.05.2012 - 10:01 Uhr

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Die Klasse von 2007: Wohin nach dem Abi?

Text: hannes-kerber

Die Zeit nach dem Abi ist die beste Zeit des Lebens – nach der Schule, vor dem ganzen Rest. Viele Abiturienten fahren deshalb weg, eine Woche oder ein Jahr, nach Österreich oder nach Indien. jetzt.de hat die K13 des Elsa-Brändström-Gymnasiums in München-Pasing besucht und die Schüler gebeten, ihre Pläne aufzuschreiben - hier sind 16 Pläne für die Zeit danach. Auch der jetzt.de-Tagesticker hat sich am Montag mit der Frage beschäftigt, was nach dem Abi kommt.
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shoota
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Mag ich Mag ich nicht

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27.06.2007 - 11:31 Uhr
shoota

den beiden die nach "spanien" gehen wollen sei hiermit gesagt:

weder barcelona noch valencia sind "spanien"!!! barcelona gehört zu catalunya und valencia zumindest noch zu den "països catalans". daher ist die erste amtssprache in barça auch catalán und in valencia valenciano ... dort spanisch lernen zu wollen ist zwar möglich, aber schwieriger ...

saluts

kulturgut
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Mag ich Mag ich nicht

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27.06.2007 - 12:13 Uhr
kulturgut

gk: red du nur. wenn der staat bildung finanziert und beaufsichtigt und/oder sogar selbst betreibt ist es klar, dass er dann in gewissem maße immer ein sich und seine strukturellen gegebenheiten bestätigendes system baut. und den wehrlosen opfern seines systems erklärt, zu ihm und seinem apparat gebe es keine schlauere alternative. der neutralitätsanspruch eines staatlichen bildungssystems ist ein absoluter witz - bildung kann niemals neutral sein. wenn der staat sich inhaltlich ungefähr auf deinem niveau an ansprüchen und vorstellungen von bildung befindet, dann ist das ein glücklicher zufall (bzw ergebnis seiner gehirnwäsche) - aber nichts, worauf ich jemals vertrauen würde. daher bin ich für ein verbot öffentlicher einflussnahme auf bildung jedweder art.

ein staat mit einem "öffentlichen" bildungssystem hat sehr viel mehr eine tendenz, ins totalitäre umzukippen als dies bei einem rein privaten bildungssystem der fall wäre. diese totalitarismus-tendenz mindert auch der föderalismus nicht wesentlich, den manche pappnasen ja für diesen bereich meist sogar ebenfalls gerne einschränken oder sogar abschaffen würden.

für die menschenwürde und ein system, das die wahrung dieser für sich in anspruch nehmen möchte, ist es entscheidend, dass die eltern souverän über die bildungsoptionen eines kindes inklusive deren inhaltlicher ausrichtung entscheiden können. solange sie diesem keine physische gewalt antun gehen die details der erziehung den staat nichts an. auch wenn diese deinem oder meinem geschmack nicht entsprechen würde. ohne das recht, kinder eventuell auch falsch zu erziehen, gibt es keinerlei freiheit.

eure vorstellung von chancengleichheit müsste darin gipfeln, kinder sofort nach der geburt den eltern zu entziehen und in zentrale lager einzuquartieren, wo sie exakt die gleichen voraussetzungen für die aufzucht vorfinden. früher oder später würdet ihr dann jede eigenschaft, auch jeden genetischen vorteil eines kindes auszugleichen versuchen. oder irre ich mich?

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27.06.2007 - 12:18 Uhr
kulturgut

donnawetta: ja, ich war in nyc mal 3 monate mitglied in einer us-bude, um dort 3x trainieren zu dürfen. ich scheine also schon davon gehört zu haben.

ich denke aber, sie hat nicht wirklich das studio in seiner funktion als muckibude gemeint, sondern mehr das soziale umfeld, das sie dort hat. es gibt mädchen, die dort sehr viel zeit verbringen, und das sind nicht nur visagistinnen oder friseusen. in den besseren clubs kann man hervorragend nebenher fürs studium lernen und sich mit freunden treffen.

Finenheri
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27.06.2007 - 13:38 Uhr
Finenheri

Also, das sind ja toll formulierte Sätze, allein mir fehlt der Inhalt.

kulturgut sagte:

für die menschenwürde und ein system, das die wahrung dieser für sich in anspruch nehmen möchte, ist es entscheidend, dass die eltern souverän über die bildungsoptionen eines kindes inklusive deren inhaltlicher ausrichtung entscheiden können.


Das ist doch universitäre Stammtischphilosophie, wo ist denn da der Zusammenhang?
Über zehn Ecken vielleicht, aber ein echter Zusammenhang, der eine so "wunderbare" Rhetorik rechtfertigt?

kulturgut
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27.06.2007 - 13:59 Uhr
kulturgut

finenheri: ja, unmittelbar mit dem thema hat es nichts mehr zu tun, bin etwas abgewichen durch die diskussion mit _gk.

so selbstverständlich ist das aber nicht, wie du glaubst. es gibt eine schulpflicht, die meisten schulen sind öffentlich und auch über die privaten hat der staat in hinsicht auf bildungsinhalte die oberaufsicht, also hat der staat bzw die länder einen wesentlichen einfluss auf die bildung inklusive der grundüberzeugungen.

im unmittelbaren vergleich mit nazi- und stasi-diktatur ist unser heutiges system natürlich relativ frei. und das ist ja auch ein fortschritt, den man immer wieder begrüßen muss. aber noch immer gestehen wir dem staat zuviele kompetenzen zu, gerade auch was bildung und erziehung angheht. und darin liegt eine große gefahr.

Elifant
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27.06.2007 - 15:33 Uhr
Elifant

Wenn man diese Kommentare so liest, muss man leider zu folgenden pessimistischen Aussagen kommen:
1. Keiner der ersten Kommentarschreiber ist jemals mit dem Flugzeug oder Auto irgendwohin gefahren, weil das Ölverschwendung und Umweltsünde ist! Wenn schon Urlaub, dann zu Fuß oder mit dem Fahrrad!

2. Ist sozialen Projekten mitzuarbeiten ist asozial und egoistisch (wg Lebenslauf) - dann lieber ein Jahr vor der Glotze hängen...

3. Nach dem abitur MUSS man wissen, was man studieren/lernen will!

4. Die Kommentarverfasser sind furchtbar arm und bildungsfern, weswegen sie die "reiche Bonzen-Jugend, die ihre freie Zeit im Ausland verplempert" verhöhnen kann und darf.

5. Reisen ist vollkommen sinnlos und überhaupt nicht "horizonterweiternd"!

6. Wenn man eine Sprache lernen möchte, sollte man hier bleiben, weil Spanisch in Spanien gibts nicht (nein, das hab ich eeehrlich nicht gewusst) und Hocharabisch noch weniger und in Schwedisch spricht man Spanien (gell Steffi;-)

Ich hab sicher noch tolle neue Wahrheiten vergessen, aber das hier ist schon traurig genug: Die bösen verwöhnten Bonzenkinder machen die Umwelt kaputt und der Rest jammert über die Bösen Bonzenkinder...
Schade, eigentlich mag ich Deutschland und Reisen sind die beste möglichkeit Heimzukommen, aber so langsam...

Abgesehen davon, dass ich finde, 2 Wochen Urlaub in der Schweiz sind kein "Auslandsaufenthalt" im Sinne von im Ausland ARBEITEN und LEBEN (so würde ich das definieren)

Naja, jedenfalls noch viel Spaß beim Lästern...

londrina
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05.07.2007 - 15:03 Uhr
londrina

was soll denn das rumgemotze hier? klingt mir alles sehr nach neid, sorry. mein gott, die haben halt gerade abi gemacht, da ist es doch völlig normal, dass man noch ein bisschen blauäugig is, sei doch jedem zugestanden. über die beweggründe und einzelne antworten kann man auch streiten, aber ich finde, es gibt nix schlimmeres als nach dem abi gleich schön brav zu studieren oder eine ausbildung zu machen. das sind dann die nervigsten erstsemester.
ich bin nach dem abi damals auch erstmal ein halbes jahr nach london als au pair gegangen, hat meine eltern nix gekostet, ich hab dort (leider wenig) verdient und es hat mir und meiner entwicklung einfach verdammt gut getan.



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hannes-kerber

ist jetzt-Mitarbeiter und hat diesen Beitrag verfasst.


wer a sagt, muß gar nichts.