geistig verweichlichte haben davor immer kapituliert, der rest hat weitergemacht. das ist kein thema.
Ein Label gibt es bereits dazu:
entwederoder.
Einen Club ebenfalls:
Entweder_Oder.
Die Kunstfertigkeit, sich alle Möglichkeiten offen zu halten, ist wahrlich ein Drahtseilakt.
Man darf gespannt sein (Achtung: nur nicht persönlich werden!), was der Rest der Generation Praktikum über den ,Fluch' des Freiheits-Wahlrechtes denkt!
typisch deutsch - hauptsache was zu jammern
reload: nach einer kurzen umfrage kann ich sagen, dieses problem ist nicht nur typisch deutsch ;)
fuer mich selbst habe ich festgestellt, sobald ich etwas als entscheidung wahrnehme, stellt sich spætestens hinterher heraus, dass im grunde keine der optionen so ganz die richtige war. meine besten entscheidungen waren die, die ich gar nicht als entscheidungen begriffen habe, sondern eher als logische konsequenzen. aber bis ich die erkennen konnte, hat es schon eine weile gedauert, und wæhrend eines vollzeitpowerstudiums mit praktika und zusatzqualifikationen hætte ich sicherlich keine zeit gehabt, zu erkennen, wofuer ich mich eigentlich qualifizieren will.
sich so lange wies nur geht alle möglichkeiten offen halten, darin bin ich profi. aber ich hab trotzdem entschieden, mich irgendwann zu entscheiden. mir bleiben noch drei semester. dann werd ich mich entweder entschieden haben und die welt retten, oder eben nicht. *hm
meistens bin ich ganz unglücklich über entscheidungen, entscheidungen treffen...um hinterher froh zu sein, mich selbst in den arsch getreten zu haben...bin gespannt auf diese reihe, ja.
und der text hier war schon ein richtig guter anfang.
Bin gespannt - und könnte ich mir auch gut als Buch vorstellen, dann muss man nicht am Bildschirm lesen.
Freiheit und die Freiheit aus verschiedenen Optionen wählen zu können, ist etwas sehr schönes.
meine Erfahrung war immer der Art, dass wenn man zu sehr auf den Markt, Eltern oder von "Top Unternehmen" gestaltete Prototypen, also auf Dinge außerhalb seiner selbst achtet, eine große Chance verspielt, nämlich seine definitiv eigene und einzigartige.
Meine Biografie ist da vielleicht das beste Beispiel. Ich war nach dem Abi bei einer Zeitung, dann Physiotherapeut, dann Student der Kommunikationswissenschaft und jetzt Angestellter im Bereich Gesundheitsmarketing. Der Weg ist noch nicht am Ende. Über diese "Umwege" (will sie nicht missen) habe ich erst gemerkt, dass mein Ding zum einen der Mensch und zum anderen gesellschaftliche Kommunikation ist. Dies gibt einem eine (von "dem Markt" doch so gewollte) besondere positive Note. Nur in den Dingen, die man wirklich gerne macht, die einem einfach zufallen ist man automatisch und deutlich besser als andere; und selbst wenn man "später" damit anfängt, hat man automatisch die Sieben-Meilen-Stiefel an, genau deshalb.
Erst mit dem Ausprobieren (wie es schon richtig erwähnt wurde) lernt man sich und seine besonderen Fähigkeiten kennen - je früher desto besser, je schräger desto besser. Und noch wichtiger ist nicht stehenbleiben, sondern den Mut und die Vision für einen Weg zu haben, der einem gefällt - und den lernt man nicht auf dem Arbeitsamt, sondern vielleicht eher bei einem unerwarteten Gespräch in einem Cafe mit einem interessanten, fremden Menschen.
Eine Problemorientierung (wie bezahle ich die Bildung, wovon lebe ich, und was mache ich dann...?) ist völlig falsch und vielleicht auch beispielhaft deutsch. Es passieren genau dann, wenn man es umsetzt, Dinge, man lernt Menschen kennen, die einen bei seinem Weg ungeahnt unterstützen.
saschaflux von citizenflux.de
Doch den Satz: "Aber hat uns schon mal jemand gefragt, ob das auch toll ist?" bitte schnell in der Jammerkiste versenken.
28.02.2007 - 13:41 Uhr
Isigross
bin gerade in einer entscheidungsvorbereitungsphase. ein entscheid ist in den nächsten 2 monaten geplant.
im text steht viel wahres, und in saschaflux kommentar auch. (jaja, diese blöde problemorientierung...)
viel wahres!
Ich habe mich darauf spezialisiert, Unternehmer und Selbständige bei ihren Entscheidungen zu coachen. Meine tägliche Erfahrung mit Menschen, die eigentlich genau wissen sollten, was sie wollen zeigt immer wieder das genaue Gegenteil.
Immer wieder stelle ich fest, dass den Unternehmern ihre unternehmerische Vision abgeht. Ein Zielbild also, dass jenseits von Zahlen zu finden ist, dass die persönlichen Wertvorstellungen abbildet und auch einen Entwicklungsweg beinhaltet. Nur wie soll jemand eine gute Entscheidung treffen, wenn er seine Richtung nicht kennt?
Kai-Jürgen Lietz
Entscheidungserfolg Coach (blog.unternehmer-excellence.com)







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25.02.2007 - 22:21 Uhr
poormisguidedfool
endlich wieder was bei jetzt, das mich anspricht.
jenseits von twenty-something-bravo.