26.05.2012 - 08:53 Uhr

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Generation Option

Text: peter-wagner

Ob im Beruf oder im Privaten: Die Vielfalt der Möglichkeiten macht uns verrückt. Aber wir können etwas dagegen tun
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poormisguidedfool
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Mag ich Mag ich nicht

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25.02.2007 - 22:21 Uhr
poormisguidedfool

gutes label. vielversprechende reihe.
endlich wieder was bei jetzt, das mich anspricht.
jenseits von twenty-something-bravo.

nestroy
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Mag ich Mag ich nicht

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25.02.2007 - 22:56 Uhr
nestroy

ja, gefällt mir auch gut. klingt nach substanz !

Bosley
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26.02.2007 - 08:44 Uhr
Bosley

benjamin kunkel - indecision

der_onkel
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26.02.2007 - 14:16 Uhr
der_onkel

die kapitulation vor wahlmöglichkeiten ist keine epochale erscheinung sondern ein altersphänomen. wenn man mal ganz nüchtern schaut: so viele optionen gibt es nicht. und so viele hatten generationen davor auch.

geistig verweichlichte haben davor immer kapituliert, der rest hat weitergemacht. das ist kein thema.

SaraGoldmann
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26.02.2007 - 15:58 Uhr
SaraGoldmann

kann mich kommentar nr. 1 nur anschließen!

aeitschpi
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Mag ich Mag ich nicht

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26.02.2007 - 16:10 Uhr
aeitschpi

Gutes Thema! Endlich mal etwas mehr Substanz. (s. nestroy.)


Ein Label gibt es bereits dazu:

entwederoder.


Einen Club ebenfalls:

Entweder_Oder.


Die Kunstfertigkeit, sich alle Möglichkeiten offen zu halten, ist wahrlich ein Drahtseilakt.

Man darf gespannt sein (Achtung: nur nicht persönlich werden!), was der Rest der Generation Praktikum über den ,Fluch' des Freiheits-Wahlrechtes denkt!

grinsekatzejulie
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26.02.2007 - 18:32 Uhr
grinsekatzejulie

da habt ihr mich im richtigen moment mit den richtigen worten erwischt......

diebibel
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26.02.2007 - 18:46 Uhr
diebibel

Ich erinnere mich an ein Fußballspiel aus meiner Kindheit. Ich hatte den Ball. Jeder Zuschauer am Spielfeldrand hat mir etwas anderes zugebrüllt: spiel zu P., spiel M. an, LAUF! SCHIEß! Dann hab ich an P. abgespielt, und nur weil aus dem Spielzug kein Tor geworden ist, hatte ich das Gefühl, es war die falsche Entscheidung. Hätte kein Mensch am Spielfeldrand gestanden, wäre jede Entscheidung richtig gewesen oder zumindest egal.

reload
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26.02.2007 - 18:57 Uhr
reload

oh diese arme generation.
typisch deutsch - hauptsache was zu jammern

ein_oxymoron
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26.02.2007 - 19:33 Uhr
ein_oxymoron

gutes thema, bin gespannt auf mehr.

reload: nach einer kurzen umfrage kann ich sagen, dieses problem ist nicht nur typisch deutsch ;)

fuer mich selbst habe ich festgestellt, sobald ich etwas als entscheidung wahrnehme, stellt sich spætestens hinterher heraus, dass im grunde keine der optionen so ganz die richtige war. meine besten entscheidungen waren die, die ich gar nicht als entscheidungen begriffen habe, sondern eher als logische konsequenzen. aber bis ich die erkennen konnte, hat es schon eine weile gedauert, und wæhrend eines vollzeitpowerstudiums mit praktika und zusatzqualifikationen hætte ich sicherlich keine zeit gehabt, zu erkennen, wofuer ich mich eigentlich qualifizieren will.

keos
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26.02.2007 - 19:35 Uhr
keos

oh. ja, genau so =)
sich so lange wies nur geht alle möglichkeiten offen halten, darin bin ich profi. aber ich hab trotzdem entschieden, mich irgendwann zu entscheiden. mir bleiben noch drei semester. dann werd ich mich entweder entschieden haben und die welt retten, oder eben nicht. *hm

valeri
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27.02.2007 - 14:59 Uhr
valeri

ich hab schon auch feststellen müssen, dass ich weit mehr davon hab und weit zufriedener bin wenn ich mich entscheide, und das dann mache (wie im text beschrieben ja auch immer mit der möglichkeit, das auch wieder zu ändern wenn es nicht mehr passt)...statt mir von vornherein alles offenzuhalten. und die möglichkeit einmal getroffene entscheidungen zu revidieren, wieder einen anderen weg einschlagen, das ist kein hintertürchen, sondern einfach beruhigende tatsache.

meistens bin ich ganz unglücklich über entscheidungen, entscheidungen treffen...um hinterher froh zu sein, mich selbst in den arsch getreten zu haben...bin gespannt auf diese reihe, ja.

und der text hier war schon ein richtig guter anfang.

Citterio
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27.02.2007 - 16:54 Uhr
Citterio

So rast man nun auf der Autobahn dem Leben hinterher, um im Stillstand des Staus, eingeklemmt von gebogenem Blech und abgehetzten Gesichtern, die grenzenlose Freiheit zu verteidigen.

Bin gespannt - und könnte ich mir auch gut als Buch vorstellen, dann muss man nicht am Bildschirm lesen.

eisengrau
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27.02.2007 - 18:12 Uhr
eisengrau

Das Bild geht ein wenig am Sinn des Texts vorbei, trotzdem gefällt es mir sehr gut.

cosmashiva
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27.02.2007 - 19:37 Uhr
cosmashiva

generation iPod:shuffle?

Isigross
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27.02.2007 - 19:39 Uhr
Isigross

Toller Artikel! Kenn mich da auch wieder:)

DagnyTaggart
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27.02.2007 - 20:54 Uhr
DagnyTaggart

Wer keine Freiheit haben will, kann nach Nordkorea, zu Chavez, Castro oder Mugabe auswandern.

Freiheit und die Freiheit aus verschiedenen Optionen wählen zu können, ist etwas sehr schönes.

Hormiga
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27.02.2007 - 22:54 Uhr
Hormiga

Ich denke schon, dass die Kultur der Unverbindlichkeit und des "sich alles offen haltens" stärker geworden ist. Beispiel: Mobiltelefon. In den frühen 90er Jahren hatte noch niemand eines. Meins ist seit zwei Wochen kaputt und ich bin total aufgeschmissen. Ist ja nicht so, dass man sich verabreden kann ohne zwei Minuten nochmal nachzufragen ob das auch wirklich dabei bleibt. Und eine Minute vorher nochmal den Ort zu wechseln - und seine Verspätung von 15 min anzukündigen...

saschaflux
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28.02.2007 - 08:41 Uhr
saschaflux

stimmt oxymoron,

meine Erfahrung war immer der Art, dass wenn man zu sehr auf den Markt, Eltern oder von "Top Unternehmen" gestaltete Prototypen, also auf Dinge außerhalb seiner selbst achtet, eine große Chance verspielt, nämlich seine definitiv eigene und einzigartige.

Meine Biografie ist da vielleicht das beste Beispiel. Ich war nach dem Abi bei einer Zeitung, dann Physiotherapeut, dann Student der Kommunikationswissenschaft und jetzt Angestellter im Bereich Gesundheitsmarketing. Der Weg ist noch nicht am Ende. Über diese "Umwege" (will sie nicht missen) habe ich erst gemerkt, dass mein Ding zum einen der Mensch und zum anderen gesellschaftliche Kommunikation ist. Dies gibt einem eine (von "dem Markt" doch so gewollte) besondere positive Note. Nur in den Dingen, die man wirklich gerne macht, die einem einfach zufallen ist man automatisch und deutlich besser als andere; und selbst wenn man "später" damit anfängt, hat man automatisch die Sieben-Meilen-Stiefel an, genau deshalb.

Erst mit dem Ausprobieren (wie es schon richtig erwähnt wurde) lernt man sich und seine besonderen Fähigkeiten kennen - je früher desto besser, je schräger desto besser. Und noch wichtiger ist nicht stehenbleiben, sondern den Mut und die Vision für einen Weg zu haben, der einem gefällt - und den lernt man nicht auf dem Arbeitsamt, sondern vielleicht eher bei einem unerwarteten Gespräch in einem Cafe mit einem interessanten, fremden Menschen.

Eine Problemorientierung (wie bezahle ich die Bildung, wovon lebe ich, und was mache ich dann...?) ist völlig falsch und vielleicht auch beispielhaft deutsch. Es passieren genau dann, wenn man es umsetzt, Dinge, man lernt Menschen kennen, die einen bei seinem Weg ungeahnt unterstützen.

saschaflux von citizenflux.de

UniteDoubts
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28.02.2007 - 12:09 Uhr
UniteDoubts

Super-Thema. Da lohnt es sich drüber nachzudenken!

Doch den Satz: "Aber hat uns schon mal jemand gefragt, ob das auch toll ist?" bitte schnell in der Jammerkiste versenken.

Isigross
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28.02.2007 - 13:37 Uhr
Isigross

Ich finde in dem Text sehr viel Wahrheit... Auf der einen Seite hat man sehr viele Möglichkeiten, auf der anderen Seite muss man diese auch zu Nutzen wissen. Aber das geht eben nur, wenn man sich kennt...Ich finde auch, dass das mit der "Persönlichkeit" reifen lassen zutrifft. Zumindest bei mir. Ich weiß selber heute auch mehr über mich, was ich will, als noch vor 2,3 Jahren. Ich war viel im Ausland, habe viele, tolle Freunde gefunden. Ich finde, dass ist schon sehr wichtig. Für mich war es das zumindest. Zwar bin ich jetzt immer noch nicht mit meinem Studium ganz fertig, aber dafür habe ich viel erlebt und eben "meine Persönlichkeit" reifen lassen. Deshalb muss man sich im Leben natürlich trotzdem für etwas entscheiden. Und das soll man bzw. muss man auch. Allerdings - und da spreche ich vorallem für mich selbst- sollte man es nach seinem Rythmus tun und sich nicht von den ganzen Optione im Leben erdrücken lassen.

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28.02.2007 - 13:41 Uhr
Isigross

Ich bereue also nichts:) !

freak_of_the_freaks
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28.02.2007 - 14:24 Uhr
freak_of_the_freaks

alles völlig richtig.bin auch voll durcheinander,weil ich diese jahr anfangen soll zu studieren...oder darf oder möchte...

musicus
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28.02.2007 - 16:58 Uhr
musicus

ha, jetzt.de macht eine reihe für mich. wer hätte das gedacht! =)

bin gerade in einer entscheidungsvorbereitungsphase. ein entscheid ist in den nächsten 2 monaten geplant.

im text steht viel wahres, und in saschaflux kommentar auch. (jaja, diese blöde problemorientierung...)

imtiefenrausch
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28.02.2007 - 17:41 Uhr
imtiefenrausch

der mangel an freiheit ist mir eher gegenwärtig.

aeitschpi
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01.03.2007 - 19:52 Uhr
aeitschpi

saschaflux, dein kommentar hat mir gefallen.

viel wahres!

kjlietz
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03.04.2007 - 08:57 Uhr
kjlietz

Ein sehr tief gehender Artikel, der sehr viel Wahres enthält.
Ich habe mich darauf spezialisiert, Unternehmer und Selbständige bei ihren Entscheidungen zu coachen. Meine tägliche Erfahrung mit Menschen, die eigentlich genau wissen sollten, was sie wollen zeigt immer wieder das genaue Gegenteil.
Immer wieder stelle ich fest, dass den Unternehmern ihre unternehmerische Vision abgeht. Ein Zielbild also, dass jenseits von Zahlen zu finden ist, dass die persönlichen Wertvorstellungen abbildet und auch einen Entwicklungsweg beinhaltet. Nur wie soll jemand eine gute Entscheidung treffen, wenn er seine Richtung nicht kennt?

Kai-Jürgen Lietz
Entscheidungserfolg Coach (blog.unternehmer-excellence.com)






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ist jetzt-Mitarbeiter und hat diesen Beitrag verfasst.


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