Positiv gestimmten Theoretikern gilt die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia als Paradigma für die "Weisheit der Massen", als Vorbild für demokratisierte Information. Sie steht im Ruf, verlässlich zu sein, weil jeder Beitrag offen gehalten bleibt für nachträgliche Korrekturen. Dieses Prinzip sorgt in der Theorie einerseits dafür, dass Wikipedia-Artikel immer auf dem neuesten Stand des Wissens bleiben. Und es sorgt andererseits dafür, dass sich keine Einzelinteressen darin als absolutes Wissen ausgeben können.
3 Kommentare
schicker roter kimono :)
Kann man als Mensch seine Rolle als Finanz/Interessenvertreter ablegen? Dann wäre ja die Ursprungsidee von Wikipedia um den bewußten Anspruch (einiger bestimmter werter Leute) auf neutrale/klare Sicht und Ungefärbtes 'reicher'.. das UnterderHaut-Erkennen der Menschenabsichten ist bei Projekten dieser Größe, finde ich, um so wichtiger ... gerade Projekte wie dieses oder auch die OpenSource-Gemeinschaft sind eine echte Alternative zu dem Ruf den 'man' sich erst erkaufen muß (Weil 'man' möglicherweise nicht davon überzeugt ist, daß er sich von selbst herumspricht? Qualität läßt sich nicht beschleunigen - die Reife eines wachsenden Kindes beruht auf seinen Erfahrungen) ... der Artikel ist gleichzeitig so schön aussagekräftig und neutral geschrieben. Gut gefällt mir die Benennung der "Strategen des Guerilla-Marketings und trendfeste[n] Spürhunde in PR-Agenturen". Für mich wäre es schwierig, wenn ich mit dem erschaffen eines Images Geld verdienen müßte. Ich verliere doch meine Identität, wenn man .. zuviel Künstlichkeit in sein Leben holte. Wie man heutzutage aber auch kühl mit dem 'warmen' Bild umgeht, das für "Verbraucher" (Natürlich! Wir sind viel mehr als das..) entstehen soll ... genug geplaudert.









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26.01.2007 - 21:54 Uhr
air_kaviar