ansonsten sehe ich es so wie einige andere hier auch schon geschrieben haben. wir sprechen über und von menschen. und die werden nicht als heilige geboren. es gibt wie immer die mischung aus gut und nicht gut. warum sollte es gerade im vom menschen ausgeübten buddhismus anders sein? warum?
ganz schwach finde ich ausserdem, dem ach so geheimen logenwissen soviel platz einzuräumen. ja gar den artikel daran aufzuhängen. das dann pauschal auf die gesamtheit der sache zu übertragen und am ende zu behaupten, 'das ist so' - das ist so zum heulen.
was ich mich generell frage: wer hier die zitierte "daheim"- page so klasse findet, dass sie hier im kosmos für artikel herhält?
*wunder*
Die Artikel habe ich gelesen. Ich habe selbst 7 Tage in der Lueneb. Heide dem Dalai Lame zugehoert und kenne eine Menge Buddhisten. Deshalb rate ich den Redakteuren nicht irgendwelche Texte zu analysieren, sondern den lebendigen Vertretern vorurteilsfrei zuzuhoeren.
Klar ist, dass nicht in jeder Schachtel das drin ist, was drauf steht. "Buddhisten" handeln nicht immer buddhistisch, so wie "Christen" nicht immer christlich sind. Jeder Unkundige, der die Bibel kritisch durchleuchtet, wird 100te brutaler Zitate finden. Unsere eigene christliche Geschichte beinhaltet tatsaechlich unzaehlige Ereignisse, bei denen ungetaufte Eingeborene z.B. wie "seelenlose" Tiere behandelt wurden, und anderes mehr. Das ist mit dem Koran wohl aehnlich, doch wer den waagt zu kritisieren, kommt leicht auf die islamische Selbstmoerderliste. Dann ist da noch die Besonderheitseinbildung (-glaube) des auserwaehlten Volks, das seine Nachbarn systematisch unterdrueckt und den ganzen mittleren Osten zum Pulverfass macht. Der Name Goldner des Münchener Esoterik- und Psycho-"Experten" klingt auch sehr nach diesem Ursprung. Wer dieses Volkes Handlungen und Politik kritisiert, ist in Deutschland auch ganz schnell von der oeffentlichen Leinwand verschwunden. Wieviel irdische Lobby-Kraehen doch hinter all diesen "Religionen" stecken!
Weisst du einen Krieg, der im Namen Buddhas gefuehrt worden waere? Ich bislang nicht. Allerdings habe ich mich mit buddh. Symbolen etwas auseinandergesetzt. Die rote Grimasse des bewaffneten Generals in der Eingangshalle fast jedes Tempels fordert eben nicht zur Gewalt auf, sondern soll boesen Geistern Angst einfloessen. Der auf dem Ochsen reitende Manjushri haelt das Schwert der messerscharfen Wahrheitsfindung in der Hand - aehnlich unserer Justitia - mit Gewalt hat das nichts zu tun. Die mit vollbusigen Frauen korpulierenden Buddhafiguren in einigen Kloestern fordern nicht zum Geschlechtsverkehr auf, sondern symbolisieren die letztendliche tandrische Vereinigung der polaren Gegensaetze. Welcher Laie weiss das?
Sollen wir den Kraehen glauben und sie dadurch unterstuetzen, den anderen die Augen auszuhacken? Lasst uns pragmatisch beobachten, was im Namen der verschiedenen Religionen in der realen Welt Gutes oder Schlechtes bewirkt wird - das ist das Einzige, was zaehlt. Da gibt es immer wieder Menschen wie Mutter Theresa und Ghandi. Momentan gehen gerade tausende buddhistischer Moenche in Birma auf die Strasse. Trotz Diktatur, Polizeiterror und Traenengas ziehen sie mutig und gewaltlos fuer die Freiheit ihrer Mitbuerger durch die Staedte...
Das es fehlverhalten von Lehrern immer wieder mal gegeben hat liegt in der Natur des Menschen begründet und nicht in der Lehre.







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03.02.2007 - 04:06 Uhr
marcell
Der Dalai Lama ist doch böse!
Buddhisten beteiligen sich schon lange nicht mehr an solchen Diskussionen.
Siw wissen, aus welchen Ecken das kommt.
Jeder, der sich wirklich mit dem Thema befasst und nicht nur googelt, sondern tatsächliche Aussagen des Dalai Lama prüft, weiss, das alle Anschuldigungen falsch oder Halbwahrheiten sind.
Keine seriöse Universität würde dem Dalai Lama einen Ehrendoktor gönnen, oder Friedenspreise an ihn verleihen, wenn auch nur ein Körnchen Wahrheit in den Vorwürfen wäre.
So wurde dem Dalai Lama die Ehrenbürgerwürde Kanadas verliehen, nur 3 Personen erhielten diese bisher.
Es war Einstimmigkeit im Parlament vorhanden.
Nein, nein, diese Bücher sind hasserfüllt, die Autoren wollen eins: Abkassieren auf Kosten Anderer. Das ist schäbig. Weil es bereits gerichtlich fstgestellt wurde im Falle Goldner z.B. dass diejenigen, die den Tibetern Fschismus vorwerfen, selbst faschistisches Gedankengut in sich tragen. In Falle Goldner wohl linksfaschistisches. Aber ganz rechts und ganz links ist heute eh nicht mehr zu unterscheiden.
Dieses Vergalten ist nichts anderes als Hass gegen Andersdenkende.
Und genau das verbietet die buddhistische Lehre: Hass Gier und Neid.
Damit steht sie natürlich ausserhalb westlichen Denkens. Wir lernen schon im Kindergarten sich gegen andere durchzusetzen, die anerzogenen Methoden: Hass, Gier und Neid.
Das die Süddeutsche immer mal wieder Vorreiter dieser Hass Gier und Neid Methoden ist, verwundert mich.
Aber Umsatz geht in Deutschland ja schon lange vor seriöse Berichterstattung.
Marcell