26.05.2012 - 08:49 Uhr

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New Blogs On The Kids

Text: tobias-moorstedt

Neun Thesen zur Blogosphäre: jetzt.de durchleuchtet die Zukunft des Zukunftmediums
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klok24
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03.12.2006 - 23:20 Uhr
klok24

sehr guter artikel.
die blogosphäre ist jedoch nicht auf deutschland - mit nicht einmal 50 000 aktiven blogs - beschränkt, sondern ist ein weltweites phänomen.
allein in englischer sprache existieren weit über 10 millionen aktive blogs, auf die jeder zurückgreifen kann, der halbwegs die englische sprache lesen kann.
im internet existieren keine ländergrenzen, sondern nur sprachbarrieren.

thomas_magnum
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04.12.2006 - 09:43 Uhr
thomas_magnum

"In die Top100 der Blogs kommt man schon mit 450 Zugriffen im Monat. Jede Schülerzeitung hat eine höhere Auflage."

eine schülerzeitung hat aber auch weniger konkurrenz, leute.

Strohmann
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04.12.2006 - 10:23 Uhr
Strohmann

"In die Top100 der Blogs kommt man schon mit 450 Zugriffen im Monat. Jede Schülerzeitung hat eine höhere Auflage."

Irrtum.
Mit unserem Autorenblog haben wir ca. 450 Zugriffe jeden TAG und sind (noch) nicht in den Top100.

Ich glaube übrigens an die Zukunft von Konzeptblogs. Blogs die Nieschen besetzen, die irgendwann Foren ersetzen können. Denn sie bieten einen entscheidenen Vorteil: einen vorgestellten redaktionellen Artikel und eine subjektive Meinung. Ideale Voraussetzungen für einen Diskurs.

Und Blogs, wir unseres: Die einfache und schnelle Möglichkeit zu publizieren: http://neue-bodenstaendigkeit.de

thomas_magnum
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04.12.2006 - 10:36 Uhr
thomas_magnum

ja, ich hab dann auch doch nochmal eine kleine nachfrage an den autoren, vllt. bekomme ich ja sogar eine antwort.^^

"In die Top100 der Blogs kommt man schon mit 450 Zugriffen im Monat."

welche top100 wird hier zugrunde gelegt?

medienlese
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04.12.2006 - 10:52 Uhr
medienlese

Shhh
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04.12.2006 - 11:52 Uhr
Shhh

Auwei. Das war wohl ein Schnellschuß, hm?

Manueller Trackback:
http://sherpa.twoday.net/stories/3020384...

hubschraubermuetze
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04.12.2006 - 12:13 Uhr
hubschraubermuetze

tobias-moorstedt
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04.12.2006 - 12:41 Uhr
tobias-moorstedt

Zum besseren Verständnis:
Die Information, dass man mit "450 Zugriffen schon in die Top100 kommt" ist dem Buch "Weblogs" von Jan Schmidt entnommen (2006), einer der ersten wissenschaftlichen Studien (kein Marketing-Pamphlet oder Selbstauskunft von Blog-Betreibern) in Deutschland über die von uns allen doch so sehr geschätzte Blogosphäre.

DonDahlmann
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04.12.2006 - 13:00 Uhr
DonDahlmann

Ja, fein zitiert, nur worauf beruhen dessen Zahlen? Einfach abschreiben ohne a) die Quelle zu nennen und b) zu prüfen ob die Quelle auch korrekte Daten wiedergibt, war es nicht das, was den Journalismus von den Bloggern unterscheidet?

xTxx
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04.12.2006 - 15:49 Uhr
xTxx

Wieso sind eigentlich 60 % der blog tot, wenn ein Drittel nur einmal monatlich aktualisiert werden...

getupkid
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04.12.2006 - 16:16 Uhr
getupkid

es sind 450 einträge pro tag, mit denen man in die Top100 kommt. Sagt zumindest Stefan Niggemeier, der das aber wohl weiß:

http://stefan-niggemeier.de/blog/

DonDahlmann
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04.12.2006 - 16:16 Uhr
DonDahlmann

Nun ja, man muss schon richtig abschreiben. Es handelt sich bei den 450 Zugriffen nicht um Zugriffe pro Monat sondern pro Tag, wie Jan Schmidt selber im Blog von Stefan Niggemeier schriebt (http://www.stefan-niggemeier.de/blog/wie...)

Pana
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04.12.2006 - 16:42 Uhr
Pana

An den Kommentaren sieht man schon: Wer jetzt versucht - bei all den kursierenden, sich teilweise widersprechenden Zahlen -, das Phänomen "Weblogs" definitiv einzuordnen, kann nur verlieren. Es ist einfach zu früh dafür. Und so wird die proklamierte "Zukunftsdurchleuchtung" schnell zur wackelig-vagen Gegenwartsbeschreibung. Kein schönes Ergebnis.

barthes
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04.12.2006 - 17:31 Uhr
barthes

these 10:
blogger haben ein dünnes fell, was ihr Medium betrifft.

das hier verfasste, die blogscoutproblematik mal außer acht gelassen, ist im vergleich mit anderen Publikationen doch eigentlich ganz wohlwollend.

kdas
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04.12.2006 - 18:10 Uhr
kdas

Schöner Artikel und gute Analyse - leider auf die deutsche Blogosphäre beschränkt. Ist vielleicht kein ganz passendes Beispiel, da ich in deutsch und englisch zugleich schreibe, aber selbst die bots rausgerechnet sind noch mehr als 2/3 meiner Leser aus dem Ausland - größtenteils USA, Kanada, GB, aber genauso auch Saudi Arabien, Lettland, Japan, Serbien, Thailand, ...

Und ich denke nicht nur die politischen, auch und insbesondere die Fachblogs wirken übergreifend, wie oft landet man bei technischen Suchen auf US- Blogs...


Deutliche Kritik aber muss man an den Zahlen üben: es ist einfach Schwachsinn, dass erst 7% der deutschen ein Weblog besucht haben - die meisten merken es nur einfach nicht. Vor allem jene, die nicht wissen, was es ist :) Denn im Endeffekt sieht ein Weblog nicht viel anders aus als eine normale private Website, und es ist ja auch eine - und nur der Eingeweihte bemerkt, dass es ein ganz klein wenig anders ist, eben nicht durchgängig sondern in Episoden.

Aber trotzdem ist der Artikel alles in allem recht anschaulich und umfangreich, nur ist die Analyse nicht kritisch genug mit ihrem Zahlenmaterial.

Oh, und zu den "450 Seitenaufrufen" über die hier alle meckern: das kann gut hinhauen, aber es geht nicht um hits, sondern wohl eher um views - einzigartige Besucher.. und davon sollte man dann auch noch mal die vielen Werbe- und Suchbots (google schaut bei mir täglich ca. 40 mal vorbei... nur Got.. äh Google weiß, warum) abziehen, dass macht auch noch einmal locker 30 pro Tag, schon bei weniger bekannten Blogs.

http://political-blog.kdas.de

Shhh
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04.12.2006 - 19:54 Uhr
Shhh

@kdas: Du bringst da jetzt auch was durcheinander. Seitenaufrufe oder Views oder Page Impressions sind nicht "einzigartige Besucher" (unique visitors). So oder so: Nein, es kann nicht "gut hinhauen", daß man damit in irgendeine Top 100 der Blogs kommt. Und das hätte man mit Recherche wirklich problemlos herausfinden können. Da der Text aber auf solchen falschen Zahlen sowie diversen internen Widersprüchen aufbaut, ist er auch alles andere als eine gute Analyse.

AndreF
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04.12.2006 - 22:52 Uhr
AndreF

Als kleine Korrektur an den Autor:

Mittels Google-Cache können Sie eine fehlerhafte Webseite nicht bis in alle Ewigkeit in der Originalfassung lesen, sondern nur bis einige Tage, nachdem die Seite geändert wurde.

Probieren Sie es mit Ihrem Artikel aus.

Und wird die Seite gelöscht, ist der Google-Cache für die Seite nach ein paar Tagen auch nicht mehr aufrufbar.

André Fiebig
http://www.finanso.de

P.S.: Ich finde es schade, dass Autoren von "klassischen" Medien immer wieder so grundlegende Fehler unterlaufen - wie auch mit den Besucherzahlen - wenn sie sich dem Thema Blogs nähern.

der_onkel
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05.12.2006 - 00:47 Uhr
der_onkel

alles, aber auch wirklich alles, was man zu blogs sagen muss, und nicht mehr, findet man hier:

http://www.thebestpageintheuniverse.net/...

Brandt_Aktuell
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05.12.2006 - 09:17 Uhr
Brandt_Aktuell

Ein sehr negativer Beitrag, aber gut "geschrieben". Sicher gibt es auch 10.000 Blogs die nicht täglich aktualisiert sind und die als "Tagebuch" dienen. Mich besonder erfreuen die Photoblogs und technisch versierten Blogs.

Deswegen habe ich auch meinen eigenen Blog unter http://blog.brandt-net.de/ eröffnet und bin fleissig dabei "Rechtschreibfehler" ohne Duden zu produzieren. Aber was solls, der Inhalt ist entscheidend und wenn es einigen Leuten hilft bin ich zufrieden.

Was in 6 Monaten ist mit meinem Blog? Keine Ahnung ich hoffe ich bleibe lange am Ball und viele andere auch :-)

svensonsan
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05.12.2006 - 11:14 Uhr
svensonsan

Selten so einen Stuss gelesen.

Kann irgendjemand dem Autor mal Google zeigen? Soein Internetsuchdings, damit klappts dann auch beim nächsten Artikel.

Und wenn er denn schon vorm Internet sitzt, warum besucht er nicht:
http://blogscout.de/blogs

Zlarti
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05.12.2006 - 11:33 Uhr
Zlarti

Bei folgender Top100 Liste braucht man über 600 Besucher (Unique Visits) am Tag um unter die Top100 zu kommen:
http://schwanzvergleich.blogcounter.de/s...

Platz1 in dieser Liste belegt:
http://www.bildblog.de
und kommt auf über 50.000 Besucher täglich.

Beste Grüße,
Johannes Schricker

3jane
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05.12.2006 - 12:49 Uhr
3jane

mag sein, mag sein, aber für ihre journalistengeneration ist der zug in richtung dienstwagenn, spesenkonto und wohl dotierte festanstellung größtenteils abgefahren.

der artikel ist ein pfeifen im walde eines mediums dessen geschäftsmodell unwiederbringlich perdü ist.


geben sie den blogs oder ihren nachfolgeentwicklungen noch 10-15 jahre zeit, denken sie daran wie sich die bedeutung des internets in nur zehn jahren gewandelt hat.

und abschließend möchte ich noch anmerken das blogger überwiegend genausolche mittelstandskinder wie sie selbst eines sind, daß sie an die fleischtöpfe wollen ist also nicht weiter verwunderlich interessant wird sein wo diese in der zukunft stehen.

bosch
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05.12.2006 - 12:52 Uhr
bosch

Achtung, hier kommt ein Blog:

http://www.spreeblick.com/2006/12/05/10-...

jannibub
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05.12.2006 - 16:13 Uhr
jannibub

Ich finde es natürlich schön, dass mein Weblog-Buch hier erwähnt wird, aber in Sachen "450 Visits im Monat" muss ich doch nochmal einhaken. Wie einige Vor-Kommentatoren schon erwähnt haben, handelt es sich dabei wohl um eine Verwechslung, die ursprünglich einem FR-Redakteur passiert ist und die u.a. bei Stefan Niggemeier korrigiert wurde.
In meinem Buch habe ich eine Abbildung, die auf Blogstats.de-Daten (von vor knapp einem Jahr) beruht und eine Rangfolge nach der *Anzahl der eingehenden Verweise* zeigt; damals reichten etwa 120 incoming Links für einen Platz in den Top 100 - inzwischen sind laut technorati/deutscheblogcharts etwa 170 incoming links nötig.

Zu dem Anteil aktive/inaktive Blogs noch: Das ist generell natürlich schwer festzumachen, v.a.: Ab wann gilt ein Blog inaktiv? In Ermangelung besserer Zahlen habe ich für das Buch auch auf blogstats-Daten zurückgegriffen, weil die immer angegeben hatten, wieviele Blogs mindestens einmal im Monat aktualisiert wurden - das war im Sommer 2005 etwa ein Drittel. Ich halte das in der Größenordnung weiterhin für eine halbwegs angemessene Schätzung, würde mich aber sehr freuen, wenn es irgendwo aktuellere Zahlen gibt...

Und um diesem eigentlich viel zu langen Kommentar noch einen allgemeinen Gedanken hinzuzufügen: Ich stimme der ersten These in gewisser Weise zu - die allermeisten Blogs sind in meinen Augen (und wohl auch in den Augen der Blogger selbst) tatsächlich keine Massenmedien, sondern (siehe auch These 4) Mittel zur Kommunikation in und mit "persönlichen Öffentlichkeiten". Gleichzeitig gibt es aber auch viele Überlappungsbereiche dieser persönlichen Öffentlichkeiten mit den Massenmedien; sei es, dass Blogs Berichte aus anderen Medien aufgreifen, kommentieren und weiter verbreiten; sei es, dass Journalisten innerhalb von Redaktionen zunehmend mit Blogs experimentieren; sei es, dass sie Blogs als Recherchequelle benutzen. Anstatt Blogs und klasssische Medien gegenüber zu stellen oder eine der Seiten zu banalisieren/verteufeln, wäre es eigentlich ganz interessant, über die wechselseitigen Verschränkungen und Verbindungen zu diskutieren.

moose2007
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05.12.2006 - 18:20 Uhr
moose2007

Immer wieder spannend. Thesen aufstellen und dann drüber diskutieren. Kommt dabei wirklich was raus. Und interessiert das den gemeinen blogger überhaupt?

datenschmutz
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05.12.2006 - 22:55 Uhr
datenschmutz

Lässiger, wenn auch "journalistische" sehr nachlässig recherchierter Artikel. Und kein nofollow ist auch fein (thx robert!), daher auch gleich mal der Link zu meinem Blog: http://blog.datenschmutz.net

Auch so ein unbedeutendes Ding mit weniger täglichen Zugriffen als die Printausgabe der SZ... aber hey... wer will schon Öffentlichkeit, wenn er selbst ein Gefühl der Relevanz generieren kann?

berlinerin
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06.12.2006 - 01:25 Uhr
berlinerin

Das Bloggen wird in Deutschland aber dennoch immer mehr Leute begeistern, auch wenn die Zahlen zurzeit nicht so aussehen, das wird sich auf jeden Fall noch ändern.
lg Wally
http://photoshop-weblog.blogspot.com/

angelabartsch
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06.12.2006 - 01:33 Uhr
angelabartsch

ja na man braucht doch nur zum Amiland rüberblicken...

Fröhlichen Nikolaustag ;-)
Gruß, Funny
http://funpic24.fu.funpic.de/

Lapidarium42
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06.12.2006 - 08:58 Uhr
Lapidarium42

These 11.

Professionelle Blogs von professionellen Schreibern erkennt man an Thesenlisten.

Mein Blog hat keine Thesen, fällt mir gerade so auf.
http://lapidarium42.de

DickvanDyke
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04.03.2007 - 14:22 Uhr
DickvanDyke

450 pro tag, ihr anfänger. jetzt korrigiert das schnell bevor es peinlich wird.

oh, zu spät.

stylewalker
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17.05.2007 - 15:05 Uhr
stylewalker

"Neue Meinungsmacher" stammt nicht von Möller, der sagt "heimliche Medienrevolution", die Meinungsmacher-Metapher ist von Zerfaß/Boelter..

schaezle
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22.07.2008 - 15:05 Uhr
schaezle

Hmmmja.... Mit dem Bloggen ist es wie mit dem Reden.

Jeder kanns, jeder tuts

...und manchen hört man dann sogar zu, wenn sie lustig, informativ, kreativ, wissend, sexy oder einfach (nur?) auf der eigenen Wellenläge oder im Range des eigenen Intellektes sind.

Manche Menschen fragt man um Rat, andere lacht man eher aus.

Das sind die, auf die man meist nicht verlinkt, wenn man mal in Blogsprache spricht.

Und mal ganz ehrlich: wenn ich eine Wochenend-Probefahrt mit einem Porsche oder einer Corvette mache und die mir im Autohaus noch einen Kaffee anbieten und mit dem Preis 20 % nachlassen, dann erzähle ich das auch gern meinen Freunden. Also warum nicht auch im Web? Das Leben ist eine einzige Werbefläche, ich würde niemals soweit gehen zu beaupten jemand sei korrupt, nur weil er ein geschenktes iPhone benutzt und das Teil dann auch noch gut findet.

(Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich immer noch kein iPhone habe^^)

Was für einen Anspruch oder welches Ziel ein Weblog hat, das ist ebenso schwer zu defninieren, wie die Frage zu beantorten ist, weshalb Menschen sprechen. Nur weil das Wort Weblog erst wenige Jahre alt und nicht jedem Teil der Gesellschaft intuitiv zugänglich ist, bedeutet das nicht, dass man eine über den Kamm scherende 3 Satz Definition in die Welt knallen muss.

So long,
das schaezle.






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Tobias Moorstedt