eine schülerzeitung hat aber auch weniger konkurrenz, leute.
Irrtum.
Mit unserem Autorenblog haben wir ca. 450 Zugriffe jeden TAG und sind (noch) nicht in den Top100.
Ich glaube übrigens an die Zukunft von Konzeptblogs. Blogs die Nieschen besetzen, die irgendwann Foren ersetzen können. Denn sie bieten einen entscheidenen Vorteil: einen vorgestellten redaktionellen Artikel und eine subjektive Meinung. Ideale Voraussetzungen für einen Diskurs.
Und Blogs, wir unseres: Die einfache und schnelle Möglichkeit zu publizieren: http://neue-bodenstaendigkeit.de
"In die Top100 der Blogs kommt man schon mit 450 Zugriffen im Monat."
welche top100 wird hier zugrunde gelegt?
http://medienlese.com/2006/12/04/blogs-s...
Manueller Trackback:
http://sherpa.twoday.net/stories/3020384...
http://www.hubschraubermuetze.de/2006/12...
Die Information, dass man mit "450 Zugriffen schon in die Top100 kommt" ist dem Buch "Weblogs" von Jan Schmidt entnommen (2006), einer der ersten wissenschaftlichen Studien (kein Marketing-Pamphlet oder Selbstauskunft von Blog-Betreibern) in Deutschland über die von uns allen doch so sehr geschätzte Blogosphäre.
http://stefan-niggemeier.de/blog/
blogger haben ein dünnes fell, was ihr Medium betrifft.
das hier verfasste, die blogscoutproblematik mal außer acht gelassen, ist im vergleich mit anderen Publikationen doch eigentlich ganz wohlwollend.
Und ich denke nicht nur die politischen, auch und insbesondere die Fachblogs wirken übergreifend, wie oft landet man bei technischen Suchen auf US- Blogs...
Deutliche Kritik aber muss man an den Zahlen üben: es ist einfach Schwachsinn, dass erst 7% der deutschen ein Weblog besucht haben - die meisten merken es nur einfach nicht. Vor allem jene, die nicht wissen, was es ist :) Denn im Endeffekt sieht ein Weblog nicht viel anders aus als eine normale private Website, und es ist ja auch eine - und nur der Eingeweihte bemerkt, dass es ein ganz klein wenig anders ist, eben nicht durchgängig sondern in Episoden.
Aber trotzdem ist der Artikel alles in allem recht anschaulich und umfangreich, nur ist die Analyse nicht kritisch genug mit ihrem Zahlenmaterial.
Oh, und zu den "450 Seitenaufrufen" über die hier alle meckern: das kann gut hinhauen, aber es geht nicht um hits, sondern wohl eher um views - einzigartige Besucher.. und davon sollte man dann auch noch mal die vielen Werbe- und Suchbots (google schaut bei mir täglich ca. 40 mal vorbei... nur Got.. äh Google weiß, warum) abziehen, dass macht auch noch einmal locker 30 pro Tag, schon bei weniger bekannten Blogs.
http://political-blog.kdas.de
Mittels Google-Cache können Sie eine fehlerhafte Webseite nicht bis in alle Ewigkeit in der Originalfassung lesen, sondern nur bis einige Tage, nachdem die Seite geändert wurde.
Probieren Sie es mit Ihrem Artikel aus.
Und wird die Seite gelöscht, ist der Google-Cache für die Seite nach ein paar Tagen auch nicht mehr aufrufbar.
André Fiebig
http://www.finanso.de
P.S.: Ich finde es schade, dass Autoren von "klassischen" Medien immer wieder so grundlegende Fehler unterlaufen - wie auch mit den Besucherzahlen - wenn sie sich dem Thema Blogs nähern.
http://www.thebestpageintheuniverse.net/...
Deswegen habe ich auch meinen eigenen Blog unter http://blog.brandt-net.de/ eröffnet und bin fleissig dabei "Rechtschreibfehler" ohne Duden zu produzieren. Aber was solls, der Inhalt ist entscheidend und wenn es einigen Leuten hilft bin ich zufrieden.
Was in 6 Monaten ist mit meinem Blog? Keine Ahnung ich hoffe ich bleibe lange am Ball und viele andere auch :-)
Kann irgendjemand dem Autor mal Google zeigen? Soein Internetsuchdings, damit klappts dann auch beim nächsten Artikel.
Und wenn er denn schon vorm Internet sitzt, warum besucht er nicht:
http://blogscout.de/blogs
http://schwanzvergleich.blogcounter.de/s...
Platz1 in dieser Liste belegt:
http://www.bildblog.de
und kommt auf über 50.000 Besucher täglich.
Beste Grüße,
Johannes Schricker
der artikel ist ein pfeifen im walde eines mediums dessen geschäftsmodell unwiederbringlich perdü ist.
geben sie den blogs oder ihren nachfolgeentwicklungen noch 10-15 jahre zeit, denken sie daran wie sich die bedeutung des internets in nur zehn jahren gewandelt hat.
und abschließend möchte ich noch anmerken das blogger überwiegend genausolche mittelstandskinder wie sie selbst eines sind, daß sie an die fleischtöpfe wollen ist also nicht weiter verwunderlich interessant wird sein wo diese in der zukunft stehen.
In meinem Buch habe ich eine Abbildung, die auf Blogstats.de-Daten (von vor knapp einem Jahr) beruht und eine Rangfolge nach der *Anzahl der eingehenden Verweise* zeigt; damals reichten etwa 120 incoming Links für einen Platz in den Top 100 - inzwischen sind laut technorati/deutscheblogcharts etwa 170 incoming links nötig.
Zu dem Anteil aktive/inaktive Blogs noch: Das ist generell natürlich schwer festzumachen, v.a.: Ab wann gilt ein Blog inaktiv? In Ermangelung besserer Zahlen habe ich für das Buch auch auf blogstats-Daten zurückgegriffen, weil die immer angegeben hatten, wieviele Blogs mindestens einmal im Monat aktualisiert wurden - das war im Sommer 2005 etwa ein Drittel. Ich halte das in der Größenordnung weiterhin für eine halbwegs angemessene Schätzung, würde mich aber sehr freuen, wenn es irgendwo aktuellere Zahlen gibt...
Und um diesem eigentlich viel zu langen Kommentar noch einen allgemeinen Gedanken hinzuzufügen: Ich stimme der ersten These in gewisser Weise zu - die allermeisten Blogs sind in meinen Augen (und wohl auch in den Augen der Blogger selbst) tatsächlich keine Massenmedien, sondern (siehe auch These 4) Mittel zur Kommunikation in und mit "persönlichen Öffentlichkeiten". Gleichzeitig gibt es aber auch viele Überlappungsbereiche dieser persönlichen Öffentlichkeiten mit den Massenmedien; sei es, dass Blogs Berichte aus anderen Medien aufgreifen, kommentieren und weiter verbreiten; sei es, dass Journalisten innerhalb von Redaktionen zunehmend mit Blogs experimentieren; sei es, dass sie Blogs als Recherchequelle benutzen. Anstatt Blogs und klasssische Medien gegenüber zu stellen oder eine der Seiten zu banalisieren/verteufeln, wäre es eigentlich ganz interessant, über die wechselseitigen Verschränkungen und Verbindungen zu diskutieren.
Auch so ein unbedeutendes Ding mit weniger täglichen Zugriffen als die Printausgabe der SZ... aber hey... wer will schon Öffentlichkeit, wenn er selbst ein Gefühl der Relevanz generieren kann?
lg Wally
http://photoshop-weblog.blogspot.com/
Fröhlichen Nikolaustag ;-)
Gruß, Funny
http://funpic24.fu.funpic.de/
Professionelle Blogs von professionellen Schreibern erkennt man an Thesenlisten.
Mein Blog hat keine Thesen, fällt mir gerade so auf.
http://lapidarium42.de
oh, zu spät.
Jeder kanns, jeder tuts
...und manchen hört man dann sogar zu, wenn sie lustig, informativ, kreativ, wissend, sexy oder einfach (nur?) auf der eigenen Wellenläge oder im Range des eigenen Intellektes sind.
Manche Menschen fragt man um Rat, andere lacht man eher aus.
Das sind die, auf die man meist nicht verlinkt, wenn man mal in Blogsprache spricht.
Und mal ganz ehrlich: wenn ich eine Wochenend-Probefahrt mit einem Porsche oder einer Corvette mache und die mir im Autohaus noch einen Kaffee anbieten und mit dem Preis 20 % nachlassen, dann erzähle ich das auch gern meinen Freunden. Also warum nicht auch im Web? Das Leben ist eine einzige Werbefläche, ich würde niemals soweit gehen zu beaupten jemand sei korrupt, nur weil er ein geschenktes iPhone benutzt und das Teil dann auch noch gut findet.
(Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich immer noch kein iPhone habe^^)
Was für einen Anspruch oder welches Ziel ein Weblog hat, das ist ebenso schwer zu defninieren, wie die Frage zu beantorten ist, weshalb Menschen sprechen. Nur weil das Wort Weblog erst wenige Jahre alt und nicht jedem Teil der Gesellschaft intuitiv zugänglich ist, bedeutet das nicht, dass man eine über den Kamm scherende 3 Satz Definition in die Welt knallen muss.
So long,
das schaezle.







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03.12.2006 - 23:20 Uhr
klok24
die blogosphäre ist jedoch nicht auf deutschland - mit nicht einmal 50 000 aktiven blogs - beschränkt, sondern ist ein weltweites phänomen.
allein in englischer sprache existieren weit über 10 millionen aktive blogs, auf die jeder zurückgreifen kann, der halbwegs die englische sprache lesen kann.
im internet existieren keine ländergrenzen, sondern nur sprachbarrieren.