26.05.2012 - 08:44 Uhr

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Piratenschutz – Verbrechen versichern erlaubt?

Text: lea-hampel

Die Idee ist so gut wie einfach – eine Versicherung gegen das Raubkopieren. Tankafritt heißt die schwedische Versicherung, die Raubkopierer gegen die finanziellen Risiken ihrer Vergehen versichert. 15 Euro kostet die Anmeldung für ein Jahr. Wird man beim Filesharing erwischt, trägt die Kosten für Anwalt und Bußgeld die Versicherung. Entstanden ist Tankafritt aus der politischen Protestbewegung gegen die Verschärfung des Urheberrechts in Schweden letzten Sommer. Verbrechen versichern, geht das? Man könnte ungestraft Schwarzfahren und Falschparken. Oder eben Raubkopieren. Höchhstwahrscheinlich würde man günstiger wegkommen, als alle drei Monate einen Strafzettel zu bezahlen. Aber wären solche Versicherungen in Deutschland auch erlaubt? jetzt.de hat nachgefragt.
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Azaki
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23.07.2006 - 22:44 Uhr
Azaki

"Vielleicht sollte man"? Hallo?

prome
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23.07.2006 - 23:16 Uhr
prome

kptkohle:
1. ich weiss nicht woher du die info hast, dass das erste statement von einem anwalt ist. und die moral wird dann erheblich, wenn es um kategorien wie sittenwidrigkeit geht.
2. natürlich kann die anwältin nur sagen, dass es nicht denkbar ist. es gibt keine gerichtsurteile dazu und die gesetzeslage ist nicht komplett eindeutig. die anwältin kann auch in eindeutigeren fällen nur prognosen abliefern, sie ist weder gericht noch gesetzgeber und kann irgendwas für verboten erklären, das wäre unseriös.

OhDaeSu
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24.07.2006 - 02:37 Uhr
OhDaeSu

super Idee, das mit der Versicherung

elias_b
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24.07.2006 - 09:01 Uhr
elias_b

so schwammig wie argumentiert wird, sollte dies beinahe eine lücke im gesetz darstellen.
die idee find ich genial.

kharmapolizei
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24.07.2006 - 11:31 Uhr
kharmapolizei

ich will französisches urheberrecht. punkt.

hilarious
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24.07.2006 - 18:12 Uhr
hilarious

Die Kriminalisierung des P2P-sharings erinnert nicht zu Unrecht an die Prohibition in den USA, Anfang des 20. Jhd. Nur weil die momentane Gesetzgeberschaft keine Ahnung hat was sie da eigentlich regelt und "fit für die Zukunft" macht (oder einfach größenwahnsinnig ist), ist sie der naiven Meinung P2P ließe sich einfach unterdrücken.
Dabei gibt es nur einen, dafür klaren Lösungsansatz: Die Plattenindustrie muss anspruchsvolle Produkte (was in der Industrie offenbar total aus der Mode gekommen ist) zu Preisen verkaufen, welche zumindest halbwegs auf dem Teppich bleiben und sich an den Gedanken gewöhnen, dass man ohne richtige Arbeit keine Rekordgewinne mehr einfahren kann.

der_onkel
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25.07.2006 - 00:01 Uhr
der_onkel

vielleicht sollten sich die sharer auch einfach an den gedanken gewöhnen, dass sie nur etwas bekommen, wenn sie dafür zahlen. andernfalls gibts das einfac nicht?

rambazambamamba
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25.07.2006 - 00:03 Uhr
rambazambamamba

"weil er einen zur Straftat, bedeutet." fehlt da was?

da fehlt was.

dastobilein
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26.07.2006 - 16:41 Uhr
dastobilein

ich bin gelangweilt !

samsemi
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04.09.2006 - 11:12 Uhr
samsemi

zitat:
"der_onkel 25.07.2006 | 00:01
vielleicht sollten sich die sharer auch einfach an den gedanken gewöhnen, dass sie nur etwas bekommen, wenn sie dafür zahlen. andernfalls gibts das einfac nicht?"
denkst du alle denke in so einem kleinen rahmen wie du?
die filesharer (wie du sie bezeichnest) wären mit vielen alternativen einverstanden z.B. kulturflatrate oder ähnliches... aber es kann ncihtmehr funktionieren informationen auf einer plastikscheibe zu verkaufen! und das dann noch zu diesen preisen...
es kann nciht sein das der nromale bürger kriminalisiert wird nur weil die musikindustrie den einstieg ins digitale zeitalter verpasst hat!



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lea-hampel

ist jetzt-Mitarbeiterin und hat diesen Beitrag verfasst.