26.05.2012 - 08:42 Uhr

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Profs im Internet bewerten - gute Idee?

Text: peter-wagner

Seit knapp fünf Monaten kann man auf der Internetseite meinprof.de die Leistung der Professoren an deutschen Hochschulen bewerten. Über 70.000 Studenten haben schon Bewertungen abgegeben, es gibt Top- und Flop-Listen der besten und schlechtesten Professoren. Ist die Seite hilfreich oder machen sich hier nur Studenten Luft, die schlecht benotet wurden? Ein Fall für zwei
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Stephan786
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06.04.2006 - 01:57 Uhr
Stephan786

das erinnert mich an die Anfänge von Wikipedia, bzw der Kritik vieler, die meinten, Wikipedia müsse scheitern, da jeder schreiben kann, was er will. Aber so dumm ist die Herde dann doch nicht.. oder?

Konfus
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06.04.2006 - 08:32 Uhr
Konfus

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heidrun_europlastic
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06.04.2006 - 09:25 Uhr
heidrun_europlastic

stephan: glaub ich auch nicht. aber ob die profs sich das zu gemüte führen, wenn sie bei uns zumindest schon auf direkte kritik nicht anspringen?

zabaitzu
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06.04.2006 - 10:24 Uhr
zabaitzu

diese imac werbung nervt derartig ....

ninja
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06.04.2006 - 10:39 Uhr
ninja

ich verstehe lisas aufregung auch nicht ganz.
sicherlich kann ich das argument nachvollziehen, dass einige studenten mithilfe solcher online-angebote frust ablassen wollen und natürlich auch können.

es ist jedoch auch so, dass jeder mensch seine meinung sagen darf. egal, ob diese aus frustration über eigenes unvermögen, persönliche abneigung gegen den dozenten oder ähnliches motiviert wird.
als beispiel kann sich jeder auf besagter internetseite mal die kommentare zu den vorlesungen von prof noltemeier, infomatik, uni würzburg durchlesen. 2 kommentare - zwei welten. ein ausgleich. der eine meint, das skript und der aufbau der vorlesung seien - zitat - "scheiße"; der andere ist höchst zufireden. sicherlich treffen hier genau die einwände von lisa-goldmann zu. doch sollte man deshalb in den kritik-krieg gegen diese seite ziehen?

zwar ist sie nämlich noch nicht repräsentativ, jedoch bietet sie eine überregionale möglichkeit, professoren zu bewerten und sich ein bild der deutschen hochschullandschaft aus sicht der studenten zu machen.
auch an unserer uni verteilt ein bruchteil der professoren zu ende des semester evaluationsbögen. aber da dies nicht jeder dozent tut, halte ich die möglichkeit, auf meinprof.de zu evaluieren für eine gelungene art der meinungsäußerung.

lillyana
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06.04.2006 - 14:56 Uhr
lillyana

Ich finde das ist ein guter Ansatz und sollte noch ausgeweitet werden. Jeder muss sich bei dem täglichen Verdienst seiner Brötchen bewerten lassen, sei es vom Chef oder seien es Bilanzen, anhand derer sich Manager bewerten lassen.

jennynina
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06.04.2006 - 17:51 Uhr
jennynina

super sache das.

jensp
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07.04.2006 - 14:28 Uhr
jensp

im autoritätshörigen deutschland findet bewertung immer nur von oben nach unten statt, ein punkt, in dem uns die ach so dummen amerikaner weit überlegen sind.

die bewertungskompetenz von managern, lehrern und dozenten wird aufgrund ihrer stellung als gegeben angesehen. wenn aber diejenigen die unter ihnen arbeiten/lernen müssen bewerten, wird sofort ihre bewertungskompetenz in frage gestellt.

dabei führt eine bewertung von beiden seiten mit entsprechenden konsequenzen (z.b. schulungen bei schwächen oder boni für gute bewertungen aber auch im negativen sinne bei störrischen vertretern) zu einem wesentlich effizienteren lern- und wirtschaftsbetrieb. aber autorität darf in deutschland immer noch nicht hinterfragt werden, sondern muss als richtig akzeptiert werden.

diese gleichschaltung von autorität gleich fehlerfrei und unkritisierbar, kostet deutschland jede menge produktivität.

lip
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07.04.2006 - 19:42 Uhr
lip

Naja, macht mal einen Lehrauftrag und überlegt dann nochmal...

Michili
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21.04.2006 - 18:20 Uhr
Michili

michi 21.4.06

Eine Berwertung der Profs ist schon OK, aber aber dann mit offenem Visier. Der Student ist mit Namen und Matr.Nr. registriert, wenn er den Prof. bewertet, ist er auch mit einer Bewertung seiner Leistungen im Internet mit Nennung seines Namens einverstanden. Ein zukünftiger Arbeitgeber fände das sicherlich sehr interessant.




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peter-wagner unbekannt

peter-wagner

ist jetzt-Mitarbeiter und hat diesen Beitrag verfasst.


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