26.05.2012 - 08:40 Uhr

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Was darf Satire?

Text: christina-waechter

Zwölf Mohammed-Karikaturen im dänischen Blatt "Jyllands Posten" haben Millionen Muslime auf die Barrikaden gebracht. Gar von einem Kampf der Kulturen ist die Rede. Tageszeitungen und Fernseh- und Radiosender haben in den vergangenen Tagen Politiker, Journalisten und Karikaturisten befragt, wie weit Satire gehen darf.
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jugendbeweger
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Mag ich Mag ich nicht

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10.02.2006 - 02:09 Uhr
jugendbeweger

oh wie wichtig die alle reden...

dominik-schottner
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10.02.2006 - 11:36 Uhr
dominik-schottner

schöne zusammenstellung. auch wenn sie vielleicht wichtig reden.

beutelteufel
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Mag ich Mag ich nicht

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10.02.2006 - 13:00 Uhr
beutelteufel

Unisono: der Schwanz wurde eingezogen. Die Künstler zensieren sich selbst.
Jeder Pinkelhügel kann zum Heiligtum erklärt werden. Von wem auch immer. Für die Mehrheit, bleibt dies ein Pinkelhügel, der nach Urin stinkt.

dichtmeister
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Mag ich Mag ich nicht

-1

10.02.2006 - 13:34 Uhr
dichtmeister

Was darf Satire?
Alles.
Und wenns weh tut?
Dann heul doch!

soffa
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Mag ich Mag ich nicht

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10.02.2006 - 13:40 Uhr
soffa

sehr richtig.

surferblume
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Mag ich Mag ich nicht

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10.02.2006 - 14:32 Uhr
surferblume

absolut

derien
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Mag ich Mag ich nicht

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10.02.2006 - 16:09 Uhr
derien

Satire darf nicht Einzelpersonen auf das Gröbste denunzieren, dass wird einem spätestens dann klar, wenn man selbst betroffen ist.
Aber Satire darf und muss gesellschaftskritisch sein.

lachender_dritter
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10.02.2006 - 19:54 Uhr
lachender_dritter

Satire sollte Einzelpersonen (in jedem Fall aber Personen von öffentlichem Interesse) denunzieren. In den USA gibt es, soweit ich weiß, gar keinen Straftatbestand der Beleidigung. So sollte das auch in Deutschland sein.

der_ingenieur
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Mag ich Mag ich nicht

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10.02.2006 - 19:54 Uhr
der_ingenieur

Es ist feige, gleich den Schwanz einzuziehen, sobald sich jemand durch eine Karikatur/ Satire angesprochen oder beleidigt fühlt. Die Beschwichtigungsversuche, die in der Presse zu lesen waren, sind eigentlich besorgniserregend, weil sie die Meinungsfreiheit fast USA-ähnlich umdeuten (à là free-speech-zones, die fernab eines Geschehens aufgestellt werden).

Das Dilemma ist allerdings klar, und auch sehr geschickt von islamistischer Seite gelenkt: Es werden wegen gezielt gestreuter Gerüchte und Falschinformationen Krawalle ausgelöst und Menschen getötet. Als Überschrift steht "der böse Jyllands-Posten (und andere Zeitungen) hat den Islam beleidigt". Jetzt ist der Westen unter Zugzwang und muss sich entscheiden: Soll die Meinungsfreiheit geopfert werden (beschwichtigen), oder sollen Menschen geopfert werden (hart bleiben und Meinungsfreiheit verteidigen). Werden Menschen geopfert, dann ist der Westen auf Dauer in der islamischen Welt diskreditiert. Wird die Meinungsfreiheit geopfert, dann erreichen die Islamisten eines ihrer Ziele, nämlich ein Kritikverbot.

neffets
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10.02.2006 - 20:30 Uhr
neffets

Unabhängig von Krawallen, Todesopfern und ähnlichen Geschehnissen im Nahen Osten, die mit den Karikaturen gerechtfertigt werden (und die ich scharf verurteile) habe ich Verständnis dafür, dass ein Mensch, dessen Religion der Islam ist, sich von den Bildern beleidigt fühlt.

Wenn ich sage: "XY ist ein Arschloch", dann ist das keine Meinungsfreiheit, sondern Beleidigung. Sehr ähnlich verhält es sich mit den Karikaturen.



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christina-waechter

ist jetzt-Mitarbeiterin und hat diesen Beitrag verfasst.

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