Jeder Pinkelhügel kann zum Heiligtum erklärt werden. Von wem auch immer. Für die Mehrheit, bleibt dies ein Pinkelhügel, der nach Urin stinkt.
Alles.
Und wenns weh tut?
Dann heul doch!
Aber Satire darf und muss gesellschaftskritisch sein.
Das Dilemma ist allerdings klar, und auch sehr geschickt von islamistischer Seite gelenkt: Es werden wegen gezielt gestreuter Gerüchte und Falschinformationen Krawalle ausgelöst und Menschen getötet. Als Überschrift steht "der böse Jyllands-Posten (und andere Zeitungen) hat den Islam beleidigt". Jetzt ist der Westen unter Zugzwang und muss sich entscheiden: Soll die Meinungsfreiheit geopfert werden (beschwichtigen), oder sollen Menschen geopfert werden (hart bleiben und Meinungsfreiheit verteidigen). Werden Menschen geopfert, dann ist der Westen auf Dauer in der islamischen Welt diskreditiert. Wird die Meinungsfreiheit geopfert, dann erreichen die Islamisten eines ihrer Ziele, nämlich ein Kritikverbot.
Wenn ich sage: "XY ist ein Arschloch", dann ist das keine Meinungsfreiheit, sondern Beleidigung. Sehr ähnlich verhält es sich mit den Karikaturen.







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10.02.2006 - 02:09 Uhr
jugendbeweger