Rehanimation
Text: gynt
Ich ziehe mich aus,
trage mein Adamskostüm schamerrötet,
bedecke mich mit Laubwerk,
wandere die Allee ein Stück zurück,
wo ich mein Selbstvertrauen glaube.
Finde vor Fremdmisstrauen,
merke Kiefernnadeln bedecken nicht,
verstecke mich, laufe aufs Feld.
Dort erschrecke erstarre falle ich,
verblute. Der Jäger
hielt mich für ein Reh.....
Reanimiert wiedergebärt mich eine alte tote Frau,
versetzt mich, gibt mich ins Heim.
Ich lerne zu leben, ohne Liebe
und Hass und Musik und Kunst
und Trauer und Schmerz
und Lust ohne
Leben.
Dicht aneinandergedrängt fallen
dichte Männer über Krüge her und
lehren mich was zählt,
wenn sowieso nichts ist,
die Wahrheit verborgen bleibt...
Ohne dich. Oder nicht?
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